Ungewöhnliche Instrumentenzusammenstellung....

von Jakari, 10.03.16.

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Gravity Stands
  1. Jakari

    Jakari Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.16   #1
    Ich hoffe ich hab das richtige UF hier erwischt?!

    Nun, ich wollte mal in die Runde fragen, und einen Diskussions/Austausch thread eröffnen, wo es darum geht, eher ungewöhnliche Instrumente (und innerhalb von Kompositionen bzw Band) zu diskutieren.
    Die bekannteste Zusammenstellung, grad auch in Rock oder Populärmusik (oder Metal usw) ist ja Drums, Gitarre, Bass, Gesang (+evtl Keys).
    Bei Blaskapellen, wie der Name ja sagt, eher Bläser (Horn, Tuba, Trompete etc.)
    Nun gibt es aber weltweit noch viiiiielmehr an Instrumenten, die irgendwie miteinander zusammengebracht werden können, wenn man sich vom "Pfad der Gewohnheit" mal abwendet, und auch experimentelle Wege bestreitet.

    Um es zu verdeutlichen, wohin der Thread gehen soll, will ich mal an einem Beispiel von unserer Combo dazu etwas vermerken:
    Wir spielen "Avantgard Akcoustik Folk" (Klingt erstmal super, nech..) und vermischen unterschiedlichste Klänge und Instrumente aus aller Welt und Epochen miteinander, solange es miteinander harmonisiert.
    So kommt es vor, dass zB Shritibox, Didgeridoos, Bozouki und Obertongesang (Xoomey) aufeinandertreffen.
    Oder, 12 Saiter mit Djembe, TinWhistle und Rassel.... Oder Gutturalgesang mit E-Klampfe, Daf, Cajon und Blockflöte... Oder Caisa mit Mandoline, Schwirrholz, Schellenring.........usw usw.

    Nun, traut Euch, mich würde interessieren, wer auch solche "wagemutigen" Expressionen macht, oder, wer ebenfalls eher untypische bzw. seltsame Stile/ Genres ... ... ... miteinander klanglich vereint.

    Bin gespannt :-)
    lg Jakari
     
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  2. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #2
    das Problem an solchen Kombinationen ist in der Regel, wer ein seltenes Instrument wirklich gut spielt, der bewegt sich fast nie in diesen CrossOver-Geschichten, weil für den Musiker nicht erfüllend.

    Deshalb hört man oft Amateur-Laien auf diesen Instrumenten, was einen schon negativ stimmt, wenn dann die Kombinationen auch noch inhomogen/künstlich konstruiert daherkommt, dann ist die Sättigung extrem schnell erreicht. Sprich: aus dem ersten Erstaunen wird schnell ein "wenn sind die endlich fertig damit".

    Für Kinder, die sich in der Musik finden wollen, die kindhaft damit experimentieren, ist das wundervoll - als Bandprojekt in vielen Fällen nur für die Beteiligen wirklich von Wert.
    Wenn das genügt ist ja gut, ich z.B. möchts nicht hören und schon gar kein Geld für ausgeben.

    Gaaaanz wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.
     
  3. bitzone

    bitzone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #3
    Dann halte ich mal den Finger hoch.
    Allerdings betreibe ich das nicht im klassischen Bandzusammenhang, sondern Stück für Stück mit verschiedenen Leuten, um das dann bei Soundcloud hochzuladen.
    Gerne traditionelle Instrumente (singing bowls, mouth harp, shaman drum, kosh, chimes, mbira, sintir, ocarina, tambora etc.) häufig gemischt mit e-/a-gitarren, Elektronik, Gesang und sonstigem Schlagwerk.
    Dadurch, dass es kein Bandprinzip ist, sondern letztlich Spaß an der Freude, kommt auch keine Langeweile auf.

    Oder positiv ausgedrückt - mit Musik verletzt man niemanden, schlimmstenfalls hinterlässt man unzufriedene Hörer ;)

    Grüße,
    Steffen
     
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  4. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #4
    inspiriert durch die Aufnahmen von Dock Boggs und The Devil Makes Three wollte ich gern ein Banjo...
    bis tatsächlich mal eins beim lokalen Händler hing und ich feststellen musste, wie laut die Teile in natura sind :eek:
    das wollte ich dann meiner Umgebung lieber ersparen
    Koto baue ich als Sample schon mal ein - und Domb(u)ra gefällt mir auch gut... oder die kleinen Knopfakkordeons im Cajun
    es gibt so viel... Hauptsache es klingt :D

    cheers, Tom
     
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  5. coolaclark

    coolaclark Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #5
    Wie macht Ihr das mit den Didgeridoos? Habt da welche in unterschiedlichen Stimmungen?
    Ich habe mal eine Weile in einer Studioband gespielt, da war das kein Problem weil die Raumtemperatur nie unter 15°C fiel und vorher immer auch 20°C aufgeheizt war.
    In unserem jetzigen Proberaum, müsste ich die immer erst warmspielen und dann mit dem Stimmgerät dran um zu erkennen wo ich gerade mit der Tonlage bin. Da ich da aber auch noch die Gitarren spiele,
    ist das für (noch) nicht so richtig zu managen.
    Dafür haben die Kollegen noch nicht so die Ruhe, um das ganze Ritual abzuwarten.
    Wäre mal ganz nett zu hören, wie Ihr das in der Praxis umsetzt.
     
  6. Jakari

    Jakari Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #6
    Grüss Dich..
    Ums kurz zu beantworten: Wir haben erstens verschiedene Didges in unterschiedlichen Stimmungen (unser Kollege fertigt selber welche aus heimisch Hölzern) Oder verwenden Slidedidges. Ein Sondbeispiel kannste hier haben:



    Ist aber nur ein Snippet, die anderen Titel von der CD klingen wieder "anders" und haben auch mehr Techniken drin, wie zB growls und bellen beim Didg; oder Vibrato im Gutturalgesang; Doppel-Tin wehistles usw.

    Ja mit dem warmblasen und auf Stimmung bringen kenn ich, is aber meist eher bei Bambus so.

    Seh ich anders. Ich hab einige Musiker aus quer über die Welt kennengelernt und auch via Online trading gemeinsame Projekte gestartet, und das war für die Mitwirkenden durchaus erfüllend.
    Ein "Amateur Laie" (schon das Wort klingt ziemlich abgehoben, egal) wird sich kaum an schwere und dann noch exotisches Instrumentar wagen.
    Vielleicht hab ich bisher bloss die Ausnahmen erlebt/gehört, diese Menschen wussten jedenfalls, wie man musiziert und Arrangements schreibt, ohne dass irgendwas inhomogen klang. Aber ja, man sollte durchaus wissen, wie man Töne verbindet um auch Struktur zu haben.
    Gegenbeispiel: Ich hab auch schon Trommler bzw Djembe und Katao Spieler erlebt die als "Virtuosen" oder "Profis" galten, derer "Können" aber eher ein Schmunzeln hervorbrachten... Sorum gehts auch... ;-)

    Auch sehr sehr cool. Ja, genau, solche Sachen... Würd mich interessieren, wie das klingt was Du /Ihr da macht :-)
     
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  7. coolaclark

    coolaclark Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #7
    ich habe ziemlich dicke Eukalyptus-Yidakis, bei denen muss ich ohnehin 10 min bei Raumtemperatur rumspielen, wenn der Raum zwischen den Proben i. d. R. 10 - 15°C kälter ist,
    kann ich das als zusätzliches Zweitinstrument eigentlich schon vergessen.
     
  8. bitzone

    bitzone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #8
    Sehr wohl :hat:

    Klangschalen und Mouth-harp mit Percussion und Elektronik.
    https://soundcloud.com/bitzone/metals

    oder Mbira, Sintir, Ocarina, e-Gitarre, Percussion und Elektronik
    https://soundcloud.com/bitzone/it-bit-me

    Andersrum geht's aber auch - von der Auffassung her ist dieses Projekt eigentlich Rock-Musik, aber mit Percussion statt Schlagzeug plus (bei dem Stück) e-Tambora, Elektrogedöns und Vocals.
    https://soundcloud.com/shadowface-2/eat-the-sky

    Letztlich inspirieren mich (in unseren Breitengraden) unbekanntere Instrumente immer wieder, häufiger als die so oft Gehörten.

    Grüße,
    Steffen
     
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  9. Flo H

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    Erstellt: 11.03.16   #9
    Walk off the Earth sind immer mal für eine interessante Instrumentenkombination gut. Da ist von Ukulele, Banjo über Viola, Glocken, Beatboxing, Whippy Tubes und alle möglichen Percussioninstrumente alles dabei(plus die klassischen Instrumentenatürlich).
     
  10. Jakari

    Jakari Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #10
    Ah ok, ja bei Eukalyptus isses auch so, ja...
    Hm, schau Dir doch mal die von Meinl an, oder die Carbon Didges, bzw Triglides... Die sind zu 95% tonstabil und nich so anfällig wie Holz.
    Und brauchen auch viel weniger Druck :-)
    --- Beiträge zusammengefasst, 11.03.16 ---
    Wow, ziemlich geil... Ich werd Dir die Tage wenn ich ausm Studio zurück bin ne PN schreiben. Vielleicht haste ja auch Lust, an nem "Online Projekt" mitzumachen wenns die Zeit und Muse zulässt.
    Die Songs hier sagen mir jedenfalls zu....
     
  11. bitzone

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    Erstellt: 11.03.16   #11
    Merci :)
    Ja, mach das - ich bin meistens zu allen Schandtaten bereit ...

    Grüße,
    Steffen
     
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