Unterschied Richter/ Melody Maker

von Rex, 24.07.07.

  1. Rex

    Rex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #1
    Hallo,

    1) mich würde interessieren, was der genaue Unterschied zwischen einer "normalen" diatonischen harp und der "Melody Maker" (Hohner?) ist. Ich habe im Forum gelesen, dass es da Unterschiede in der Stimmung gibt. Doch wie ist die genaue Stimmung für das Beispiel C Dur bei der Melodie Maker?
    Bis auf die Stimmung, gibt es da noch Unterschiede? Könnte man mit einer Melodie Maker beispielsweise benden oder ist das schon so ein Otav- Tremolo Teil für die Volksmusi? In der Literatur liest man was von "Solomundharmonikas". Gibt es da einen Zusammenhang?

    2) Hat jemand schon Erfahrung mit der "Echophone" von Hohner? Das ist eine diatonische harp mit `nen kleinen Trompetentrichter. Auf dem Bild sieht das Teil irgendwie irre aus.

    3) Ich hätte gern eine Empfehlung für ein Harphalter. Ich habe im Forum gelesen, dass einige mit ihren Haltern Probleme hatten, da ist die harp wohl ständig weggerutscht.

    Danke und Grüße

    Jan
     
  2. speedkills

    speedkills HCA Elektrotechnik HCA

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    Erstellt: 24.07.07   #2
    melody maker ist nur eine spezielle stimmung. einen teil davon hast du ja selbst schon gemacht, nämlich 3blasen auf a gestimmt und 5 ziehen wird einen halben ton hochgestimmt (von f auf fis) das hat den vorteil, das man eine komplette g-dur tonleiter zur verfügung hat. (das ist jetzt alles am beispiel einer c-harp)
    übrigens ist dieser name "melody maker" von lee osker rechtlich geschützt. andere firmen dürfen so stimmen aber müssen es anders nennen (seydel nennts zb. melodic maker)
    das ändert nichts am grundsätzlichen aufbau des instruments, es bleibt ne harp.
    aber was hast du eigentlich mit solchen stimmungen vor? hab mich neulich schon gewundert über dein hochstimmen von kanal3 blasen.

    ein teil der stimmung, nämlich der von dir schon ausgeführte ist unter dem namen "paddy-richter"bekannt. paddy wegen irland, denn diese stimmung erleichtert es einem bei sehr schnellen läufen wies bei irgendwelchen rigs etc üblich ist das a sofort zu spielen und nicht "zeitraubend" benden zu müssen.
    derdaniel
     
  3. Rex

    Rex Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #3
    ja mit den Stimmungen verhält es sich folgendermaßen. Ich spiele (noch nicht so lange) mit Zungenblockieren (tongue blocking oder so..), und zwar so, dass ich mit der Zunge ein "U" forme und damit den Einzelton anvisiere. Mit dieser Technik habe ich mich leider wohl automatisch gegen das "Benden" entschieden (ich lese immer, mit dieser Technik verbietet sich das Benden) , was ich auch ein wenig bedauere. Ich habe mir auch eine gebrauchte Chrometta zugelegt, um tonmäßig weiterrumzukommen. Von den tonalen Möglichkeiten finde ich so eine chromatische Mundi gut, aber mit den geiteilten Zellen und den Ventilen geht meiner Meinung nach viel vom unmittelbaren Spielgefühl verloren, es "tutet" irgendwie nur noch. Somit landete ich wieder bei meiner C Blues Harp. Und da fehlte mir dann einfach das tiefe A, um Melodien spielen zu können. Und da mir das Akkord Spielen nicht so wichtig ist, habe ich eben das Blas G 'nen Ton höher gestimmt. Und damit saug (sorry atme) ich das G nun auf Zelle 2, wobei ich richtig abkacke.

    Gibt es spezielle Mundh. für die paddy richter stimmung und wie wäre da die Stimmung genau?

    Grüße

    Jan
     
  4. Spuki

    Spuki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.07   #4
    Willst Du nicht lieber umlernen? Wenn Du Diatonische/Richter ("Bluesharp") Mundharmonikas spielen willst, ist biegen ein muß. Versuch Einzeltöne mit dem spitzen Mund zu spielen. Ist einfacher, machs Dir nicht unötig schwer. Die Richter-Stimmung hat nicht umsonst so viele Jahre überlebt, sie ist sehr vielseitig, und nur für Spezialzwecke muß man von ihr abweichen.

    Spuki
     
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