unterschied zwischen instr.-kabel und gitarrenkabel?

von Wicht, 07.08.06.

  1. Wicht

    Wicht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.06   #1
    wollt mir jetzt letztens ein kabel bei thomann holen und dort ist mir aufgefallen, dass die zwei kategorien für klinkenkabel, einmal "Instrumentenkabel" und einmal "gitarrenkabel" haben...dort sind auch jeweils andere kabel drin.
    aber gibts da wirklich einen unterschied zwischen den beiden:confused:
     
  2. Punkt

    Punkt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.06   #2
    da wäre auch noch die Frage des Unterschiedes zwischen Boxen und Gitarren bzw Instrumentankabel zu klären...
     
  3. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.08.06   #3
    Gitarrenkabel sind kkoaxial, d.h. ein Innenleiter mit einem Aussenschirm.
    Boxenkabel haben 2Seelen nebeneinander und sind, da sie Leistungen führen recht dick im Querschnitt.
     
  4. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.06   #4
    ist eine gitarre denn kein instrument?;)
    den unterschied macht denk ich mal der hersteller. hersteller von gitarrenzubehör bzw. allgemeine audiogeräte
     
  5. HempyHemp

    HempyHemp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.06   #5
    Der Unterschied zwischen Boxen- und Instrumentenkabeln wurde ja schon genannt.

    Gitarrenkabel sind nichts anderes als Instrumentenkabel. Manche Hersteller haben vielleicht gezielt die Gitarristen als Kunden im Auge, andere sind da weniger festgelegt, ich weiss es nicht, aber das Kabel ist letztendlich das gleiche.

    :great:
     
  6. Peda

    Peda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.06   #6
    ums mal n bissl technisch auszuführen:

    [​IMG]
    so ist ein instrumenten/gitarrenkabel (wie schon gesagt das gleiche) aufgebaut. kann variieren, dass das weiße auf dem bild n schwarzes gummi ist, zwecks flexibilität. der außenmantel ist auch je nach kabel dicker, wegen trittfestigkeit usw. wichtig bei flexiblen kabeln ist, dass das innere eine litze ist (mehrere dünne adern zusammengedreht), damit es nich so schnell bricht wie ein einziger draht der stärke.
    die schirmung außenrum, alsodas geflecht, schützt den "heißen leiter" vor einstrahlungen. ihr könnt ja mal spaßhalber ein boxenkabel zwischen gitarre und verstärker stecken und hören wies brummt.

    [​IMG]
    so sieht das grundmodell lautsprecherkabel aus. bei gitarrenamps sagt man 1,5mm² ist ok, 2,5mm² besser. die kabel gibts dann auch in ausführungen mit gummimantel außenrum, damits robuster ist. meine selbstgelöteten sind kabel ausm hifi-bereich, die in etwa so aussehen wie das im bild (jedoch 2,5m²).
    /!\ instrumentenkabel niemals als boxenkabel benutzen! intrumentenkabel haben einen sehr kleinen leiterquerschnitt, der durchbrennen kann, wenn man da mit 120V drangeht! wenn dann was bei nem gig passiert, sagt die versicherung. nö, dummheit bezahlen wir nicht!
     
  7. gitarrero!

    gitarrero! Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 09.08.06   #7
    Wie bereits erwähnt, sind Instrumenten- und Gitarrenkabel zunächst mal prinzipiell gleich, d.h. der Aufbau ist koaxial *). Allerdings sind Gitarrenkabel meistens nicht widerstands- sondern kapazitätsoptimiert. Anders ausgedrückt, der Kapazitätsbelag eines Gitarrenkabels ist niedriger als bei einem Instrumentenkabel, vor allem um das Signal aus passiven Tonabnehmern möglichst wenig mit einer Tiefpasscharakteristik zu belasten. Da das Dielektrikum (= Isolator) zwischen Innen- und Außenleiter bei einem Koaxialkabel den meisten Einfluss auf die Kapazität hat, liegt genau darin das Know-How des Herstellers, der es natürlich möglichst dünn und flexibel machen möchte. Man versucht, einen Kompromiss zwischen mechanischer Flexibilität und Robustheit einerseits und relativer Dielektrizitätskonstanten andererseits zu finden.

    *) Dass man auch gute Gitarrenkabel in Twisted-Pair-Bauweise machen kann, zeigt die Schweizer Firma Vovox.
     
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