Unterschied zwischen Power Akkorden und normalen Akkorden??

von Matti91, 19.11.07.

  1. Matti91

    Matti91 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.11.07
    Zuletzt hier:
    9.07.15
    Beiträge:
    83
    Ort:
    Dresden
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 19.11.07   #1
    Ich höre immer irgendwas von Power Akkorden. Aber was ist eigentlich der Unterschied zum normalen Akkord??
     
  2. TMSIDR-Schnapper

    TMSIDR-Schnapper Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.06.06
    Zuletzt hier:
    20.03.08
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 19.11.07   #2
    Powerakkorde sind im eigentlichem Sinne keine Akkorde, denn es wird zum Grundton nur die Quinte hinzugefügt evtl noch der Grundton eine Oktave höher. Das dient dazu den Grundton "fetter" (oder so ähnlich) klingen zu lassen. Powerakkorde haben wegen fehlender Terz auch kein Tongeschlecht, sind also weder Moll noch Dur.

    Akkorde bestehen aber mindestens aus Dreiklängen.

    Hoffe, das reicht dir an Informationen
     
  3. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.08.07
    Zuletzt hier:
    1.03.13
    Beiträge:
    618
    Ort:
    Marburg
    Zustimmungen:
    12
    Kekse:
    1.615
    Erstellt: 19.11.07   #3
    Ganz einfach. Ein Akkord ist entweder moll oder Dur, und zwar wegen dem dritten Ton-der fehlt im Power Chord. Der Power Chord, im englischen auch gerne 5th Chord genannt (was auf den Intervall hinweist) besteht im Gegensatz zum normalen naemlich nur aus 2 Tönen (je nach dem, manche doppeln auch den Grundton dann sinds 3 Saiten aber trotzdem nur 2 Töne) Das Griffmuster ist wie folgt : Du greift einen Ton x auf einer Saite A. Und dazu auf Saite B (eine höher) 2 Bünde weiter oben. Und Du schlägst auch nur die 2 Saiten an, verschiebst dieses Muster einfach nur rauf und runter.
     
  4. )-(Sacrifice)-(

    )-(Sacrifice)-( Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.01.06
    Zuletzt hier:
    7.06.10
    Beiträge:
    1.032
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.055
    Erstellt: 19.11.07   #4
    Da die musikalische Erklärung schon gegeben wurde, sage ich nur noch etwas zum Klang.

    Wenn du mit Distortion oder Overdrive spielst, klingen offene Akkorde meistens (vorallem bei High Gain) überladen und (je nach Gitarre) oft matschig.

    Da du bei einem Powerchord nur die 3 Basssaiten spielst, hast du einen tieferen, "mächtigeren" Klang.

    Das klingt allerdings meistens nur verzerrt nach was, und hat häufigen Einsatz um Rock und Metall.

    Beispiel:

    Offenes EMoll:
    0
    0
    0
    2
    2
    0

    Offenes EDur:
    0
    0
    1
    2
    2
    0

    E-PowerChord:
    -
    -
    -
    2
    2
    0
     
  5. Xzero100

    Xzero100 Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    05.07.06
    Zuletzt hier:
    12.05.08
    Beiträge:
    91
    Ort:
    Brandenburg
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    28
    Erstellt: 19.11.07   #5
    Also ich weiß ja nicht wie es dir geht... aba ich spiel auch Powerchords auf anderen Saiten :p:p:p:p:p
    Wie schon gesagt wurde, haben Powerchords meistens kein Tongeschlecht, man bezeichnet sie dadurch auch oft als sog. Spaltklänge.
    Man kann natürlich auch Variationen einführe, z.B. ne große None statt Oktave etc.
    D ------12
    A ------10
    E ------ 8
     
  6. )-(Sacrifice)-(

    )-(Sacrifice)-( Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.01.06
    Zuletzt hier:
    7.06.10
    Beiträge:
    1.032
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.055
    Erstellt: 19.11.07   #6
    Vollkommen richtig, da ich mit umwickelter G-Saite spiele sprach die Gewohnheit aus mir :D

    Höher als bis zu G Saite spielt man sie aber im Regelfall nicht. (Ausnahmen bestätigen die Regel ;))
     
  7. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.06.07
    Zuletzt hier:
    9.12.09
    Beiträge:
    1.393
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    9.043
    Erstellt: 20.11.07   #7
    Den Unterschied kann man salopp (also im Gegensatz zu den fundierten Erklärungen oben) auch so formulieren:

    Powerchords ROCKEN mehr!!! :-)

    Hier werden sie ziemlich gut erklärt:
    http://www.justinguitar.com/html/beginners_html/BC16-PowerChords1.html
    http://www.justinguitar.com/html/beginners_html/BC17-PowerChords2.html
    http://www.justinguitar.com/html/beginners_html/BC18-RockRhythm.html

    http://www.geilundlaut.de/Workshop05/

    Hier gleich eine gute Anwendung, Basket Case von Green Day:
    http://www.youtube.com/watch?v=mxmq_z55Ec4

    Viel Spaß
    Christian
     
  8. derMArk

    derMArk Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    20.06.05
    Zuletzt hier:
    8.12.16
    Beiträge:
    6.214
    Zustimmungen:
    421
    Kekse:
    25.744
    Erstellt: 20.11.07   #8
    Welche Töne das sind, kannst du auch sehr schön hier sehen.

    [​IMG]

    Bei diesem Bild
    [​IMG]
    ist er im Bund 3. Wenn ich das richtig sehe. Würde dann also C mit dem Zeigefinger spielen und mit den kleinen Finger ebenfalls ein C. Die Quinte wäre dann eine G.
     
  9. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.06.07
    Zuletzt hier:
    9.12.09
    Beiträge:
    1.393
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    9.043
    Erstellt: 20.11.07   #9
    Und bei dem Bildbeispiel von DerMark kann man nebenbei auch prima das Publikum beleidigen :-)
     
  10. Moshpit

    Moshpit Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.09.06
    Zuletzt hier:
    16.07.16
    Beiträge:
    948
    Zustimmungen:
    104
    Kekse:
    3.075
    Erstellt: 20.11.07   #10
    Ich fasse den Begriff Powerchords noch etwas weiter und habe die Gebilde unter dem Begriff Pseudo-Akkorde zusammengefasst. Ein Akkord besteht per Definition aus drei verschiedenen Tönen. Zwei Töne können aber bereits die Funktion eines Akkordes erfüllen, d. h. es klingt wie ein Akkord, ist aber nicht wirklich einer. Mit Powerchords sind im allgemeinen Sprachgebrauch nur Grundton und Quinte gemeint. Mit Grundton und Terz oder einem anderen Intervall kann ich aber auch schon einen Akkord imitieren, d. h. seine wesentliche Klangfarbe wiedergeben. Das funktioniert sogar erheblich besser als mit der harmonisch gesehen uninteressanten Quinte. In einer Akkordtonleiter auf einer Dur-Tonleiter habe ich 6 Akkorde mit reiner Quinte und nur einen mit verminderter Quinte. Bei Akkordtonleitern aus Powerchords wird meist sogar noch gepfuscht so das der eine Akkord mit verminderter Quinte unter den Tisch fällt und dann habe ich nur noch eine Klangfarbe aus 7 Akkorden. Powerchords machen also nur einen kleinen Teil der Pseudo-Akkorde aus.

    Ich bin selber Metal-Fachidiot und kann trotzdem ein Lied komplett ohne Powerchords bauen. Das rockt meiner Meinung nach sogar noch mehr als mit Powerchords.
     
  11. sunburnslapper

    sunburnslapper Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.02.07
    Zuletzt hier:
    21.12.09
    Beiträge:
    268
    Ort:
    Nähe Paderborn
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    26
    Erstellt: 20.11.07   #11
    Der Unterschied ist, das ein Akkord mindestens auch 3 Intervallen besteht (Akkord=Dreiklang), und ein Powerchard ist im eigentlichen Sinne kein Akkord sondern ein Zweiklang. Er besteht nur aus dem Grundton und der Quinte.
     
Die Seite wird geladen...

mapping