Unterschiede der einzelnen Recording-King-Banjo-Modelle?

von ramba007, 09.02.17.

  1. ramba007

    ramba007 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.17   #1
    Hallo, ich habe so ziemlich alles gelesen, was im Board unter Kaufempfehlungen steht. Habe dazu aber ein paar aktuelle Fragen:
    Bei Thomann (und anderen) gibt es viele der vorgeschlagenen Modelle gar nicht mehr zu den angegebenen Preisen.
    Frage:
    1. Was ist der Unterschied zwischen den Modellbezeichnungen: RK-R, RK-OT, RK-O?
    2. Habt ihr eine Ahnung, warum RK-R35 plötzlich 679 € kostet? Es scheint irgendwie keine Modelle mehr zwischen 379 € (RK-O25-BR) und knapp 700 € zu geben...
    Ich wollte eigentlich gerne eines mit Glockenmessing-Ring haben, aber knappe 700 € sind schon eine Hausnummer!
    Es wird mein erstes Banjo werden, und ich freue mich riesig auf den Bluegrass-Style. Habe mir vor vielen Jahren Gitarrenspielen beigebracht, und werde das nun auch mit dem Banjo versuchen. Falls jemand einen LehrerIn im Großraum Hagen (NRW) kennt, bitte gerne mitteilen!
     
  2. Jed

    Jed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.17   #2
    ramba,
    Zu den Modellbezeichnungen: R=Resonator, OT=Old-time, O=Open-back.
    Wenn du am Bluegras interessiert bist, kommt praktisch nur ein Resonator-Banjo in Frage.

    Die Bezeichnungen sind allgemeingültig und historisch bedingt. Das ursprüngliche Banjo morderner Prägung hatte als Korpus ledglich einen Holzreif, der einseitig mit Fell bespannt war. Viel später kam der Ruf nach größerer Lautstärke, und die offene Rückseite des Banjos wurde mit einem Resonator versehen, der den Schall nach vorne projizierte. Banjos, die diesen Resonator nicht hatten, wurden ab dann wegen der offenen Rückseite "Open-backs" genannt.
    Die Besonderheit der Old-time Music ist das "Frailing" (Schlag- im Gegensatz zu Zupftechnik). Bei dieser Technik bevorzugt man ein nicht zu lautes Banjo - also keín Resonator - und einen Ausschnitt ("Scoop") im Bereich des oberen Griffbretts, um das Anschlagen nahe an die Saitenmitte zu erlauben. Mit einem "Scoop" versehene "Open-backs" kann man als "Old-time Banjos" bezeichnen. Die meisten Spieler reden von "open-back with frailing scoop", aber die hersteller brauchen griffige Abkürzungen für ihre Modellbezeichnungen.

    Übrigens, das Banjo in meinem Avatar ist wohl ein 5-string, aber keiner von diesen 3 Typen, sondern ein englisches Zither-Banjo. Es ist in Amerika (und in der amerikanischen Musik) kaum bekannt.

    Cheers,
    Jed
     
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  3. Banjo

    Banjo MOD Recording/HCA Banjos Moderator HCA

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    Erstellt: 09.02.17   #3
    Die Preise und die Verfügbarkeit für Recording Kings schwanken hierzulande ziemlich hin und her. Anfangs waren sie extrem billig, jetzt geht es hin und her. Nachfrage und ein wohl schwankendes Angebot (neuer Container aus China da etc.) bestimmen den Preis.

    Ich halte die RKs auch bei 700€ für das einfachste Modell mit Tonring noch für angemessen bepreist, angesichts der Klangqualität, von der ich mich letzten Herbst wieder mal überzeugen konnte. Da hab ich mich durch den Kofferraum eines "fliegenden Händlers" durchgespielt und eines für einen Gitarristenfreund gekauft (ein RK-R37 SN). Ein anderer Freund hat ein RK-R36 gekauft, die beiden Modelle haben sich wenig gegeben, klanglich, ziemlich überzeugend.

    Banjo
    --- Beiträge zusammengefasst, 09.02.17 ---
    P.S. Ich sehe gerade bei Thomann, das 37'er-Modell gibt es für 600€, außer der Sunburstlackierung gibt es da meines Wissens keinen Unterschied zum von Dir avisierten RK-R35. Früher war das 37'er mal teurer als das 35'er, verrückte Preisgestaltung.
     
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