Unterschiede Fender Switches ?

von meckintosh, 19.02.08.

  1. meckintosh

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  2. poor but loud

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    Erstellt: 19.02.08   #2
    https://www.thomann.de/de/fender_5wayswitch.htm arbeitet ähnlich wie ein Umschalter mit Mittelstellung "beide ein". Um also festzulegen, was in den 5 Schaltstellungen passieren soll, muss man nur für die beiden äußersten und für die mittlere Schaltstellung die entsprechenden Lötverbindungen herstellen. Mehr geht auch gar nicht, weil nicht mehr Lötösen vorhanden sind. Die Zwischenpositionen werden vom Schalter automatisch generiert, indem er alles einschaltet, was in den benachbarten Positionen eingeschaltet wäre.

    Dieser Schalter ging aus dem 3-Weg-Schalter der Telecasters und der frühen Strats hervor. Diese funktionierten nach demselben Muster, waren aber so konstruiert, dass die Zwischenpositionen nicht einrasteten. Daran dachte zunächst auch niemand. Immerhin musste die Mittelposition explizit verdrahtet werden und wurde nicht, wie es bei wirklichen Umschaltern (z. B. in Gibson-Style-Gitarren) der Fall ist, aus den beiden Endpositionen generiert. Man hatte also die freie Wahl, ob man in der Mittelposition die beiden äußeren PUs parallel schaltete oder einen dritten einsetzte. Tatsächlich hat Fender 10 Jahre lang beide Möglichkeiten angeboten (die eine in der Telecaster von ca. 1967 bis heute und die andere in der Stratocaster vom Anbeginn (1954) bis 1977). Ersteres macht aber bei einem Fünfwegschalter nicht viel Sinn, weil dann in den Zwischenpositionen dasselbe rauskommt wie in der Mittelposition.

    Immerhin ermöglicht dieser Schalter die Parallelschaltung von 2 Tonabnehmern und auch eine Autosplit-Schaltung.

    https://www.thomann.de/de/fender_5waysuperswitch.htmbietet mehr Möglichkeiten, weil 4 statt 2 Schaltebenen vorhanden sind. Außerdem werden die Zwischenstellungen nicht mehr durch Parallelschaltung der in den benachbarten Stellungen aktiven Tonabnehmer generiert, sondern jede der 5 Schaltstufen muss explizit verdrahtet werden. Du kannst also z. B. in der Stegposition den Steg-PU betreiben, in der Mittelposition alle drei und in der Zwischenposition keinen. Auch kannst Du z. B. ein Tone-Poti für Hals- und Mittelposition nehmen, eines für die Stegposition, und die Zwischenpositionen bekommen gar keins zugeteilt. Mit diesem Schalter sind also auch sehr ausgefallene Schaltungen möglich, die beim einfacheren Schalter nicht drin sind.
     
  3. meckintosh

    meckintosh Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #3
    Also könnte ich mit dem Superswitch quasi alle Pickups in verschiedensten Variationen kombiniert mit den Tone Potis schalten.

    Aber am Ende muss ich mich auf 5 spezielle beschränken... Hhhmm..
     
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