Vader / The Beast / September 2004 / CD

von AxeManiac, 24.09.04.

  1. AxeManiac

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    Erstellt: 24.09.04   #1
    Vader - The Beast

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    Viele haben dieses Album sicher schon lang freudig erwartet. Ich zähle mich nicht zu jenen *g*. Trotzdem war ich freudig erregt als auf metal.de ein Review dazu gefunden hab und erfahren hab, dass die CD bereits in den Läden zu haben ist. Also bin ich auf zum Media Markt, hab mir das Dingens geholt, und war zunächst auch ziemlich angetan: cooles Coverartwork, schönes Digipack und ne BonusDVD mit Studiomaterial und ein paar Livevideos etc.

    Wenn man "the Beast" kauft bekommt man also einiges geboten möchte man meinen, zumindest bis man die Audio CD das erstemal einlegt... hmm, nur 30 Minuten??? Aber naja, Vader warn ja noch die Kings der langen Spielzeit, und ein Klassealbum muss ja nicht lang sein(siehe Necrophagist-Epitaph).

    Also hab ich voll freudiger Erwartung die Playtaste gedrückt und das Intro (liebevoll Intro genannt) tönt aus meinen Boxen, schön atmosphärisch und weckt Lust auf mehr... die dann leider schlagartig vom ersten Song "Out of the Deep" wieder eingeschläfert wird. Hallo? was issn das fürn Drumsound, ich hab erst gedacht meine Boxen sind kaputt, das scheppert und fizzelt fast noch mehr als auf St.Anger(naja ok, das is übertrieben, aber hört sich nicht sehr toll an). Der Song an sich is inspirationsloses Standardvadergeklopfe zwischen Xepher und Litany. So geht es dann leider weiter, die nächsten drei Songs rauschen an meinen Ohren vorbei, nichts bleibt hängen nichts is irgdwie bermekenswert oder hervorzuheben.
    Der fünte Song "The Sea came in at Last" ist dann ein kleiner Lichtschimmer am Ende des Tunnels. Cooler Song, für Vaderverhältnisse recht komplex aufgebaut mit nem richtig guten Riff(erinnert etwas an "Wings"). Wäre die restliche Platte auf ähnlichem Niveau könnte ich "the Beast" als gelungen Nachfolger zu "Revelations" bezeichnen, aber die anderen Songs locken leider niemand mehr hinter dem Ofen hervor.

    Für Diehard Vaderfans is die Platte sicher ne Offenbarung wie jedes zuvor veröffentlichte Album, und Live wir das alles sicherlich wieder abgehen ohne Ende, aber dafür dass die Platte nur 30 Minuten dauert, dürfte eigentlich nich soviel Langeweile aufkommen wie es letztendlich der Fall ist. Ich kann leider außer "the sea came in at last" wirklich keinen mehr als durchschnittlichen Song nennen, und der Drumsound verhunzt dann letztendlich voll alles. Schade, denn das technische Können der Band und die Aufmachung des Albums sind mal wieder erste Sahne, das kann aber nicht über die Inspirationslosigkeit hinwegtäuschen. "The Beast" ist sicher kein schlechtes Album, aber ich bin extrem enttäuscht, und es gab dieses Jahr schon weitaus aufregendere Veröffentlichungen im Deathmetal Sektor.

    Wertung: 7/10

    // Edit von Peegee: Cover hinzugefügt
     
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