Varranger im Live-Einsatz

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UdoK
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Liebe Kollegen,

ich denke ernsthaft über das Umswitchen auf Arranger-Software nach, konkret habe ich die im Titel genannte ins Auge gefasst. Neben allen tollen Dingen, die mich damit erwarten würden, bleiben immer noch einige unbekannte Dinge, die mich bislang vom Wechsel abhalten.
Ich arbeite bislang so: Für jeden Titel speichere ich einen eigenen Songbook-Eintrag (Korg) bzw. eine eigene Performance (Roland), je nachdem, auf welchem Titel ich spielen will. Für meine Texte/Noten nutze ich eine Software, die in der Lage ist, MIDI-Daten bei jedem Noten- oder Textaufruf zu senden und die Keyboards und den externen Vocalisten dadurch während der Mugge schnell umschaltet. Bei den Texten lege ich mir von Runde zu Runde Setlisten an, bei denen ich dann mit einem Tastendruck am Laptop die Noten "weiterblätter". Das macht die Muggerei recht einfach, was die Schalterei und Spontanität betrifft. Das möchte ich mir natürlich irgendwie erhalten.

Hat jemand Erfahrungen mit dieser Software oder anderen Alternativen? Lassen sich bei Varranger auch für jeden Titel alle nötigen Einstellungen abspeichern, die dann via Midi aufgerufen werden können. Oder gibt es andere Möglichkeiten?
Muggt jemand mit dieser Software?

Für Hinweise und Tipps oder andere Ideen wäre ich sehr dankbar.

Einen schönen Abend und - wer heut noch los muss - eine schöne Mugge. Ich für meinen Teil bin für heut schon fertig. :)
Matthias
 
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Meine Zeiten als Arranger-Keyboarder sind vorbei, das G1000 steht ungenutzt in der Ecke. Wenn ich's mal wieder raushole, hänge ich allerdings wieder stundenlang an der Kiste, weil's einfach eine Menge Bock bringt. Manchmal denke ich, es wäre schon cool so eine Funktion wieder am Start zu haben, allerdings ohne das G1000 zusätzlich mitzuschleppen, sondern andere Keyboards in Kombination mit einer Software zu nutzen, ggf. VSTi als Klangerzeuger einzubauen. Mein Kurzweil PC3 hat schon die angesagten Sounds, die Möglichkeit von Riffs sind aber keine Alternative zu Styles.
Ich hab mal ne ältere (2005er) Version von Band-In-A-Box probiert, das ist ganz nett, aber nur was zum Daddeln zu Hause, z.B. zum Erstellen von Playalongs oder so, nichts für Live-Bedienung. Von Varranger höre und lese ich hier zum ersten Mal. Gibt's davon evtl. eine Demoversion? Ich kann auf den Webseiten nichts finden. Würde halt schon mal gerne sehen, wie ich es vom Kurzweil steuern kann, oder ob ich evtl. einen zusätzlichen Midi-Controller für die ganzen Arranger-Funktionen benötige, ob das überhaupt funktioniert, so wie ich es annähernd von einem Arranger-Keyboard her kenne.
 
Eine Demo-Variante gibt es nicht, der Programmierer Dan hat sich bewusst dagegen entschieden. Wohl aber gibt es wohl die Möglichkeit, sein Geld wieder zu bekommen, falls die Software nicht das tut, wie man es von ihr erwartet. VST soll für die Software kein Problem sein. Kontakt 5 taucht da immer wieder mal auf. Es gibt Anwender im Forum, die auch mehrere VSTs kombinieren. Weit verbreitet sind aber auch externe Sounderzeuger wie Ketron SD2 und SD1000. Das Konzept selbst ist sehr interessant, zudem scheint es viele Leute zu geben, die diese Software auch auf der Bühne einsetzen, allerdings hatte ich bis jetzt fast nur zu Nutzern außerhalb Deutschlands Kontakt. Und dann gibt es immer wieder Anwender, die seit längerem schon das Fehlen einiger Features und einiger Speicherungsoptionen bemängeln. Ich persönlich habe nöch keine Möglichkeit gefunden, die gespeicherten Songs extern via MIDI aufzurufen. Das geht bis jetzt wohl nur in sehr begrenztem Maße. Allerdings werden die Anwender seit einigen Jahren auch immer wieder mit kostenlosen Updates, die auch stets Neuerungen enthalten, versorgt. Es besteht also noch Hoffnung. ;-)

Was wohl gut funktioniert, ist der persönliche Support von Dan. Im Normalfall reagiert er auf Anfragen innerhalb eines Tages und gibt hilfreiche Tipps und Lösungsvorschläge. Das sollten sich die großen Arrangerfirmen wirklich mal zum Vorbild nehmen. :)
 
Sounderzeuger wie ein Ketron wären für mich Blödsinn. Wenn ich ein Arranger-Keyboard habe, warum soll ich mir dann einen zusätzlichen virtuellen dazu holen? Mir geht es darum, Nicht-Arranger Keyboards zu nutzen, und wenn es sich anbietet, und die Software ja eh auf nem Rechner läuft, meinetwegen auch VSTi als Soundgrundlage nutzen. Leider gibt die Seite überhaupt nichts her, nicht einmal, ob es die Software nur für Windows oder auch für Mac OSX gibt. Letzteres wäre für mich entscheidend, da ich sowieso keinen Windows Rechner auf die Bühne schleppe.
 
Ich hab die Software selbst auch noch nicht, da ich mir immer noch nicht sicher bin, was und wie ich es nutzen will, aber ich habe bereits folgendes heraus gefunden:

Es gibt sie nur im Windows-Bereich, nicht für Mac oder andere Plattformen. Das liegt einfach daran, dass das kein großes Unternehmen ist, das hinter vArranger steht, sondern ein Musiker, der gleichfalls ein guter Programmierer ist. Die Software kann man entweder auf einem Rechner / Tablet etc. installieren, oder von einem USB-Stick aus betreiben.

Im Prinzip kann man jedes Keyboard als Soundgenerator anschließen, einfach lokal off und los gehts. Die Frage ist die Anwahl der Sounds. Bei VST gibts wohl sowas wie abspeicherbare Screenshots, bei Keyboards, die den GM Standard kennen, ist die Soundanwahl ohnehin kein Problem. Schwieriger ist das wohl, wenn es Systeme fernab von GM GM2 usw. sind.

Was man an PC oder ähnlichem auf die Bühne stellt, ist abhängig, wie die Software genutzt wird. Wer VSTs abfeuern will, braucht schon ordentlich Performance. (vermutlich ab i5) Wer nur das Programm laufen lässt und die Sounds extern holt, für den reichen einfachere Windows Tablets. Dan selbst schrieb im Forum vor kurzem folgendes zur Frage nach Anforderungen:

"I have bought one little 8" atom quad core, 2gb ram for 99€
It can't handle virtual instruments, but from a rapid test, it worked with an external midi device."
 

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