Verbautes Holz

von m0r, 28.03.07.

  1. m0r

    m0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.07   #1
    Hiho!

    Da ich mir demnächst eine Les Paul, wahrscheinlich aus der Epiphone Standard - Serie zulegen möchte, ist mir besonders aufgefallen, dass auf das unterschiedlich verbaute Holz hingewiesen wird, welches bei Epiphone anscheinend sehr variiert.
    Meine Frage:
    Wie um alles in der Welt seh ich, ob es sich bei dem Modell, welches ich gerade anspiele, um qualitativ gutes Holz handelt oder nicht?! ^^.

    Geht es da rein nach Klang oder gibt es tatsächlich Ansatzpunkte? Da ich keine Vergleichspunkte habe, könnte ich über den Klang alleine keine Aussagen zum Holz machen. Was könnt ihr mir für Tipps geben, die richtige Epi "herauszufischen"?
     
  2. JoeCoo

    JoeCoo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.07   #2
    also rein vom aussehen her wirst du nicht bestimmen können ob das holz nun gut oder schlecht ist. wobei ich bei den begrifflichkeiten von gut und schlecht sowieso sehr vorsichtig wäre. denk lieber in der form anders. also es ist nicht umbedingt schlechter nur anders.

    was man vielleicht machen könnte aber absolut kein rezept für besseres holz ist wäre das gewicht. wenn 2 gitarren identischer bauweise und mit genau dem selben kram dran unterschiedlich viel wiegen könnte es sein das die die leichter ist trockeneres holz hat. ob man das nun mag oder nicht sei dahingestellt. allerdings ist es auch möglich das das eine holz anders gewachsen ist und deshalb eine höhere dichte hat und somit schwerer ist. also wie gesagt eine 100% pro aussage kann man damit auch nicht machen.

    also geh einfach in den laden, nimm die 3 epis die die da haben und guck welche für dich am besten klingt. dann guckst du noch nach verarbeitung und bildest dir damit ein bild welche dir am meisten zusagt. aso und trocken also ohne amp hörst du eher die unterschiede vom holz als mit amp.
     
  3. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.07   #3
    Soweit ich weiss, verbaut Epiphone in die Standards Erle oder Mahagoni.
    Die Decke ist immer Ahorn und der Hals immer Mahagoni.
    Ob der Korpus aus Mahagoni oder Erle ist sollte eigentlich beim Verkauf angegeben sein.
    Was da besser ist?
    Mahagoni ist jedenfalls schwerer :-(
    Ausprobieren, anhören, entscheiden!

    Gruss
    Axel.
     
  4. Cadfael

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    Erstellt: 02.04.07   #4
    Hallöli,

    am wichtigsten ist eindeutig das was am Ende raus kommt! Also der Klang.
    Alles andere ist Korinthenkackerei.

    Es gibt nicht nur hunderte von Mahagoni-Sorten, es gibt auch riesige Qualitätsschwankungen.

    Dass die Decke aus Ahorn ist heißt noch lange nicht, dass es eine dicke massive Ahorndecke ist.
    Allerdings dürfte ein Mahagoni Body mit Ahornhals nicht soviel anders klingen als eine Mahagoni-Gitarre mit Ahorndecke. Zieht man die Qualitätsschwankungen des Holzes hinzu wird's ganz lustig.

    Holz bildet eindeutig den Grundsound einer Gitarre!
    Es ist aber sehr viel Voodoo um die genauen Kochrezepte, da jedes Stück Holz anders klingt. Selbst bei Gibson klopfen keine hochbezahlten Speziallisten jedes Stück Holz ab um die Gitarrenhölzer so zu komponieren, dass ein gleichmäßig hoher Standard erreicht wird. Das gibt's vielleicht in den Preisklassen 4000 Euro-Plus - und die Hölzer die dort durchfallen landen in den 2000 Euro Gitarren.

    @ Axel S.: Meine Epiphone Les Paul GoldTop '57 (Baujahr 2006) ist zu 100% aus Mahagoni. Auf der gewölbten Mahagonidecke ist lediglich goldene Farbe. Effekt: Dadurch fehlen ihr zwar etwas die Höhen, sie klingt aber genau so wie die Les Pauls auf den Platten von "Free" oder "ZZ Top" (zur Zeit von Tres Hombres und Deguello).

    Gruß
    Andreas
     
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