Verständnisfrage: Geräte mit teilweise gesperrten Frequenzen

von Golo, 07.05.16.

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  1. Golo

    Golo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.16   #1
    Hallo zusammen,

    Ich (Bassist im Rock-Trio) hab vor, in Kürze auf IEM umzusteigen. Soweit, sogut. Ich hab mir, denke ich, erstmal über die letzten Wochen die wichtigsten Infos hier im Board zusammengesucht und im Proberaum fleißig getestet, so dass ich jetzt den "richtigen" Schritt wagen will.

    Da ich gerne auf dem Gebrauchtmarkt wildere, stelle sich mir die Frage, wie ist die Regelung bei IEM Funkgeräten, die Frequenzbereiche bedienen, welche teilweise gesperrt oder anmeldepflichtig sind? Solche Geräte werden ja vielfach günstig angeboten.
    Z.B. Das Shure PSM 400 deckt in den den Varianten MN und KE ja die freien LTE Mittenlücken mit ab, aber darüber hinaus auch noch mehr (MN = 800 - 830 MHz).
    Darf man diese Geräte in den freien Bereichen "einfach so" betreiben, oder sind sie von vornherein gesperrt/anmeldepflichtig, weil man die entsprechenden Bereiche nutzen könnte?

    Gruß
    Golo
     
  2. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.16   #2
    Es gilt das was auch für Funkmikros gilt:
    Anmelde- und Gebührenfrei sind
    ISM Bereich, LTE MIttenlücke, 1.8 GHz, 2.4 GHz.
    Bereich 790 - 820 MHz kann beantragt werden, kostet aber und man darf hier immer mehr Störungen durch LTE erwarten.
    Ansonsten dann eben alle Anmelde- und Gebührenpflichtige Frequenzbereich zwischen 400 und 790 MHz.

    Man darf in den oben erwähnten anmelde- und gebührenfreien die Kisten "einfach so" betreiben, aber eben nur da.
     
  3. Golo

    Golo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.16   #3
    Prima, darum ging's mir. Danke!

    Gruß
    Golo
     
  4. Scherthan

    Scherthan PM AKG

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    Erstellt: 17.05.16   #4
    Hallo,

    der anmeldepflichtige UHF Bereich beginnt bei 470 MHz und endet jetzt knapp unter von 700 MHz.
    Oberhalb schlägt die zweite digitale Dividente zu. Bei der Regulierungsbehörde kann man dennoch einen Antrag zur Nutzung der 700 MHz LTE Mittenlücke (733 - 758 MHz) stellen.
    Künftig sollte man sich eigentlich nur Systeme unterhalb von 700 MHz anschaffen, um halbwegs professionell arbeiten zu können.

    Grüße,
    Stephan
     
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  5. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.16   #5
    Bis dann auch diese Frequenzen durch irgendwelche höherrangigen Ziele im Sinne den Gewinnabsichten von Staat und Telekommunikationsunternehmen okkupiert werden und wir Zeitnutzer in die nicht mehr vorhandene Röhre kucken.

    Allerdings finde ich es wiederum super, dass der Ausbau von LTE so schnell voranschreitet - da sind selbst die Bauarbeiten auf Bundesautobahnen schneller in Relation - so dass die Frequenzen ab 800 MHz immer noch recht gut nutzbar sind.
     
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