Verstärkereinstellungen bei Auftritten

von Turnvater, 17.09.06.

  1. Turnvater

    Turnvater Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.06   #1
    Hi,
    ich bin jetzt seit n paar monaten in ner band und frage mich wie ich das mit dem sound bei auftritten am besten mache. ich hab eine standard einstellung, die ich am liebsten spiele und auch ein oder zwei variationen drinne, aber ich denke da geht noch mehr. vor allem da bei verschiedenen interpreten (wir covern im mom nur) oft ganz unterschiedliche sounds gebraucht werden.
    ein weiteres problem ist auch die lautstärke. man muss sich ja nach den örtlichkeiten richten und auch nach den liedern die man spielt, aber das dumme ist ja, dass man meistens nur sich hört (stand aus platzgründen immer direkt neben meiner box). wie macht ihr das? ich hänge da immer voll in der luft
    gruß jan
     
  2. stylemaztaz

    stylemaztaz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.06   #2
    ähh, was willst du genau wissen?
    verstehe deinen post nicht so wirklich...

    verschiedene sounds, aber wenig auswahlmöglichkeiten(kanäle, treter, etc.)? - mit pu-schalter spielen! toneregler oder vol-regler (wg crunchcontrol...) sind auch nicht zu verachten...

    lautstärke: mischer/ladenbesitzer/anwesende freunde fragen! und v.a. auf sie hören! und immer schauen, dass du dich selber gut hörst! hab scho einige gigs gespielt, wo ich nur dem mischer zugehört hab und dann mich beim spielen net gehört hab...der reinste alptraum! lieber höre ich die stimme nicht, als mich selber...
    tipps: speaker auf die ohren richten, combos kippen oder auf stühle stellen, 4x12" boxen auf bierkästen!

    achja: es tut dem groovigen bandzusammenspiel keinen schaden wenn man auch bass und drums hört...:-)
    aber das ist ja meistens der fall...

    also bitte spezifiziere deine fragen!

    greetz

    stylemaztaz
     
  3. jesusdererl?ser

    jesusdererl?ser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.06   #3
    Ich kann dir nur sagen ,das es sich lohnt die Bässe etwas raus zu nehmen um wummern zu vermeiden .(dann kommst du auch dem Basser nich in die Quere:great: ):D
     
  4. Turnvater

    Turnvater Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.06   #4
    hm ja, ich bin halt ziemlich konfus was das so angeht^^
    ich bin ständig unsicher, weiss nicht ob das zu laut oder zu leise ist. und während dem auftritt lässt sichs ja schlecht spontan regeln. und wie gesagt, man braucht bei jeder örtlichkeit andere einstellungen, muss ja so sein... wir haben keinen tontechniker, PA nur für gesang und keys, deswegen muss ich das alles selbst regeln. ich weiss aber nicht so recht wie ich das anstellen soll, da ich bei den auftritten nur mich höre, da ich direkt neben der box stehe.
    ich wollte einfach mal hören wie ihr eure(n) sound/lautstärke einstellt wenn ihr auftretet und wovon ihr das abhängig macht.
     
  5. stylemaztaz

    stylemaztaz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.06   #5
    combospieler? bei offene combos verteilt sich der sound ziemlich gut im raum--> das was du hörst, hören die anderen/zuhörer meist auch. bei geschlossenen boxen siehts scho anders aus...
    der user RfC hat ein paar richtig gute threads über ampsound/lautstärke bzgl auftritt/beschallung geschrieben, musst du mal suchen mit sufu!

    w-g-
    1. ich muss mich hören. nicht mich wegdröhnen, aber ich will mich hören, ohne dass ich mich anstrengen muss. danach kann man sich richten, zB. wie leise kann ich schalten, bis ich die untergrenze erreiche, denn: je leiser der gitarrist, desto besser der gesamtsound, desto lauter kommen bass, drums, stimme im vergleich rüber-->besserer hörgenuss meiner meinung nach für zuhörer-->mehr 3D-klang anstatt gitarrenrumgebolze
    2. ich will dass die band gut klingt. schauen, wo fehlt noch was im bandsound, wo ist zuviel sound vorhanden. wenn die gitarre genau die mitten hervorhebt, die zB. ein etwas tiefer singender sänger betont, dass kann es u.U scho schräg klingen. oder ganz beliebt: mein sound muss bolzen! und währenddessen dröhnt es nur noch und der bassist kommt gar nicht zur geltung... da du noch mit keyboard zusammenspielst, musst auch der sich frequenzen raussuchen, wo dann andere instrumente ihm am besten nicht in die quere kommen sollten...einfach ausprobieren! das kann man sehr gut während proben herausfinden. einfach zuhören und dann kleine änderungen an den jeweiligen eq's anstellen...
    3. der zuhörer hört bis auf fiepser und andere extremen sowieso nicht auf feinheiten...solange ein groove da ist und ansatzweise ne harmonik erkennbar ist, sind 90% aller zuhörer zufrieden. also net so streng sein...

    greetz

    stylemaztaz
     
  6. Turnvater

    Turnvater Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.06   #6
    ok, das macht alles sinn und das mit den mitten kann ich mal probieren. aber wenn ich dann wieder live spiele bekomm ich trotzdem nichts vom sound mit der bei den zuschauern ankommt, weil ich ja auffer bühne steh^^
    wir ham noch keine monitorboxen und nix... deswegen weiss ich halt nicht was ich machen soll. die frage konzentriert sich für genau den fall: ich steh auffer bühne und weiss net wie laut ich mich drehen soll. und weil bei vielen liedern verschieden einstellungen verlangt werden (nur ein beispiel: bei hotel california is gitarre "relativ laut" im vergleich zu den keys und bei let me entertain you "relativ leise") hab ich da so meine probleme mich zurechtzufinden. zumal wir den soundcheck ja nicht ne halbe std lang machen können.
    danke schonma für die antworten ;-)
    gruß jan

    edit: combo is doch wenn der verstärker und die box in einem kasten drinne sind? ich hab jedenfalls n separaten verstärker. steht auf meiner box.
     
  7. adrenaline

    adrenaline Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.06   #7
    Also ich hab mein Tonelab SE und für jeden Song nen eigenen Speicherplatz.
    Das praktische ist, das du bei Amp und Boxen Gain, VRGain ( also die Vorstufe ) und CHVolume ( also das was am schluss rauskommt, ohne klangliche "einbuße) alles einstellen kannst und die beiden pedals im programm selbst von 50 % auf 75 % volume oder so genau regeln kannst und damit fahr ich immer auf der richtigen Seite.

    Einfach Grundlautstärke, wovon sich alles aus richtet finden und dann bequem auf die Knöpfe drücken, wo von solosound bis rhythmik alles dabei ist.

    Sonst, weil du gesagt hast, dass du während des spielens nicht viel amchen kannst, würd ich dir nochn Volumenpedal empfehlen, klar, du kannst keine eqfunktion verändern, aber zumindest mit den Tonereglern an der Gitarre das Nötigste korrigieren und mit Volume rauf oder runter, das wäre meine Hilfe bei deinem problem;)

    MfG
     
  8. stylemaztaz

    stylemaztaz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.06   #8
    ok, monitorboxen sind nur für bessere klangliche orientierung(bas, drums, stimme)da. du sollst dich nicht mit dolby 5.1 zuhörersound zudröhnen...:D

    grundsätzlich wirst du NIEMALS das hören was ein zuhörer hört, damit der zuhörersound gut ist, dafür sorgt der front-of-house mischer oder w.g. ein kumpel der vorne steht und euch tipps für die lautstärke gibt.

    wg. verschiedene lautstärke: so wichtig finde ich es nicht. gitarren und keys würde ich grundsätzlich angleichen von der lautstärke her, aber die einstellungen auch nicht mehr groß verändern. alles andere/nuancen kann und muss man eigenlich mit verschiedene pu'schaltungen volregler und v.a. die spieltechnik hinkriegen(laut/leise anschlagen, vll nur mit finger spielen etc...)

    und: soundcheck mach ich mit meiner band immer länger als 30 min...alle instrumente anspielen, verschiedene combis(drums+bass, gitarre+keys, nur instrumente, stimme+gitarre oder keys, alle zusammen ein lied), da hat man eigenlich genug zeit alles einzustellen um sich ggf. auch auf verschied. raumgegebenheiten einzugehen...

    hoffe ich konnte helfen...

    greetz

    stylemaztaz
     
  9. Bluesmaker

    Bluesmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.06   #9
    @Turnvater

    Hi,

    ich empfehle Dir ein längeres Instrumentenkabel zu kaufen (vielleicht sogar Wireless ...) Dich während des Soundchecks Dich soweit entfernst, dass Du alle Instrumente gut hörst also den gesamten Bandsound "einfängst". Das wird Dir helfen im Bandkontext Klarheit zu haben ob Du zu laut zu leise, zu mumpfig, zu wenig Höhen etc. hast.

    Vielleicht kann Dir auch ein "Externer" mit nem einigermaßen geschultem Gehör helfen.

    Gruß

    Bluesmaker
     
  10. opferstock

    opferstock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.06   #10
    Ich spiel öfter mal ohne Soundcheck, da es manchmal schnell gehen muss. Zuerst fand ich auch "ohje, wie soll das gehen?". Es geht. Prinzipiell ist mein Amp mein Monitor. Weil, den kann ich regulieren.
    Nach ein paar solcher Übungen hat man es raus, was wo wieviel Lautstärke braucht.
    Es ist also Erfahrungssache. Mittlerweile geh ich beim Soundcheck (wenn einer möglich ist) mal vor die PA und hör mir das mal an. Der Rest ist dankbar für Rückmeldungen. Es interessiert nämlich jeden in der Band, wie er klingt. Und wenn kein Soundcheck geht, dann halt nach Gefühl. So Sachen wie Raumgrösse checken, wie viel Leute, Raum offen oder geschlossen, blabla.
    Mich hört man immer wenn es nötig ist.
    Ja, wenn es nötig ist. Ich brauch nicht andauernd jeden Zuhörer mit irgendwas anzumatschen, es sind noch mehr Leute in der Band die was beitragen wollen oder möchten. Wie immer gilt, weniger ist manchmal mehr. Damit meine ich, wenn sich jeder in den Vordergrund schieben will, weil er sich nicht hört, dann gibts das besagte Klangmus. Wenn sich jemand als Solist vor allem da hört, wo er soliert, dann ist das schon mal ne gute Sache. Auch noch jeden "hula-rhythm" dauernd mitzubekommen zu wollen, ist Egoismus. Musik in ner Band ist wie ne Ehe, sie besteht nebst all dem Schönen auch aus Kompromissen :)
    Wer nicht fähig ist zu Gunsten von nem anderen mal zurück zu treten, der sollte nicht in ner Band Musik machen.

    Ich möchte noch ausdrücklich hinzufügen, dass man, wenn man sich selber hört, ausdrücklich natürlich subjektiv mehr Spass empfindet. Das ist auch legitim und sicher auch der Grund warum viele Musik machen. Aber ab einem gewissen Punkt des Hobbys artet halt alles in Arbeit aus. Arbeit ist eine Tätigkeit, die jemandem einen Gewinn einbringt. Sprich, sobald man regelmässig verdient ist das mit den Ansprüchen an nen vernünftigen Sound so ne Sache....
    Den gewünschten Sound wird man eh meist nur im Proberaum vorfinden. Aber was solls. Gehts denn nur darum?
    Das mit der Lautstärke und der Hörbarkeit find ich am besten so lösbar:
    Der Gesang und das Schlagzeug geben die Lautstärke vor. Daran orientiert sich die ganze Rhythm-Group. Die jeweiligen Solisten dürfen dann während ihrer Solodarbietungen so laut wie der Sänger werden, oder lauter :D.
    Danach ist aber Ruhe. 2. Reihe ist angesagt.
    Wie nennt man das blabla noch mal?
    Dynamik?
    Find ich auch wichtig :)
     
  11. Turnvater

    Turnvater Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #11
    sry, dass ich so lange nicht mehr reingeschaut hab und vielen dank für die tips. wir machens jetzt so, dass der keyboarder sich bei den liedern wo er pause hat ins publikum mischt und anweisungen gibt wer lauter oder leiser drehn soll... klappt ganz gut soweit ;)
    gruß jan
     
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