Vier Akkorde korrekt bestimmen, ich verzweifle...

womopete

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Moin Leute,
als reiner Autodidakt halte ich mich auf dem Keyboard so für mich über Wasser. Harmonielehre, Gehörbildung, hatte ich leider nie.
Nun ärgert mich eine Akkordfolge, die ich nicht aufgeschlüsselt bekomme und die finde ich so klasse, dass ich sie gerne spielen würde.
Es handelt sich um 4 Akkorde (E-Piano), die habe ich hier einmal angehängt.

Cubase 15 Pro meint es wären nur drei Akkorde (ts...ts...): Asus4, F6 und Amin7

Die App chord.ai meint es wäre: Bm7, A, F, Ab
Beide Varianten klingen nachgespielt leider nicht so wie das Original, selbst wenn ich die Lagen ändere.
Hat jemand einen Tipp um was es sich handeln könnte? Oder ein Tipp für ein Tool wo die Trefferrate besser ist?


VG Peter
 
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Kann da nicht so viel zu beitragen, aberrrr: Wenn ich mir das so anhöre, höre ich eine Melodie: F#, E, F, D#.

Auf Gitarre:
Code:
E|-------------------
B|-7-----------------
G|---9-10-8----------
D|-------------------
A|-------------------
E|-------------------

Beim F# scheint auf jeden Fall auch noch ein A mitzuklingen. Und irgendwie erinnert mich das Ganze klanglich an das tritonus paradoxon(?)...
 
Der erste Akkord scheint tatsächlis F# (Dur) zu sein. Als Noten f#-a-c#. Gespielt als Inversion, also umgeodnet als
  • a. 3. Lage
  • cis
  • fis. 4. Lage
  • Als Akkord F#/A
Die Folge der tiefen Töne höre ich dann als a-g-gis-fis

Akkorde bildest Du entsprechend in Dur oder Moll, ggf. mit veänderter Umkehrung. Von dort aus verfeinern.

Für sich genommen sagt so eine Progression noch nichts … landet übrigens im 5. Akkord bei g.

~~~
So ergibt es für mich Sinn, als Dreiklänge:
  • Fis/A (Fis, mit A als niedrigster Ton // Umkehrung)
  • G (Dur-Dreiklang)
  • E/G# (E, mit G# als niedrigstem Ton // Umkehrung)
  • Fis (Dur-Dreiklang)
Zumindest als Arbeitsversion :geek:

Guckt man auf die Halb- und Ganztonschritte der Akkordgrundtöne, so ist da eine gewisse Ähnlichkeit zu B-A-C-H, also Bach's Name als gespielte Noten: Hat man mindestens einmal im Leben gehört. Möglicherweise klingt diese Progression auch deswegen ein bischen vertraut :cool:
 
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  • #4
hoho... ja das klingt schon verdammt nah dran. Da spiel ich jetzt mal ein bischen mit rum.
Vielen Dank für die Mühe !!
Peter
 
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Gerne.

Sofern ich richtig genug liege, ist das Verblüffende und Ungewöhnliche, dass nur Dur-Akkorde bedient werden. Jede Dur- oder Moll-Tonart wechselt ja das Geschlecht, wenn man der Reihe nach die Tonleitertöne als Akkordgrundtöne durchgeht.
 
A2,A3,E4,F#4,B4,D5; =>A6/9(sus4)
A2,C#4,E4,F#4,B4; => A6/9(ADur6/9)
C4,D4,F4,G4,A4,C5,D5; => dm7/C
G#3,D#4,G#4,A4,C5,D5; =>G#7(G#alt)
A3,E4,G#4,C5,D5,G5 => am7(11)

Die Töne habe ich in Spectalayers rausgesucht, die
Akkordnamen habe ich mir von Gemini

ermitteln lassen
 
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1781899406300.webp
 
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  • #9
Hey Leute,
vielen Dank für die vielen Vorschläge, auch wenn sie stark voneinander abweichen. Ich werde mich morgen mal dransetzen und ausprobieren, was am nächsten kommt.
VG Peter
 
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  • #10
Ich höre da etwas heraus, wo sich jemand von J. Coltranes "Giant Steps" hat inspirieren lassen.

Bei Coltrane:
Bmaj7 - D7 - Gmaj7 - Bb7 - Ebmaj7

Hier:
Bmaj7 - D7 - Gbmaj7 - Amaj7 - Fmaj7

Im Diskant (sozusagen "Melodie") gut zu hören: F# - D - F - C# - E
Da der letzte Akkord schnell ausblendet ist der aber nur schlecht zu entziffern.
 
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