Vorurteile umwicklen mich / Kummersummen was haltet ihr davon

von greenhorn21, 11.11.05.

  1. greenhorn21

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    Erstellt: 11.11.05   #1
    Also hier mal zwei Songtexte von mir. Hab die bisher immer kommentare von freunden und family dazu bekommen. Doch jetzt hätte ich gern mal ne "neutrale" Meinung dazu.
    Also ich hab schon öfters gelesen das z.b. Kritk an Xavier das die Reime so erwzungen klingen. Also das könnte man bei mir sicher auch sagen, jedoch würde ich da widersprechen denn ich sitz net da wenn ich schreib und denkt was reimt sich dazu toll obwohls nicht passt sondern ich schreib eben die Worte so auf wie sie mir einfallen und wie ich denke das sie zur Aussage des Textes passen. so genug gelabbert


    Vorurteile umwickeln mich

    1ste Strophe
    Jeder der ne Baggy trägt
    Und zu Hip Hop Beats abgeht
    Wird als erster verhaftet
    Hat gekifft war klar
    Wird nicht nachgefragt
    Meine Uhr fehlt
    Klar der Einsiedler
    Von Nr.7 war es
    Meine Freund und Helfer
    Wird ihn schon kriegen
    Jeder von ihnen ist doch gleich
    Schickt sie wieder in ihren Teich
    Schau dir mal Mya an
    Hat n Baby aber kein Mann
    Hab gehört sie hat viele rangelassen
    Und nun kann sie nicht fassen
    Schau dir den an
    Schon wieder betrunken
    Selber schuld
    Keine Unterstützung
    Er verstößt gegen unsern Kult
    Unsere Traditionen haben Macht
    Veränderung Erneuerung
    Wer braucht so n quatsch schon
    So wie es damals war wird’s bleiben

    Refrain
    Gerüchte sind deine Vorboten
    Bilden langsam um meinen
    Hals einen Knoten
    Und bald auch um dich
    Vorurteile umwickeln mich
    Kein Baum ist sicher
    Langsam gehen aus meine Lichter
    Macht mir nix
    Lach ich dich eben im Dunkeln aus
    Vorurteile umwickeln mich

    2te Strophe
    Mit 15 schon schwanger oh shit
    Verschweig bringt nix
    Wir teilen es allen mit
    Mann und Mann
    Geht ja wohl nicht

    Kann nicht sein sehe das nicht
    Küssen sich da 2 Jungs
    Vor meinen Augen
    Kein Anstand
    Verstoß gegen den
    Heiligen Glauben
    Toleranz ist nicht angebracht
    Wartet nur bis der Hass erwacht
    Andere Bräuche werden
    Nicht anerkannt
    Bauen lieber ne neue Wand
    Ja öffne dir mein herz
    Bist missbraucht worden
    Tut mir wirklich leid
    Aber das Kind
    Bleibt in deinem Leib
    So ist es gewollt
    Weine nicht jeder
    Zahlt seinen Sold

    Ihr predigt von Nächstenliebe
    Macht aber dafür die
    Falschen Spielzüge
    Zoll euren Vorurteilen keine Anerkennung
    Ist mir egal kämpf an gegen
    Die Verdrängung
    Verstoß gegen eure Regeln
    Geh lieber mit der Minderheit segeln

    Refrain

    Inhalt: Die Strophen sind natürlich ironisch verfasst, wobei der Refrain dann die Message des Textes rüberbringt. Jeder wird irgendwann bzw. irgendwo in ne Schublade gesteckt.
    Vom musikalischen her. Könnt ich mir hier nem härteren Beat vorstellen mit dunklen Streichern und n bißchen Klavier unterlegt.

    und der andere Text:

    Interlude .. Kummersummen

    Leben und Tod
    Gegensatz
    Und doch näher
    Als gedacht
    Atem kommt und geht
    Man fällt und steht
    Tod und Leben
    Nehmen und geben
    Irgendwo soll
    Sein dein Segen

    Kummersummen

    Monate sind verstrichen
    Anfängliches Mitleid
    Ertrank in den
    Zahlreichen Wochen
    Gedanken sind von deinem
    Schicksal abgewichen

    Dein Name er fiel Kaum noch
    Schweigen oder Vergessen
    Ich weiß es nicht
    Vor wenigen Tagen
    Fragte ich mich
    Was ist passiert mit dir
    Es klingelte
    Ich nahm den Hörer
    Da entstand der tiefe cut

    Denn die Antwort
    Ließ Raum und Zeit verstummen
    Und ich hörte nur noch
    Den Kummer summen

    Sie hat den Strich gezogen
    Hat verabschiedet
    Den Morgen
    Ihre Grenze hat sie überschritten
    Schmerz und Trauer
    Haben ihren Willen zerschnitten
    Sie ist abgehoben
    Zugleich ist ihr Schicksal erfroren
    Erkannte nicht die Liebe
    Aus unseren Reihen
    Dies ließ in ihr Verzweiflung gedeihen

    Mein Blick ist starr
    Glaub nicht was ich höre
    Kann nicht sein
    Nein nein nein
    Muss ein Gerücht sein
    Ist eine Schwäche entdeckt
    So wird Gerede erweckt
    Jedoch am Tag danach
    Fand ich mich im schwarzen Meer
    Tränen lernten gehen
    und man hörte die Zahl siebzehn
    Verzweiflung und Schmerz
    Vermischten sich
    Alle feuchten Augen
    Kalte Gesichter
    Schwarze Gestalten
    Schauten auf dich
    Weiß wie ein Engel
    Bedeckt mit Rosen
    Ließ der Anblick
    Unsere Emotionen toben
    Raum und Zeit verstummte
    Und der Kummer summte

    Sie hat den Strich gezogen
    Hat verabschiedet
    Den Morgen
    Ihre Grenze hat sie überschritten
    Schmerz und Trauer
    Haben ihren Willen zerschnitten
    Sie ist abgehoben
    Zugleich ist ihr Schicksal erfroren
    Erkannte nicht die Liebe
    Aus unseren Reihen
    Dies lies in ihr Verzweiflung gedeihen

    Gesichter so schwer
    Blick auf den Boden
    Blick zum gegenüber
    Leid geteilt
    Schwester nahe der Ohmacht
    Schmerzende Laute
    Machten den Tag zur Nacht
    Dachtest Liebe findet
    Den Weg nicht zu dir
    Schau herab und sehe
    Wie Liebe für dich weht
    Der Wind betrat den Platz
    Ruh in Frieden
    Amen war sein letzter Satz

    Inhalt: Ja handelt von dem Selbstmord von einer Klassenkameradin und den Text zu schreiben is quasi meine Arbeit der Verarbeitung. Wobei es mir schwer fällt den Text zu lesen.

    Musikalisch würde ich hier nur ein Klavier einsetzten mit einer eingängigen Melodie, da es die Ohnmacht des Gefühls wohl am Besen wiedergeben würde.
     
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