Vorurteile umwicklen mich / Kummersummen was haltet ihr davon

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Also hier mal zwei Songtexte von mir. Hab die bisher immer kommentare von freunden und family dazu bekommen. Doch jetzt hätte ich gern mal ne "neutrale" Meinung dazu.
Also ich hab schon öfters gelesen das z.b. Kritk an Xavier das die Reime so erwzungen klingen. Also das könnte man bei mir sicher auch sagen, jedoch würde ich da widersprechen denn ich sitz net da wenn ich schreib und denkt was reimt sich dazu toll obwohls nicht passt sondern ich schreib eben die Worte so auf wie sie mir einfallen und wie ich denke das sie zur Aussage des Textes passen. so genug gelabbert


Vorurteile umwickeln mich

1ste Strophe
Jeder der ne Baggy trägt
Und zu Hip Hop Beats abgeht
Wird als erster verhaftet
Hat gekifft war klar
Wird nicht nachgefragt
Meine Uhr fehlt
Klar der Einsiedler
Von Nr.7 war es
Meine Freund und Helfer
Wird ihn schon kriegen
Jeder von ihnen ist doch gleich
Schickt sie wieder in ihren Teich
Schau dir mal Mya an
Hat n Baby aber kein Mann
Hab gehört sie hat viele rangelassen
Und nun kann sie nicht fassen
Schau dir den an
Schon wieder betrunken
Selber schuld
Keine Unterstützung
Er verstößt gegen unsern Kult
Unsere Traditionen haben Macht
Veränderung Erneuerung
Wer braucht so n quatsch schon
So wie es damals war wird’s bleiben

Refrain
Gerüchte sind deine Vorboten
Bilden langsam um meinen
Hals einen Knoten
Und bald auch um dich
Vorurteile umwickeln mich
Kein Baum ist sicher
Langsam gehen aus meine Lichter
Macht mir nix
Lach ich dich eben im Dunkeln aus
Vorurteile umwickeln mich

2te Strophe
Mit 15 schon schwanger oh shit
Verschweig bringt nix
Wir teilen es allen mit
Mann und Mann
Geht ja wohl nicht

Kann nicht sein sehe das nicht
Küssen sich da 2 Jungs
Vor meinen Augen
Kein Anstand
Verstoß gegen den
Heiligen Glauben
Toleranz ist nicht angebracht
Wartet nur bis der Hass erwacht
Andere Bräuche werden
Nicht anerkannt
Bauen lieber ne neue Wand
Ja öffne dir mein herz
Bist missbraucht worden
Tut mir wirklich leid
Aber das Kind
Bleibt in deinem Leib
So ist es gewollt
Weine nicht jeder
Zahlt seinen Sold

Ihr predigt von Nächstenliebe
Macht aber dafür die
Falschen Spielzüge
Zoll euren Vorurteilen keine Anerkennung
Ist mir egal kämpf an gegen
Die Verdrängung
Verstoß gegen eure Regeln
Geh lieber mit der Minderheit segeln

Refrain

Inhalt: Die Strophen sind natürlich ironisch verfasst, wobei der Refrain dann die Message des Textes rüberbringt. Jeder wird irgendwann bzw. irgendwo in ne Schublade gesteckt.
Vom musikalischen her. Könnt ich mir hier nem härteren Beat vorstellen mit dunklen Streichern und n bißchen Klavier unterlegt.

und der andere Text:

Interlude .. Kummersummen

Leben und Tod
Gegensatz
Und doch näher
Als gedacht
Atem kommt und geht
Man fällt und steht
Tod und Leben
Nehmen und geben
Irgendwo soll
Sein dein Segen

Kummersummen

Monate sind verstrichen
Anfängliches Mitleid
Ertrank in den
Zahlreichen Wochen
Gedanken sind von deinem
Schicksal abgewichen

Dein Name er fiel Kaum noch
Schweigen oder Vergessen
Ich weiß es nicht
Vor wenigen Tagen
Fragte ich mich
Was ist passiert mit dir
Es klingelte
Ich nahm den Hörer
Da entstand der tiefe cut

Denn die Antwort
Ließ Raum und Zeit verstummen
Und ich hörte nur noch
Den Kummer summen

Sie hat den Strich gezogen
Hat verabschiedet
Den Morgen
Ihre Grenze hat sie überschritten
Schmerz und Trauer
Haben ihren Willen zerschnitten
Sie ist abgehoben
Zugleich ist ihr Schicksal erfroren
Erkannte nicht die Liebe
Aus unseren Reihen
Dies ließ in ihr Verzweiflung gedeihen

Mein Blick ist starr
Glaub nicht was ich höre
Kann nicht sein
Nein nein nein
Muss ein Gerücht sein
Ist eine Schwäche entdeckt
So wird Gerede erweckt
Jedoch am Tag danach
Fand ich mich im schwarzen Meer
Tränen lernten gehen
und man hörte die Zahl siebzehn
Verzweiflung und Schmerz
Vermischten sich
Alle feuchten Augen
Kalte Gesichter
Schwarze Gestalten
Schauten auf dich
Weiß wie ein Engel
Bedeckt mit Rosen
Ließ der Anblick
Unsere Emotionen toben
Raum und Zeit verstummte
Und der Kummer summte

Sie hat den Strich gezogen
Hat verabschiedet
Den Morgen
Ihre Grenze hat sie überschritten
Schmerz und Trauer
Haben ihren Willen zerschnitten
Sie ist abgehoben
Zugleich ist ihr Schicksal erfroren
Erkannte nicht die Liebe
Aus unseren Reihen
Dies lies in ihr Verzweiflung gedeihen

Gesichter so schwer
Blick auf den Boden
Blick zum gegenüber
Leid geteilt
Schwester nahe der Ohmacht
Schmerzende Laute
Machten den Tag zur Nacht
Dachtest Liebe findet
Den Weg nicht zu dir
Schau herab und sehe
Wie Liebe für dich weht
Der Wind betrat den Platz
Ruh in Frieden
Amen war sein letzter Satz

Inhalt: Ja handelt von dem Selbstmord von einer Klassenkameradin und den Text zu schreiben is quasi meine Arbeit der Verarbeitung. Wobei es mir schwer fällt den Text zu lesen.

Musikalisch würde ich hier nur ein Klavier einsetzten mit einer eingängigen Melodie, da es die Ohnmacht des Gefühls wohl am Besen wiedergeben würde.
 
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