Vox Heritage Collection

von KillWithPower, 19.11.07.

  1. KillWithPower

    KillWithPower Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #1
    Hallo,

    Nachdem sich nach 4 Monaten mein Vox ac30cc verabschiedet hat stellen sich bei mir verschiedene fragen...
    Hat denn schon jemand Erfahrungen mit der neuen Hanwiered Serie von Vox?
    Wie unterscheiden die sich klanglich und von der Qualität von den AC30´s der CC Serie?

    Und wie siehts denn eigentlich so mit Erfahrungen bzgl. der Qualität der Custom Classic Serie aus? Sind die eher Anfällig oder hab ich nur nen Montagsmodell?

    Ich brauche nämlich einen amp der Roadtauglich ist also auch nen bissel Stress verträgt.
    Meiner ist halt grad kaputt gegengen und jetzt muss ich wahrscheinlich 3-4 Wochen warten bis er wieder gesund nach Hause kommt und habe keine Lust darauf ihn dann vielleicht nach ein paar Monaten wieder einzuschicken.
    Also sind die CC´s generell eher Proberaum-Amps und ich sollte mich nach einen Handwiered umschauen?? Langlebiger sind sicher die Handwiered (in sachen reperatur) oder kann man das nicht veralgemeinern?


    Also mal her mit den Erfahrungswerten!:)
     
  2. Mr Miau

    Mr Miau Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #2
    Hm, also mein CC hat ein Jahr auf dem Buckel und keine Spirenzchen gemacht... Zu den Handwired kann ich leider nix sagen, würde mich aber auch interessieren.
     
  3. the_priest

    the_priest Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #3
    muss da Mr Miau zustimmen. hab meinen CC2 jetzt seit frühjahr und der hat nie spirenzchen gemacht. er ist vor allem noch gebraucht, mittlerweile 3 1/2 jahre alt und hatte noch nie probleme. er ist auch schonmal im auto umgefallenes und er funktioniert trotzdem einwandfrei. auch diverse liveauftritte sind ohne probleme bestritten worden. es gibt auch "profimusiker", also leute, die auch schon mal auf größeren konzerten spielen, die den CC nutzen, also würde das nur ein weiterer beweis für seine roadtauglichkeit sein.
    dann wars wohl eher ein sonntagsmodell.
     
  4. knoopas

    knoopas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #4
    vorallem, röhren etc. werden weiterhin genauso schnell kaputt gehen denk ich, wenn beim cc2 nicht irgendwie zu hohe spannung etc. ist. Also wenn die einzelnen Teile gleich belastet werden, beim handwired nur handverbunden sind, dann werden diese teile genauso leicht beschädigt.

    Gruß
     
  5. Hooker

    Hooker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #5
    Hi,

    Aus sicht eines Technikers verhält es sich eigentlikch genau umgekehrt. Die PCB-Versionen sind eigentlich als zuverlässiger einzuschätzen als Handwired-Versionen.
    Die Fehlermöglichkeiten sind beim Handwired einfach vielfältiger.

    zum Thema Sound sag ich jetzt mal sicherheitshalber nix ;)

    grüße
    Hooker
     
  6. Mr Miau

    Mr Miau Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #6
    Belassen wir's bei "die Geschmäcker sind verschieden". :)
     
  7. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 19.11.07   #7
    hi hooker!
    das erstaunt mich jetzt 1 bißchen - und es ist eigentlich das erste mal daß ich das so höre.
    es wird doch ansonsten eher davon geschwärmt, daß die hand-wired amps die creme-de-la-creme - auch in sachen zuverlässigkeit - seien...

    tatsächlich liefern meine über-40-jährigen fenders ja auch ziemlich überzeugende beispiele für diese these.

    ob die vox cc´s - oder viele andere aktuelle amps - in 40 jahren auch noch so schnurren?

    cheers - 68.
     
  8. the_priest

    the_priest Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #8
    soweit ich weiß, ist die handwired serie nicht wie ein 40 jahre alter fender aufgebaut, sondern mit platinen, ähnlich wie der ac15 handwired. die leiterbahnen sind also nicht frei, sondernauf leiterbahnen, die bauteile sind auf dieser platine befestigt. praktisch ein hybridaufbau. sehr schön zu sehen in der g&b 8 2007.
     
  9. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 19.11.07   #9
    Das ist die Zwiespältigkeit dieser Handwired-Serie.

    Prinzipiell ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch nur halb durchgeführt.

    Um es zu klarzustellen ( ausgehend davon, daß der AC30 dem Aufbau des AC15 folgt ):
    ich kritisiere nicht die klangliche Qualität des Amps, sondern finde nur, daß ich mit dem Namen Handwired einen Aufbau ohne Leiterbahnen assoziiere. Drum liegt mir dieser Aufbau auch etwas im Magen, da ich auch in dem Preisgefüge lieber auch Amps kaufe, die längerfristig reparierbar bleiben, also auch in 15 Jahren noch. Da ist mir dann die PTP-Verdrahtung schon wesentlich sympathischer, auch wenn's ein paar Euro mehr kostet.

    Mir ist durchaus klar, daß eine Firma wie Vox mit Hürden wie CE-Normierungen, Preiskalkulationen und dem nominellen Aufwand, einen "echten" AC-30 aufzubauen zu kämpfen hat, was PTP schwierig macht, aber mir scheint die Bezeichnung "handwired" grenzwertig irreführend, wenn man es z.B. mit den ebenfalls als Mitstreiterprodukt Marshall Handwired Series vergleicht.

    Drum heißt die Serie wohl auch "Heritage".

    Klar ist:
    Ein Vox AC 30 ist sauschwer aufzubauen, innen eng und man eine ständige Gefahr, ein überhitzungsgefährdetes Unding aufzubauen, deswegen wohl auch der Schritt zum Kompromiss, um es trotzdem bezahlbar und im Preisgefüge von Vox / Korg & More zu halten.

    Klanglich konnte mich der AC 15 Heritage überzeugen, der AC 30 wird es wohl auch. Mir hätte aber eine konsequentere Umsetzung mit PTP, meinetwegen für etwas mehr Geld, mehr zugesagt. Vielleicht beim nächsten Mal...

    Lustig. :rolleyes:

    Siehe Fender, Marshall und Konsorten.
    Damit meine ich die Modelle aus den 50ern und 60ern. Die laufen teilweise heute noch ( nach 50 Jahren! ). Und wenn sie nicht mehr laufen, dann sind sie noch reparierbar und praktisch sind Fehlerdiagnosen von jedem Techniker in jedem Provinzmusikladen durchzuführen. Kaputtes Bauteil rausnehmen, ersetzen, fertig. Mach diese Diagnose/Reparatur mal mit einer Platine. Und wenn da mal was größeres hinüber ist, dann ist man evtl gezwungen, die Platine zu ersetzen.

    Platinen haben eine geringere Streuung, was den Klang angeht, bei PTP ist halt oftmals die Variation der Bauteilchargen bzw. der Tagesform der Erbauer für unterschiedlichen Klang einzelner Exemplare der gleichen Ampserie möglich.

    Aber selbst bei den Platinenamps a la Marshall JCM 800 klingen die Amps teilweise gravierend unterschiedlich.
     
  10. Hooker

    Hooker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #10
    Tja, ist aber trotzdem so. Jeder Draht kann brechen. Jede Kabelisolation kann spröde werden und brechen. Jede Handlötverbindung kann eine potentielle Fehlerquelle sein.

    Die Leiterbahnen in Leiterplatten sind in einen GF-Kunstharzverbund eingebettet und somit wesentlich weniger anfällig auf Vibrationen da sie keine beweglichen Einzelmassen darstellen. Auch kann keine Isolation spröde werden, brechen und Kurzschlüsse verursachen.
    Moderne Leiterplatten werden maschinell gelötet. Die Wahrscheinlichkeit für fehlerhafte Lötverbindungen ist dadurch geringer.
    Es gibt noch diverse andere Gründe....

    Handwired Amps kompensieren das durch die Auswahl hochwertiger Materialien, gut geschulte Mitarbeiter, eine gut funktionierende Qualitätssicherung etc...
    Trotzdem ist die Technik veraltet und hat außer "Voodoo" oder besser gesagt Marketing keine Existenzberechtigung mehr.

    Hier werden immer wieder Mythen und Fakten vermischt und Äpfel mit Birnen verglichen.

    Natürlich klingt ein Handmade Boutiqueamp besser als ein Billigchinakracher und ist wahrscheinlich auch zuverlässiger aber das lässt noch keine Pauschalaussage zu.
    Denn ein gut designtes PCB mit hochwertigen Komponenten ist aus technischer, praktischer und natürlich auch kommerzieller Sicht vorzuziehen. Es hält besser ist besser zu warten und ist definitiv kostengünstiger herzustellen.
    Und hier kommt der Marketingeffekt: ES IST BILLIGER ALS HANDWIRED ALSO MUSS ES SCHLECHTER SEIN. Mag schon sein, dass in den Anfängen des Leiterplattenbaus die Situation anders war, aber Leute wir haben 16fach Multilayer-PCBs im Griff die mit Signalen im Gigaherzbereich umgehen können also warum sollten wir keine PCBs designen können die mit NF sauber umgehen und umgekehrt heisst es nicht nur weil ich in der Garage in Ermangelung der nötigen Designsoftware und Maschinen oder Vertragspartner meine geniale Verstärkerschaltung fliegend aufbaue, dass das ein toller Amp wird.

    grüße
    Hooker

    (Tätig unter anderem im Bereich Elektronikentwicklung, Produktion, Serientauglichkeit...)
     
  11. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 19.11.07   #11
    Bleibt aber immer für jedermann reparierbar, ist unkompliziert zu erledigen und ich habe da schon von Amps gehört, die auch nach 50 Jahren arbeiten. :rolleyes:

    Potentielle Fehlerquellen sicherlich, die gibt es aber in solchen Amps generell an jeder Ecke. Trifft auf beide Konstruktionsweisen zu.

    Gegen gut aufgebaute und stabile Platinen ist nichts einzuwenden. Soldano baut seine Amps damit, Diezel ebenfalls.

    Schlimm wird es nur, wenn das Layout mies ist, Konstruktionsfehler wie Potis, die direkt auf die Platine geklatscht sind usw.

    Das nenn ich mal ein Kaufargument! :great:
    Genau so stell ich es mir vor, daß es eben gemacht wird.

    Technik veraltet. Hmmm... das wird doch Röhrenamps generell schon seit Jahrzehnten vorgeworfen.

    Wenn mit Schlagworten wie "Vintage", "Heritage" oder "handwired" rumgeworfen wird, dann erwartet man als Kunde wohl explizit diese nostalgische, rustikale, veraltete Technik. Das ist jetzt nicht gegen Vox gerichtet, sondern als allgemeine Aussage zu verstehen.

    Wenn's gegen die veraltete Technik ginge, dann hätten die Transistoramps und Modelleramps doch längst die Herrschaft übernommen. Da wurde im Übrigen eigentlich bei Einführung offensiveres Marketing betrieben als es jemals bei einem Röhrenamp der Fall war.

    Ganz und gar nicht. Es wurde nur von Dir angebracht, daß Platinen als zuverlässiger ( und langlebiger? ) als PTP angesehen wird. Die Historie zeigt jedoch, daß es noch genügend originale PTP Amps aus den 50ern und 60ern existieren, die noch laufen. Andere wurden restauriert und laufen. Diese Lebenszeit müssen Platinenamps, auch neue, sehr gut aufgebaute, erstmal erreichen.

    Aus kommerzieller Sicht sicherlich. Praktischer sicherlich auch, wenn es um kompliziertere Aufbauten geht. Zu den anderen Punkten müsstest Du ja hellseherische Kräfte besitzen, weil Langzeitdaten ja fehlen.

    Die meisten PTP-Amps sind ja eh Einkanaler oder Zweikanaler. Da stellt sich die Frage, ob es, bei Kleinserienherstellung, da nicht praktischer ist, das gleich per Hand zu verdrahten, als sich zu höheren Konditionen eine Platine fertigen zu lassen. Ab drei Kanälen findest Du ja eh kaum noch PTP.

    Im Übrigen werden die meisten PTP-Amps sowieso nicht sonderlich stark vermarktet. Bei den großen Herstellern richtet sich das Marketing mehr an breite Masse, die die Mid-Price und Allround-Amps kauft, die ja meistens mit Platinen aufgebaut sind. Bei den kleinen Herstellern gibts ja oftmals nicht mal Prospekte.
     
  12. the_priest

    the_priest Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #12
    ich möchte aber feststellen, dass wir wohl keine aussagen darüber treffen können, ob heutige verstärker auch noch in 40, 50 jahren funktionieren und es ist auch müßig darüber zu spekulieren. ich möchte noch wissen, wie viele amps damals schon defekt waren und repariert werden mussten bzw. auch die zeit bis heute überlebt haben.
    wenn ich mir die soundqualität von mesa boogie anschaue zweifle ich auch daran, dass ptp-verdrahtung die soundqualität schlechthin liefert.
     
  13. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 19.11.07   #13
    Nein, das soll auch damit nicht rüberkommen. Gute Platinenbauweise steht PTP nicht zwangsweise nach. Grundsätzlich kann man sagen, daß man PTP mit billigen Teilen und auch relativ unprofessionell durchziehen kann. Das Ergebnis wird dementsprechend ebenfalls nicht überzeugen können.

    Ebenso kann man, mit der nötigen Investition, auch einen Platinenamp großartig aufziehen. Beispiele gibt es genügend. Also eine Frage, wieviel der Hersteller ins Material investiert.

    Um zum Vox-Thema zurückzukommen:

    ich denke, daß die Konstruktion ihr Geld wert ist und daß die Qualität passt. Zur Robustheit allgemein kann ich nichts sagen, da ich den Amp noch nie hart rangenommen habe. Der Punkt, um den es beim Heritage geht, ist, daß ich wie viele, als die Heritage Serie angekündigt wurde, eine gewisse Vorfreude hatte, was die Amps angeht. Endlich schien es so, daß Vox den Konkurrenten Fender und Marshall folgt und eine traditionell aufgebaute Reissue rausbringt. Von diesem Standpunkt aus war ich dann etwas enttäuscht, als ich dann diese Mischlösung mit den Leiterbahnen das erste Mal sah.

    Also weniger eine Qualitätsfrage, mehr eine Philosophiefrage.
     
  14. Hooker

    Hooker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #14
    Ich will hier auch nicht Missionsarbeit leisten, und letztlich wird es immer Käufer für beides geben.
    Und wie MeinAnderesIch schrieb, letztlich ist es wohl eine Philosophiefrage was der eine und andere kauft.
    Nur um in eine Sache Licht zu bringen, Wenn wir Leiterplatten fertigen lassen, dann auch schon für Kleinstserien mit 20 Stück. Selbst da sind die Kosten geringer als die Schaltung fliegend aufzubauen.
    Nachdem ein Rohrenamp ne recht triviale Sache ist (technisch betrachtet) würde so eine LP in genannter Stückzahl nicht recht teuer sein.

    Grüße
    Hooker
     
  15. Ed

    Ed Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #15
    Ich glaube, bei einer Serienfertigung liefert PCB einfach bessere Qualität. Wobei Qualität ein Begriff ist, der im Vorfeld definiert werden muss und für den Hersteller und den Kunden durchaus unterschiedlich definiert werden kann (und in der Regel wird).

    Also beim Hersteller bedeutet eine gewisse Qualität wenig Fehler bei der Herstellung, Schnelligkeit bei der Herstellung, etc. - irgendwo ist da auch Kundenzufrfiedenheit aber sie ist eben "nur" ein Parameter unter vielen.

    Ich finde PCB durchaus legitim und bin eigentlich auch auf die Hs neugierig. Letztlich interessiert mich nur der Sound - ob PCB oder Handverdratet - mir doch wurscht. Der Lonestar Special klingt auch sensationell gut - trotz oder wegen PCB - bei den ersten Tönen aus dem Amp ist das sowas von Sch~egal... ;)

    Also: Wer hat die Dinger angespielt und wie klingen sie?

    Grüße
     
  16. kooper

    kooper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.09   #16
    Auch wenn der Thread schon so alt ist hol ich ihn nohcmal hoch, da ich nur eine kleine Frage hab:

    Ist es so, dass man bei der Heritage Serie, im Gegensatz zum AC Custom Classic, die Kanäle nicht per Fußschalter schalten kann? Was muss ich denn stattdessen machen?
     
  17. züborch

    züborch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.09   #17
    was mich wundert, ist, dass hier der eigentliche klangliche unterschied, nämlich die verwendung einer EF86 hier noch gar keine erwähnung gefunden hat... wenn ich die kohle hätt, tät ich mir SOFORT einen bestellen.. :o

    aber schön, dass sich wieder mal ein kleines glaubensscharmützel eingestellt hat.:rolleyes::cool:
     
  18. H&M

    H&M Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.09   #18
    Du kannst beim AC30/15 der Custom Classic Serie auch keine Kanäle mit dem Fußschalter schalten. Beim AC15 geht das sowieso schlecht, der hat nur einen Kanal, der AC30 hat nur mehrere Eingänge, ist aber trotzdem ein Einkanaler.

    Vielleicht meinst du auch die Möglich Tremolo und Reverb per Fuß zu schalten, das geht beim bei der Heritage Serie nicht, da die Verstärker da weder Hall noch Tremolo an Bord haben.

    Was mich aber noch interessieren würde (auch wenn der Thread schon alt ist) ob jemand etwas zu den Soundunterschieden zwischen der CC und H-Serie sagen kann.
     
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