Wachs im Tonabnehmer-Wofür?

von Bassti-er, 27.05.08.

  1. Bassti-er

    Bassti-er Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #1
    Hallo leuts, hab schon die sufu vergewältigt, aber dort gibts so viele hits.. bei seite 10 oder so hab ich aufgehört zu lesen, deswegen hier nochmal:
    ich hab schonmal davon gehört, das um die spule im tonabnehmer harz oder ähnliches ist (im meinem fall, wie ichs gerad festgestellt habe: wachs) aber wozu ist das nochmal genau dienlich?
    grüße, bassti
     
  2. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 27.05.08   #2
    damit sie mechnisch stabilisert wird und keine möglichkeit hat zu schwingen und so störspannung zu induzieren oder mikropohnisch zu werden...
     
  3. Tese

    Tese Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.08   #3
    nichtpfeif
     
  4. Bassti-er

    Bassti-er Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.08   #4
    Und warum eignet sich da gerade Harz und Wachs und nicht bspw. einfacher Kleber?
     
  5. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.05.08   #5
    wachs zumindest läßt sich leichter im Bedarfsfall wieder entfernen.
    so war´s zumindest in einem beitrag der zeitschrift guitar, wo einer dann den tonabnehmer erst wieder entwachst, dann verändert und dann wieder eingewachst hat.
     
  6. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 28.05.08   #6
    sinngemäß schon gesagt:

    wachs machste heiß, wirds flüssig, fließt raus und du kommst ran


    kleber?! is nicht...!
     
  7. Bassti-er

    Bassti-er Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.08   #7
    Stimmt eigentlich. Ich hab die Spule mühevoll freigekratzt, weil ich das Gehäuse nicht beschädigen wollte (gut.. ich brauchs auch noch, aber dazu später in der Bastelecke)
     
  8. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 30.05.08   #8
    ... und Wachs ist viel billiger für die Massenproduktion!

    Mit einem möglichen späteren Eingriff hat es meiner Meinung nach nichts zu tun.
    Die Wachs-Methode wird schon seit den 1940er oder 1950er Jahren benutzt. Man dachte nie daran die Pickups zu modifizieren - erst recht nicht der Gibson-Konzern oder der "Pfennigfuchser" Fender.

    Das Ausgangsmaterial ist billig, in (fast) unbegrenzten Mengen verfügbar, lässt sich einfach und schnell flüssig machen wenn man es braucht, erfüllt den Zweck.
    Jeder Klebstoff oder jedes Harz wäre teurer und schwerer zu verarbeiten.

    Gruß
    Andreas
     
  9. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.05.08   #9
    ... und da es zu dieser Zeit noch keine brauchbaren Kunstharze gab. Auch ist Wachs bei hohen Temperaturen sehr dünnflüssig, so daß er gut zwischen die Windungen fliesen kann und damit ein Schwingen der Drähte sicher verhindert. Der Service-Aspekt trifft nur bei abstimmbaren Spulen in Kraft, da hier auch die Kerne mit Wachs fixiert werden und doch jederzeit wieder gelöst und justiert werden können.
     
  10. Bassti-er

    Bassti-er Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.08   #10
    Danke Leute!
    Das sollte als fundamentelles Wissen darüber reichen ;)
     
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