Warum matscht der Fender Twin in den Bässen?

von Spiff, 16.02.05.

  1. Spiff

    Spiff Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #1
    Also ich hab einen Fender Twin Reverb (Silverface), ich glaube aus den 70ern, und allgemein ist ja bekannt daß die Amps nicht soviel Bass vertragen, vor allem nicht verzerrten. Woran liegt das jetzt genau, kann man das überhaupt so an einem Teil festmachen?
    Ich hab immer gedacht, das würde daran liegen, daß der Amp nur 2 Speaker hat. Ich hab letztens mal eine 4x12er drangehängt, das hat aber gar keine Abhilfe geschaffen, deshalb vermute ich mal, daß es an der Endstufe oder an der Vorstufe liegt. Wenn's die Vorstufe wäre, dann könnte ich ja einfach eine andere Vorstufe, die ich dann über die Endstufe des Twins laufen lasse, benutzen.
    Wenn's die Enstufe wäre, dann würde es schon schwieriger. Auf zwei Enstufen schleppen hab ich nämlich keinen Bock, vor allem müßte ich dann auch zwei Enstufen an eine Box verschalten, was mir auch nicht so gefällt.
     
  2. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.02.05   #2
    Der Bassmatsch ist Fendertypisch und m.W. schaltungstechnisch verursacht.
    Das Signal läuft zuerst durch die Klangregelung und wird dann verstärkt. dadurch werden Bässe und untere Mitten stark hervorgehoben, wenn die Verstärkerstufe in den Zerrbereich kommt. Was Leo Fender wohl als Fehlbedienung betrachtet hätte. Wenn man einen Twin auf "glasklar" einstellt - nur dafür ist er ja eigentlich konstruiert - müssten die Bässe eigentlich recht punchy rüberkommen. Falls nicht: Röhren checken lassen.

    Andere Boxen helfen da nicht. Entweder Bässe rausdrehen oder den Amp im Cleanbetrieb nur noch als Endverstärker für gute Zerrpedale oder Vorstufen benutzen.
     
  3. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.05   #3
    Man könnte aber auch die Bässe ganz rausnehmen und dann per aktiv EQ im FX-Loop wieder anheben ;)

    mfg :)
     
  4. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 17.02.05   #4
    Das ist eigentlich ganz normal für Silverface Twins und gehört zum Sound. Diese Amps sind kompromislos auf Cleansounds ausgelegt (und das machen sie ja auch sehr gut) und zerren so gut wie gar nicht (hört sich grausam an, hab hier selbst einen...). Man kann diese Amps meistens mit wenig Aufwand auf Blackface Specs tunen, aber auch das gibt keinen tighten Bass. Was willst Du denn damit spielen?
     
  5. Spiff

    Spiff Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.05   #5
    Also mit dem Clean Sound bin ich super zufrieden. Der Amp ist schon älter und hatte keienn FX-Loop, den hab ich nachrüsten lassen, aber der funktioniert ncoh cniht so wie ich es will. Wenn er das tut, dann will ich den Amp in eine Rocktron Patchmate einbinden. Die Gitarre geht ins Wah, von da in die Patchmate, die ersten Loops sind für Verzerrer und andere "Vor-den-Preamp"-Effekte. Dann geht's in den einen der Preamps, ich denke ich werde dann einen für Verzerrte Sachen und einen für cleane Sachen verwenden. Die beiden Preamps gehen dann aus dem Loop raus in einen Midi-steuerbaren EQ, dann ins Hush von der Patchmate, in ein Midi-steuerbares Delay, dann zurück in die Patchmate wo noch Modulationseffekte sind und dann in die Endstufe vom Twin. Wenn das nur der Preamp ist, dann könnte ich da ja die Bässe rutnerdrehen und mit dem EQ der nach dem Preamp kommt, wieder hochholen. Der macht sowieso sehr schöne Bässe.
    Allerdings hab ich auch so schon mit einigen Verzerrern ganz gute Ergebnisse erzielen können, zum Beispiel mit der Smash Box von Ibanez oder dem Grunge von DOD. Aber ich hatte jetzt mal ein bißchen Zeit an einem Marshall und einem Framus Top über eine 4x12er zu spielen, das liefert schon ganz andere Bässe... Da werd ich wohl mit dem Twin nicht hinkommen, obwohl ich schon mal überlegt hab, einen zweiten Preamp zu holen, irgendeinen brachialen Rackpreamp für die verzerrten Sounds und dann noch eine 4x12er an den zweiten Ausgang vom Twin zu hängen. Das wär geil. :D
    Ich werde aber jetzt erstmal meinen FX-Loop so einstellen lassen, wie ich ihn brauche und mir dann mal einen anderen Preamp leihen und gucken, wie der so an der Endstufe vom Twin klingt.
     
  6. Pagi

    Pagi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.05   #6
    Hallo,
    haengt auch damit zusammen das nach 30 Jahren die Elkos des Twin austrocknen ein austausch der Elkos tut Wunder (ca. 30 Euro, fuer selbstbauer)
    Gruss Pagi
     
  7. Fredson

    Fredson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.05   #7
    und was sind elkos???

    Fredson
     
  8. Spiff

    Spiff Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.05   #8
    Genau, was sind Elkos?
     
  9. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.05   #9
    Elektrolyt Kondensatoren, sie erreichen recht hohe Kapazitäten durch den geringen Platten abstand.
    Sind diese runden meist schwarzen Zyinder, findet man auch in z.b. PC's
    In den Röhren Amps sind sie aber meist bedeutend größer.

    mfg :)
     
  10. m?h

    m?h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.05   #10
    einziger nachteil:
    gepolt!!!!

    also aufpassen beim einbauen
    (können auch unschön in die luft gehen, wenn mans verhaut!!)
     
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