Was haltet ihr von nur halb eingesteckten In Ears?
was meinst du genau damit?
wenn du damit meinst, dass in nur einem Ohr ein IEM Stöpsel ist und das andere Ohr quasi "frei" ist, dann eher nix, da hätte ich sorge, dass man versehentlich durch die unterschiedliche Situation beider ohren gefahr läuft einen Gehörschaden durch fehleinschätzung der Pegel zu holen.
wenn du damit meinst , dass man die IEm nur halb einsteckt, damit man mehr umgebung mitbekommt, dann ebenfalls nix, da hier der Sound nicht ausgewogen ist, kannst auch mal ausprobieren, wenn du kopfhörer für MP3 Player hast, also die zum ins ohr stecken, dann zieh die mal halb raus und achte auf die basswiedergabe.
bei einer Situation wo man mehr Umgebungsgeräusch mitbekommen will würde ich eher Ambient Mikros aufstellen, oder anstatt der Schaumstoffpolster die silikonpolster draufmachen die sonst auch im Consumerbereich genutzt werden - bei den
Shure* SE ist im Standardlieferumfang zum beispiel beides dabei.
Was sagt ihr den Vocalistinnen, die zu weit vom Mikro weg singen, dadurch ploppen und pusten, fluchen verursachen
die Plosivlaute (auch Popplaute genannt) entstehen durch Luftstöße und das wird soweit ich weiß eher durch zu geringen Abstand begünstigt.
generell kann man das auch nicht verallgemeinern, bei einem
Shure* SM58 in einer Death Metal oder Grindcore Band sieht man eher, dass der Nahbesprechungseffekt krass genutzt werden, sprich die Fressen das mikro fast auf so nah wie es dran ist, manche nutzen auch die "Technik", dass man das Mikro am Korb nimmt und es einerseits Tiefer klingt und andererseits der FOH sich wünscht, er hätte seine Schrotflinte mitgenommen um den Sänger zu erschießen
wenn man jetzt normalen Gesang in verbindung mit z.B. einem Neumann KMS 105 hat, dann kann die Variation des Abstands auch ein Stilmittel sein, wenn am Gesang z.B. ein Ton lange gehalten wird und man das Mikro ähnlich wie bei einem Fade langsam wegzieht.
In dem Zusammenhang- welches Headset könnt ihr empfehlen?
leider keine Erfahrungswerte, wenn die Möglichkeit besteht einfach in einem Großen Musikhaus antesten,
Thomann* hat für Vocalisten z.B. einen Testraum, ich würde egal welches Musikhaus in der Nähe ist einfach vorab anfragen, ob man da auch mal eines testen kann. alternativ ginge halt auch 30 Tage Moneyback nutzen.
Es gibt ja kaum Normen, aber sind Stagerider für Euch sinnvoll geschrieben?
das kommt auf den Stagerider an.
Ich hab früher kleine Lokale gigs ab und zu veranstaltet, da hatte ich gute und schlechte, bei kleinen Lokalen dingern war aus meiner sicht immer eine Tabelle mit der Pultbelegung am besten, z.b. sowas hier:
was immer maximal genervt hat waren rider
- wo alles einfach wie ein Aufsatz aus der Grundschule auf einer DinA4 Seite Geschrieben war, mit Namen, Hobbys und Equipment jedes Bandmitglieds, aber keine Angabe, ob z.B. der Modeller via XLR oder Klinke angeschlossen wird,
- oder wo eine Bühnenaufstellung für die Band zwingend notwendig war (spiegelverkehrt aufstellen wenn der Bass links sein soll war dann schon weltuntergang)
- wo ein Intro von einem USB Stick oder CD abgespielt werden sollte und nix im Rider vermerkt war
usw...
aber bei Ridern würde ich auch nochmal auf Antworden von leuten Warten die FOH techniker sind, bzw. gibts hier auch einen Thread für Rider, da kann man sich umsehen was andere machen und auch Feedback einholen, habs mal verlinkt
Das sehe ich auch so, das Essen und trinken auf einem Stagerider eigentlich nichts zu suchen haben. Das sagt ja schon der Name: Stagerider. Wer auf der Bühne performed sollte sich nicht gleichzeitig ne Currywurst rein ziehen ;). Es macht aber anders herum auch wenig Sinn, wegen einem Vegetarier...
www.musiker-board.de