Warum werden verschiedene Pickups fast nie kombiniert??

von ZAP!, 04.06.06.

  1. ZAP!

    ZAP! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.06   #1
    Nachdem mich der bridge-p-90-abnehmer,der neuen Gitarre unserer Gitarristin schwer beeindruckt hat drängt sich mir immer mehr eine Frage auf:
    Warum werden verschiedene Abnehmer so wenig kombiniert?
    Entweder SSS oder H-H, dann noch H-S-S und das wars. Die Ibanez kombi HSH (die mich persönlich sehr anmacht *g*) findet man sonst auch (fast) nirgends.
    Was ich mir wünschen würde wäre zum Beispiel P90-S-H oder sowas(müsste man mal genauer überlegen wie das sinn macht. aber sinn machts mMn auf jeden fall).

    Sich eine neue Gitarre für teuer Geld zu kaufen und dann sofort dran rumfräsen um die passenden Abnehmer reinzubekommen ist auch irgendwie nicht sinn der sache (besonders wenn man handwerklich so begabt ist wie ich *g*)
     
  2. God of MOP

    God of MOP Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.06   #2
    ist ne gute Frage... ich hät auch gern ma ne S-H Schaltung... könnte man bestimmt geile Sachen mit anstellen...
    Aber ich denk mal das is einfach so, weil es sich so durchgesetzt hat... genauso wie z.B. die Stratform, die dann halt imemr so weiterverwendet wurde...
    oder aus den anderen Kombi kann man einfach nicht so viel "rausholen"
     
  3. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.06.06   #3
    Gibts doch alles.

    S
    H
    SH
    HS
    HH
    HSS
    SSH
    HSH
    HHH
    SSS


    SHS fehlt mir noch in der Liste :)

    Da muss man halt mal bissel gucken. Alleine die Tele hat schon S (Esquire), SS (zur Genüge ;)), SH (Tele HS, 72er Deluxe etc), HH (HH-Tele, Custom, 72er Thinline etc.), SSS (Nashville) und in der Artist-Reihe (und früher serienmässig in der Tele Plus) auch noch HS (John 5.). Und S + P90 haben wir in der Aerodyne Tele.
     
  4. Dawni

    Dawni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.06   #4
    Naja, es gibt ja auch einige Gitarren wo die Pick Ups kombiniert werden. Eine durchschnittliche S-S-S Fender hat zB einen bestimmten Sound, der sich imho für Hi Gain nur bedingt eignet und Humbucker sind da meist nicht nötig. Jedoch gibt es auch einige Modelle, wo auch Humbucker dabei sind.

    Ich hab auch noch nie bewusst einen Single Coil pick Up an einer Mahagoni Gitarre gehört, vielleicht wird da generell ein höherer Output für einen Guten Sound benötigt. Ich persöhnlich bin mit meiner Ibanez HSH ziehmlich glücklich, da ich für Cleane Sounds einen schärferen Ton mit weniger Output bevorzuge....
     
  5. pannenchrischi

    pannenchrischi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.06   #5
    Außerdem gibts auch Humbucker im Singlecoil Format und umgekehrt. Also sollte das kein Problem sein. Ich hab in meine Strat einfach n splitbaren Humbucker eingebaut und da nur den Singlecoil an. geht auch.
     
  6. VincMan

    VincMan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.06   #6
    hmm ne sehr gute frage.
    kennt jemadn von euch ne allround gitarre?
    die super clean sound hat aber auch hi gain mit verzerrer nichts zu wünschen übrig lässt.
    die so wohl soli als auch rhthmus spielen kann.
    die alles von jazz, metal, blues, rock, punk spielen kann ?
    udn warum gibts keine gitarren mit 4 pickups ^^
     
  7. RaphaelSchwarz

    RaphaelSchwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.06   #7
    Grundsätzlich sind HSS- oder HSH-Gitarren für eine breite Soundpalette gut - angemessener Umgang mit Volume- und Tone-Reglern vorausgesetzt.

    Aber auch HH-Gitarren können - entsprechende Schaltung vorausgesetzt - durchaus Allrounder sein (bekanntes Beispiel: PRS USA: HH, 5-Wege-Schalter, da geht soundmäßig einiges).

    Meiner Erfahrung nach ist der Knackpunkt oftmals die Qualität (und damit der Preis) der verwendeten Teile.

    Bsp.: Eine Fender-Mex-HSS kostet nur einen Bruchteil einer American-Deluxe-HSS. Das nacht sich aber m.E. auch soundmäßig bemerkbar.

    Für wirklich guten Klang muss man ein paar Euro ausgeben. Günstige Gitarren mit besseren Tonabnehmern aufzurüsten bringt meiner leidvollen Erfahrung nach nur selten das gewünschte Ergebnis - und das liegt meistens nicht an den Tonabnehmern.

    Wenn du also wirklich an guten Allroundern interessiert bist, wären meine Empfehlungen, dir mal die bereits genannten PRS und Fender American Deluxe sowie Framus und - wenn es Richtung "Custom" gehen soll - Tom Anderson anzuschauen. Letztere haben entweder das sog. B5-Switching oder (richtig krass) den Switcheroo an Bord. Spätestens da bleibt kein Auge trocken und kein Klang unmögilch.
     
  8. kooper

    kooper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.06   #8
    Ich hab eine S-H Schaltung und das macht sich ziemlich gut. Klar hat der Quater Pound SC viel Output aber klingt trotzdem jut:) Es ist natürlich ein anderer SC Sound als in meiner Fender aber der Sound und die flexibilität sind umwerfent!
     
  9. Jamahl

    Jamahl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.06   #9
    gab es eigentlich mal eine HHH Gitarre, bei der man jede spule einzeln aktivieren konnte, also auch alle zugleich,...?
     
  10. Harz-Kamel

    Harz-Kamel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.06   #10
    Das wär ja mal geil eine Gitarre mit 3 HB bei der man jeden Tonabnehmer einzeln einschalten kann und jeder auch noch coil split hat. Damit würde man dann jede erdenkliche Kombination mit hinkriegen.
     
  11. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.06.06   #11
    Nur, wenn man auch noch beide Spulen jeweils wählen kann beim Split (nur vorne, nur hinten) und dann auch noch phasing. Und seriell und parallel an und ausmachen.

    Ich glaub, dann erreichen wir den vierstelligen Kombibereich. :D
     
  12. Fl4sh_danc3r

    Fl4sh_danc3r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #12
    Brian May ;) ,

    und es klingt fett.
     
  13. VincMan

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    Erstellt: 06.06.06   #13
    das wäre eine über-gitarre(was hat denn die weiße sg von gibson mit den 3pus drauf?
    hmm wenn ich mir das so vorstell dann würd der komplette body hol sein und mit kabeln ausgelegt sein. oder gleich nen computer chip einbauen......gibs keien gitarre mit 4 pus? also z.b S-S-H-H oder S-S-S-S oder H-H-H-H
     
  14. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 06.06.06   #14
    Bist Du sicher, daß da nur Mahagoni im Spielen ist?

    Die RS ist eine Semi-Konstruktion mit einem Zentralblock aus Eiche und anderen Hölzern, dem zwei hohle Seitenteile aus Mahagony angeleimt wurden. Der Halz besteht aus Mahagony und verfügt über ein 24-bündiges Griffbrett aus Eiche (inkl. Wurmlöcher).

    Ulf
     
  15. marwutz

    marwutz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #15
    man könnte ja mal so ne HHH-SG oder LP von Epiphone besorgen und drei EMG 89 reinknallen...
     
  16. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.06.06   #16
    Da musste du allerdings aufpassen, mit welcher Konstellation er spielt. Die PUs sind nämlich in den Kombistellungen nicht parallel, sondern seriell geschaltet. Also Humbuckermodus mit doppeltem Output und wesentlich mittiger.

    EDIT: nur bezogen auf die in phase Stellungen. Out of phase ist natürlich wieder ganz was anderes, aber ja eher schwächer als einzelne SCs.

    Wobei ich mich geirrt habe, was alle drei zusammen angeht. Ich dachte, die gäbs tatsächlich auch seriell in phase.


    Wobei ich allerdings nicht widersprechen will, dass SCs nicht fett klingen können. Muss man halt fett am Amp und EQ einstellen :D
     
  17. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 07.06.06   #17
    Durch geschickgte Schaltungen kann man schon was erreichen. Bei meiner HH-bestückten Ibeanez SZ sind die Humbucker in der Mittenposition des 3-Wege-Schalters gesplittet und klingen dann quasi wie ein SC. So dass ich gar nicht den mittleren SC vermisse, den z.B. meine HSH-Yamaha hat.
    Auch ohne eigene Basteleien gibt es so manch flexible Gitarre am MArkt. Zum Beispiel die MusicMan Steve Morse, die hat HSSH-Bestückung. Hab kein Schaltplan von der parat, aber bei den vielen Schaltern wird da schon einiges an Kombinationen möglich sein:
    http://www.htd.fr/images/MM/morse_grand.jpg
     
  18. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.06.06   #18
    @ars:

    Wenn ich den Bericht/Steve Morse Workshop aus der guitar richtig im Kopf habe, sind es ganze 11 Soundvarianten...also schon sehr komplex :p

    War Mr. Morse auf die Dauer scheinbar auch etwas zu fisselig, seine neue Signature ist ja etwas simpler gehalten.
     
  19. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 07.06.06   #19
    Die "Red Special" von Brian May ist sicherlich eine der wenigen wirklich besonderen Elektrogitarren.

    [​IMG]

    Ein wesentlicher Grund dafür ist der Aufbau ihrer elektronischen Schaltung, auf den ich an dieser Stelle kurz eingehen möchte:

    Die Schaltung der "Red Special"

    Der junge Brian May hatte sein Auge ursprünglich auf eine Fender Stratocaster geworfen, was Anfang und Mitte der 60er Jahre nicht ungewöhnlich war. Nur leider fehlte ihm das nötige Kleingeld, was auch heute noch für viele junge Gitarristen nicht ungewöhnlich ist. ;)

    Als er dann zusammen mit seinem Vater daran ging, sich selber eine Gitarre zu bauen, lieferte die Startocaster die Begründung für drei Tonabnehmer. Da er jedoch auch den "fetten" Klang der Les Paul haben wollte, wich er von dem quasi als Standard anzusehenden Konzept der Parallelschaltung ab und ordnete die drei Tonabnehmer elektrisch in Reihe an. Weitere Klangvariationen wurden durch Phasenumkehrschalter für jeden Tonabnehmer möglich. Hier beide Schaltungskonzepte zum Vergleich:


    [​IMG]

    In beiden Fällen ergeben sich 13 unterschiedliche Kombinationen. Durch die Reihenschaltung der Tonabnehmer wird die Gitarre doppelt so laut und bietet so mehr Reserven, um einen Röhrenverstärker zu übersteuern. Daß sich bei dieser Schaltungsvariante die Resonanzfre-quenz um den Faktor 1,4 verringert, ist aus klanglicher Sicht zusätzlich als Vorteil zu werten. Das ganze klingt dann wesentlich mittiger, eher wie ein Humbucker und keinesfalls mit den bekannten Tonabnehmerkombinationen der Stratocaster zu vergleichen. Erst das S1-Switching von Fender brachte hier eine Annäherung.

    Die Tonabnehmer

    Als Tonabnehmer setzte Brian May zuerst auf eine eigene Signle-Coil-Entwicklung deren Magnete jeweils eine entgegengesetzte Polarität hatten (N-S-N-S-N-S). Er hoffte, auf diese Weise einen Humbucker-Effekt zu erreichen, was aber in dieser Form nicht funktionierte. Statt dessen wurde der Tonabnehmer zwischen den Polen unempfindlich, was sich besonders bei Bendings störend bemerkbar machte.

    Die finale Lösung ergab sich dann mit drei Tri-Sonic-Tonabnehmern von Burns, die Brian allerdings neu wickelte. Der mittlere Tonabnehmer wurde dabei ein RW/RP, um in der Kombination mit einem weiteren Pickup eine Humbuckerwirkung zu erreichen.

    Die von Brian May entwickelte Schaltung ist aus damaliger Sicht als revolutionär zu bezeichnen. Auch heute noch ist sie sehr ungewöhnlich und - selbst in Teilen – kaum in Serieninstrumenten zu finden. Eine Ausnahme stellt nur die "Brian May Signature" dar, die als aktuellen Versuch eines Replikates für den Massenmarkt gewertet werden muß. Hier eine kurze Beschreibung der wichtigsten Kombinationen:

    [​IMG]

    Wenn man sich einmal vergegenwärtigt, daß die wichtigsten Solos alle mit Out-of-Phase-Kombinationen gespielt worden sind, wird klar wie groß der Einfluß der "Red Special" auf den sogenannten Queen-Sound eigentlich ist.

    Replikate

    Die "Red Special" ist mit Sicherheit eine der am meisten von Laien kopierten Gitarren, was schlicht und ergreifend daran liegt, daß sie bisher kaum industriell produziert wurde. Die meisten Versuche waren kaum zufriedenstellend und die Produktion wurden nach kurzer Zeit wieder eingestellt.

    Es gab Kopien von Greco (Japan), John Birch, Guild (USA), Kids of Japan (Japan), Watson Guitars, Red Rome Guitars (Italien) und dem Australier Greg Fryer, der auch die Restauration der originalen Red Special durchführte.

    Heute sind kommerzielle Kopien von K'z Guitar Works (Japan), RS Guitars (USA), Seiji Mat-sumura (Japan), Dillion (Korea), Jim Reed (Italien), Legg Guitars (Italien), Guyton Guitars (Großbritannien) und natürlich von Burns / Brian May Guitars am Markt verfügbar.

    "Red-Special-Light"

    Wer Besitzer einer Stratocaster ist und gleichzeitig über etwas Experimetierwut verfügt, der kann das Schaltungskonzept der "Red Special" leicht übertragen. Hier der Verdrahtungsplan:

    [​IMG]

    Die originalen Slider lassen sich leicht durch 6 Mikroschalter vom Typ ON/ON ersetzen. Problematisch ist nur die Unterbringung der 6 Schalter. Am Ende der Prozedur hat man eben 6 Löcher im Pickguard der armen Strat. Aber auch hier findet sich mit ein wenig Überlegung eine Lösung:

    [​IMG]

    Man verwendet einfach 3 Schalter vom Typ ON/ON/ON. In der Mittelstellung ist der betreffen-de Tonabnehmer deaktiviert. Die beiden Endstellungen liefern dann In-Phase oder Out-of-Phase, wenn weitere Tonabnehmer aktiviert sind. Für sich alleine ist der Tonabnehmer dann einfach nur aktiv.

    Das man bei dieser Lösung 3 Schalter spart, ist zwar ganz angenehm, fängt aber leider nicht den wesentlich höheren Preis der ON/ON/ON-Schalter auf

    Ulf
     
  20. Werwolf

    Werwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.06   #20
    Da gibt's diese PRS 513...mit 5 Singlecoils, die vielfältige Schaltmöglichkeiten
    bietet. Das gibt dann 13 Sounds...auch sehr interessantes Konzept!

    http://db.musik-meinl.de/index.php?direct_mainmenu=/brands/prs

    Es gibt aber wie gesagt auch SCs im HB-Format, P90s im HB- Format und
    HBs im SC Format, außerdem Splitbare HBs und und und....man kann sich also
    fast jede erdenkliche kombination selbst machen....zur Not mit zusätzlichen
    Fräsungen.
    Für mich persönlich ist so große Soundvielfalt nur noch verwirrend und ich
    spiel' dann eh nur mit 2-3 Sounds...naja, jedem das seine!
     
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