was BEDEUTET richtig und falsch?

von meister hubert, 12.05.07.

  1. meister hubert

    meister hubert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.07   #1
    Ich bin dabei, ein Buch zu verfassen und komme im Moment nicht weiter. Denn ich war gerade dabei, ein Verhalten als "falsch" zu bezeichnen. aber was is eigendlich falsch? Ich assoziierte diesen Begriff eher mit meinem subjektieven "Unmenschlich" oder mit "böse" etc... aber ist etwas, nur weil es unmenschlich ist, falsch? oder weil es böse ist, wobei böse für mich auch kein objektiver begriff ist. "amerika findet, dass der iran böse ist, der iran findet, dass amerika böse ist" blöde methapher, egal :) und was soll ich da denken. für mich is das nur blödsinnig, aber die begriff böse, git, richtig und falsch stehen für mich immernoch ungeklärt im raum. was haltet ihr davon???
     
  2. Lum

    Lum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.07   #2
    Was ist Toast?! Wann ist ein Weißbrot ein Toast, ist Toast überhaupt ein pauschalisiert deklarierter Begriff für unfertiges Brot?! Man sollte es initialisieren um nicht die Zeit der armen Neo-Rhetoriker unnötig zu strapazieren.
     
  3. Roter_Luftballon

    Roter_Luftballon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.07   #3
    Ich denke, wie du gesagt hast, dass man esn icht definieren kann, was falsch oder richtig ist, weils ihm Anbetracht der jeweiligen Person liegt.
    Für uns ist es falsch Hundefleisch zu essen, weil es in unserer Gesellschaft uns so gelehrt wurde. In Asiatischen Ländern ist dies völlig normal.

    Natürlich ist es böse und falsch jemanden zu ermorden, doch für z.b. die Terroristen vom 11.9 war es richtig.

    Für mich ist dieser Begriff auslegeungssache und daher eig, nicht definierbar.

    Allerdings könntest du es Gesellschatfsabhängig machen.
     
  4. Orthanc

    Orthanc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.07   #4
    kann man nur unterstreichen!!

    wie du schon gesagt hast gut und schlecht, falsch und richtig, sind und bleiben subjektiv.

    Allerdings könnte man versuchen ein paar (relativ) allgemeingültige aussagen zu treffen, indem man verschieden Gesellschaften miteinander vergleicht und die gemeinsamkeiten aufdeckt.
     
  5. Lum

    Lum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.07   #5
    Sowie jeder Programmierer seine Variablen zu eindeutigen Werten deklariert, sollte auch jeder Philosoph alle relativen bzw. ungenauen Faktoren eindeutig benennen.
    Eye of the Beholder.
     
  6. FloVanFlowsen

    FloVanFlowsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.07   #6
    Nunja, wenn ich eine matheaufgabe nicht kann und einen stuss hinschreibe dann ist sie falsch. allerdings hat das nichts mit unmenschlich oder böse zu tun...

    ja was will ich damit sagen: vielleicht solltest du einfach begreifen, dass das 1.) zwei sehr allgemeine worte sind, und 2.) das philosophische standardthemen sind soweit ich weiß (und ich betone mit dem zeuch hab ich eigentlich nix am hut...^^). schau in paar werken nach und finds raus ;)
     
  7. max1

    max1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.07   #7
    richtig und falsch sind einfach erfindungen von uns beschränkter menschenrasse um unsere moralischen vorstellungen zu rechtfertigen.
     
  8. [HWOS] g30rG

    [HWOS] g30rG Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.07   #8
    oh mein gott.. denkst du du bist cool? *kopfschüttel*
    naja jedem das seine...

    einige staatstheoretiker und philosophen berufen sich bei der ausarbeitung von gesetzen auf das sog. "naturrecht" und/oder auf ein von gott verliehenes recht. am einfachsten wäre es zu sagen gott haelt das und das für richtig also ist es richtig. darauf baut sich wohl mit unsere abendländische kultur auf. für leute die nicht an gott glauben oder einfach zu wissenschaftlich gepraegt sind stellt sich die frage wer den gotteswillen erfunden hat. die rechtfertigung mit der religion ist fast schon zu einfach.

    das naturrecht koennte ein interessanter ansatz sein. ich kanns so ausm ff nicht erläutern sorry ist mir etwas zu hoch. wiki hilft : http://de.wikipedia.org/wiki/Naturrecht :D

    ansonsten kann ich persönlich noch für leute die sich mit diesen genannten ansätzen beschaeftigen wollen machiavelli und hobbes empfehlen. bei rousseau und locke ist man sicherlich nicht falsch. ich glaub die ersten paar artikel der ursprünglichen amerikanischen verfassung leiten die heutige definiton von dem was erlaubt und gut ist und dem was schlecht und verbotnen ist her.

    EDIT: bei nochmaligem durchlesen des anfangs der verfassugn fällt auf dass jefferson wohl locke-freund gewesen sein muss^^. locke könnte für heutige denkweisen wohl einflussreich sein.
     
  9. spiritx

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    Erstellt: 20.05.07   #9
    Also ich seh das so:

    Richtig oder Falsch definiert sich natürlich immer vom dem Standpunkt aus. Wenn ich eine Gute Mathearbeit schreiben will dann muss ich möglichst viele Aufgaben richtig lösen. Wobei richtig für das steht was die Person von der ich etwas will (dem Lehrer in dem Fall und zwar eine gute Note) für die Lösung der Aufgabe hält. Richtig bedeutet also quasi jemandem nach dem Mund zu reden von dem man etwas will. Das kann imho auch sein eigenes Gewissen sein.

    Ich finde das aber extrem schwer mit Worten zu beschreiben hier könnte man sich nämlich wieder über die bedeutung von "gut" streiten usw.
     
  10. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.07   #10
    So sehe ich das auch ;)


    Ich weiss nicht, wie hier alle auf Mathematik kommen^^
    Es ist doch objektiv, dass 2+2 nicht 5 sind, auch wenn der Big Brother es so haben will. (Gut, man könnte mit Teilpunkten und so argumentieren, aber ich denke es wird klar, was ich sagen will)
    Für das subjektive gilt wohl das Zitat von spiritx.
    Und auch wenn YD es etwas radikal formuliert, steckt doch ein wahrer Kern darin ;)
     
  11. Cynic

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    Erstellt: 20.05.07   #11
    Und was ist denn jetzt objektiv? ;)

    Dass 2+2 eben gerade nicht 5 ist legen Axiome, in diesem Fall diejenigen der Arithmetik fest. Zum Axiomsbegriff gibts ausführliche Infos in der Wikipedia, aber ich sags mal so: Axiome sind so festgelegt, wie sie festgelegt sind bedürfen keiner Begründung und keines Beweises. Wahr und falsch basiert (nicht nur in der Mathematik) auf diesen Axiomen, aber die Axiome an sich sind weder verfizierbar noch falsifizierbar, sondern (mehr oder weniger) beliebig vom Menschen festgelegt.

    Kann man von objektiv sprechen, wenn man im Endeffekt doch von etwas menschlich Festgelegtem ausgeht? Man kann Sachen in gewissem Rahmen (eben auf Grundlage von Axiomen) als wahr oder falsch festlegen. Aber da es keine allgemeingültigen Axiome gibt ( das wären dann wohl die Naturgesetze...aber da gehts eben auch weder um MOral noch um Mathe :D ) gibt es auch kein ultimatives wahr und falsch.


    So...hab ich jetzt eigentlich was anderes gesagt als die 5 Leute vor mir? :D
     
  12. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.07   #12
    Du weisst aber, wies gemeint ist :rolleyes::screwy::D;)
     
  13. Cynic

    Cynic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.07   #13
    Latürnich :D
    Da hier aber wohl eh keine neuen und bahnbrechenden Erkenntnisse zu erwarten sind wollte ich das mit den Axiomen mal einstreuen. :D
     
  14. FloVanFlowsen

    FloVanFlowsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.07   #14
    Ok, des is gut, schei** auf Philosophie, ein Prosit auf die Naturwissenschaften ;) :D
     
  15. (>evil<)

    (>evil<) Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.07   #15
    ok...
    hier mal meine definition:

    als "falsch" würde ich eine denkweise bzw. eine aktion oder interaktion bezeichnen, welche im ergebnis bzw. im verlauf in oppositioneller weise zu den ergebnissen von denkweisen bzw. aktionen oder interaktionen steht, welche vorher von einer größeren gruppe oder gesellschaft von individuen als konvention anerkannt wurden.
    d.h. also, dass diese konventionen aus den subjektiven empfindungen einzelner individuen zu einer als objektive geltenden konvention kummuliert werden.
    somit kann man sagen, dass selbst die Naturwissenschaften nur ein konventionelles instrument der menschheit sind, da es keinen beweis gibt, dass ihre axiome in irgendeiner weise das real passierende widerspiegeln. der grund dafür ist, dass auch diese axiome wieder auf konventionen aufgebaut sind.

    so...das war mein philosophisches wort zum sonntag :D

    eigentlich ja quatsch, darüber weiter nachzudenken, da man sowoeso mit den gegebenen umständen leben muss...;)

    was wird das denn für 'n buch?


    gruss

    evil

    €: sehe gerade, dass das schon mal so ähnlich angerissen wurde...:D
     
  16. LaeWahn

    LaeWahn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.07   #16
    "was bedeutet richtig und falsch" ... dass ist ja mal ne frage ^^

    ich kann mich den meisten meiner vorredner nur anschließen und darauf hinweisen, dass es zu diesem thema nen gewaltigen berg an literatur gibt. das fängt bei den philosophen der aufklärung an (wobei ich Kants kategorischen imperativ bisher für ungeschlagen halte) und zieht sich bis ins 21. Jahrhundert (z.b. Bernhard Schlink - Der Vorleser)
    noch früher vll auch in "Antigone" von sophokles.... und zu guter letzt in den werken von Kafka (Die Verwandlung, Der Prozess... um mal die prominentesten genannt zu haben)

    aber soetwas sollte man wirklich nicht versuchen zu objektivieren, vor allem nicht zu vorschnell (btw. wer die worte "mensch" und "rasse" gemeinsam in einem hauptsatz benutzt, gehört zu recht ein wenig auf den hinterkopf gehauen... ob das nun richtig oder falsch ist sollte nicht zur debatte stehen)

    -> wenn jemand ein brot klaut, dann ist das falsch (sagt das gesetz)
    -> wenn dieser jemand eine mutter in der dritten welt ist und sie damit nur versucht ihr krankes kind durch zu füttern, ist das dann immernoch falsch?
     
  17. Floh

    Floh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.07   #17
    Ich kann dich leider, auf Grund deines anderen Threads nicht vollkommen ernst nehmen, da ich den für ausgemachten Blödsinn halte, und auch deine Metapher ist der Definition nach keine Metapher, aber um meine Meinung zu dem nicht uninteressante Thema abzugeben,

    Falsch ist natürlich ein sehr subjektiver Begriff.
    Anzuknüpfen ist vielleicht hier an die Moral.
    Die ist ja auch subjektiv, nämlich abhängig von der Gesellschaft in der sie herrscht, zumindest so wie du nachfragst. Natürlich kann 'Falschheit' auch etwas völlig objektives haben, nämlich wenn etwas logisch falsch ist, da sollte manb also zunächst differenzieren, was denke ich jeder hier von vorneherein getan hat.
    Und dann wird es eben zu diesem Moralbegriff, der seiner Natur nach subjektiv ist!
     
  18. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.05.07   #18
    Also vieles ist ja schon angeklungen, ich machs mal kurz:

    richtig/falsch

    1. Über 2.000 Jahre Denken, Philosophie, unterschiedliche Ansätze. Wenn Du damit anfängst, beendest Du Dein Buch frühestens in 20 Jahren.

    2. Objektiv nur auf der Ebene eindeutiger Information:
    Ist dies der Weg nach Düsseldorf? Muss ich links oder rechts, um zum Bahnhof zu kommen? Heißt Du Heinz?
    Das wird Dir für Deine Arbeit, die sich wohl um Gesellschaft, Werte und Moral dreht, nichts nutzen.

    3. Subjektiv - ja nach Standpunkt, Werten, Prinzipien etc.

    4. Also bleibt Dir nur das, was jeder in einem vernünftigen Buch - in einer wissenschaftlichen Arbeit ist das Voraussetzung - macht: er legt die Definition der Begriffe, die er benutzt offen.
    Heißt: Richtig und falsch benutze ich in folgendem Sinne ... Unter richtig und falsch verstehe ich im folgenden ...

    Das ist völlig in Ordnung.
    Du gibst sozusagen Dein Referenzsystem an - eben Deinen Begriff, den Du verwendest.
    Es geht nur darum, dass er transparent, verständlich und nicht völlig hirnrissig ist.

    Dann kann jeder Leser, jede Leserin für sich beurteilen, ob er/sie Deine Herangehensweise und Deine Begriffe teilt oder nicht teilt und sich eine eigene Meinung bilden.

    x-Riff
     
  19. crimethinker

    crimethinker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #19
    Ein auch nicht recht junger Thread, aber ich hab irgendwie das Bedürfnis, meinen Senf dazuzugeben, weil ich darüber vor kurzem mit einem Freund diskutiert habe ...

    Wenn ein Mensch von klein auf eingetrichtert bekommt, dass das töten von Leuten eine tolle Sache ist, und man ihn in einem tötungsfähigen Alter auf die Menschheit loslässt, was würde dann passieren?
    Würde dieser Mensch ein "Gewissen" haben, das ihm sagt, er solle keine Menschen töten?
    Meiner Meinung nach nicht. Er würde es nicht als falsch ansehen. Was denkt ihr?
    In Anbetracht dieser Umstände finde ich, dass Moral (als Moral definiere ich für mich die Ansichten, was nun "gut" und "schlecht" ist) etwas ist, auf das man sich eigentlich nie beziehen darf. Jean Genet hat mal gesagt "Moral ist das Laster der Mehrheit", und so sehe ich das auch. Moral entsteht dort, wo ein Haufen Menschen zusammen leben und beginnen, Verhaltensnormen aufzustellen. Ich denke, die fundamentalsten dieser Normen nennt man dann Moral.

    Ich glaube nicht, dass ein Eremit, der allein auf einer Insel lebt, braucht so etwas wie "Moral" nicht. Wozu auch?

    Somit finde ich als überzeugter Determinist, dass Moral nichts ist, was man in sich selbst hat, sondern etwas, das einem von außen eingehämmert wird. Von klein auf.

    Gruß,
    c.th.
     
  20. Apfelkrautwurst

    Apfelkrautwurst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #20
    Würde ich nicht sagen.
    das ganze steckt schon bis zu einem bestimmten Grad in uns, hat uns unter anderem dabei geholfen überhaupt Jahre der Evolution bis hierher zu schaffen, ein eigensinniger Affe ist kontraproduktiv und wird von der Gruppe verstoßen, er könnte dem Wohl der Gruppe schaden.Regeln wie "nicht töten, wenn nicht nötig"
    "Gewalt vermeiden"
    "nicht stehlen" zeigen unsere Verwandten natürlicherweise.
    Bestimmte gesellschaftliche Regeln müssen erlernt werden, ja.