Was für Kabel bei ner 412er Box?

von ran, 02.12.06.

  1. ran

    ran Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.06   #1
    Hi zusammen!

    Ich wollt noch grad mal fragen wie das mit den Kabel ist. Die Kabel vom Head zur Box sind schon ganz normale Instrumenten-Kabel oder nicht?? Muss man da spezielle nehmen? Ich weiss es nicht und habs nirgens gefunden.

    Grüsse!
     
  2. Volare!

    Volare! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.06   #2
    MHmm... also eig sind das immer spezielle Kabel, da es wegen dem durchmesser von normalen Kabeln zu Problemen führen könnte, also es würd dir was durchbrennen...
    So großartig weiß ich da auch nichts, aber ehe das du da was anderes anschließt sag ich dir lieber das :)
     
  3. Dark

    Dark Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.06   #3
    Nein, KEIN normales Instrumentenkabel nehmen! Wie Volare! schon gesagt hat, ist da der Durchmesser zu gering.

    Du brauchst ein Lautsprecherkabel / Speakerkabel.
     
  4. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.06   #4
    ACK. Allerdings hat das nur mittelbar mit dem Durchmesser zu tun - relevant ist der Querschnitt.
     
  5. Fragile_Rocker

    Fragile_Rocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.06   #5
    Hey!
    Wie meiner Vorredner schon gesgt haben, es muss ein eignes Kabel her. Ich empfehle dir aber, dass du dir ein teures kaufst (zb. Vovox Vodrive, das kostet ca.40). Da stellt man oft klanglich ziemliche Unterschiede fest. Vor allem bei den Höhen!
    Lg, CH
     
  6. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.06   #6
    :confused:

    Du meinst also, dass ein Lautsprecherkabel von vielleicht einem Meter Länge den Klang der Box in den Höhen beeinflusst?
    Hast Du das gemessen? Wenn ja: Lass mal sehen, _das_ würde mich interessieren.

    Im Bereich hoher Impedanzen (Gitarre zu Amp) hat ein Kabel durchaus gewisse Einflüsse auf den Sound (vor allem, was höhere Frequenzen angeht), im niederohmigen Bereich (Leistungsteil) ist das eher uninteressant und man sollte statt auf Voodoo lieber auf halbwegs anständige Querschnitte setzen. Bei der kurzen Strecke reichen locker 2x 1,5mm² (mehr wird auch schwierig, wenn man das noch sauber an einen Klinkenstecker löten will).
     
  7. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 02.12.06   #7
    Ups - Doppelpost!
     
  8. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 02.12.06   #8
    Ich habe es zwar nicht gemessen, aber gehört. Macht das meine Erfahrung jetzt wertlos? :( ;)
    Der Unterschied zwischen 2,5mm² 0815-Kabel und 2,5mm² OFC Kabel ist für mich durchaus hörbar - hätte ich vorher aber auch nicht geglaubt. Es muß nicht teuer sein: mein OFC-Kabel hat um die 2EUR/m gekostet.

    Btw. wie kommst Du darauf, daß alles über 1,5mm² nicht mehr ordentlich an einen Klinkenstecker löten könne? Üben! :D :p
     
  9. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.06   #9
    Nun, ich bin Tonmensch und damit immer geil auf Messergebnisse in Bezug auf Kabel-Voodoo. :-)

    Hast Du das im Doppel-Blindtest gehört?



    In wie fern äußert sich denn da der Klangunterschied?
    Ich betreibe nun schon seit einigen Jahren eine PA-Bude und ein kleines Studio - einen Unterschied höre ich im Kabelquerschnitt bei langen Strippen an Bässen - das liegt aber auch nur daran, dass das den Dämpfungsfaktor ziemlich killt.

    Ein Kupferleiter mit 2,5mm² Querschnitt bleibt ein solcher, zumindest im niederohmigen Bereich, ob nun OFC, mit grüner Ummantelung oder gelben Punkten drauf.

    Im Bereich hochohmiger Signalquellen (Pickup) stimme ich durchaus zu, dass es da Unterschiede geben kann. Die liegen aber in der Regel nicht daran, dass es sich um OFC oder nonOFC handelt, sondern eher daran, dass es durchaus Billigkabel gibt, die von hochwertigen abweichende Kapazitäten und Widerstände aufweisen.
    Das ist nicht nur eine Frage des verwendeten Kupfers, sondern z.B. auch abhängig vom Aufbau der Leitung.

    Wie gesagt: Im niederohmigen Bereich, wo es darum geht Leistung möglichst effektiv zu übertragen, tut es prinzipiell erstmal jedes Kabel mit ausreichend hohem Querschnitt.


    /me hat die Lizenz zum Löten :-)
    Limitierende Faktoren:
    - Zugentlastung
    - Platz im Steckergehäuse (und damit bei höherem Querschnitt steigende Wahrscheinlichkeit von Kurzschlüssen im Stecker)
    - Größe der Lötfahnen im Stecker.

    Letztere erlaubt es bei Neutrik Klinken, einen maximalen Querschnitt von 1,5mm² anzulöten. 2,5 geht mit Hängen und Würgen.

    Abgesehen davon halte ich Klinken- und XLR-Stecker für weitestgehend ungeeignete Mittel, um Lautsprecherkabel daraus zu machen :-)
     
  10. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 02.12.06   #10
    Im direkten Vergleich hört man's auch im Blindtest - hab's tatsächlich ausprobiert - ansonsten wird's natürlich sehr schwer bis unmöglich.
    Im Bereich hochohmiger Signalquellen können klanglich Welten zwischen zwei Kabeln liegen. Bei Speakerkabeln ist's sicherlich bei weitem nicht so krass, und ich bin auch der letzte der auf "OFC" oder farbigen Punkten herumreitet. :D Mein Punkt war nur, daß es eben auch bei Speakerkabeln nicht völlig Wurst ist was man nimmt - nach Deinem letzten Absatz siehst Du's ja genauso. Prinzipiell tut es sowieso immer jedes geeignete Kabel - und jede Gitarre mit sechs Saiten etc. ;)
     
  11. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.06   #11
    Ich würde beim Speakerkabel dazu tendieren, das "bei weitem nicht so krass" in "nahezu irrelevant" zu ändern ;-)
    Ansonsten Zustimmung.


    Ein wahre Wort: Jedes _geeignete_ Kabel.
    Damit wären wir bei einem Meter Klinke/Klinke, 1-5-Quadrat :-)

    Vorteilhaft ist es natürlich, wenn das Kabel von unterprivilegierten bettelarmen chinesischen Kindern (<14 Jahre!) in dunklen Bergwergsstollen unter strenger Kontrolle und maximal 2 Stunden täglicher Pause ausschließlich bei Vollmond oder Sonnenfinsternis mundgeklöppelt wird. :D
    Kabel, die bei Neumond geklöppelt wurden, neigen zu einem Bassverlust.
    MUHAHA :D

    Was ich sagen will: Ich halte nichts von esoterischen Lautsprecher- und sonstigen Kabeln.
    Es gibt da im HiFi-Umfeld einige Hirnrissige, die Netzkabel aus purem Silber oder auch gar merkwürdigen anderen Werkstoffen verwenden und sich einbilden, das würde ihrer Anlage gaaanz andere Töne entlocken. Viel freier und offener und so.
    Irendwie wollten die meinen Vorschlag, mit einem ebensolchen Kabel eine Direktleitung vom Kraftwerk zu ziehen, aber nicht ernst nehmen. Versteh ich nich...

    Gleiches gilt für LS-Kabel: Querschnitt ist durch nichts zu ersetzen, außer durch höheren Querschnitt und geringere Länge.
    Aber auch da kann man übertreiben :-)
     
  12. داود

    داود Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.06   #12
    Solche Dinge haben halt sehr mit dem "Mojo" zu tun...
    Das heißt wenn du silberdrähte nimmst, dann bildest du dir einfach ein dass es besser klingt.:rolleyes:
    Es existiert ja tatsächlich ein Klangunterschied. Die frage nur ob er im "Gras-wachsen-hören-Bereich" liegt oder nicht. ;)


    Nie den Psychoeffekt unterschätzen.
    Und merke:
    Silberdraht klingt höhenlastiger als normaler Kupferdraht :D
    Und wenn dich ein Werwolf überfällt reißt dir einen Draht raus und erwürgst ihn. :twisted:
     
  13. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.06   #13
    Der wird netzseitig sicherlich so groß sein, dass sich Kabel für >200,- EUR _echt_ lohnen :D
     
  14. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 04.12.06   #14
    Wenn man da was hört, dann ist der Amp Schrott...das kann nicht sein, dass da was auf die paar pF an Querkapazität reagiert.
    Relevanter ist da schon, dass man bei teuren Kabeln auch ordentliche Stecker dranbaut, die entgegen der Kabel sehr wohl was am Klang ändern können. Wenn der Stecker ein billiger, aus Blech gepresster, ist, dann wird der Innenwiderstand vom Stecker um einiges höher liegen als der vom Kabel...dazu ungenaue Fertigung, wodurch sich Kontaktprobleme in den Buchsen durch Spiel ergeben usw usw. Das ist ein allgemeines Klinkensteckerproblem, daher rate ich generell zu Neutrik Klinkensteckern bzw SpeakOns. XLR geht ja auch, dummerweise ist es hier wie bei den Klinken auch so, dass es Leute gibt, die des Lesens nicht mächtig sind und dann Line In mit Speaker Out verwechseln...
     
  15. KingDingeling

    KingDingeling Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.06   #15
    was hastn dann für nen Kabel? Gibts nun welche, die zu empfhelne sind? Habe bei Thomann damals 20m Kabel bestellt, müsste nochmal schauen, wurde aber empfohlen. Kann ichs nun zum löten nehemen?
     
  16. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 04.12.06   #16
    Wenn's ein Lautsprecherkabel mit ordentlichem Querschnitt ist, dann spricht nichts dagegen es zu benutzen, oder? ;)

    Ich find's eigentlich witzlos dieses Thema zu diskutieren: bei den Kabelgeschichten ist es so, daß viele Leute einfach gar nichts hören - vielleicht auch nur, weil sie eben auf andere Sachen achten - und der nächste einem von 120EUR-Strippen mit Laufrichtung vorschwärmt. Es ist defintiv ein Rand- und Reizthema, und nur die wenigsten werden sich überhaut mal näher damit auseinandergesetzt haben. Andere haben sich offensichtlich schon zu viel damit beschäfigt und hören im wahrsten Sinne des Wortes die Flöhe husten. Gute Stecker, saubere Verarbeitung und ordentlicher Querschnitt sind definitiv wichtig - darauf können sich sicher alle einigen - was den Rest angeht soll halt jeder selbst sehen, wo er bleibt. :D :p
     
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