Was hält eigentlich ein Röhrenamp aus?

von ronnie, 11.06.05.

  1. ronnie

    ronnie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.05   #1
    Hallo Leute,

    Man höhrt immerwieder, dass Röhrenamps extrem heikel seien und dass sie nicht Erschütterungen ausgesetzt werden sollen.
    Wie ist das jetzt wenn man den Amp transportiert? Da lassen sich Erschütterungen nicht vermeiden (kleine Bodenunebenheiten gibt es immer). Man kann nur versuchen so zu fahren, dass man über möglichst wenige Unebenheiten fährt. Außerdem kann man langsam fahren.

    Selbst wenn ich das alles mache, klirrt der Amp (die Röhren??) bei Erschütterungen (von fast nicht höhrbar bis "mittellaut").

    Bei meinem Amp ist alles in Ordnung, wenn ich ihn nach dem Transport benutze, aber ist soetwas grundsätzlich schädlich?

    Kennt ihr Ähniches von euren Amps? Klirren/raschen die auch?

    Sind Röhrenamps wirklich so sensibel/störanfällig, wie man es oft höhrt, oder sind die mittlerweile schon robuster gebaut und halten doch einiges aus. Ich hab übrigens einen TSL.

    Vielleicht könnt ihr ja berichten, wie ihr eure Amps am sichersten transportiert. :)
     
  2. ButT3rs

    ButT3rs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.05   #2
    Bei meinem Twin reverb klirrt es auch ganz schön wenn ich ihn im auto durch die gegend fahre . Aber kaputt gehen tut erstmal nichts AUSSER der amp ist noch warm , dann reicht schon ein kleines bewegen (herumziehen,rutschen) dann könnten die röhren kaputt gehen ...
    aber wenn er kallt ist, dann kann nicht viel passieren (zumindest passiert bei mir nichts)

    MFG

    EDIT: Ah ja , ich weiss nicht ob sie heute robuster gebaut sind, aber meiner steht das ganz gut durch und der ist aus den 60gern ,also nen ziemlich altes schätzchen ... Damals war alles anders :rolleyes:
     
  3. thommy

    thommy Registrierter Benutzer

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    its better to burn out than to fade away ?? ...
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    Erstellt: 11.06.05   #3
    Hm,

    mein TSL klirrt auch beim Autofahren.
    Aber wenn ich dann so an die Musiker denke die oft bei in unserem wirtshaus bei Hochzeiten spielen, wie die ihre röhrentops behandeln...
    die leben auch noch
     
  4. Scholty

    Scholty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.05   #4
    was klirrt da?!...die Hallspirale?
     
  5. lasmuchtos

    lasmuchtos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.05   #5
    wahrscheinlich schon.
    alles andere wäre bedenklich...
     
  6. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 11.06.05   #6
    Was da klirrt werden einfach nur die Reverbfedern sein. Das ist im Grunde eine lange Feder im Metallgehäuse, bei Erschütterungen schlägt sie gegen die Gehäusewand. Das ist nicht tragisch, kein Grund zur Beunruhigung.

    Edit: ha, zu langsam!
     
  7. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.05   #7
    Danke für die schnellen Antworten! :great:

    Also sind sie doch nicht so "zerbrechlich", die Röhrenamps.

    Eines ist mir noch aufgefallen. Das Klirren kommt auch vor, wenn ich den Amp ganz laut aufdrehe (ist eigentlich kaum höhrbar, weil es übertönt wird). Ist das normal?
    Ich nehme an, dass wegen der hohen Lautstärke das Gehäuse des Combos (und somit die Hallspirale) vibriert und es deshalb - wie beim Autofahren (nur wesentlich leiser) - zum Klirren kommt.
     
  8. Tibor

    Tibor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.05   #8
    mir ist bei nem Gig mal das Fullstack umgekippt (zu kurzes Kabel auf ner zu wackligen Bühne....ich machs nie wieder glaubt mir)...wir spielten plötzlich setzt die Band aus... ich spiele weiter...dreh mich zu den anderen um entgeisterte Blicke...ich dreh mich zu meinem Amp und da liegt er ordentlich zusammengeklappt....hmmm alles wieder aufgebaut und weiter gings...wohldgemerkt der Orange fiel aus locker 160cm höhe auf die Bühne im Betrieb...nix passiert bis auf ein paar Kratzer an der Boxen...

    meinen alten Lay Selection oder dem Seldon würde ich das aber nicht zutrauen...da sind die Gehäuse irgendwie instabiler,sind halt größer...
     
  9. De$tructeur

    De$tructeur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.05   #9
    Mir ist mein Mesa auch schonmal aus nem halben Meter fast auf den Boden gefallen, hab ihn mit meinem Fuß abgefangen...aua, aber was tut man nicht für seinen Amp. Er scheint aber insgesamt sehr stabil zu sein...hatte ihn, weil die Verkabelung der Box abgerissen ist ohne, dass ich es gemerkt hab, auch schonmal ein paar Minuten ohne Last laufen. Werds aber nicht nochmal probieren...
     
  10. Jion

    Jion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.05   #10
    hab mienen acuh ma ans treppengeländer geknallt... nix passiert ..
    aber er war kalt wohlgemerkt...

    und viel stabiler kann man das auch net machen... ich mein, man kann ja auch net ne glühbirne stabile rmachen (gleiches prinzip)
     
  11. schrummel-klaus

    schrummel-klaus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.05   #11
    Hi,
    sämtliche Bands auf diesem Planeten gurken seit Jahrzehnten mit ihren
    Röhrenamps durch die Weltgeschichte, was soll da schon passieren?
    Die sind schliesslich dafür gemacht.

    Gruss
    Klaus
     
  12. BiFi

    BiFi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.05   #12

    kommt vielleicht davon dass die feder vibriert, weil des ghäuse ja vibriert (je lauter deto stärker die vibration---ach ne ich weiß) und dass die dann irgendwie gegen des gehäuse vibiriert
    same shit... different day...
     
  13. Logan

    Logan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.05   #13
    Is bei meinem DSL401 genauso, beim Transport klirrt der Federhall. Die Röhren halten mehr aus als man denkt, also normaler Transport mit dem Auto ist völlig unbedenklich. Ich hab meinen Amp (au Zeitgründen) auch schon im warmen Zustand transportiert, war auch kein Problem. Also Leute, glaubt nicht immer den Gerüchten die die Röhrenkritiker in die Welt setzen. :D
     
  14. marty33

    marty33 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.05   #14
    Wie schauts denn mit liegend Transport aus? Ich hab nen Combo, den ich nur auf dem "Rücken" liegend in den Koffer bekomme. Da würden die Röhren ja nicht senkrecht, sondern waagerecht an dem Sockel hängen.
     
  15. danny77

    danny77 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.05   #15
    wir haben samstag auf nem lkw gespielt, der eine strecke von ca. 2 km durch eine innenstadt zurücklegte und am zielort machte der amp mucken - ich habs auch in dem moment nicht hinbekokkem was dran zu ändern und die sache an sich war dann etwas ärgerlich, da ich nicht mehr gescheit zwischen celan und dist. umschalten konnte. im endeffekt lags an einer endstufenröhre, die aus ihrem sockel gerutscht war. man sollte also nach einer erschütterungsreichen fahrt nach dem sitz der röhren schauen.
     
  16. Logan

    Logan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.05   #16
    Ist auf holprigen Strecken wahrscheinlich nicht grad das Beste, hab jedoch meinen Amp auch schon problemlos liegend transportiert.
     
  17. SickSoul

    SickSoul HCA - Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.06.05   #17
    ja aber die großen haben immer mindestens einen modellgleichen backupamp (wenn sie verschiedene amps benutzen von jedem jeweils mindetsens einen).

    MfG
     
  18. spa

    spa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.05   #18
    Also ich hab keine Ahnung von Röhrenamps, aber kann man nicht einfach die Röhren rausnehmen und hinterher wieder reinstecken, oder gibt es bei Röhrenamps auch andere Teile, die leicht kaputt gehen?
     
  19. slowhand666

    slowhand666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.05   #19
    also wir haben unsere amps, einmal engl powerball und einmal bedrock 1000 series, ca. 6000 kilometer durch europa kutschiert, unter anderem durch serbien etc., also über beschissenen strassen. nix passiert. aber das beste ist, du kaufst dir ne kiste dafür und die polsterst du mit schaumstoff aus. dann geht garantiert nix in arsch.
     
  20. schrummel-klaus

    schrummel-klaus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.05   #20
    @ SickSoul
    Klar, da hast Du schon recht, aber der Ersatzamp wird beim Transport im Prinzip genau den gleichen Belastungen ausgesetzt wie der Erstamp.

    @ danny77
    Manche Verstärker haben eine Metallfeder, die die Röhren in den Sockel drückt (baue ich vielleicht auch noch ein) und für die Vorstufenröhren
    gibts Sockel mit Metallkappen, die mittels Bajonett die Röhre fest in dem
    Sockel halten und gleichzeitig eine Schirmwirkung haben

    Gruss
    Klaus
     
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