Was hält euch in schlechten Zeiten am Ball?

von nermin, 26.08.07.

  1. nermin

    nermin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #1
    Hallo,
    ich würde gerne wissen, was euch Motivation gibt wenn es euch mal dreckig geht oder ihr eine sängerer Zeit irgendwie immer krank.chlechte Phase habt. Ich bin nämlich schon seit längerer Zeit irgedwie immer krank. Es fing letztes Jahr an mit Keuchheusten, daraufhin einen Paukenerguß (auf beiden Ohren), dann wieder was mit den Ohren und zwar ein Tubenkatarrh, dass heisst, dass man keinen Druckausgleich machen kann, jetzt undefinierte Schmerzen im Intimbereich (Arzt weiß nicht, was es ist)...Irgedwie hat man bei solchen Sachen dann irgendwie, so hart wie es sich anhört, keine Lust mehr so zu "leiden" bzw. zu "leben". Ich weiß, dass es anderen Leuten viel schlechter geht als mir. Aber ich glaube mein Standpunkt ist auch verständlich. Klar, wem macht es nichts aus krank zu sein. Ich versuche einfach tapfer zu sein und denke immer an meine Familie. Hattet ihr auch schon ähliche Erfahrungen?

    PS. Ich bin irgendwie ein ziemlcher Schisshase was meine Gesundheit angeht und deke bei irgendwelchen Beschwerden immer an das schlimmste und glaube auch irgendwie keinem Arzt mehr. ich hoffe,dass ich bald wieder gesund bin und endlch wieder mit einem Lächeln in den Tag starten kann...
     
  2. gdcBraindead

    gdcBraindead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #2
    Was nicht zwangsläufig ein Fehler sein muß. :D

    Ich hatte Anfang des Jahres auch eine Phase, wo alles auf einmal kam. Mein Magen/Darm machte mir schwer zu schaffen, sprich ich konnte kaum etwas essen, ohne daß es auf irgendeine Art unerwünscht schnell wiederkam. Später meldete sich auch noch mein Nacken zu Wort, was mir quasi Dauerkopfschmerzen bescherte und Liebeskummer kam auch noch dazu.

    Am meisten Kraft haben mir zweifelsohne meine Freunde gegeben. Die waren immer versucht, mich aufzuheitern, was zu unternehmen, damit ich auf andere Gedanken komme und haben mich auch ertragen, wenn ich - damals oft - unausstehlich war.
    Und ich hab die Zeit genutzt, indem ich mir zahllose philosophische Wälzer reingezogen hab. Die haben mich so beschäftigt, daß ich das meiste drumherum (inkl. wie schlecht es mir ging) vergessen hab.

    Gruß,
    Braini
     
  3. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.08.07   #3
    also mit meinem körper habe ich keine probleme, aber seelisch gibts natürlich immer wieder mal trubel. es gibt wochen in denen ich von schule, freunden, beziehungen und band so dermaßen gestresst bin dass ich wirklich halb am durchdrehen bin. mein glück ist dass ich zu jeder zeit optimistisch denke, und egal wie tief ich in der scheiße sitze immer versuche die wenigen kleinen dinge zu sehen die gut und schön sind und nicht daran zu denken wie alles scheiße ist....
     
  4. nermin

    nermin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #4
    Das st gut, dass du das kannst. Das sollte ich auch mal machen. So wie ihr beide das schon beschrieben habt: Es ist einfach das wichtigste sich irgendwie abzuleken und positiv bzw. optimistisch zu deken. Wenn man das nicht macht wird man früher oder später wahnsinnig...
     
  5. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #5
    irgendwelche beschwerden habe ich auch immer, man wird ja nicht jünger, aber das drückt mir nicht auf die psyche.

    vielleicht liegt da das eigentliche problem, und die krankheiten alleine sind garnicht schuld an deiner schlechten gesamtzustand? oder vielleicht auch nur das symptom einen ganz anderen sache?
     
  6. nermin

    nermin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #6
    dasselbe habe ich mir auch schon gedacht. Ich denke ich habe eine hypochondrische Störung. Das ist denke ich der Grund dafür, dass ich dann auch immer gleich Angst habe und manchmal sogar etwas panisch bin. Ich glaube ich sollte mal zum Psyciater gehen. Der kann mir bestimmt helfen.

    Falls jemand nicht weiß, was eine hypochondrische Störung ist, der kann das hier nachlesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hypochondrie

    Das trifft bei mir besonders zu:
    "Die Betroffenen, bezeichnet als Hypochonder, sind um ihre Gesundheit besorgt, achten vermehrt auf geringe Veränderungen von Körperfunktionen und interpretieren auch geringfügige Körpersignale als möglichen Ausdruck schwerer Erkrankungen." Quelle s.o
     
  7. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #7
    Musik hält mich am Ball.. Außerdem hat Melancholie auch schöne Seiten, daran gewöhnt man sich, ich würde sogar sagen es macht süchtig, hat im übrigen viele Künstler im Griff gehabt. Ist nicht dermaßen eine Krankheit, geht aber schon in die psychische Richtung und ist bei mir, wohl auch bei vielen Anderen, immer wieder für "downs" verantwortlich.

    Zu deinen Erkrankungen, wenn der Arzt ratlos ist und evtl. noch zwei seiner Kollegen die du auch zu Rate ziehen solltest, dann fällt meist irgendwann das Wort "chronisch". Was nichts anderes heisst als dass die Schulmedizin an ihre Grenzen gestoßen ist bzw. meist eine psychische Geschichte dahinter steckt. Gerade in Deutschland will die Schulmedizin von sowas eigentlich nichts wissen, in der Ausbildung kommt sowas so gut wie nicht vor, in Wahrheit ist es aber auch in der Schulmedizin der eigene Körper der "gesundet", Medikamente sind nur Hilfsmittel und ohne körpereigene Heilkräfte würde jede OP schiefgehen. Dummerweise kann der eigene Körper sich aber auch selbst krank machen, gerade wenn das Nervensystem herumspinnt kannst du obendrein die tollsten Symptome bekommen. Auch nicht zu vernachlässigen: Ernährung, mache dir mal den Spass und lese von Lebensmitteln die Zusatzstoffe und informiere dich über deren Wirkung im Internet, du wirst feststellen das jene 1,5kg chemie die der Durchschnittsdeutsche pro Jahr ißt, teils sogar unter Krebsverdacht steht.. und dann fragst du dich wahrscheinlich ob das sein muss und wirst auch darauf mehr achten..

    Noch 3 Sachen:
    1."Kein Mensch ist 100% gesund" (weil Gesundheit relativ ist und kaum ein Mensch mit dem anderen vergleichbar, weil genetisch nicht derselbe, außerdem sind selbst Blutbilder nur relativ zu betrachten, deren Richtwerte für "gesund" sind Mittelwerte aus Testreihen und nicht 1:1 für den eigenen Körper anwendbar).
    2. Schau dich bei deinen Blutsverwandten um was Krankheiten betrifft, welche die haben, und wie alt sie im Schnitt wurden, das sind auch deine eigenen Vorgaben, die du nie komplett umdrehen kannst.
    3. psychatrische Behandlung kann ein guter Weg sein, muss aber nicht, such dir einen kompetenten Arzt, du musst ihn mögen, ihm vertrauen.