Was hat der Kabeldurchschnitt zu sagen?

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Hi,

trägt sich es auf den Sound aus, wenn ein Gitarrenkabel z.B. den Querschnitt (Leiter) 1x0,22mm² und z.B. 1x0,50mm² hat?

Weil das Sommercable Spirit hat diese 0,50 und das MTI TP70 0,22, klingt das MTI jetzt schlechter? oder hat das nur messtechnisch bedingte hintergründe?

Grüsse
Dennis

PS: Das Spirit XXL hat sogar 0,75mm², was hat das zum Sound zu sagen?
 
Eigenschaft
 
Du meinst wohl die Kabelquerschnittsfläche in Quadratmillimeter?
 
Squealer schrieb:
Hi,

trägt sich es auf den Sound aus, wenn ein Gitarrenkabel z.B. den Querschnitt (Leiter) 1x0,22mm² und z.B. 1x0,50mm² hat?

Weil das Sommercable Spirit hat diese 0,50 und das MTI TP70 0,22, klingt das MTI jetzt schlechter? oder hat das nur messtechnisch bedingte hintergründe?

Grüsse
Dennis

PS: Das Spirit XXL hat sogar 0,75mm², was hat das zum Sound zu sagen?


Lohnt sich zu lesen:

http://www.hifiaktiv.at/diverses/realistische_betrachtungen.htm

Gruß
 
wonder1908 schrieb:

Eijaijei, hier wird aber das Kind gleich mit dem Bade ausgeschüttet!
Nur ein Beispiel:

Zitat:
*Im Schnitt gibt ein Verstärker bei Zimmerlautstärke maximal 1 Watt Leistung an die Lautsprecherboxen ab. Bei Boxen mit schwächerem Wirkungsgrad kann sich dieser Wert auch verdoppeln.*
Zitatende

Im "Schnitt" mag das stimmen, nur eben bei den Impulsspitzen überhaupt nicht! Denn die wiederum sind für die präziese Wiedergabe sehr wichtig! Da kommen leicht Leistungen (zwar extrem kurzzeitig, aber!) mit dem 20 - 50 fachen Wert daher! Jedenfalls sollte es bei guten Verstärken so sein! Wie ein Subwoofer mit ca. 1W was anfangen soll, ist auch völlig unterbewertet (bei Zimmerlautstärke)
Ne, ne, der Artikel ist das krasse Gegenteil zu den Übertreibungen der High-End-Freaks und genausowenig richtig!
Wie ich schonmal irgendwo gepostet habe, der "goldene Mittelweg" ist meist der richtige.
Eigene Erfahrung: Ich höre den Unterschied zwischen den billigsten Chinch-Kabeln, die den meisten Geräten beigelegt sind und den Kabeln, die ich selber angefertigt habe, Materialkosten so bei 15€ für einen Stereometer,der Unterschied ist schon recht deutlich. Allerdings bezweifle auch ich, daß der Unterschied zu einem 1000€-Kabel bemerkenswert ist...
Und: der größere Querschnitt hat auf der Bühne auch einen "Stabilitäts-Vorteil";) ...

Zitat:
*Denn die sehr niederohmigen Ausgangsimpedanzen moderner HiFi Geräte (10-100 Ohm bei hochpegeligen Quellgeräten und Vorverstärkern) und die üblichen Impedanzwerte von Lautsprecherboxen (tatsächlich 3-25 Ohm) bewirken, dass im hörbaren Frequenzbereich keine Beeinflussung stattfinden kann. Es ist eigentlich lächerlich darüber überhaupt zu diskutieren, denn rein rechnerisch ergeben sich hier frühestens Auswirkungen im Bereich von einigen hundert Kilohertz! Selbst bei Geräten mit Röhrenausgangsstufen (CD-Player und Vorverstärker), die meist etwas höhere Ausgangsimpedanzen haben, ist hier nicht die geringste Klangminderung zu erwarten. Bei den Boxenkabeln schon gar nicht, denn im Gegensatz zu Transistorendstufen verwenden Röhrenendstufen ausgangsseitig einen Transformator, der schon in sich einen relativ hohen Innenwiderstand hat, hier spielen Kabelimpedanzen eine noch geringere Rolle.*
Zitatende

Warum habe ich das Gefühl, daß der Typ noch nicht mal ein gelernter Elektriker ist?!
Ohmzahlen haben auf Frequenzen keinerlei Einfluß - das ist die Kapazität des Kabels, die hierbei in erster Linie zum Tragen kommt und, aber mit wesentlich weniger Bedeutung, die Induktivität....
Also: :screwy: :screwy: :screwy: , das ist sehr verwirrend!!!
 
tonstudio2 schrieb:
Zitat:
*Denn die sehr niederohmigen Ausgangsimpedanzen moderner HiFi Geräte (10-100 Ohm bei hochpegeligen Quellgeräten und Vorverstärkern) und die üblichen Impedanzwerte von Lautsprecherboxen (tatsächlich 3-25 Ohm) bewirken, dass im hörbaren Frequenzbereich keine Beeinflussung stattfinden kann. Es ist eigentlich lächerlich darüber überhaupt zu diskutieren, denn rein rechnerisch ergeben sich hier frühestens Auswirkungen im Bereich von einigen hundert Kilohertz! Selbst bei Geräten mit Röhrenausgangsstufen (CD-Player und Vorverstärker), die meist etwas höhere Ausgangsimpedanzen haben, ist hier nicht die geringste Klangminderung zu erwarten. Bei den Boxenkabeln schon gar nicht, denn im Gegensatz zu Transistorendstufen verwenden Röhrenendstufen ausgangsseitig einen Transformator, der schon in sich einen relativ hohen Innenwiderstand hat, hier spielen Kabelimpedanzen eine noch geringere Rolle.*
Zitatende

Warum habe ich das Gefühl, daß der Typ noch nicht mal ein gelernter Elektriker ist?!
Ohmzahlen haben auf Frequenzen keinerlei Einfluß - das ist die Kapazität des Kabels, die hierbei in erster Linie zum Tragen kommt und, aber mit wesentlich weniger Bedeutung, die Induktivität....
Also: :screwy: :screwy: :screwy: , das ist sehr verwirrend!!!
Impedanz meint ja einen Wechselstromwiderstand, und der ist bei Spulen - aus solchen ein Transformator nun mal besteht - bekanntlich frequenzabhängig... ich denke mal er wollte damit ausdrücken, dass sich der Wechselstromwiderstand des bei Röhrenverstärkern eingesetzten Ausgangsübertragers stärker bemerkbar macht als die Kapazität des Kabels, welche bei heutigem Standard vergleichsweise gering ist.
 
Zitat:
*Und weil es auch gut zum Kabelthema passt: heute ist es doch üblich, CD's am Computer zu brennen. Dagegen ist auch aus technischer und klanglicher Sicht nichts einzuwenden.*
Zitatende

Oh doch! Siehe meine Signatur....
 

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