Was ist anspruchsvoller Schredden oder Rhythmus?

von TR Metal, 05.01.08.

  1. TR Metal

    TR Metal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.08   #1
    Hallo;

    mich interressiert folgendes welche Styles sind anspruchsvoller das Schredden a la Alexi Laiho, oder sowas was John Frusciante macht. bzw. Ich weiss das klingt ein bissel komisch, weil es grundverschiedene Musikrichtungen sind, aber ich meine ja auch allein die Spieltechnik, Komposition und Groove ausser acht gelassen.
    Wie stehts ist man am Ende so versteift in der einen Sache, das man das andere nicht kann, nehmen wir mal Alexi, könnte er das was John kann und umgekehrt immerhin sind die Typen ja Profis?
    Ich stehe für mich am Scheideweg, ich mag Metal sowohl auch Funkysachen, stehe auf Kai Hansen, Laiho, Li aber auch auf Morello, Frusciante und konsorten!
    Wenn ich mir Youtube Videos anschaue scheint das eine das andere auszuschliessen, hab kaum einen Uploader gesehen der beides gut kann.
    Oder sehe ich was falsch?
     
  2. -=Mantas=-

    -=Mantas=- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.08   #2
    Ich denk Schredden ist eine Sache der Übung,wirklich Gefühl in des Lied reinbringen ist natürlich auch Übung,jedoch brauch man dafür auch viel Kreativiät und ein Ohr für.
    Andy Timmons zum Beispiel,ist auch sehr schnell,ist mit seinen geühlen aber total in seinem spiel vertieft
     
  3. nite-spot

    nite-spot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #3
    hallo tr metall,

    das bei weitem anspruchsvollste ist gute musik zu machen, fernab aller persönlicher eitelkeiten.

    mit freundlichem groove hanno
     
  4. x-Riff

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    Erstellt: 06.01.08   #4
    Hi TR Metal,

    Du stehst vor einem Scheideweg? Und fragst Dich, welcher der richtige ist?

    Also die meisten Musiker, die es für sich geschafft und sich im Nachhinein gefragt haben, antworten auf so eine Frage damit: "Ich habe gemacht, was mir damals am meisten gebracht und am meisten bedeutet hat."

    Übrigens gibt es nicht wenige Leute, die meinen, dass Kreativität gerade da entsteht, wo Schubladen aneinanderrasseln ... vielleicht wirst Du ein genialer John Laiho?

    Ach so: schön ist auch folgende Frage: Welche Musik möchtest Du in einem Jahr machen und was müßtest Du dafür können?

    x-Riff
     
  5. McCyber

    McCyber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #5
    Ich habe vor einen jahr oder so auch vor so einer ähnlichen situation gestanden, ich habe mich einfach so entschieden, dass ich das lied spiele was mir spass macht, egal welche richtung. Mir ist auch noch aufgefallen dass ich mit der gitarre lieder spiele die ich mir selber garnicht anhören würde, aber sie zu spielen macht sehr viel spass. Ich würde dir auch empfelen einfach dass zu spielen was dir spass macht, ist doch egal welches genre es ist. :great:
     
  6. flobotron

    flobotron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #6
    Wenn du auf Metal und auf Funk stehst solltest du mal bei Extreme reinhören. Gut so sind warscheinlichetwas mehr Rock als Metal, aber vieleicht gibt dir das ein Paar Ideen, wie du die beiden Stile miteinander verknüpfen kannst.

    get the funk out:
    http://www.youtube.com/watch?v=ILwYfJ8hulI

    hier gibts auch noch ein paar nette Songs(play with me z.B.)
    http://www.myspace.com/extreme

    mfg flobotron
     
  7. UncleReaper

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    Erstellt: 06.01.08   #7
  8. Koebes

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    Erstellt: 06.01.08   #8
    Ich spiele immer das, was zum Song passt, egal wie schnell oder funky das ist. Shredden ist zwar spektakulär und sehr virtuos, aber häufig einseitig, ein egeile Rhythmusgitarre hingegen muss sich dem jeweiligen Song 100 % anpassen - man darf sie eigentlich erst hören, wenn sie nicht mehr da ist. Ich finde Rhythmusspiel sehr anspruchsvoll und spiele wenig Soli bei uns in der Band, und wenn dann halten sich die HighSpeed-Spätgotik-Einwürfe auch in sehr engen Grenzen.

    Beim Gitarrespielen sollte man sich zuerst darüber klar sein, dass i.d.R. die Leute wegen der Musik kommen und nicht wegen des Gitarristen - es sei denn, Du heisst Yngwie, Eddie oder so ähnlich. Nuno Bettencourt ist ein gutes Beispiel für einen songdienlichen Gitarristen, der trotzdem schon einmal die Sau rausläßt. Mir fiele da noch John Petrucci von Dream Theater ein, der Shredden mit geilen Rhythmuspassagen schön verbindet.
     
  9. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #9
    Man kann alles beliebig anspruchsvoll machen, mittels Stilrichtung kann man das nicht unterscheiden.

    Ich finde es allerdings doof dass Shredden hier immer als doof abgestempelt wird. Ich glaube die Leute sind nur neidisch auf Vai und Malmsteen :D
     
  10. UncleReaper

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    Erstellt: 06.01.08   #10
    Generell werden Shredder aufs shredden limitiert und shredden als doof abgestempelt..
    Selten höre ich das aber von Gitarristen die es selbst können.. *hust* Mit Shredden verbinde
    ich zumindest kein sinnloses geschrammel und gedudel.. Tut mir für die leid, die das machen.
     
  11. O.B.I.Hörnchen

    O.B.I.Hörnchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #11
    Dass viele Leute es nicht können kann auch daran liegen, dass sie einfach kein Bock haben, den ganzen Tag die Pretucciübung rauf und runter zu rattern, so schnell wie möglich und immer die Geschwindigkeit erhöhen, das kann ja auch keinen Spaß machen. Es ist eher wie Sport, bei dem die Musik einfach in den Hintergrund rückt.
    Zum Thema, dass einige Shredder kein Gefühl haben:
    Ich hab letztens so ein Video gesehen, das groß die Überschrift Blues enthielt. Fehlanzeige, der Typ machte keine Pausen und hat kein einziges mal Töne gehalten und sie genossen. Und dieses langweilige Geshredde war einfach nur fehl am Platz.
     
  12. Moshpit

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    Erstellt: 06.01.08   #12
    Da ist was dran. Ich finde das auch immer kacke wenn jemand was drauf hat was ich selber nicht kann.... zum Beispiel shredden :D Fällt mir ehrlich gesagt schwer so was neidlos anzuerkennen. Zumindest kann ich es garantiert nicht gut genug, um gegen die üblichen Verdächtigen anstinken zu können. Da sag ich auch lieber "shredden ist doch doof". Ich werde aber mein Fähnchen im Wind drehen sobald ich es gut genug kann um damit angeben zu können.
     
  13. flobotron

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    Erstellt: 06.01.08   #13
    Was soll das?
    Nur weil du keine Lust hast schnell zu spielen kannst du nicht jene, die das gerne tun, als egozentrische Sportler bezichtigen, bei denen die Musik keine Rolle spielt.
    Vieleicht haben die nur ein anders Musikverständnis als du.
    Ich denke es würde keinem Musiker ein Zacken aus der Krone brechen würde er mal seine Scheuklappen ablegen und andere Musikrichtigungen nicht danach betrachten was kritisierbar, sondern was das eigene Musizieren vieleicht interessanter und abwechslungsreicher machen könnte.

    Geschwindigkeit muss nicht immer blosses gepose (das kann ein Bluesbending nämlich genauso darstellen), sondern kann ein effektives Stilmittel sein.
    Troy Stetina hat das irgendwo gut beschrieben:
    "Speed ads intensity"

    mfg flobotron
     
  14. UncleReaper

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    Erstellt: 06.01.08   #14
    Tja, siehst du mal. Da unterscheiden wir uns. Ich habe die Disziplin und ziehe
    meinen Übungsplan auch heute noch durch, wenn auch nicht so konsequent.
    Nun, würde es keinen spaß machen, würde ich es nicht machen. :rolleyes:
    Hierauf kann ich ja direkt mit mehreren Dingen antworten...

    A. Weißt du wie mir die Pseudo-Prog/Rock/Blues/Jazz Gitarristen auf die Nerven gehen,
    die so scheinheilig etwas von "shredden ist Gefühllos" in die Welt setzen, selbst aber nicht
    Ansatzweise etwas schönes auf der Gitarre hinbekommen, weil die Disziplin fehlt, die Faul-
    heit siegt- und sich dann einfach das Prädikat- "Ich kann nicht so schnell spielen, ich spiele
    aber mit Gefühl und alle anderen Shredder tun das nämlich nicht" .. verleihen ?

    B. Andere Völker, andere Sitten.. So gibt es Gitarristen wie Nuno Bettencourt &
    Jason Becker, die das ganze nie so als Sport gesehen haben, aber es gibt auch
    Gitarristen wie Victor Smolski bei denen eine ganz andere Mentalität im Bezug
    auf das Gitarre spielen vorherrscht. Da kann man es mitunter als Sport sehen..
    Jedoch rückt da musikalisch auch nichts in den Hintergrund.

    C. Ob Shredder oder nicht.. Ein Gitarrist der auf seinem Instrument parrat kommt,
    der seinen "Stil" gefunden, bzw. sich schon weit entwickelt hat, der musste für das
    was er kann auch an sich arbeiten und hat es nicht nötig pauschal irgendwelche Spiel-
    arten/techniken und Gitarristen schlecht zu reden.. jeder andere ist einfach zu faul und
    vom Neid zerfressen..
     
  15. McCyber

    McCyber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #15
    Ich sehe das ganze so ähnlich wie O.B.I.Hörnchen, aber jeder muss halt selber sehen was er möchte und wie hoch die ansprüche dafür sind.
    Aber wenn jemand auf der gitarre mit der musik seine gefühle ausdrücken möchte, dann bringt ihm das üben von irgendwelchen shredderlicks bestimmt nichts.
    Ist aber nur meine meinung.
     
  16. UncleReaper

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    Erstellt: 06.01.08   #16
    na, herzlichen Glückwunsch..
    Das ist doch dummes Geschwätz.. Kannst du diese Meinung auch begründen ?
     
  17. flobotron

    flobotron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #17
    Woher kommt eigentlich diese Arroganz darüber urteilen zu können wie und wie nicht jemand seine Gefühle auf der Gitarre auszudrücken vermag.
    Der eine machts, indem er von der Quart auf die verminderte Quinte bendet, der andere durch einen sechstolenlauf und ein dritter durch Ausdruckstanz.
    Was gibt dir das recht darüber zu urteilen, welche nun die "bessere" Methode ist seine Gefühle zu transprtieren?

    mfg flobotron
     
  18. JDMaple

    JDMaple Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #18
    es gibt bereiche im leben wo jegliche rangliste, ab- und aufwertung bestimmter eigenschaften/stile und männliches gerangel um penisgrößen fehl am platze ist.

    ein solcher bereich ist übrigens auch das gitarrenspiel. ;)

    on topic:
    ich ziehe meinen hut vor sauberen shredden. aber auch vor denen die punktgenau melodisch und "langsam" spielen können, denn das ist eben auch nicht so einfach wie es aussieht. was man persönlich machen möchte stellt sich oft auch heraus wenns ans songs schreiben geht...
     
  19. Ziggla

    Ziggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #19
    Ich mag beides....ich LIEBE z.B. die Slane-Castle Soli von John Frusciante (2. Solo von Scar Tissue ist das größte....), aber genauso liebe ich die Sachen von Steve Vai (For the love of god, Little Wing Solo bei G3 in Denver)....ich verstehe nicht wieso Leute immer meinen Shredden sei gefühllos, ich sehe das genauso wie Uncle Reaper, es ist halt einfach etwas als "doof" oder gefühllos abzustempeln, nur weil man es nicht kann....
     
  20. Multifrucht

    Multifrucht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #20

    Da stimme ich mal zu :great:


    Zum Thema:

    Shredden kann sehr melodisch sein, zu 80er-Jahre-Metal passt es für mich einfach wie Faust auf Eimer, die meisten Gitarristen damals konnten aber auch wirklich gefühlvoll langsam spielen (auch wenn sie oft als "Griffbrettwichser" abgestempelt wurden), man merkte, dass in ihrem Gitarrenspiel viel Herzblut, Disziplin und Übung steckte. Shredden als Skalengefrickel abzustempeln ist wirklich nicht besonders "über-den-Tellerrand-guckend".

    nehmen wir Reb Beach
    guckt euch zuerst dieses Video an. Jetzt würden bestimmt 1/3 der Leute sagen "dummes Rumgeshredde, ohne Gefühl etc. Der kann nix anderes" usw. Wenn man sich dann aber das hier anguckt, sieht man, dass er mit Sicherheit besser als die Großmäuler, die gegen Shredding wettern, Blues spielen kann. Wer nicht wirklich dumm ist und trotzdem viel übt, wird sowohl gefühlvoll als auch schnell sein. Gefühlvolles Spielen erfordert genausoviel Übung wie technische Sachen wie Sweeping usw., ein technisches Grundgerüst erleichtert aber das gefühlvolle Spielen ungemein, denn dann kann man sich mehr auf das Gefühl als auf die saubere Technik konzentrieren.
    Nur stimme ich zu, dass 10-minütigen ewiges Skalengefrickel echt langweilig wird (das Gefühl bekommt man zum Beispiel bei Della Vega sehr sehr schnell[das in diesem Video würde ich getrost als Sport bezeichnen), aber auch er kann gefühlvoll spielen [Isabella], deswegen sollte man die Vorurteile sein lassen), es muss schon Zusammenhang und Kontext haben. Schnelles Spiel bedeutet aber keinesfalls immer gefühlslos und langweilig/unmelodisch(sowas kommt eher aus Mündern von Leuten, die eine Bestätigung für ihre lausige Technik suchen ;D)
    Es ist eine gleiche Herausforderung, einen gut klingenden, melidiösen, schnellen Gitarrenpart zu komponieren, das können wirklich die wenigsten, genauso können es wenige, schöne und gefühlvolle, langsame Licks zu kreieren.

    Rippchens(ich hoffe, ich darf dich so nennen^^) Aussagen "Generell werden Shredder aufs shredden limitiert und shredden als doof abgestempelt.. Selten höre ich das aber von Gitarristen die es selbst können.. *hust* Mit Shredden verbinde ich zumindest kein sinnloses geschrammel und gedudel.. Tut mir für die leid, die das machen." passen da schon ziemlich gut.

    Gute, innovative und anspruchsvolle Rythmusarbeit finde ich vor allem in den 80ern (klar, gibt auch gute moderne Riffs, aber dass diese immer tief und böse sein müssen, verstehe ich nicht. Man kann für Riffs auch Saiten oberhalb der A-Saite benutzen.). Songs wie Heaven Tonight von Malmsteen + Band oder 10.000 Lovers von TNT oder auch viele Van-Halen-Songs beinhalten wirklich recht anspruchsvolle Riffs, die oft auch mit Soloeinlagen verbunden sind. Höchst interessante Sachen, ich präferieren beides, warum sollte man sich auf eins verkrampft fixieren. Ich denke zwar, dass ich deutlich mehr Zeit mit Soloüben verbracht habe als mit Rythmusgitarreüben, aber ich mag beides sehr gerne.

    MfG
    Nils


    EDIT: Ich werde Romanautor ;D
     
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