Was ist das für eine Gitarre und lohnt sich eine Restaurierung?

von vdp, 02.12.06.

  1. vdp

    vdp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.06   #1
    Hallo Forum,

    diese Gitarre habe ich in unserem Abstellraum gefunden. Kann mir jemand sagen um was für eine es sich handelt? (Bj. und Marke/Modell)
    Sie gibt leider keinen Ton von sich. Hat vielleicht jemand eine Idee woran das liegen könnte-ich weiß ,dass das per Ferndiagnose einem in die Glaskugel schauen gleichkommt, aber so viel elektrik ist ja nicht da. Die Kötstellen sehen zumindest alle intakt aus. Die Verkabelung wiederum erscheint mir doch sehr abenteuerlich. Gehört das original so?

    Gestern ist mir beim Stimmen der Sattel gebrochen. Was würde Ersatz kosten? (habe in einem anderen Thread von 25 € gelesen..)

    Vielen Dank im Voraus!

    Gruß
    Vincent

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  2. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.06   #2
    Das ist eine Klira, deutsche Marke aus den 60's. Habe eine ähnliche. Der Wert ist "so viel, wie der Käufer ausgeben will", also von 100 bis 500€ alles möglich.
     
  3. vdp

    vdp Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.06   #3
    Alles klar. Vielen Dank für die schnelle Antwort! So viel wie der Käufer ausgeben will ist schon klar :) . Also ist es zumindest mal kein absolut seltenes Schätzchen.. Schade eigentlich ;)
    Hat jemand Tipps zur Technik? Wo sollte ich anfangen zu schauen? Ich möchte sie eigentlich sehr gerne spielbereit bekommen. Der Hals sieht (soweit ich das beurteilen kann) eigentlich noch einigermaßen fit aus. Die Bundstäbe könnten grenzwertig sein, will ich aber erstmal lassen. Zuerst soll sie mal einen Ton von sich geben...
     
  4. Shady Wreck

    Shady Wreck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.06   #4
    ich würde als erstes mal die lötstellen überprüfen, und gegebenenfalls neu löten, wenn da alles in ordnung sein sollte würde ich mir die kontakte der potis angucken, sofern die nich allzu verrostet sind mal mit reinem alkohol reinigen, aber nich zuviel des guten, hat zumindest bei der alten ibanez die ich hier ma ausgegraben hab noch funktioniert
     
  5. vdp

    vdp Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.06   #5
    Danke für den Tipp! Aber es war viel einfacher (=blöder): Es lag an der Klinkenbuchse. Die Feder innen war verbogen, so dass sie Kontakt zur Schirmung und nicht zur Spitze des Steckers hatte. Das ist mir heute Nacht beim rumbasteln und Lötstellen-Prüfen aufgefallen. Dann habe ich noch den Sattel ausgetauscht, neu besaitet und gestimmt-jetzt ist sie spielbar :great: ...

    Also vielen Dank an euch beide!

    Gruß Vincent
     
  6. Bob5478

    Bob5478 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.06   #6
    Na dann erzähl doch auch wie se so is !?
     
  7. vdp

    vdp Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.06   #7
    Das ist garnicht so einfach, weil mir Vergleichsmöglichkeiten fehlen.. Ich fange gerade erst an Gitarre zu spielen und sie soll (neben einer Konzert-Gitarre) mein Übungsobjekt werden. Also möchte ich mir da kein Urteil anmaßen :o
    So viel vielleicht: sie klingt in meinen Ohren ganz gut, produziert aber manchmal (für mich nicht besser beschreibbare) Störgeräusche-eine Art schnarren..
    Tut mir Leid, dass ich keine vernünftige Auskunft geben kann! Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, wen ich das auch beurteilen kann.
     
  8. History

    History HCA-Gitarrengeschichte HCA

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    Erstellt: 04.12.06   #8
    Hallo vdp
    ich hab mal mein Exemplar vom Haken genommen und etwas geklimpert.
    naja, ist keine sonderlich gute Gitarre, aber für ein Einsteigerinstrument, das mal gerade so 170 DM gekostet hat , ganz ordentlich, für den Anfang reicht es allemal.
    Die Tonabnehmer sind von Schaller. Der Korpus besteht aus Pappelholz.
    Der Hals ist sehr klobig, die Lackierung bremst .
    Um das Schnarren zu beseitigen mußt Du den Steg etwas höher drehen, was aber leider die Bespielbarkeit (Saitenlage) nicht gerade verbessert.
    Der Hals-PU liefert einigermaßen brauchbare Töne, eben etwas dünn, der am Steg ist ziemlich schrill und leicht "blechern".
    nun zur positiven Seite: ist eine Kultgitarre, wie Sektim schon erwähnt hat, bringt die gute Preise ein . Ich hab schon einige Auktionen verfolgt, die gingen alle über 200€.
    Diese Gitarren wurden unter dem Klira-Logo und als "Triumphator Elektrik "
    von einem Großversandhaus vertrieben (also die berühmte Quelle-Gitarre - der erfüllbare Traum jedes Gitarrenanfängers der 60er;) ).
    Eine genaue Modellbezeichnung kann ich leider nicht bieten.
    Die Baureihe wurde mit der gleichen Technik, aber in unterschiedlichen Formen angeboten. Manchmal nur minimale Unterschiede.
     
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