Was ist der Unterschied zwischen einer 66iger Strat und einer heutigen?

von Fluxkompensator, 10.03.07.

  1. Fluxkompensator

    Fluxkompensator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.07   #1
    Meine jene Strats die von Hendrix und Co damals gespielt wurden. Kann mir das bitte mal jemand in ein paar Worten erklären?

    Gibt es die damaligen pickups als Replicas zu kaufen?
     
  2. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 10.03.07   #2
    hi!
    das ist - abgesehen von den recht einfach aufgelisteten technischen details - schwer zu sagen. die meisten leute behaupten, daß damals bessere hölzer verwendung fanden und daß die pu´s "irgendwie" besser waren...

    es gibt jede menge verschiedener replicas/interpretationen dieser pickups auf dem markt. von fender selbst würde ich die custom shop ´69 empfehlen. die kommen dem hendrix-sound schon recht nah.
    wichtig ist, daß du pickups mit geringem gleichstrom-wiederstand nimmst - nicht etwa "heißere"/stärker gewickelte pu´s!

    an sich ist da nix geheimnisvolles an den instrumenten: erle-body, ahorn-hals (teils mit palisander-griffbrett, teils ohne). dann ist natürlich eine vintage-brücke/tremolo mit stahlblock dringend zu empfehlen. hendrix hat bis auf die ganz frühe zeit bevorzugt die modelle mit dem großen headstock benutzt. ansonsten waren die instrumente weitestgehend "stock" - also so, wie sie ab werk kamen.

    ein anderes thema wäre noch: was ist eine "heutige" strat? es gibt mindestens drei (;)) dutzend verschiedener modelle (wahrscheinlich mehr...)...
    darunter sind auch modelle (z.b. mexico classic 70´s) die den features von hendrix´gitarren schon recht nah kommen.

    cheers - 68.
     
  3. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.03.07   #3
    Alles in Allem dürften es zwischen 50 und 60 sein. Der :screwy: geht in Richtung Fender. ;)

    Edit: Da ich Vermutungen hasse, habe ich auf Fender.com nachgezählt: Es sind, inklusive LH-Modellen und der Stratocoustic, 75 aktuelle Stratocastermodelle. :rolleyes:
     
  4. Boogie-Woogie

    Boogie-Woogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.07   #4
    tipp: fender mexico classic player 60s stratocaster!!!

    kommen mit custom shop bridge, custom shop 69 pu(die oben genannten) und kosten demnach bissel mehr ie die standard mecixo strat, bringen die aber näher an diesen sound als ne usa strat ;-)
     
  5. Boogie-Woogie

    Boogie-Woogie Registrierter Benutzer

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  6. henne-whv

    henne-whv Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.07   #6
    Also ich persönlich halte diese Produktvielfalt auch für etwas sinnlos. Es ist ja schön und gut, dass es da verschiedenste Variationen von Holz/Hardware und Design gibt, aber bei sonem Berg an Modellen ist es dann doch auch irgendwie kein Wunder, dass solche perversen Preise von bis zu 20000€ bei dem Clapton-Modell rauskommen. Ich meine, die Unterschiede sind ja irgendwie nur minimal. Bei Gibson gibts dann auch noch den gleichen Wahnsinn. :screwy:
     
  7. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 10.03.07   #7
    Die Anzahl an Variationen ist doch toll! Dadurch findet jeder die passende Strat für sich. Die Traditionalisten greifen zur Custom Shop Time Machine oder zur American Vintage oder zur Highway One bzw. Mexico Classics.

    Die Modernen haben grob die Wahl zwischen verschiedenen Custom Shop Interpretationen, den American Deluxe oder American Standards und ein paar Mexico Modellen.

    Die Sache ist natürlich auf den ersten Blick unübersichtlich und etwas unstrukturiert. Aber es gibt z.B. bei jedem Fender Händler normalerweise den klasse Katalog, mit dessen Hilfe man sich prima orientieren kann, bevor man loszieht zum Anspielen.

    Ich sehe jetzt nicht unbedingt einen Zusammenhang zwischen der Modellvielfalt und dem zwangsweisen Vordringen in höhere preisliche Gefilde.
    Oder eine gezielte Verwirrungstaktik um schleichend die Preise in die Höhe zu treiben.;)

    Fender bietet ein Traditionsinstrument an, das jeder kennt und viele gerne haben und spielen wollen. Da ist es doch einfach nur legitim, für jeden abweichenden Geschmack, jeden Anspruch an Soundqualität und jeden Geldbeutel das entsprechende maßgeschneiderte Instrument anzubieten. Ich selbst würde für die Clapton Signature auch keine 20000 hinblättern. Aber manche tun es halt und für die ist dieses Instrument gebaut worden.

    Der Preis ist happig, aber man bekommt eine Gitarre, die von einem einzelnen Gitarrenbauer komplett alleine in Handarbeit gefertigt wurde. Die Materialien sind alle vom Feinsten, das Aging akkurat und gewissenhaft, was einen gewissen Zeitaufwand bedeutet. Natürlich verdienen da einige mit ( Clapton, Fender, Zwischenhändler, der Verschiffer...),
    die letzten Prozent Klangqualität und Authentizität kosten immer das Meiste. Das unterscheidet halt die State-of-the-Art- Instrumente von den Oberpreis-Seriengitarren.

    Wer das Quäntchen mehr will, zahlt auch dafür und ist meistens sein Leben lang glücklich und zufrieden damit, weil man weiß, daß man nach nichts mehr suchen muß, daß das eigene Schätzchen toppen soll.
     
  8. B.B

    B.B Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.07   #8
    das normale clapton modell kostet wie die anderen signatures auch nicht mehr als 3000 euro

    die blackie replica ist da eher eine ausnahme ,solche modelle gibts aber bei anderen firmen genauso , außerdem kann man davon ausgehen das ein nicht gerade kleiner teil von den einnahmen in das crossroads center für drogenabhängige fließt ,wie das fast bei vielen clapton-gitarren-aktionen der fall ist.

    grüße b.b.
     
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