was ist typisch jazz?

von the wicker man, 09.10.06.

  1. the wicker man

    the wicker man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.06   #1
    was ist typisch für Jazz?
    Ich meine jetzt so etwas wie keine Halbtonschritte,2/4 Takt im Blues etc.
    Freue mich über jede Antwort
     
  2. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 09.10.06   #2
    Jazz hat sich über Jahrzehnte entwickelt und tut es ständig weiter. Deshalb wird sich Deine sehr allgemeine Frage nicht in 3 Sätzen beantworten lassen.

    Lies die nächsten Tage :rolleyes: einfach mal hier und Du bekommst - Geduld vorausgesetzt - Einblick in die Welt der Musik:

    Jazz - Wikipedia

    .
     
  3. Wödan

    Wödan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.06   #3
    Es gibt halt viele Arten von Jazz und jede hat etwas andere Merkmale. Du wirst ne Weile zu tun haben um das zu lernen.
     
  4. Hooker

    Hooker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.06   #4
    Was ist typisch Jazz? hmmm

    Treffen sich 5 Musiker; einer sagt. Fangen wir bei Hf9 an und treffen uns in einer halben Stunde bei Csus7majAdd9 wieder :)

    ...sorry musste sein.... ;)
     
  5. tantrix

    tantrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.06   #5
    Jazz ist als Genrebegriff völlig untauglich.
     
  6. lucjesuistonpere

    lucjesuistonpere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.06   #6
    Jazz ist ein Sammelbegriff - zwischen Dixieland und Freejazz beispielsweise besteht ein Unterschied wie Tag und Nacht.

    Ich kann aber wohl sagen, was eine Musik für mich "jazzig" macht: Da ist am wichtigsten die Harmonik, z.B. viele Tensions, Quartschichtungen, sus-Akkorde, Zwischendominanten etc. (deswegen ist so einer wie Jamie Cullum nach meinem Ermessen eher Pop als Jazz - Künstler wie Jamiroquai oder Erykah Badu hingegen sehr jazzig). Auch definitiv dazu gehört die typische Melodik der Improvisationen, deren Geheimnis ich noch heute zu ergründen zu versuche.
     
  7. Langfingerli

    Langfingerli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #7
    Jazz ist links in der Brust...
     
  8. corke

    corke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #8
    jazzphrasierung also triolenfeeling würd ich ganz spintan mal sagen
     
  9. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.10.06   #9
    Grobes Raster Jazz - grobe Abgrenzung und basische Elemente:
    > Synkopen/Aufbrechen des graden Rhytmusgefühls (Swing etc.)
    > hoher Anteil an Improvisation
    > Schlagzeug/bass als wesentliche Rhythmus-Sektion
    > hoher Anteil instrumenteller Musik
    > Bläser übernehmen oft die Melodieführung / Soloinstrumente
    > Jazz kann in unterschiedliche Sparten/Untergruppen eingeteilt werden, kennzeichnet sich jedoch als Musik durch eine hohe Integrationsfähigkeit anderer, auch neuerer Musikrichtungen aus
    > Jazz-Musiker finden sich oft in unterschiedlichen Emsembles, Projekten oder als Solokünstler in verschiedensten Konstellationen wieder, agieren häufig international
    > Ausgesprochene Differenziertheit jazziger Musik in Tempo, Stilarten, Besetzungen, Melodieführungen und Begleitung sowie Arrangements

    Das ist das, was mir so einfällt.
    Einiges paßt auch auf andere Musikrichtungen, bei denen aber dann andere Kategorien wieder wegfallen, die Jazz zu eigen ist.

    Es ist nicht sonderlich musiktheoretisch geprägt, aber das ist auch nicht mein Zugang.

    x-Riff
     
  10. iron_net

    iron_net Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #10
    Sag das mal Antonio Carlos Jobim ;)
     
  11. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #11
    erstens lebt er nicht mehr, zweitens hat er primär keinen Jazz gespielt und drittens sind die Latin-Geschichten nicht die einzige Ausnahme im Jazz
     
  12. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 11.10.06   #12
    Kann es sein, dass ihr beide das selbe mit anderen Worten meint? ;)
     
  13. Rockabillybass

    Rockabillybass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #13
    Klugschißmodus an C4maj7/9 klugscheißmodus aus
     
  14. corke

    corke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #14
    hmm ja latin, funk und die ganzen jazzrock gehscichten sind ja auch mehr gerade. aber bei der trompete ist da der unterschied zur klassik das man den ton zumacht und nicht am offen lässt

    beispiel:

    jazz: dat
    klassik: ta

    das wird auf jeden fall immer gemacht
     
  15. the wicker man

    the wicker man Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #15
    Erstmal danke für die vielen Antworten!
    Das meine Frage nicht vollständig zu beantworten ist, war mir klar!
    Die Frage sollte auch für mich den Sinn haben etwas jazziges zu spielen mit dem Wissen,
    was ich mir nach 10 Monaten EGitarre angeignet habe. Ich wollte einfach mal versuchen
    soetwas zu spielen ohne allemöglichen Akkorde oder ähnliches lernen zu müssen.
     
  16. Rockabillybass

    Rockabillybass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #16
    Nunja um akorde lernen kommst du nicht drum rum.die beschäftigung mit dem quintenzirkel ist auch sehr hilfreich, da jazzer eine vorliebe haben für alles was chromatisch, was moll ist, und für die b tonarten(warum einfach wenn es auch kompliziert geht.)ich denke aber du fahndst im netz nach leichten jazz stücken und versuchst dann anhand der akord folge den harmonischen aufbau zu verstehen(soll auch jazzer geben die nicht nur nach gehör spielen):-)und dann wäre es hilfreich zu wissen welche form von jazz du bevorzugst.Meine Grenze zum beispiel ist smooth jazz alles darüber hinnaus ist für mich von übel.also las mal hören/lesen was du bevorzugst evtl.kann man dir sdann gezielter helfen.
    MfG eric c.
     
  17. Tornado

    Tornado Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #17
    Also, das mit den b Tonarten liegt an den Bläsern, da die meisten (z.B. Trompete) in b gestimmt sind, und für diese sind ein paar Töne makaberer ohne b-Stimmung.

    Hoffe ich liege so richtig, hab das noch gestern gesagt bekommen:D
     
  18. Rockabillybass

    Rockabillybass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #18
    Ist schon korekt so.bläser intonieren einige töne in der regel etwas höher, zB Fis und Ges. sind eigentlich die selben töne (siehe enharmonische verwechsellung) Fis hat 6 # als vorzeichen Ges hat 6 b's als vorzeichen.Fis wird von den bläsern in der regel etwas höher intoniert als das Ges.Für den Laien und normal sterblichen musik konsument kaum hörbar.Für Gitarristen ein alptraum weil man rückwärts denken muss.es gibt auf der gitarre kein ges also spielt man Fis es gibt auf dem griffbrett auch kein Des also spielt man cis.Also auf Gitarristische bezogen schon etwas kompliziert.
    MfG Eric C.
     
  19. Tornado

    Tornado Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.06   #19
    Also wenn ich das richgtig verstanden habe sind das die 2 einzigen Tonarten bei denen das Intonationsproblem aufkommt?

    Wofür steht is und es?
     
  20. konbom

    konbom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.06   #20
    Äh, ja, das sind eigentlich Grundlagen, ohne die du als Musiker gar nicht auskommst...:screwy:
    Auch egal: -is heißt, dass du den Ton einen Halbton höher spielst, -es bedeutet, dass du den Ton einen Halbton tiefer spielen musst. Das entspricht also den # und b vor den Noten.:D
     
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