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Was nach dem Abi machen ? (Ausbildung vs Studium?)

von -insider-, 26.02.12.

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  1. -insider-

    -insider- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.12   #1
    Hi :-)

    Ich besuche momentan die 11. Klasse eines Gymnasiums in Bayern.
    Naja ; jetzt muss ich mich sobald wie möglich entscheiden was ich dann machen will .
    Ich stehe momentan ca auf 2,5 und strebe auch ein 2,X Abi an .


    Ich bin mir völlig unsicher was ich danach machen soll .
    Es gibt so viele Bereiche die mich interessieren .(Fotografieren,Bildbearbeitung,Design,Musik ; Gitarre,Produktmarketing,usw. )
    Fleißig eingelesen habe ich mich schon ,trotzdem bin ich kein bisschen schlauer geworden.
    Im Gegenteil , je mehr ich lese desto dümmer komme ich mir vor .


    Ich bin mir grundsätzlich nichtmal sicher ob ich studieren will oder eine Ausbildung machen will .


    Mir ist klar, dass ich hier nicht erwarten kann , dass ihr meine Zukunft bestimmt(wie bei einer Wahrsagerin:D )
    Ich erhoffe mir jetzt jedoch mal Erfahrungen , Vorschläge und Tipps von euch :D
    Hat irgendwer ähnliche Interessen ? :D

    Für was habt ihr euch entschieden und warum ?

    Ich will natürlich später "ordentlich" verdienen aber auch einen Beruf der mir Spaß macht.
    Deshalb stehe ich wie schon erwähnt vor der Entscheidung : Ausbildung ; Studium oder Duales Studium?

    (bitte nicht böse sein ,dass ich hier so einen thread eröffnet habe :D )


    LG
     
  2. nailc0re

    nailc0re Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #2
    Guten Abend! Also ich würde dir empfehlen eventuell ein freiwilliges Jahr, oder ähnliches, zu machen. Das gibt dir mehr Bedenkzeit und ist nicht schädlich für den Lebenslauf. Die Pflicht für Zivi ist zwar weggefallen, aber ich denke mir hätte ein bisschen mehr Bedenkzeit bestimmt nicht geschadet. Kurz zu meinem Weg: Nach dem Abi für ein ein paar Monate gearbeitet und zum Wintersemester eingeschrieben in die Uni. (Informatik, Karlsruhe). Ich sehe es aber so, dass das nicht mein endgültiger Weg sein muss. Wenn das nichts wird such ich nach was anderem :) Ich arbeite später noch lange genug, da muss ich mir keine Hektik machen.

    Die Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium ist halt so ne Sache. Bist du mehr ein praktischer Mensch und willst schnell ins Berufsleben einsteigen, oder willst du dich ein paar Jahre weiterbilden mit meist "trockener" Theorie? Gibt ja auch noch die Möglichkeit vom dualen Studium. So wie ich es mitbekomme von ein paar Kollegen eine Art Studium mit Gehalt (bitte schlagt mich nicht falls das Müll ist :D).

    Als Tipp: Setz dich mal in ein paar Vorlesungen an der nächstbesten Uni von verschiedensten Veranstaltungen und red mit den Studenten. Da bekommt man nen guten Eindruck denk ich.
    Hoff das hilft irgendwie was ich hier vor mich hinschreibe :D

    MfG :)
     
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  3. Fabian93

    Fabian93 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #3
    Das ist ne ziemlich wichtige Frage die man sich stellt.

    Ich besuche momentan die 12. Klasse und stand bis vor kurzem vor der selben Frage. Ich hab mal alles aufgeschrieben, was mir Spass macht und dann ne Liste von Berufen zusammengetragen, die das irgendwo verbinden. Dann hab ich nachgeguckt, welche Qualifikation man braucht. -> da schied schon so mancher Beruf aus.

    Schritt 2war die Berufsberatung in der Schule. Unsere Schule bietet einmal im Monat ein Treffen mit einer Dame vom Arbeitsamt an. Das hab ich genutzt und dabei erfahren dass einige Berufe wegfallen, weil es die Studiengänge nicht in der Nähe gibt. -> will nciht weg.

    Schritt 3: Einfach mal mit der Liste zu deinen Lehrern gehen und fragen, ob die sich vorstellen können, dass du für diesen oder jenen Beruf geschaffen bist. Die können anhand deiner Arbeitsweise schon ganz gut abschätzen, ob das was wird. -> streich die Liste zusammen mit den Berufen

    Schritt 4: Wieder die Interessen befragen. Was willst du wirklich und glaubst du selbst, dass du das schaffen kannst?

    Schritt 5: Bei "Traumberufen" einfach mal nen Praktikum machen.

    Ich hab mich jetzt dafür entschieden ein möglichst gutes ABI zu schaffen und dann Geschichte und Latein auf Lehramt zu studieren. Das geht in der Nähe (Münster) und ich hab ein Mordsinteresse an Geschichte. Außerdem kann ich relativ gut erklären. Jetzt muss nurnoch alles so klappen, wie ich das gerne hätte.

    Also Viel Erfolg, ich hoffe ich konnte etwas helfen

    Gruß,
    Fabian
     
  4. Fantus

    Fantus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #4
    also nach meiner Erfahrung und meinen Fehlern ... mach eine Ausbildung die so halbwegs in deine Richtung geht und mach dann dass was du willst

    du glaubst gar nicht, wie beruhigend das auf Dauer ist und das du paar Jahre mehr auf dem Buckel hast wenn du was anderes machst ,macht sich da auch bemerkbar
     
  5. whoops

    whoops Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #5
    hah in der 11. Klasse und so bald wie möglich Gedanken machen ist gut...ich bin jetzt in der 13. und schreibe bald mein Abi. Ich weiß immer noch nicht, ob Studium oder Ausbildung das richtige für mich ist - geschweige denn, was genau für ein Studium/Ausbildung.
    Sicher weiß ich, in welche ungefähre Richtung es gehen soll. Etwas kreatives, wo ich nicht einfach nur Maschinen bedienen muss oder nur im Büro hock (wobei mir letzteres da noch lieber wäre). Ich hatte sogar schon einen Studiengang, den ich echt nett fände, aber das wird nichts. Jetzt bewerb ich mich im Mai für irgendwelche Studienplätze (mal sehen, welche) und schau mal, was sich ergibt...
    Vielleicht werd ich das Studium abbrechen und eine Ausbildung machen, vielleicht werd ich auch einen Studiengang abbrechen, um einen anderen einzuschlagen, der mir besser gefallen wird. Hoffentlich finde ich einen Studiengang, der mir richtig zusagt. Demnächst gehts aber erstmal zur Studienberatung.

    Ich finds aber gut, dass du dir Gedanken machst. Bist du G8 oder G9? Das heißt, bist du jetzt schon in der Kursstufe 1 oder 2 (bzw. 12./13. Klasse G9)?
     
  6. -insider-

    -insider- Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #6
    Ich weiß nur nicht ob das freiwillige soziale Jahr was für mich ist.
    Ich steh dem ganzen skeptisch gegenüber ; weil ich den Eindruck bekomme dass mir da Zeit verloren geht :/

    Praktisch bzw vor Allem handwerklich bin ich eher unbegabt , also körperliche Handwerker Arbeit ist nicht so meins (außer Gitarre spielen natürlich :D).
    Bin momentan schon ein wenig dran mit Studenten zu reden und war auch schon 8 mal in ner Vorlesung (mehr oder weniger unfreiwillig ; von der Schule aus :D ) .

    Danke für deine Tipps :-)

    Das mit Lehramt hatte ich mir auch schon überlegt ,
    Ich habe gerne Kontakt zu Menschen (nicht falsch verstehen :D)
    und das mache ich denke ich schon gerne .
    Nur macht mich der doch recht niedrige Gehalt ein wenig stutzig .
    Laut Tabellen verdient man da zw. 3000-4000 €.
    Das hört sich ja doch viel an , kommt mir aber vergleichsweise eher wenig vor ?


    Ich bin G8 .
    Bin also nächstes Jahr fertig.

    Welcher Studiengang war für dich interessant?
    Im Büro hocken könnte ich evlt schon , nur so etwas wie Maschine bedienen wäre auch nichts für micht..

    LG
     
  7. Fabian93

    Fabian93 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #7
    Keine Angst das hab ich schon richtig verstanden :)

    Ich mach mir weniger Gedanken um das Geld, sondern viel mehr darum, ob ich es mit der Beschäftigung verdiene, die ich mein ganzes Arbeitsleben lang machen MÖCHTE nicht MUSS.

    Ich glaub bei 3000-4000€, oder besser gesagt, bei dem was davon übrig bleibt, kann man eigentlich ganz gut leben. Zumal der spätere Lebenspartner bei der heutigen Gesellschaft wohl kaum die ganze Zeit zuhause bleibt.

    Da würd ich wirklich eher drauf achten, dass dir die Arbeit Spaß macht. Das "bisschen" mehr Geld ist keine endlose Qual wert, die du dann jeden Tag hast.
     
  8. -insider-

    -insider- Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #8
    Ich denke eigentlich schon auch , dass das enorm wichtig ist.
    Ich Bin mir überhaupt nicht im klaren darüber, in welchen Dimensionen die verschiedenen Gehälter liegen.
    Nur denke ich halt , dass es mir später besser geht , wenn ich mir halt von dem Geld mehr gönnen kann .

    Das ist aber natürlich Schwachsinn wenn der Beruf kein Spaß macht :D


    Ach mann , ich bin so ratlos ; so viele Möglichkeiten....
     
  9. Fabian93

    Fabian93 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #9
    Ich nehme mal an, mit deinen Eltern hast du schon drüber gesprochen? Die wissen meist mehr als man denkt :) Grade bei Sachen wie Gehältern und ähnlichem sind die schon eher in der Materie als man selbst.

    Hinzu kommt, dass die dich persönlich wohl am besten kennen und dir sagen können, ob der jeweilige Beruf etwas für dich sein könnte.

    Du schaffst das schon.
     
  10. nailc0re

    nailc0re Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #10
    Kleine Anekdote meinerseits: Die Erfahrung hab ich in meinem Ferienjob gemacht. Gut Asche gescheffelt, aber jeder einzelne Tag war die reinste Folter für mich. Schon allein nachdem es nach der ersten Woche hieß, wenn es nicht klappt bin ich gefeuert. War halt Bandarbeit. Bereitet mir heute noch Alpträume :D

    Was das Zeit verlieren betrifft: Sehe ich es richtig, wenn du nach der 12ten dein Abi hast? Da bist du ja noch recht jung :)
    Wie gesagt mein Motto ist halt: Wenn ich mein ganzes Leben arbeiten muss, dann lass ich mir Zeit den richtigen Weg zu finden. Weiterhin gibt es genug ältere Kaliber die nochmal anfangen zu studieren. In einem meiner Tutorien sitzt zum Beispiel eine, die ich auf die 30 schätze.

    Eine Sache noch: Bei meinem Abschlussjahrgang haben sich viele nach dem ersten Semester auch umentschieden auf andere Wege, weil sie nicht zufrieden waren. Hab in meinem Ferienjob auch einen Azubi kennengelernt der meint er will vielleicht nochmal studieren. Egal wie du dich entscheidest, es ist nur ein Weg von vielen und du kannst jederzeit wechseln.

    P.S.: Das soll jetzt keine Motivation zum Studieren sein, aber ich kann nur für mich sprechen und hab nur in der Richtung Erfahrungen bisher gemacht ;)

    MfG
     
  11. -=Mantas=-

    -=Mantas=- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #11
    Du bist ja lustig ;)
    50000 Mücken im Jahr Brutto, sind für einen Akademiker heutzutage leider schon ziemlich viel. Vorallem für Pädagogik, Geschichte oder andere "reinlehramtsfächer" wie latein. Wenn du dann noch verbeamtet wirst hast du einen 6er im Lotto..

    Besuch nu die 13, hab danach auch vor zu studieren, wahrscheinlich Maschinenbau und später spezialisierung auf Automobiltechnik. Hab in der letzten Zeit ein bisserl Kontakte zu Studenten und fertigen Akademikern geknüpft. Gottseidank sag ich dir.
    Hatte früher auch immer das Bild "uni ist der Garant für gutes Gehalt und sicheren Job".. Nichtmehr..
    Jemand mit Hauptschulabschluss der seinen Meister in der Kfz Werke macht, verdient ungefähr das gleiche wie einer der 13 Jahre Schule + 3-4 Jahe Studium zum Bachelor gemacht hat.. Wenn nicht sogar mehr.
    Natürlich kann man dann gegenargumentieren dass der Bachelorabsolvent im Laufe seines Lebens höhere Gehaltssteigerungen macht, als der Meister.
    "Der Meister" hatte aber schon seit er in der Lehre mit 16 Jahren war, Geld verdient. Er Fängt also ungefähr 10 Jahre (!) früher an Geld zu verdienen als der Student.
    Den Defizit bekommen nur die wenigsten Akademiker wieder raus.

    Alles was ich sagen will, dass du dir weniger Gedanken ums Geld machen solltest und eher darauf achten solltest dass du an der Sache Spaß hast.
    Klar brauch man ein gewisses Maß an Geld um sicher auf den Beinen zu stehen, schließe aber bitte keine Berufe aufgrund eines Brutto-Unterschiedes von 2000€ Plus/Minus im Jahr aus.
     
  12. vanderhank

    vanderhank Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #12
    Versuche irgendeinen interessanten Job zu finden, in dem Du verbeamtet wirst. Dann brauchst Du niemals irgendwelche Existenzängste oder Sorgen um Deine Altersvorsorge zu haben (Solange Du keine Silberlöffel klaust). Kinder sind dann kein Armutsrisiko mehr und auch beim Immobilienerwerb bekommst Du gute Konditionen.
    So spießig das auch auf den ersten Blick aussehen mag - Beamter ist besser als ein 6er im Lotto.

    Gruß
    Hank
     
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  13. Fish

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    Erstellt: 27.02.12   #13
    Hallo,

    wenn Du Dir nicht sicher beit ob Ausbildung oder Studium warum nicht ein BA Studium. Da hast Du alle Vorteile von Ausbildung und Studium verreint. Wenn Du Dich dann auch nicht ganz dämlich anstellst übernimmt der Betrieb bei dem Du die BA Praxis genacht hast Dich auch gleich.

    Gruß

    Fish
     
  14. Stephan1980

    Stephan1980 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #14
    Wenn ich heute mit 31 Jahren die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich alles anders machen. Ob das dann richtig wäre, kann ich natürlich nicht sagen. :) :D

    Aber ich würde aus heutiger Sicht den Zivi nicht mehr machen (ich hätte mich damals ausmustern lassen können) und nicht direkt studieren, sondern ich würde erst eine Ausbildung machen und mich dann entscheiden, ob ich auf die Ausbildung ein dazu passendes Studium draufhauen würde.

    Wir hatten einen an der BA, der hatte vorher eine wirklich gute Ausbildung und für den war das BA-Studium dann ein ziemlicher Klacks. Er ist im Gegensatz zu den anderen entspannt durchgerauscht und hat die Studium-Zeit eher fürs Netzwerken verwendet. Wir anderen hatten echt Probleme, weil die Materie sehr neu für uns war.

    Andere würden das jetzt vlt wieder als Zeitverschwendung sehen.

    Aber ich würde wirklich auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, zuerst eine Ausbildung (vlt mit Verkürzung dank Abi) zu machen und dann ein passendes Studium draufzusetzen.

    Auch wenn da vlt das Zeit-Nutzen-Kosten Verhältnis schlechter ist als bei "sofort an die Hochschule", ist es insgesamt mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger stressig und passt auch eher zum jeweiligen Lebensabschnitt, finde ich. In sehr jungen Jahren ist man noch in der Ausbildung, in noch jungen, aber etwas erfahreneren Jahren dann an der Hochschule. Und vor allem hat man vor der Hochschule im gleichen Bereich schon gearbeitet.

    Also s würde ich es jedenfalls aus heutiger Sicht machen. Aber ich denke dabei natürlich auch daran, was zu meinem Typ gepasst hätte. Das sieht für Andere bestimmt wieder 100% anders aus.
     
  15. Bierpreis

    Bierpreis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #15
    Die Sache mit der Ausbildung vor dem Studium hab ich auch gemacht. Das ist schon praktisch in der Uni, wenn man zu dem ganzen Theorieberg die Dinge in die Praxis einordnen kann. Da ist man dann nicht mehr bei dem größtenteils auswendig lernen wie in der Schule, sondern kann z.B. Zusammenhänge besser erkennen. Besonders wichtig auch, wenn ich mit Kommilitionen das Thema diskutiere, fällt auch die Motivation mir so deutlich leichter, und die ist im selbstorganisierten Studium sehr wichtig.
    Nebenbei kann man je nach Bezahlung der Ausbildung auch schon mal ein finanzielles Poster für das Studium zusammenkratzen. (Aber Achtung mit der Bafög-Grenze.)
    Es kostet allerdings sehr viel Zeit. 3 Jahre normale Ausbildungsdauer und 5 Jahre Studium ist schon ganz schön lange. Wenn man nicht darauf aus ist, so schnell wie möglich viel Geld zu bekommen, kann aber auch eine sehr schöne Zeit sein.
     
  16. zwetsche

    zwetsche Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #16
    4000 € wenig?:eek:
    Sorry, aber was hast Du denn für Vorstellungen?
     
  17. Fish

    Fish HuF User & Ex-Mod PA/E-Tech Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 27.02.12   #17
    In der Industrie kann zwar mehr verdient werden, aber das Beamtentum hat auch seine Vorteile. Sowohl finanziell (Beihilfe vom Staat wegen Krankenversicherung; hohe Pension statt niedriger Rente) als auch wegen der Sicherheit (Beamter - unkündbar).

    Gruß

    Fish
     
  18. ambee

    ambee Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.02.12   #18
    da würde vielleicht ein medientechnik oder medienmanagement-studium in frage kommen. da kann man alle diese bereich abdecken und kombinieren und ist ziemlich frei in der richtung, in die man sich entwickeln will.
     
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  19. void

    void Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #19
    Ich würde nicht umbedingt den nächsten Beruf nehmen, der deinen Hobbies sehr ähnlich klingt. Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall studieren, weil ich denke, dass die Studienzeit wohl mit die beste Zeit im Leben ist. Man muss nicht vollzeit arbeiten, hat viele Freiräume, denn mal ehrlich: Arbeiten tut man echt noch lange genug.
    Von der Studienrichtung kann man dir sicher technisches sehr ans Herz legen, wenn du ein einigermaßen technisches Verständnis hast. Das bedeutet weniger, dass du weisst wie man den linearen Potentialtopf als Quantenmodell berechnest, sondern vielmehr, dass du analytisch denken kannst. Sprich Sachverhalte auf ihre essentiellen Bestandteile runterbrechen und damit dann arbeiten.
    Ich studier z.B. Maschinenbau, und es ist nicht der Fall gewesen, dass ich davor ein großer Bastler war oder so, im Gegenteil. Ich bin alles andere als handwerklich begabt. Darum geht es in einem technischen Studiengang auch gar ncith. Aber ich bin immer wieder fasziniert, wenn ich für eine Klausur lernen muss, wie man sich in neue Sachverhalte reinarbeitet, und wie interessant das ganze auch eigtl ist. Ausserdem sind die Jobchancen in den technischen Bereichen sehr gut.
    Wenn dir das ganze überhaupt nicht liegt, ein geisteswissenschaftliches Studium soll auch nciht so schlecht sein, wie es immer dargestellt wird.
    Es ist bei weitem nciht so, dass die meisten Germanistisker Taxifahrer werden. Vielmehr habe ich gehört, dass Leute it geisteswissenschaftlichem Studium gute Jobs z.B. bei Versicherungen bekommen, weil Menschen gesucht werden, die in der Art zu Denken geschult sind, wie man es eben in einem geisteswissenschaftlichen Studiengang lernt.

    UND BITTE: Mach nicht Mediendesigner! (hat mein Vorposter nicht nahegelegt, aber bei deinen Interessen könntest du auf die Idee kommen) Kenn einige die das gemacht haben, die meistne sind jetzt arbeitslos
     
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  20. Damon_Knight

    Damon_Knight Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #20
    Du solltest 2 grundlegende Überlegungen machen:
    1. Was mache ich am liebsten?
    2. Was kann ich am besten?

    Gerade die zweite Frage stellen sich viele Leute, soweit ich weiß, gar nicht. Ich habe sie mir damals gestellt und danach beschlossen, Journalist zu werden - und diesen Weg dann auch konsequent verfolgt.
    Meistens ist man mit dem, was man am besten kann, auch am erfolgreichsten - und meistens macht einem das auch Spaß.

    Letztlich ist der "beste" Weg, die Antworten aus den beiden obigen Fragen zusammenzuführen. Was mir damals (also vor ca. 18 Jahren, in Deiner Lage) nicht bewusst war, ist dass es nicht nur um Erfolg/Sicherheit geht, sondern auch um Glück. Man sollte meiner Meinung nach bereits ganz am Anfang nie aus den Augen verlieren, was einen glücklich macht. Dabei ist glücklich sein im Job ein rares Gut - aber wenn man sich bereits früh klar ist, was einen glücklich macht, und das noch mit Erfolg darin verbinden kann, kann man eventuell ein "sorgenfreies" Leben führen (im Sinne von: "Das, was ich tue, kotzt mich nicht an").

    Stell Dir auch die Frage, ob Glück im Leben für Dich bedeutet, dass Du im Beruf glücklich bist, oder in Deiner Freizeit. Wenn Du zB keinen Wert auf berufliche Selbstverwirklichung legst, solltest Du Dir einen Job suchen, der ruhig ist, der Dich nicht stresst, und der Dir lediglich Deinen Lebensunterhalt finanziert. Man kann der glücklichste Mensch sein, wenn man tagsüber irgendwo Akten sortiert, es aber halt abends gutgehen lässt, weil man sich dann über das Aktensortieren keine Gedanken mehr machen muss (in dieseLebenssituation würde ich mich oft gerne wünschen...).

    Berufliche Selbstverwirklichung bedeutet fast immer: Ehrgeiz, Ambition, sich anstrengen. Und oft bedeutet das eben auch, dass man nach Feierabend zumindest mental den Hammer eben noch nicht fallen lassen kann. Hier kann sich in Deinem Leben noch viel an Deiner Einstellung ändern - sei Dir dessen aber bewusst.

    Kommen wir zum Geld: Auch da solltest Du Dir Gedanken machen. Was willst Du Dir mal leisten können? Wenn Du da Ambitionen hast, dann solltest Du auf jeden Fall studieren, denn mit einer Ausbildung kommt man normalerweise nicht direkt an die dicken Gehaltschecks.
     
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