Was sagt ihr zu meinen "Kompositionen"

von headshotriddle7, 01.03.08.

  1. headshotriddle7

    headshotriddle7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.08   #1
    Hallo zusammen.
    Ich möchte vorwegnehmen, das ich weder Musik noch Kompositionslehre etc studiert habe und weiß Gott kein Profi bin...
    In meiner Freizeit mache ich auf jeden fall sehr viel musik und seit ca. einem halben Jahr probiere ich mich an Soundtrack / Filmmusik Kompositionen.. (zu denen keine filme existieren... kp ob man es dann so nennen darf :o)
    Ich schreibe bzw "erfinde" die Stücke entweder am Klavier oder Gitarre und notatiere dann mit Capella Software. Da ich keine richtigen instrumentalisten (außer klavier,gitarre und drums) habe sind die streicher, bläser etc mit entsprechender software gesamplet, also erwartet bitte keine super realistische Klangqualität...

    Mich würde interessieren was Ihr (vllcht leute mit Ahnung xD) von den Stücken haltet. Achso ich bin fast noch ein kind, also seid nicht zu hart zu mir :D

    :) Danke schonmal

    http://www.myspace.com/thephantomofopera

    Auf der Myspace seite sind meine 6 aktuellsten Stücke zu hören.
     
  2. headshotriddle7

    headshotriddle7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #2
  3. Würfelbecher

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    Erstellt: 04.03.08   #3
    Also ich habe mich jetzt mal durchgehört und finde es ehrlich gesagt sehr gut was du da machst.
    Klingt ziemlich proffesionell und man merkt das du dir echt Mühe gegeben hast. Sind einige schöne Melodien dabei. Bloß z.b bei "Piano" wäre mehr Abwechslung in der Rythmik schön...
     
  4. headshotriddle7

    headshotriddle7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #4
    professionell? wow... dankesehr...
    das mit "piano" stimmt schon.. ist ein älteres stück und ich wars auch nach 3 mal hören satt.. zieht sich doch sehr nach ein paar takten... werd ich irgendwann mal umschreiben, oder in die große kiste mit den sachen stecken die niemals jemand zu hören bekommt...

    ... über mehr meinungen würde ich mich freuen.

    -> http://www.myspace.com/thephantomofopera
     
  5. stringskipper

    stringskipper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #5
    das war klasse, mir hats gefallen, bewird dich doch mal irgendwo
     
  6. headshotriddle7

    headshotriddle7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #6

    irgendeinen vorschlag wo oder wie man sich bewerben könnte?
     
  7. derDachs

    derDachs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #7
    Hi,

    Ich denke für ne Bewerbung wirds nicht reichen(Sorry)
    Du müsstest wohl noch sehr viel an dir arbeiten. :)
    Was verstehst du momenatn von der Theorie (würde mich interessieren)?
    Mir hört sich das eher so an als hättest du sehr viel Zeit und ein einigermaßen gutes Gehör.(Kann mich auf jedenfall täuschen)
    Was für ein Instrument/te spielst du?
    Würde mich über eine AW deinerseits freuen...

    ALLE ANMERKUNGEN NETT GEMEINT!!! Bitte nichts falsch verstehen.
     
  8. headshotriddle7

    headshotriddle7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #8
    ich spiele (denke ich ganz gut, alles mit unterricht) klavier, gitarre, schlagzeug...
    ich habe auch ehrlich gesagt nicht vor mich ernsthaft irgendwo damit zu bewerben, weil die sachen von der seite eigentlich eher etwas sind was ich nebenbei mache... hauptsächlich beschäftige ich mich mit rock, pop und ab und zu hip hop musik... als produzent und sänger...
    von musik theorie verstehe ich denke ich genug um solche sachen zu schreiben (wie soll ichs ausdrücken^^)... klar kann ich keine noten für ein ganzes orchester schreiben, aber für klavier, gitarre und schlagzeug eben. alle stücke von der seite habe ich auf klavier geschrieben und dann notatiert, und teilweise eingespielt...
    zu der sache mit der vielen zeit.. ich habe viel zeit. Ja. aber ich brauche nicht viel zeit um die lieder zu schreiben und fertig zu stellen. eigentlich dauert das ganze nicht länger als 1 bis 2 std. sobald mir eine gute melodie in den kopf kommt, muss ich sie ja nur noch aufschreiben... dann ein bisschen rhythmus dazu, ein bisschen "dran rum basteln" und so weiter... ich finde persönlich das es zu 95 % an der melodie liegt. wenn ich eine gute hab, komm ich in einen guten workflow und alles geht recht schnell...

    ich freue mich sehr über jegliche form von kritik. die die nicht geheuchelt ist, ist doch immer die beste =)

    -> was mir noch eingefallen ist: Die aussage sich irgendwo zu bewerben oder nicht zu bewerben ist finde ich sehr unkonkret. Eigentlich wollte ich nur von stringskipper wissen was er genau damit meint...
     
  9. derDachs

    derDachs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.08   #9
    hmmm ja gut die Sache mit der Bewerbung ist sicher auch so´ne Sache in welcher Position man sich bewirbt, ist schon richtig. Talent ist haufenweise da, ich habs mir sogar nochmal angehört und meine halt einfach die Instrumenteinstellungen sind auch nicht so richtig abgestimmt, die beißen nicht. Zum Harmonische ja ich dachte mir schon, daß ich da ins fettnäpchen trete, nur Ohr konnte doch nicht sein ( weil meistens orgdendlich aufgelöst)

    hmmm, betrügt mich mein Ohr oder verwendest du des öfteren "Paralellen" die nach dem strenge Satz vermieden werden solllten. War jedenfalls mein Ohrgefühl, das bei "Mehrstimmigkeit" die Stimmen teilweise Parallel verlaufen ( wenn dem so, mach ne gegenbewegung draus,.:).)

    Aber für´n Hobby wie du´s gerade bezeichnest, gefällt es mir sehr gut...
    Was verwendest du für Software, ich denke da könntest du noch was rausholen, zwecks des Klangs..
     
  10. headshotriddle7

    headshotriddle7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.08   #10
    da ist bestimmt einiges rauszuholen.. wie gesagt nur die streicher und bläser sind mit software (über mein keyboard) gesamplet, der rest ist eingespielt... ob ICH allerdings in der lage bin da noch klanglich viel rauszuholen ist die frage, da ich weder ein riesiger sampling/computermusik freak bin noch viel geld zur verfügung habe um mir teure software sampler zu leisten... ich bin ja noch schüler.. und die sind bekanntlich arm =). an vst instrumenten benutze ich nur freeware. (dsk strings, sample tank free,east west kompakt demo)

    mit den paralellen hast du durchaus recht. ich werde mir den "strengen satz" mal zu herzen nehmen, und bei zukünftigen stücken darauf achten... teilweise hört sich das nämlich bei den bläsern zusätzlich dazu das sie nicht "echt" sind ziemlich elektronisch an, da die spuren um ein paar ms phasenverschoben sein können.... bei einer gegenbewegung würde das nicht mehr auffallen... ich probiere es bald mal aus.
     
  11. derDachs

    derDachs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.08   #11
    Hi,
    Zum Komponieren ist wohl Finale 2008 wahnsinnig gut in Klang und Bild..
    Auch FL-Studio ist ein guter Tip ( auch wenn´s nach Techno ausschaut, keine Notenschrift möglich)

    Notenschrift macht Sonar oder Cubase..

    Das ist alles schon sehr Teuer, aber um das Talent zu fördern sollten ALLE Mittel recht sein..
    Vielleicht findest du ja ne Schulversion, oder n Kumpel hat sowas zum testen im Keller :D
    Steh dir nicht damit im Weg nur Freeware zu benutzen, selbst meine Professoren sagen, daß für´s Studium ALLE mittel recht sind...

    Es würde dich wahnsinnig voranbringen, du hast Talent...

    mfG derDachs
     
  12. headshotriddle7

    headshotriddle7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.08   #12
    Fruity Loops Studio hab ich. benutze ich hauptsächlich für Hip Hop Beats und alles was in die richtung geht. für notenschrift benutze ich Capella software.. das ist ziemlich gut, also auf jeden fall ausreichend. war auch nicht so billig denke ich.
    Ich denke ich werde mir für guten und realistischen Klang mal ein paar tipps von einem sampling fachmann geben lassen.
    Finale 2008 suche ich mal nach einer Demo, schonmal danke für den Tipp.
     
  13. fugato

    fugato Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.08   #13
    hey,


    deine Werke sind sicher ganz ok, aber es klingt auch alles irgendwie gleich und nach bekannten Klischees. Ich glaube das ist ja unter anderem das schwierigste: neue und kreative Lösungen zu finden. Komponieren heißt ja: die Potentiale und Entwicklungsformen der Musik größtenteils kennen und dann den Versuch zu unternehmen, sie zu überwinden/kreativ zu wenden. Jedenfalls scheint es mir so zu sein.
    In deiner Musik ist das jetzt nicht sooooo zu hören, wobei es eben auch eher Popmusik ist, die du da midi-mäßig produzierst. Weißt du, es wird immer ganz viele Leute geben, die eher wenig musikalisch gebildet sind, die deine Musik aufgrund ihrer Nähe zu bekannten Hörklischees und Hörgewohnheiten gut zu finden meinen. In Wahrheit ist das aber ne trügerische Auskunft. Sie finden das gut, was sie kennen. Sie finden das schön, was sie als schön zu identifizieren gelernt haben. Deine Aufgabe könnte sein, diese Erwartungen zu hinterfragen, aufzubrechen, auszuweiten... Es fehlt deinen Werken - wie ich finde - ein wenig an Originalität (bezogen auf Melodieführung - gerade die scheint noch in den Kinderschuhen zu stecken, es kommen nicht gerade sehr kohärente Melodiebildungen zu Stande / bezogen auf die Harmonik - die ist relativ profan und herkömmlich, das könnte noch die ein oder andere Überraschung vertragen / bezogen auf die formale Entwicklung deiner Stücke bin ich auch nicht ganz so zufrieden - es klingt eher nach: "ich fang mal an und mal schauen, wie es ausgeht...")
    Du bist sicher auf einem guten Weg, indem du dich ausprobierst, hier und da mal etwas wagst, wieder verwirfst, neu entstehen lässt... Ich finde das ausgesprochen gut und es ist so ein richtig schönes Hobby, das du unbedingt weiter ausleben solltest. Ich würd nur meinen, es könnte dir nicht schaden, in zunehmendem Maße mehr Musik analytisch kennen zu lernen - also vielleicht angefangen mit Bartok, Strawinski, Schostakowitsch, Ravell, Messiaen... :)))) das würde einfach noch einmal den Horizont öffnen...
    Ich hoffe, du hast mir das, was ich geschrieben hab, nicht krumm genommen, aber du wolltest ne ehrliche Einschätzung. Mach einfach weiter und mach Musik, und vielleicht ist durch das Zufallsprinzip immer mal eine Stelle dabei, die echt SUPER ist... Frag dich doch selbst mal als Experiment: Was klingt an diesem oder jenen Stück von dir irgendwie beliebig, austauschbar, ersetzbar, wandlungsbedürftig...? Ich wette du findest diese Stellen und ärgerst dich auch über diese... und genau die meinte ich hier in meiner Einschätzung.


    LG, Rock'n'Roll und Frohe Ostern
     
  14. headshotriddle7

    headshotriddle7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.08   #14
    Erstmal danke für die umfangreiche einschätzung.

    Einzig möchte ich mich gegen den Ausdruck "midi-mäßige produktion" wehren. :) Einfach aus dem Grund, da ich finde, das sich das ein wenig danach anhört: "keine ahnung von musik, einfach ein bisschen am computer rumklicken und der rest erledigt dann eine software..." ist aber nur meine persönliche empfindung wenn ich sowas höre, muss also nicht zwanghaft so gemeint sein.
    Zu dem das es wohl eher Pop ist: Ja. habe ich auch gedacht. also zumindest von der groben form etc.
    Liegt warscheinlich daran, dass ich hauptsächlich Pop und Rock Musik schreibe und auch konsumiere.

    eine frage:

    - Was genau ist kohärente Melodiebildung und wie kann ich eine kohärente Melodie bilden?

    Die aufgeführten Komponisten (Bartok, Strawinski, Schostakowitsch, Ravell, Messiaen) möchte ich in keinster weise in frage stellen, aber die gehen doch alle in die richtung klassischer musik. und darum geht es mir ja nicht. wenn ich ein stück in dieser richtung schreibe gibt es eigentlich immer 2 aspekte: wie sieht das fiktive szenario aus und wie sollte die musik dazu klingen. das heißt es geht mir nicht um klassische sondern um soundtrack musik. (die ja im "klassischen" stil [john williams, hans zimmer etc.] auch viel mit klassischer musik zusammenhängt).

    das es den stücken größtenteils an originalität und abwechslung fehlt, gestehe ich ein und werde probieren daran zu arbeiten.

    herzlichen dank für die ehrliche kritik. Ich hoffe ich bekomme konkrete verbesserungsvorschläge =).

    mfg J.m.o.
     
  15. metallissimus

    metallissimus Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 22.03.08   #15
    Aber du bedienst dich klassischer Instrumente, und was den Umgang mit diesen, gerade im Hinblick auf das Erzielen bestimmter Stimmungen/Wirkungen angeht, kannst du nirgends so viel lernen, wie wenn du dich intensiv mit dieser Musik auseinandersetzt.
     
  16. headshotriddle7

    headshotriddle7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #16
    Stimmt. deswegen hab ich klammern angedeutet das "filmmusik im klassischen sinne auch viel mit klassischer musik zu tun hat, bzw klassische musik ist."
     
  17. PVaults

    PVaults Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #17
    Geht es dir um Musik oder um dich?

    Das ist eine ernstgemeinte Frage, die du dir stellen mußt.

    Wenn du dich für die Musik entscheiden solltest, höre auf das, was fugato und metallissimo geschrieben haben. Lies dich in die Musik-Theorie ein, und da gibt es verschiedene Fachgebiete, die du im Laufe der Jahre beherrschen lernen mußt. Der MUSIKSTIL ist völlig egal, selbst wenn du "nur" (gute) Schlager schreiben solltest, mußt du fundierte Kenntnisse der Musiktheorie beherrschen.

    So erkennt man, wenn man immer das gleiche spielt und erliegt nicht der Täuschung, ein neues Stück komponiert zu haben. Das ist ganz wichtig!

    Musik ist ein Wechselspiel von Spannung und Entspannung. Um zu verstehen, wie man diese Zustände bewußt erreichen kann, muß man die entsprechenden Werkzeuge kennen.
    Und hier gilt: Der Weg ist das Ziel, weil du vollkommenes Wissen nie erreichen kannst, doch einen hohen Grad an (musikalischer) Erkenntnis.

    Wenn es um dich selbst gehen sollte, rate ich dir, erst einmal einige musikalische Beiträge der Boardteilnehmer anzuhören, um zu erkennen, auf welchem musikalischen Stand du dich befindest.

    Dabei wirst du erkennen müssen, daß es jede Menge Menschen gibt, die zumindest einen deutlichen musikalischen und musiktheoretischen Vorsprung gegenüber dir besitzen.

    An eine Bewerbung - wie andere hier vorgeschlagen haben - solltest du erst denken, wenn du ein vernünftiges Niveau erreicht hast - Herr Bohlen kann ganz schön gehässig sein, und da muß sich nicht jeder blamieren.

    Falls du diesen Weg nicht gehen willst, solltest du nach anderen verborgeneren Talenten suchen, vielleicht wirst du als Maler bekannter, ohne so viel Arbeit in das Projekt stecken zu müssen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg, wie auch immer du ihn gehen möchtest.
     
  18. headshotriddle7

    headshotriddle7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #18
    Puuh. :) Das hört sich alles so an als würde diese Musik (die aus dem link) eine wahnsinnig große sache für mich sein... irgendwie ist das echt nur ein hobby und ich weiß nicht ganz warum das von einigen hier als so ernst betachtet wird. Ich habe wirklich nicht vor einmal mit solcher musik geld zu verdienen da ich weiß das mir dafür einfach die kenntnisse und die motivation kenntnisse zu erlangen fehlen.

    Die tipps nehme ich mir trotzdem gerne zu herzen, weil musik an sich schon eine große sache für mich ist und ich mich auch gerne auf dem gebiet (ohne eine bestimmte subgruppe zu nennen) weiterbilden möchte.



    zu 1.) Habe ich irgendwie so geklungen als das ich meinen würde musikalischen oder musiktheoretisch besonders herrausragend zu sein? ... ich glaube das ich es nicht erkennen muss das es jede menge menschen gibt die diesen vorsprung gegenüber mir besitzen. das ist mir vom ersten moment an bewusst gewesen.

    zu 2.) Ich hab nie davon geredet mich irgendwo zu bewerben und habe es auch nicht vor. (Wie ich bereits geschrieben hatte :))


    Im großen und ganzen bedanke ich mich natürlich für eure gut gemeinten tipps und werde mir die auch definitiv zu herzen nehmen, dennoch probiert bitte mal aus einer anderen perspektive zu sehen. : es ist nur ein HOBBY :D

    viele grüße
     
  19. fugato

    fugato Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #19
    Ich war jetzt ein paar Tage nicht auf dem Forum und hätte nicht gedacht, dass meine Einschätzung (von mir aus auch Kritik) dermaßen Bewegung ins Spiel bringt.
    :)

    Zunächst will ich sagen, dass ich das mit der MIDI-Produktion nicht so gemeint habe. Ist mir schon bei Hören klargeworden, dass du das nicht in einem Eventfenster oder Rollpiano eines Sequenzers gebaut hast. Dennoch - so nehme ich jetzt mal an, mit Hilfle eines notators, auf dem sich alle musikalischen Parameter mit Mausklick horizontal und vertikal verschieben, manipulieren und beeinflussen, verändern, verwerfen, neuordnen lassen.
    Und warum auch nicht? Das kann Komponieren sein!

    Ich wollte dich lediglich dazu anhalten, mit Spaß und ohne grobe Vorurteile gegen die (von dir beinahe schon denunzierte) klassische Musik Werke den genannten Komponisten und natürlich auch vieler anderer auf dich wirken zu lassen.
    Ich meine nicht mal Analyse... hör doch mal rein. Ich glaube einfach, dass man bessere und klügere, wohl auch kreativere Lösungen für seine komopsitorischen Aufgaben findet, wenn der musikalische Klanghorizont ein wenig über Pop hinausgeht.

    Zu deiner Frage... es gibt eigentlich kein Rezept für das Komponieren toller Melodien. Klar es gibt Techniken, die eine Form und Ausprägung einer "Melodie"/ein Themas / eines Soggettos, eines Motivs... erleichtern oder technisch beeinflussen können, aber letztlich kommts doch irgendwie auf den "Bauch" an. Bei deiner Musik ist mir aufgefallen, das die Kategorie der Melodie bei dir gegenüber des Klangs oder der zeitlichen Ordnung deines Stücke kaum Beachtung findet. Ich könnte mir vorstellen, dass du z.B. eine deine "berüchtigten" Szenarien nimmst, die ja die Grundlage deiner musikalischen Fantasie bilden, und dann versuchst diese Stimmung melodisch - linear - einstimmig zu fassen.
    Vielleicht musst du dich dabei nicht unbedingt auf eine Tonart einlassen... sie könnte einfach durch die Chromatik schweifen. Könnte auber genau so gut in Dur oder Moll oder irgend einem anden Modus stehen.
    "Kohärent" meinte ich so: dass die motivischen Einzelteile deiner Melodie mit einander formal, harmonuisch, rhythmisch korrespondieren, sich auf einander beziehen, sich von mir aus auch widersprechen. So dass die Melodie ein formal "funktionierender" musikalsicher Gedanke wird, der wenn man ihn zu Ende hört, den Anfang in der musikalischen Erinnerung wach werden lässt. Weißt du - wenn man sagt - JA, das ist der Schluss, der zu dieser Idee passt.... :)
    so in etwa...

    viel mehr konstruktives kann und will ich jetzt nicht schreiben, da ich nicht so viel Zeit habe und solche Probleme besser zu diskutieren sind, wenn man ein Instrument etc hat...
    für die Details ist das Forum dann doch nicht so geeignet.
     
  20. headshotriddle7

    headshotriddle7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #20
    :great: womit sich für mich jetzt einiges geklärt hätte...
    Das mit dem Hören klassischer Musik habe ich mir schon ungefähr gedacht das es so gemeint war. Ich werde auf jeden fall mal intensiver klassische Stücke von verschiedensten Komponisten hören, und warum auch nicht analysieren. :) Wie bereits mehrfach von euch erwähnt, kann ich dadurch meinen horizont, egal für welche musikrichtung nur erweitern. Danke für den Tipp.

    Kann mir vllcht jemand von euch Literatur, die mir die von fugato erwähnten details etwas näher schildern könnte, empfehlen?
    Ich weiß das es warscheinlich besser wäre direkt unterricht zu nehmen, aber da ich
    1.) nicht in einer großen stadt wohne, wo evtl abendseminare etc angeboten werden,
    2.) nicht besonders viel zeit habe da ich noch 2 jahre schule vor mir hab (abi :screwy:)
    3.) schüler bin und jeder weiß das schüler arm sind :D

    ist glaub ich zum jetztigen zeitpunkt ein buch (bücher) empfehlenswerter. oder? :confused:

    danke für eure antworten und eure mühe. trotz kleiner missverständnisse bin ich sehr dankbar dafür. :)
     
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