Was zählt im Leben?

von Missing$lash, 26.11.07.

  1. Missing$lash

    Missing$lash Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #1
    Hallo liebe Board-User.
    Passend zum aktuellen Stern-Titel habe ich mir die o.g. Frage auch gestellt. Ist schwer zu sagen, befinde mich im Moment im Studium und man bekommt langsam so den rauen Wind zu spüren. Konkurrenzkampf, Leistungsdruck etc. Später im Leben wirds wohl noch schlimmer. Neben all der Leistungsversessenheit hat man manchmal das Gefühl, das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Vielleicht macht man auch beruflich gar nicht das, was man 100%ig will. Aber oft steht dem Angst vor Arbeitslosigkeit, sozialem Abstieg etc. entgegen.
    Lange Rede kurzer Sinn:

    Was ist euch wichtig im Leben?

    Spass, Freunde, Familie? Oder doch eher Geld, Statussymbole, Anerkennung, Respekt?

    Ich mach mal den Anfang: Zugegeben bin ich manchmal sehr materialistisch und ich leugne nicht, dass ich irgendwann mal soweit sein möchte, mir um Geld keine Sorgen mehr machen zu müssen. Aber eins halte ich für unbezahlbar und das Wichtigste: Gesundheit.

    Wie seht ihrs? Ich bin gespannt.
     
  2. gremlin17

    gremlin17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #2
    Also das ist schon ne sehr interessante Frage, ich denke dass ein Gleichgewicht zwischen vielen der angesprochenen Dinge herrschen muss, damit es im Leben wirklich zählt. Weißt du, wenn du selbst gesund bist, aber es deinen Freunden schlecht geht, weil sie krank sind oder so, dann hat das ja auch automatisch Einfluss auf dich. Andererseits sind gute Freunde unbezahlbar, wenn man selbst krank ist.

    Ich denke jedenfalls, dass man da keine Rangliste erstellen kann, was am wichtigsten ist, aber wenn dann würde Geld wohl eher eine untergeordnete Rolle spielen. Sicherlich würde jeder sich gerne keine Gedanken machen brauchen um Geld, aber niemand würde seine Familie oder derartiges dafür verkaufen, wenn er noch ganz normal ist :D
     
  3. Missing$lash

    Missing$lash Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #3
    Mmhh..ja...gute Überlegung. Das von dir angesprochene Gleichgewicht ist eben das Problem an der Sache. Freunde, Spass, Freizeit ist alles sehr wichtig, auch Zeit für die Familie. Und wenn man sich dann ma nen schönen Abend gemacht hat, und kommt am nächsten Tag in die Uni heißts: WIE? Du hast gestern nicht gelernt?? Sowas kann einem schon den Spass an allem verderben.

    Zur Gesundheit: Gibt da so nen guten Spruch,der lautet:
    Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.
     
  4. hullabalooza

    hullabalooza Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #4
    Bezieht der sich nicht eigentlich auf die Liebe?? :D

    Naja, wie auch immer. Wichtig ist mir meine Freiheit. Sag ich jetzt mal so.
    Die Freiheit, einigermaßen das tun zu können, was ich will.
    Beruf, Kunst, etc.
    Abgesehen davon scheint es mir in letzter Zeit immer erstrebenswerter, mein Herz so wenig wie möglich an materielle Güter zu hängen.
     
  5. s!d

    s!d Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #5
    Generell stimme ich Gremlin zu.

    Klar ist es bestimmt schön morgens aufzuwachen und sich keine Sorgen mehr darum machen zu müssen was man heute einkauft und sich über jede Ausgabe nen Kopf machen zu müssen; wenn der Preis jedoch dafür wäre keinen Spaß am Job zu haben und sich stattdessen jeden Tag aus dem Bett und auf die Arbeit "quälen" zu müssen, so wäre mir dieser Preis zu hoch.
    Ich bin da ziemlich naiv, aber lieber fühle ich mich in dem was ich mache, und das wäre nunmal die Musik, selbstverwirklicht und hab dafür nur ne 2-Zimmer-Whg und ein gering(eres) Einkommen. Hauptsache ich mache das was ich gerne mache.
    Ich denke, wenn man glücklich ist, in dem was man macht, dann kommt auch die Gesundheit bis ins hohe Alter von alleine.
     
  6. meister hubert

    meister hubert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #6
    naja, bei mir zählt vieles (ich bin noch 15 und glaube an das gute^^...)

    einerseits zum Beispiel meine Freundin, die ich jetzt schon 14 Monate habe. anderer seits gibt es eine menge kleiner dinge... zum beispiel die zufriedenheit, wenn ich ein stück zu ende komponiert habe oder die totale abdriftung in eine klangwelt, wenn ich am klavier sitzte.

    und natürlich WELTHERRSCHAFT muhahaha
     
  7. Missing$lash

    Missing$lash Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #7
    Soweit ich weiß nicht, nein. Aber passt auch.

    Tjaha...Freiheit...sind Gesundheit und vor allem Geld nicht Dinge, die ein gewisses Maß an Freiheit garantieren?
     
  8. Missing$lash

    Missing$lash Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #8
    Ähm....Signatur???:D:p
     
  9. meister hubert

    meister hubert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #9
    öhm... xD.. wie war das noch gleich..nix wehrt ewig?:rolleyes:
     
  10. TheKing

    TheKing Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.11.07   #10
    Äääh, du meinst sicher: "nix wehrt sich ewig" :D :D

    Grüße. Ced
     
  11. meister hubert

    meister hubert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #11
    sprach gott und aß das quengelnde banaentoast;)
     
  12. Surf Solar

    Surf Solar Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #12
    Was für mich im Leben zählt?
    Definitiv nicht das Geld. Ich möchte in meinem Leben etwas erleben, da es viel zu kurz ist.
    Was nützt mir ein gesicherter Arbeitsplatz, wenn ich dafür 50 Jahre lang jeden Tag das gleiche tuen soll?

    Lieber hab ich nicht viel Geld, komme aber herum und erfülle mir meine Wünsche (in erster Linie das Reisen und die Musik). Ich finde die Vorstellung grauenvoll, mit evtl. 70 Jahren auf sein Leben zurückzublicken um zu merken, dass man eigentlich die ganze Zeit mit Arbeiten "verschwendet" hat.

    Ich weiß, dass viele Leute meine Einstellung verteufeln werden und soetwas als "Taugenichts" abstempeln. Aber ist man denn wirklich glücklich, nur weil man einen geregelten Gehalt und ein festes Zuhause hat? Ich denke die Frage des Threads sollte eher lauten : "Was macht euch wirklich glücklich?"

    Außerdem möchte ich mein Leben mit dem MEnschen den ich liebe verbringen :o
     
  13. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #13
    Freunde, Familie - nicht vorhanden bzw. unwichtig,
    Geld sollte in ausreichendem Maße vorhanden sein, aber letztlich brauch ich nicht mehr als man halt so zum leben braucht und mache mir kaum Gedanken darüber, wenn ich deutlich mehr hätte, wäre ich wohl kaum "glücklicher". Trotzdem freue ich mich gelegentlich über eine schöne Anschaffung, und ich denke man kann sich umso mehr darüber freuen, je seltener man sich was "gönnen" kann.
    Statussymbole, naja, also ich verzichte auf so manche Dinge, die für die meisten Leute wohl essentiell sind, Auto, Handy. Da mache ich mir auch nur sehr wenig Gedanken drum.

    Also irgendwie fehlen mir in deiner Auflistung 2 sehr wichtige Dinge,
    1. natürlich die Liebe, die ich in meinem bisherigen Leben leider noch nie kennen lernen durfte (fühl mich irgendwie zur Zeit auch entfremdet von meinen Mitmenschen, ich verstehe die Leute alle nicht und kann mit ihnen nichts anfangen) und
    2. (beruflicher) Erfolg, also nicht seine Stunden tagsüber quasi abzusitzen, sondern etwas tolles geleistet zu haben, neue Dinge erlernt und "erforscht" zu haben. Das kann einem denke ich große Befriedigung verschaffen, zusätzlich kommt der erwähnte resultierende Respekt der anderen.

    Da fällt mir noch die Musik oder Kunst allgemein ein. Das Erfreuen an den tollen Ideen anderer, emotional berührt zu werden, neue Sichtweisen kennen zu lernen, herausgefordert und schockiert zu werden, alles was Kunst halt ausmacht.
     
  14. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #14
    Mitmenschen sind wichtig, sozialer Kontakt bedeutet für mich Lebensqualität. Eine Tätigkeit die Spaß macht, genug Geld zum Leben, gute Musik zum hören und ein paar Instrumente zum daddeln.


    Im Endeffekt läuft es auf Saufen, Fressen, Ficken hinaus. Wenn man da noch ein wenig Kunst respektive Unterhaltung hinzufügt sind doch alle Vorraussetzungen für ein erfülltes Leben geschaffen.:great:
     
  15. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #15
    Zufriedenheit, Freiheit, den Versuch der Sinn- und Selbstfindung..
    gesunde Nahrung, ein ordentlicher Schuß Kultur

    Geld und Status? Nicht wirklich, der wird durch das "nach oben buckeln, nach unten treten" erreicht. Muss man andere erniedrigen und sich erniedrigen lassen um anschließend das gekränkte Ego mit Materialismus zu polieren? Ich denke nein, leider läuft es inzwischen genau so ab, derjenige der am meisten Leute ins Elend stürzt hat das bestens gefüllte Konto, auch "Führungsqualität" genannt.

    Das mit dem "bis 67 Jahre buckeln" ist mir noch immer schauderhaft, ich kenne zuviele die ihr Leben lang gearbeitet haben um kein Jahr im Ruhstand in die Kiste zu hüpfen. Andererseits weiss ich auch wie Altenbetreuung aussieht, nach einem ewiglangem Arbeitsleben so zu enden, Nein, das kann kein Sinn sein.

    Liebe? Bezüglich der Blutsverwandten ja, definitiv, bei der eigenen Familienplanung sollte man jedoch vorsichtiger sein, sowas kann schneller zerbrechen wie einem lieb sein kann.

    Freunde? Ja und nein, die sind unberechenbar, erst wenn man am Boden liegt und die schauen weg weiss man woran man ist, daher auch mit Vorsicht zu genießen.

    Gesundheit? Was ist das? Wir alle haben Krankheiten, manche wissen es nur noch nicht. Da wir alle irgendwann einmal nicht mehr anwesend sein werden ergibt sich nur die Frage: Who cares? Ein Tod ohne langes leiden jedoch, sehe ich schon als erstrebenswert an. Dennoch sind Schmerz und Leid Teil des Lebens, das Salz in der Suppe.
    Manche werden keine 10 Jahre alt, andere bekommen mit 15 schon schwere Krebserkrankungen, nennen wir es Glück wenn wir lange ohne schwere Krankheiten und Unfälle leben "dürfen".

    Leider merkt das in der Leistungsgesellschaft fast niemand mehr was wirklich zählt, irgendwo gefangen im Konsumrausch, zwischen Leistungsdruck, Psychotherapie und zerbrochenen Beziehungen.

    Was mich nur wundert ist die Tatsache das Arbeitslose nicht einmal über den Tellerrand blicken können. Wozu sitzt man in der Situation neben Alkohol und Verwahrlosung in der Bude vor der Glotze statt zu leben (und sei es nur tägliches Wandern (Reisen zu Fuß) und "Natur genießen", Freiheit spüren)? Sind das Gefangene des Systems, werden sie zu sehr gezielt erniedrigt, durch die Gesellschaft zu faul geworden oder sind sie nur nicht frech genug ihren Zwangsurlaub richtig zu genießen?
     
  16. gremlin17

    gremlin17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #16

    Meinst du das mit dem Saufen, Fressen und Ficken eher im übertragenen Sinne oder genau das? :D
     
  17. Six-pack

    Six-pack Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #17
    Das wichtige im Leben ist mMn. gleichzusetzen mit Glück/Glücklichsein......

    Mit dem Materialismus ist das so ne Sache und verdammt zweischneidig....da gab´s diesbezüglich schon sehr viele Untersuchungen, dass das Glück/Zufriedenheit mit dem Einkommen nur über eine beschränkte Strecke ansteigt.....sobald die Grundbedürfnisse befriedigt sind, entsteht durch mehr Wohlstand nur mehr wenig bis gar kein Zuwachs an Zufriedenheit......
    Das Streben nach immer mehr Wohlstand und vor allem nach dem damit verbundenen Status (im Vergleich zu anderen) führt für viele in ein echtes Suchtverhalten, damit entsteht wieder ein Zustand der Unzufriedenheit........
    Ich glaube einer der Schlüssel liegt in der (inneren) Berufung, wenn man diese mal für sich gefunden hat und ideal umsetzt geht alles viel leichter von der Hand - man hat Charisma und ist völlig authentisch, sich selbst.........Man ist dabei sich selbst zu verwirklichen, das Potenzial seines Seins voll auszuschöpfen - wo wir z.B. bei der Musik angelangt sind :)

    Menschen, die nach ihrer Berufung suchen, suchen nach einer Betätigung, nach einem Wirken, bei dem sie Spuren in der Welt hinterlassen, bei dem sie physisch, mental, sozial/emotional und spirituell gefordert sind und zwar weder überfordert noch unterfordert (Alexander Kaiser - Berufungscoach) dazu einige wichtige Punkte zur Erlangung einer gewissen Zufriedenheit :
    - Verweile mit hoher Achtsamkeit im Jetzt, konzentriere dich völlig auf die Sache oder dein Gegenüber.
    - Vermeide "Ja, aber" - und "Wenn, dann" : vermiese dir gute Momente nicht durch die Suche nach dem Haar in der Suppe. Mache Belohnungen nicht ständig von Erfolgen in der Zukunft abhängig.
    - Vermeide im Beruf und in der Freizeit Unterforderung und Überforderung, dann geht alles leicht von der Hand und du steigerst dein Selbstwertgefühl.
    - Pflege gute und enge Beziehungen zu anderen Menschen, in denen du auf einer tiefen Ebene mit ihnen kommunizierst - also nicht wirklich nur im anonymen Internet herumgeistern :D
    - Konzentriere dich auf das, was du genießt. Pflege Rituale des Genusses und vermeide Dauerberieselung und Übersättigung.
    - Nimm dich nicht zu ernst, lache über dich selbst.
    - und deine Zufriedenheit musst du dir erarbeiten, aber sie lässt sich mit Sicherheit nicht erzwingen........

    Das ist so in etwa meine Lebensmaxime und es macht auch verdammt viel spaß, dass anderen Menschen weiterzugeben z.B. Beziehung, ist zwar nicht mit jedem möglich, aber das wäre dann auch ein Grund von diesen Nichtspiegeln loszulassen.....

    Schöne Woche noch!!

    cheers.......
    Wörn
     
  18. Missing$lash

    Missing$lash Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #18
    Nein nein, danach hatte ich nicht gefragt, weil ich mir die Antworten denken konnte.:D
    Es soll ja auch mehr um folgendes gehen:

    Das was einen glücklich macht vs. das was die Miete zahlt und meine Kinder satt macht.

    Mal ganz platt ausgedrückt. Natürlich ist das nicht immer ein Gegensatz, aber das will ich hier ja zur Diskussion stellen.
     
  19. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #19
    Eigentlich war das eher übertragen gemeint, wenn man allerdings mal genauer drüber nachdenkt...:D
     
  20. Six-pack

    Six-pack Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.07   #20
    @Matthias : könnt so einfach sein, gell :rolleyes:

    Du willst also quasi eine Gegenüberstellung zw. Freude und Pflicht......oder wie????

    Tja das mit dem "was ist euch im Leben wichtig" ist halt auf Grund vieler Faktoren, die schon im Kindesalter beginnen nicht ganz so einfach hinzuklatschen.....

    Beginnt mMn eben schon als Kind - welches Elternhaus - reich oder nicht....Anforderungen der Eltern, Freundeskreis/Umfeld in jungen Jahren... - denn da beginnen sich schon mal die eigenen Ansprüche zu melden.....

    Und gerade als junger Mensch (bei mir war`s zumindest so) schaut`s mit dem Fokus eben so aus - wenn möglich alles ausprobieren, man ist ein richtiger Tausendsassa, aber nix perfektionieren.....erst nach mehr oder weniger einschlägigen Erfahrungen, Verlassen des Elternhauses, Schulende, Jobbeginn beginnt man sich selbst zu finden und lernt sich kennen....

    Aber da du ja die Frage gestellt hast "was ist euch wichtig im Leben" eine Antwort :

    Da ich nach vielen, tw. auch langen Beziehungen (allerdings nie verheiratet..) und auf Grund des Beobachtens meines inzw. großteils verheirateten Freundeskreises für mich die Entscheidung getroffen habe mir das nicht anzutun - also keine Kinder, ist man natürlich schon flexibler was das eigene Leben betrifft - bitte jetzt keine Diskussion über, "aber gerade Kinder können ja so glücklich machen" die hatte und habe ich zur Genüge.....

    Ich kann von mir behaupten, auch auf Grund der Tatsache das ich ein recht leicht zufriedenstellender. aber doch alles hinterfragender Mensch (Erziehung....da beginnts...) bin, dass mein(e) Leben(Zufriedenheit) - Job, Freizeitgestaltung, Feundeskreis, Familie, Feundin(nen :D) nach vielen Lernjahren signifikant postiv verläuft.....meines Erachtens ist es das Wichtigste zu wissen was einem nicht glücklich macht - und man dementsprechend handelt.....

    Ich habe z.B. vor nicht allzulanger Zeit nach 21 Jahren meine Firma gewechselt...Grund - amerikanischer Pharmabetrieb - ich konnte mit deren Ethikgesetzen einfach nicht mehr leben.......jetzt, zwar selbe Branche aber alles hat sich für mich zum postiven geändert - sicher braucht man im Leben auch ein bisserl Glück - aber anstubsen muss man es schon selber - das Glück - ..........

    Genauso siehts halt mit meinen Beziehungen aus - wenn ich einmal damit beginne, diese andauernd negativ zu hinterfragen wird sie beendet - Schluss aus Basta - die letzen 10 Jahre bin ich damit bestens gefahren - und man lernt immer wieder sehr interessante Menschen kennen und erweitert auf sehr schönen Ebenen seinen Horizont ;)

    Manche mögen jetzt sagen - du machst es dir ja leicht - nein - ich bin nur konsequent geworden - und diese Einstellung ist mir "wichtig" und genau deshalb fühl ich mich rundum Pudelwohl.......

    cheers........