was zum Teufel ist EMO?

von napftreter, 14.02.08.

  1. napftreter

    napftreter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #1
    überall liest man über den aktuellen Trend, der kein Trend ist und auch nicht neu. Und es soll eine Musikrichtung sein.
    Vielleicht habe ich etwas Missverstanden: Emo ist feinfühlige, emotionale Musik. Die gab es schon immer in Form von Balladen, in Klassik und Jazz etc.
    Die Outfits der Emos gab es schon in den 50ern, den 80ern und nun 2008.... suuuper.:screwy:

    Gehen wir mal an die Front: Die grossen Clubs sterben aus, die kleinen, individuellen machen es.... das Individuum in den Vordergrund. In den Konzerten geht die Pyrotechnik aus, der Leadsänger erscheint auf einer plasma-Screen: auch hier Subjektivierung.

    Emo scheint ein Trend, der sich vor allem auf englische Bands konzentriert, während es schon lange sehr emotionale und gefühlvolle Musik im Lande der Dichter und Denker gibt, ja mehr noch, die deutsche Sprache für sich eine sehr emotional geladene Sprache ist.

    Nicht erst seit Edo Zanki und heute Laith al Deen: gute deutsche Texte sind EMO.
    alleine die Webseite von Laith sagt schon alles: http://www.keine-werbung.info/images/absolut.jpg

    Laith macht sehr zeitgemässen Pop mit erstklassigem Klangbild. "Der Trend des kommenden Jahres ist eine luftig-leichte Sommerkollektion aus moderner, eher emotional bezogener Lyrik, gerne mal heiter aufgefächert mit spielerischer Metaphorik. " so stand es in einem Forum.....
     
  2. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #2
    interessante Idee, hat aber einen Denkfehler. Die Texte von Laith al Deen sind furchtbar:

    Manchen hab ich verschenkt
    Manchen hab ich verdrängt
    Viele Tage ließen mir zu wenig Zeit
    Mancher hat mich geliebt
    Ein and'rer hat mich betrübt
    Manchmal war der Tag eine Ewigkeit
     
  3. JDMaple

    JDMaple Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #3
    http://de.wikipedia.org/wiki/Emo

    Also ich persönlich verstehe unter EMO einen Modetrend für Jugendliche die denken sie hätten ach so viele Probleme im Leben, sich aus Coolness die Unterarme aufritzen und ansonsten auch ziemlich weinerliche Jammerlappen sind die sich genüsslich selbst bemitleiden. Ich beobachte jedoch dass kein "EMO" etwas an seiner Situation ändert, im Gegenteil. Diese Leute gefallen sich wenn sie sich "schlecht" fühlen.

    EMO hat nur begrenzt was mit emotionalen Songtexten zu tun, denn die gibt es ja schon seit Menschen Gedenken.

    So, gabs das? Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber früher hieß "aufgeritzte Unterarme, blasse Haut, lebloser Gesichtsausdruck, kauernde Körperhaltung und ausgeprägte Depressionen" nicht EMO sondern "Borderline Syndrom" und war eine psychische Krankheit.

    Das Geschriebene ist übrigens nur meine persönliche, subjektive Ansicht die durch Eindrücke im Kontakt mit Leuten die sich als EMO bezeichnen entstanden ist, ehe man versucht mir einen Strick dadraus zu drehen.
     
  4. BASSisT86

    BASSisT86 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #4
    Es gibt auch heute noch einen Unterschied zwischen "Arme aufritzen" und Borderline. Mit Borderline sind viele andere Symptome verknüpft, die mit dem "einfachen" arme Aufritzen wenig zu tun haben.
    Ich kenne eine Dame, die hat Borderline. Das würde ich niemanden wünschen. Ich kenne auch Leute, die sind Emos und ritzen sich. Das sind zwei absolut unterscheidbare Fälle. Borderline ist eine ernstzunehmende Krankheit. Das Andere ist eher Dummheit. Insofern würde ich an solche Äußerungen mit doch ein bisschen mehr Überlegtheit herangehen.
     
  5. JDMaple

    JDMaple Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #5
    Genau dadrauf wollte ich hinaus. Borderline ist eine Krankheit, EMO sein und ritzen Dummheit. Ich wollte lediglich die "Parallele" herstellen und zeigen dass sich solche EMOs (wie die beschriebenen) gerne ritzen weil es im Trend liegt, nicht weil sie tatsächlich am Borderline-Syndrom leiden. Meiner Meinung nach ziehen solche Emos die Leute in den Dreck, denen es ernsthaft schlecht geht. Deswegen auch meine plakative Ausdrucksweise, ich würde im Traum keine psychisch kranken Menschen auf's Korn nehmen.
     
  6. Pleasure Seeker

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    Erstellt: 14.02.08   #6
    napftreter,
    als ich das Wörtchen Emo zum ersten Mal in zusammenhang mit Musik gelesen habe, nein, als ich es überhaupt das erste mal sah :D, staunte ich auch nicht schlecht, mit den 3 Buchstaben konnte ich absolut nichts anfangen, die Verbindung zu "emotion" fehlte komplett in meinem Hirn, im Englischen sind solche Abkürzungen auch nicht so häufig, das begriff ich erst Jahre später und der Grund dafür ist mehr als offensichtlich: Musik weckt immer Emotionen ! Kann daher nicht nur als Sonderform emotional daherherkommen. Schaut man bei Wiki nach der Geschichte des Emo geht's angeblich zurück in die 80er, damals, wie auch in den 90ern sprach man dieses Kunstwort nicht aus, man nannte solche Bands/Musiker Weichspüler, Luschen oder sonst etwas.
    Wer den Begriff in die Welt gesetzt hat würde mich dennoch interessieren, die Bands werden es wohl eher nicht gewesen sein, dafür ist er zu lächerlich.
    Die Smiths waren bestimmt auch ganz groß Emo ;)

    @JDMaple
    Borderline fängt schon beim rasen auf der Landstraße und Autobahn an, geht bei hemmunglosem Alkkonsum weiter, hat im übrigen nicht unbedingt mit Blässe, Leblosigkeit etc. zu tun ;)
     
  7. JDMaple

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    Erstellt: 14.02.08   #7
    gut, da es hier scheinbar sauer aufstößt dass ich borderline mit emo auf plakative weise verglichen hab, nehme ich das zurück. dennoch bin ich der meinung dass emo psychische extremzustände instrumentalisiert um so einen trend auszumachen und somit den menschen schadet die ernsthafte hilfe benötigen. dann war mein "borderline-beispiel" schlecht und unüberlegt gewählt, entschuldigung dafür.

    auch ich kam bereits in kontakt mit menschen die am borderline syndrom leiden, und die auch nicht unbedingt ritzen.
     
  8. Dj_Ratte

    Dj_Ratte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #8
    zum glück ist nicht jeder mensch so vorurteilbelastet.
    jeder emo ritzt sich also? jeder mensch der sich ritzt is automatisch n emo? (ma abgesehn vom borderline, das hast du ja schon zurückgenommen.)
    ich verstehe emo vielmehr als lifestyle und subkultur wie punk, hardcore, hip hop, techno etc. klischees wie immer traurig sein und sich ritzen werden von den medien übertrieben dargestellt, ich selbst kenne 2-3 emos, die sich nicht ritzen und das auch nicht nachvollziehen können. obs einem gefällt oder nicht, jemanden zu diskriminieren, aufgrund seiner subkultur und seinen neigungen ist sehr beschränkt. mittlerweile ist es sogar schon so, das menschen, die sich eigentlich zum emo bekennen davon distanzieren, weil sie sich permanent irgendwelchen scheiss anhören müssen.
     
  9. Paranoid

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    Erstellt: 14.02.08   #9
    Das verstehe ich nicht ganz ... wo sollen denn da "psychische Extremzustände" "instrumentalisiert" werden? Meinst du es gibt so viele unter selbstverletzendem Verhalten leidende Menschen, dass sie einen ernsthaften Markt für Populärmusik darstellen?
     
  10. JDMaple

    JDMaple Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #10
    vorurteile sind es nicht, wie auch in meinem erstposting beschrieben.
    wenn ihr andere erfahrungen mit Emos gemacht habt, dann ist das ja auch ok. ich schildere lediglich meine erfahrungen und möchte auch niemandem zu nahe treten. ich sage nicht mal dass emos "alle scheisse" oder "total geil" sind, ich hab zuerst völlig wertfrei nur geschildert was mir an den ortsansässigen emos mit denen ich schon zu tun hatte aufgefallen ist.

    dennoch habe ich im eifer des gefechtes wohl wirklich übertrieben mit den ersten postings, was meinen ton und die plakative und nicht ganz transparente formulierung meines standpunktes angeht. es tut mir leid wenn ich jemanden auf den schlips getreten bin. es gibt immer solche und solche in jeder bewegung. scheinbar hatte ich mehr mit denen zu tun, die das emotum aus modegründen betreiben (und ja, die gibt es, das kann man nunmal nicht wegdiskutieren).

    dass es in berlin und lübeck andere menschen gibt als bei mir in der nähe von wiesbaden liegt ja auch nahe. dass es emos gibt die unter emo-sein etwas anderes verstehen als viele klappspaten die nunmal solche sachen abziehen wie ich sie geschildert hab liegt auch nahe. es gibt doch bei jedem trend, lifestyle, subkultur (nennt es wie ihr wollt) die, die es ernst nehmen und die, die man als mitläufer ansehen kann. vielleicht hatte ich auch mehr mit mitläufern, die emo als trend sehen, zu tun als mit leuten, die emo als einstellung hegen. also keep cool, es sind nur persönliche eindrücke. und hier in der gegend hat sich nunmal dieser eindruck ergeben.

    ich betone nochmal, psychisch kranke menschen verurteile ich nicht und nicht jeder der ritzt ist emo. ich habe selber hin und wieder mit solchen menschen zu tun.

    @ paranoid: unter dem instrumentalisieren verstehe ich, dass mancherlei psychische krankheit einem genre wie emo zugerechnet wird - aus klischeegründen. dieses wird von jungen menschen aufgegriffen und als tatsächlicher teil einer bewegung propagiert, obwohl es schwachsinn ist. so zum beispiel sich ritzen "weil es cool ist". ja, nicht jeder emo ritzt. erst am sonntag saß ich einem emo mit heilen unterarmen gegenüber. ;)
     
  11. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #11
    Wenn man die Grundstimmung nimmt, mit der Emo, d.h. was man als das bezeichnet, emotional daherkommt, ist es sicherlich nicht falsch so zu denken. Im Grunde steckt dahinter jedoch das Hauptproblem von Emo :D durch die Definition jagd man quer durch die Subkulturen aber auch Popkulturen, Songs mit der "Emo Stimmung" gibt's letztlich in jeder Musikrichtung. Ich denke der Begriff ist einfach verkehrt, er sagt absolut nichts aus, schon gar nicht was dahinter steckt.
     
  12. Gunkl

    Gunkl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #12
    Mein Senf zum ganzen:

    Im original ist Emo(core) eine vom Hardcore abgespaltete Musikrichtung, die ausser Hass und Wut (grob gesagt) auch mal Hardcoremusik hören und sich (dabei) mit Liebe oder Herzschmerz ausseinandersetzen wollte

    Heutzutage ist der Emo ansich ein Mensch, der mehr Gefühle offen zeigt, als andere Menschen und gültige Männlichkeits/Weiblichkeitsnormen nicht unbedingt ausführen wollen (das ist jetzt aber ne ziemlich freie interpretation)

    Das Klischee ist ein junger, maingestreamter Mensch mit Saitenscheitel, Armstulpen, schwarzen mittellangen haaren, aufgeritzen armen und schwarz-weiss-roten klamotten
    Die Klischees haben mit dem Hardcore (fast) nichts mehr zu tun, ausser dass ihre Popmusik manchmal härter ist und sich überschneidungen bei straight x oder so finden

    Duch die "Mainstreamisierung" laufen zu 90% Klischees herum, und die "true emos" gehen unter.. im grunde wie bei punks,metallern und so weiter auch
     
  13. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.02.08   #13
    Was mich an der ganzen Sache enorm stört ist, dass plötzlich ALLES als "Emo" abgestempelt und damit für ganz viele Menschen damit auch als "inakzeptabel und scheiße" empfunden wird. Stinknormale Popmusik wird plötzlich Emo, ganz normaler Metal wird plötzlich Emo, Seitenscheitel ist sowieso Emo, ... Achja, Chopin und Schubert sind natürlich auch Emo.

    Ich persönlich finde den "Trend" bzw die Bewegung vollkommen in Ordnung - finde aber dieses alllwährende Emo-Bashing und die oben genannte Pauschalisierung wahnsinnig nervtötend.
     
  14. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.02.08   #14
    emos? sind das nicht die die zum lachen in den keller gehen? :D

    scherz beiseite. jede musikrichtung hat ihre klischees. die hopper, metaller, punks usw... was gibt den "kritikern" stoff? die leute die irgendwie mitlaufen.
    wenn die janette biedermann fans sich selbst als punks bezeichnen oder die fans von avril lavine rocker sind möchte ich mal wissen wo wirklich das "ursprüngliche" emo liegt.
    ist aber nicht leicht zu finden. das netzt ist doch voll mit seiten wo man auf blutende herzen klicken muss um zum neusten gedicht von "verbrannter engel" oder "sad faith" kommt.

    vielleicht gibts ja (bald) sowas wie true emo emo :D
    die nehmen dann nur leute auf, die in ihrer kindheit missbraucht wurden oder so...

    sorry aber ich kann nicht so recht hinter das emo-klischee blicken. bei nu metal, elektro und hip hop habe ich es aber auch geschafft.
     
  15. macsom

    macsom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #15
    Was mich an diesem Trend eigentlich am meisten nervt, ist die Tatsache, dass Emos ja in vielen Fällen immer nur auf depressiv/melancholisch machen und in Wirklichkeit ein wunderschönes Leben haben. Ich selbst bin oft melancholisch, aber zum einen bin ich in der Lage, nicht jede Kleinigkeit ins Internet zu stellen und mich von aller Welt bemitleiden lassen zu müssen, und zum anderen habe ich genauso oft Phasen, in denen mir das Leben Spaß macht. Ich halte es für schwachsinnig, sich künstlich und absichtlich ständig scheiße zu fühlen und sich mit seinen (oberflächlichen) Freundschaften zusammen stundenlang in Selbstmitleid zu suhlen. Naja, jedem das Seine.:rolleyes:

    Übrigens: Viele Emos sind ja in Bezug auf sprachliches Ausdrucksvermögen ähnlich beschränkt wie viele Anhänger des Hip Hops. Siehe "<3", "RAAAWR" und natürlich die Vorliebe, an jeden Scheißdreck ein "-core" zu hängen und sich cool zu fühlen, weil man nen neuen Trend erschaffen hat. :screwy:
     
  16. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.02.08   #16
    mal ernsthaft, das is doch nix neues.
    wie schon geschrieben wurde gabs das ja alles schonmal. und es ist doch völlig normal das alte trends wieder aufleben. klamotten, frisuren, vermeintliche lebenseinstellung, sowas kommt doch alle paar jahre wieder.
    und in dem moment wo das eben die breite teeniefront trifft wird das halt gehyped. und in 5 Jahren ists halt wieder der nächste trend.
    china, sack reis, ist doch total egal.
    wems spaß macht der soll mitmachen, und wem nicht der solls halt lassen.

    was mich viel mehr interessieren würde ist was der threadstarter uns eigentlich damit sagen will... viel eigene meinung und diskussionsthema finde ich da nämlich nicht.

    nur wie auch in seinem anderen thread eine zusammengestückelte einleitung die letztendlich dazu führt den laith fanclub zu verlinken. Sollte das vllt schon alles gewesen sein und wäre der thread denn noch relevant wenn der fanclub link da jetzt nicht wäre? ;)
    mein gefühl sagt mir irgendwie nein...
     
  17. mavey

    mavey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #17
    also bei uns steht emo für = EmotionalesMobbingOpfer ^^
    mich regt das so auf, diese möchtegerns, die ienfach nur dem trend folgen und dann palischal und chucks etc. anziehen und traurig gucken :D
     
  18. meister hubert

    meister hubert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #18
    dazu hab ich ne frage^^
    wofür stehen diese (imho hässlichen bunten) palischals? ich hab schon bestimmt 20leute darauf angesprochen, warum die sowas tragen die meinten immer nur "das steht für was" "aha und für was? zufällig für 'ich bin mainstream' ?" naja die wusstens selber nicht :D ham sich halt rausgeredet.
    wis wer von euch für was die stehen? nach einigen überlegeunggen bin ich auf PALenstinenser-schals gekommen, aber das fand ich absurd^^ wofür steht denn das? "hey ich bin ein terrorist!" xD (sry ich will nicht damit sagen, das palestineser terroristen sind, ich bin selbst iraner;) ) oder is pali einfach ein stoff?

    diese frage bereitet mir schlaflose nächte^^ ich hofe ihr könnt mir helfen!


    so zum thema was ist emo:
    ich glaube ja, dass emo eigentlich eine einstellung ist, die irgendwie in der musik fuß gefasst hat und nun die einstellung dem klischee und dem emooutfit platz gemacht hat.
    mal ganz ehrlich: wenn jemand von nem emo spricht assozier ich damit leider gleich: schwarz-rosa, seitenscheitel, schwarze schminke, trauer, ritzen etc

    das wohl noch traurigere ist, dass wenn ich mir die leute, die sich als emo bezeichnen angucke, sie genauso wie beschrieben aussehen.
    ich mein, dass is doch alles strange, emotional heißt doch nicht traurig, es gibt auch glücks-emotionen :)

    naja aber was wär die welt ohne klischees^^ die bravo wäre ruiniert, die bild und bz auch und es gäb nix mehr zum lästern^^ ....is doch alles positiv:D also weg mit den klischees :rolleyes:
     
  19. Gunkl

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    Erstellt: 14.02.08   #19
    Als die NPD bei usn auf dem Marktplatz Wahlkampf gemacht hat, wollte mir der Parteityp auch erklären, dass seine Leute (=Schlägertrupp in Bomberjacke und Glatze :D) ja friedlich ( oder sowas wie links) sind, weil sie nen Palituch anhatten :p Sag das mal wer den Juden

    Mittlerwiele kommt übrigens ein Gegentrend auf, dass die Leute sich eben informieren sollen, was sie da eigentlich tragen
     
  20. KingConci

    KingConci Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.08   #20
    eben.

    zu kufija (PLO-Schal oder Palituch) hier ein interessanter link...ist alles etwas einfach erklärt, aber fürn groben überblick reichts.

    zum thema:
    mir geht dieses emo-gebashe langsam n bissel aufm sack. ich selber hab damit eigentlich nicht viel am hut, kenne aber einige. schlußendlich ist es nix anderes als audrucksform einer subkultur bzw ein kleidungstil, wieso man lufend drauf rumhacken muss kann ich nicht nachvollziehen.
    ich selber find diese moderne "emo-mucke" schrecklich, aber finds müßig sich darüber aufzuregen.