Wechsel zwischen 96er und 120er

von maj7, 09.05.08.

  1. maj7

    maj7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.08   #1
    man hat mir gesagt das eine 96er völlig ausreiche und man nicht unbedingt ein 120-Bass Instrument braucht. Wenn ihr Läufe oder Sprünge macht könnt ihr dann zwischen den Instr. wechseln und stimmen dann die Abstände noch? Bei einer 96-er fehlen ja immerhin ein paar Tasten ...

    Habe hier meine 72-er und bekomme fast nichts mehr zustande da die Abstände nicht mehr stimmen ... habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht?

    gruss,

    maj7
     
  2. Ippenstein

    Ippenstein Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.08   #2
    Das sind doch durch die Bauart bedingte standardisierte Abstände!? Bei einem 96er fehlen ja nur 4 Reihen, die an den Enden eingespart wurden. Ich würde eher vom Handling des Akkordeons selbst ausgehen. Meine 120-Baß Barcarole fühlt sich allein schon beim Halten anders an als eine 96er Weltmeister.
     
  3. Reija

    Reija Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.08   #3
    Wenn dir die Töne ausreichen, dann brauchst du auch kein 120er Akkordeon.

    Ob die Abstände stimmen? Du meinst sicher nicht die Tonabstände, sondern die Haltung vom Arm / Hand, oder? Wenn du bei einem 72er Akkordeon das c´ spielen willst, dann ist dein Arm in einer etwas anderen Position als beim 120er Akkordeon...daran gewöhnt man sich sehr schnell.
    Einfach ein paar Liedchen spielen und dann merkst du den Unterschied kaum noch...so geht es mir zumindest.

    LG Reija
     
  4. Belkanta

    Belkanta Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #4
    Hallo maj7,

    das kenne ich, ständig mit dem Wechsel zwischen unterschiedlichen Akkordeongrößen umgehen zu müssen. Wenn ich auch nie mit einem 120er gespielt habe, so ist das bestimmt ähnlich zwischen meinem 72er und meinem 96er. Ab und zu habe ich sogar ein noch viel kleineres Akkordeon in Benützung als Begleitinstrument zum Singen, bei dem ich sehr mobil sein muss.

    Anfangs habe ich mich mit diesem ständigen und häufigen Wechsel ziemlich hart getan. Inzwischen bin ich das gewöhnt und nach dem ersten Stück funktioniert alles prima. Ich denke jetzt sogar so, dass das hilft, akkordeonmäßig und auch sonst fit zu bleiben.

    Viele Grüße
    Belkanta, die jetzt meist mehr singt als Akkordeon spielt
     
  5. Wil_Riker

    Wil_Riker Helpful & Friendly Akkordeon-Mod Moderator HFU

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    Erstellt: 10.05.08   #5
    Hallo,

    bezüglich Tastenabstand bzw. Tastenbreite siehe auch https://www.musiker-board.de/vb/akkordeon/263056-hohner-lucia-iii-oder-iv-p-2.html#post2895522 und https://www.musiker-board.de/vb/akkordeon/262335-gleich-noch-ne-frage.html#post2889814.

    Wenn 2 sehr unterschiedliche Instrumente im Wechsel gespielt werden, muß man sich natürlich auch erst daran gewöhnen - wobei ich finde, daß der Unterschied zwischen 96er und 120er Akkordeon eher marginal ist. Extremer ist der Wechsel bei mir zwischen meinem Concerto I (48er) und meiner Morino VI N (185er Kombi) - auch in Bezug auch den Tastenhub und die Ansprache. Aber nach einer gewissen Eingewöhnungsphase klappt das eigentlich relativ problemlos...

    Gruß,
    Wil Riker
     
  6. waldgyst

    waldgyst HCA Knopfakkordeon HCA

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    Erstellt: 10.05.08   #6
    Na ja, das mag ja bei den Spielgewohnheiten dieses freundlichen Ratgebers so sein. Wenn du aber z.B. ein Stück in H-Dur hast, kommt da gern mal Gis-Moll (Paralleltonart) und Dis-Dur (Dominante derselben) drin vor. Die Dis-Reihe ist aber schon bei 96 Bässen nicht mehr mit drauf.
    Man könnte zwar argumentieren, dass man ja für Dis Es greifen kann, aber willst du anstatt 4 Reihen nach oben (von H aus) 8 Reihen nach unten springen?
    Genauso können dir auch die beiden Reihen am unteren Ende fehlen, sei es beim Melodiebassspiel (Fingersatz) oder wenn du ein Stück durch verschiedene Tonarten "durchdeklinierst" (bei kurzen Volkstanzmelodien aus Osteuropa ist das z.B. üblich).
     
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