Wechselschlag - gleichmäßiger, wann ?

von tigereye, 02.04.06.

  1. tigereye

    tigereye Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.06   #1
    Hallo, Jungs....
    mal 'ne Frage an alle, die schon länger dabei sind. (Bin ungeduldig, übe, übe, übe wie blöd und komm' auch gut voran ..)

    wie lange habt ihr gebraucht, bis Zeige- und Mittelfinger gleichwertig waren beim "Anschlag" (Anzupf, Anreiss .... äh ?)

    Ich meine nicht 16'tel auf 160 oder 64'tel auf 320 sondern
    Ganze oder Halbe auf 40 bis 60.
    Mein Lehrer quält mich gerade mit "..Junge, langsam spielen ..."

    Los Leute, baut mich auf, macht mir Mut ....;)
     
  2. -Martin-

    -Martin- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.04.06   #2
    Hmm weiß nicht recht ob du meinst das du entweder:

    einen unterschiedlich starken anschlag hast

    oder

    die nich ganz "auf die Zeit" spielst, damit mein ich z.B. ganz kurz vor der und schon spielen..

    ersteres kann man durch langes spielen wegkriegen, beim andern würd ich dir empfehlen, dein metronom auf 60 oder noch langsamer einzustellen und auf die offbeat noten, später das tempo langsam steigern.

    das säh dann so aus:
    1 + 2 + 3...
    0 0
    1 ne und de 2...
    0 0

    0=Metronomklick

    so wird dein spiel immer gleichmäßiger


    Edit: ba ich merk grad man kann das mit dem metronom nich wirklich erkennen, im anhang nomma als word mit ordentlicher formatierung!
     

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  3. tigereye

    tigereye Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.06   #3
    Also, in time bin ich, da bin ich sicher (mache seit 30 Jahren Musik, nur nich am Bass).
    Aber ich höre halt, ob ich mit dem Zeigefinger oder Mittelfinger an der Saite bin, wenn diese genug Zeit hat, "voll" zu klingen. Leersaitenübungen bringen unterschiedliche Töne, mal lauter, mal leiser hervor.
    Wie gesagt, ich weiß mit üben wird es besser und runder werden, nur wie ist so de Erfahrung, dauert daß zwei Monate, zwei Jahre, 200 Übungsstunden, 2.000.000 Leersaitenanschläge ?
    Aktuell übe ich gute 45 minuten pro Tag, 15 Minuten davon nur Technik .... Saiten leer rauf und runter, Tonleitern, Chromatik, hammer.on ....
     
  4. Dieter5858

    Dieter5858 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.06   #4
    Hiho

    Also ich hör bei mir auch noch nen Unterschied wenn man langsame sachen spielt.

    Bei schnelleren kaum noch da geht das sowieso im Bandgefüge unter.

    Aber wenn ich langsame Sachen spiele und möchte das sie gleich klingen dann nehme ich einfach nur den Zeigefinger.
    Hab noch keine Situation erlebt an der das zu irgendeinem Nachteil fürte.

    Ich bin da nicht sehr streng mit dem Wechselschlag wenns langsam auch mit einem Finger ohne Probleme geht, warum nicht?

    Achso ich spiele etwa seit einem Jahr und hab mir bis jetzt alles selber Beigebracht (Easy Rock Bass hab ich als Buch) (kein Unterricht) und das Internet ist schon ne gute Sache
     
  5. tigereye

    tigereye Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.06   #5
    Danke für den Tipp,
    bevor ich Unterricht genommen habe, habe ich eigentlich nur mit dem Zeigefinger gespielt. Jetzt beim Wechselschlag stimmt dann manchmal der Fingersatz nicht.

    Mein Lehrer kann's, da hört man nicht die Bohne von Unterschied. (Neid!!):mad::confused:
    Naja, der ist halt Profi und mein Lehrer, da soll er das mal können.
    Er meint, ... die berühmten 16'tel auf 160 spielt man halt nicht mit nur einem (Zeige)Finger.
     
  6. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.06   #6
    "Gleichwertig" sind Zweige- und Mittelfinger bei mir bis heute nicht. Der Zeigefinger ist und bleibt einfach schneller, kräftiger - sozusagen ist er der Gott unter den Fingern. Mit ihm kann ich wohl eineinhalb mal so schnell zupfen wie mit dem Mittelfinger. Ich glaube auch nicht, daß sich das noch irgendwann noch ändern wird. Aber das macht auch nichts. Außer mir hört da niemand was oder wie auch immer. Ich mache kein Elefanten dort, wo Fliegen sind.

    Üben mit Metronom hilft ungemein. Kontinuität und Gleichmäßigkeit ist sehr wichtig im Lernprozeß.
     
  7. Heike

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    Erstellt: 03.04.06   #7
    Ein paar Tage.

    Wer mal ganz schnell in eine solche Situation kommen möchte, sollte umgehend "River People" (Weather Report: Mr. Gone. 1978) — vergeblich :D — nachzuspielen versuchen.
     
  8. pommes

    pommes Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.04.06   #8
    gleichwertig was Technik angeht sind mein Zeige- und Mittelfinger glaub ich
    aber gleich klingen tun sie bis heute nicht
     
  9. tigereye

    tigereye Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.06   #9
    Hallo, Heike,
    schön, daß du dich meldest.:)

    ... werde deinen Rat befolgen und ein paar Tage brav, geduldig üben.
    Technik ist mir wichtig, sie ist der Schlüssel, um mich am Bass ausdrücken zu können, irgendwann.
    "nur" nachspielen ist nicht meine Intention!:great:
     
  10. Voronwe

    Voronwe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.06   #10
    ich spiele seit langem mit 2 Fingern, da höre ich echt keinen Unterschied mehr und das klappt auch sehr gut. Seit einigen Wochen nehm ich aber den RIngfinger dazu und da hört man es schon, aber da ich das mit 2 Fingern auch hinbekommen habe denke ich ist das nur Übungssache :)
     
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