Wechselschlag und Legato zusammen spielen.

von Klobuerste91, 29.06.08.

  1. Klobuerste91

    Klobuerste91 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.08   #1
    Hallo Leute,

    ich habe da mal eine Frage. In meinem Buch sind jede Menge Übungen drin, (was ja auch nicht schlecht ist;)) aber eine Sache verwirrt mich darin. Wenn eine Übung kommt mit Wechselschlag und Legato steht da dass man die Legatonoten als Wechselschlag "mitrechnen" soll. Mal ein Beispiel:

    --------------------------------
    --------------------------------
    -14-p-12-h-------------------
    -------------16-14-12--------
    ------------------------15----
    -------------------------------
    D D U D U
    Das ist jetzt nur ein simples Beispiel, der Verständlichkeit halber.:)
    Ich würde es allerdings so spielen: Down Up Down Up Down. So ist es für mich einfacher und ich muss nicht im Kopf nachdenken was jetzt nach den Hammeron Pull off usw. für ein Anschlag kommt.
    Wie macht ihr das denn? Ich freue mich über jegliche Antworten.:great:

    Gruß Klobuerste
     
  2. dogfish

    dogfish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.08   #2
    Mein Lehrer hat mir immer eingetrichtert, dass die Schlaghand kontinuierlich durchlaufen soll. Wenn du eine Note mit Legato spielst machst du also einen Ab- bzw. Aufschlag in der Luft, dann hast du bei der nächsten Note automatisch die richtige Anschlagsrichtung.
     
  3. Klobuerste91

    Klobuerste91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.08   #3
    Wow, so machst du das echt? Schlägst du dann nicht versehentlich noch eine Saite mit an? Ich finde das so nämlich recht umständlich.
     
  4. dogfish

    dogfish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.08   #4
    Bei Legato mache ich das nicht, weil das meiner Meinung nach nur eine unnötige Bewegung ist die mir im Endeffekt keinen spielerischen Vorteil bringt (außer, dass ich halt vom technischen Standpunkt wieder die korrekte Anschlagrichtung hab). Zugegeben, ich bin kein auch Technik-Fetischist und sehe daher gerne über solche Kleinigkeiten hinweg.

    Bei Akkordbegleitungen hingegen finde ich eine durchlaufende Schlaghand unerlässlich. Gerade bei Akkorden hört man sehr deutlich raus, ob ein Ab- oder Aufschlag gespielt wurde und von daher sollte man mit der Schlaghand auch im Rhythmus bleiben. Ich hab auch mal eine Zeit ohne durchlaufende Schlaghand gespielt und hatte dann teilweise einen Aufschlag auf der 1 und auf der 1+ einen Abschlag. Nicht schön.

    Auch komplexere Rhythmen kannst du so leichter meistern. Ich sehe immer wieder, dass Leute z.B punktierte Noten einfach nicht sicher spielen. Wenn die Schlaghand durchläuft kannst du dich an ihr orientieren und weißt immer ganz genau, wann der eigentliche Anschlag zu erfolgen hat.
     
  5. SilenceofmySoul

    SilenceofmySoul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.08   #5
    Ich kenne das auch so mit dem kontinuierlichem Wechselschlag . . .

    Um den zu trainieren musste bzw. mache ich immernoch, Funkrythmen spielen.
    Erst Akkordschemen, dann Doublestops und zuletzt einzele Saiten.

    Kann ich nur Empfehlen, mir half es sehr . . .

    ...schau Dir mal "Can't Stop" von RHCP an...Strophenthema ist Parade Beispiel.
     
  6. Klobuerste91

    Klobuerste91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #6
    Also ihr meint man sollte die Schlaghand einfach immer mit bewegen und nie Pausen machen? Und bei der Legatonote einfach das Plek in der Luft anschlagen? Wenn ich das richtig verstanden habe.
     
  7. SilenceofmySoul

    SilenceofmySoul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #7
    Bingo !!!

    Wenn Du Dich daran gewöhnt hast machst Du es gar nicht mehr anders, weil das schöne an dieser "Automatisierung" ist, das man sich voll auf die Musik oder die Konversation konzentrieren kann.

    Das eröffnet ganz neue Sphären beim jammen :-)
     
  8. Little Alligator

    Little Alligator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.08   #8
    aber durchschlagen, wenn 3 Takte Pause ist, wäre nich so mein Ding.
    :D
     
  9. startom

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    Erstellt: 03.07.08   #9
    Vielleicht berichtigt mich ja noch einer eurer Gitarrenlehrer oder ich mache wirklich schon jahrelang etwas komplett falsch.... aber das halte ich für Schwachsinn pur.

    Normalerweise werden Legato-Linien gespielt, wenn's mal husch von 8teln Richtung 16tel gehen soll. Unter Umständen bin ich also mit der Schlaghand sowieso falsch dran, wenn ich eine ungrade Note Legato spiele...und was mach ich bei Triolen? Muss ich mir dann jedesmal überlegen, ob ich am Ende der Legato-Linie wieder richtig liege, um die Saite von oben oder unten anzuschlagen?

    Meiner Meinung nach muss die Schlaghand absolut flexibel bleiben, um bei Tempowechseln (NICHT Rhythmuswechsel) die Geschwindigkeit ebenfalls anpassen zu können.

    Andere wiederum meinen, Legato-Linien sind dafür geschaffen worden, um während des Gigs ein Bier bestellen zu können. Auch eine nette Idee!
     
  10. Klobuerste91

    Klobuerste91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.08   #10
    Die Legatonoten klingen doch ganz anders, sie klingen doch viel weicher. Sie sind also schon berechtigt da.
     
  11. Klobuerste91

    Klobuerste91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.08   #11
    Ich bin es mal noch mal wieder. Würdet ihr auch immer die rechte Hand mit bewegen wenn in dem Lick z. B. 5 oder 6 Legatonoten kommen würden? Da ist jetzt nämlich eine andere Übung in meinem Buch.;)
     
  12. Steelwizard

    Steelwizard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.08   #12
    Nein würde ich nicht
     
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