Welche Akkorde wann spielen?

von zogger, 26.03.08.

  1. zogger

    zogger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #1
    hallo?
    Da es von einem Akkord normalerweise 10 versionen gibt, woher weiß ich, welche Version ich spielen muss? z.B. BbM7 kann man ja
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    spielen, aber auch ganz anders. Woher weiß ich, was ich spielen muss?
     
  2. domi89

    domi89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #2
    je nachdem wie der Akkord in Verbindung mit den anderen Akkorden die im Lied vorkommen am leichtesten zu greifen ist, würd ich sagen
     
  3. Dr.Berst

    Dr.Berst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #3
    Du kannst natürlich auch bewusst Varianten wählen, in denen der ein oder andere Ton vorrangig klingt und du so mit den übrigen Akkorden eine spezielle Melodie erreichst.

    z.B. auf der hohen e-Saite einen Auf- oder Abgang, während du die Akkorde vielleicht auch alle in der ersten Lage greifen könntest.

    Oder wenn du Picking spielst... auch dann sind bestimmte Griffe sinnvoller als andrere... Aber das musst du glaub ich einfach selbst ausprobieren.
     
  4. Hamster17

    Hamster17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #4
    Hi,

    ich würde den nehmen, der
    1. im Lied-Verlauf am einfachsten (und schnellsten) zu greifen ist
    2. der am Besten zum Lied passt

    lg Franz
     
  5. Napez

    Napez Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #5
    hi! :)
    Falls ich mich jetzt unverständlich ausdrücke, tut es mir leid, ist doch schon ein wenig spät.
    Also, da gibt es ein paar Regeln, ich schau mal ob ich dir einen Einblick schaffen kann, für weitere Infos googelst du einfach "Stimmführung" oder "Voiceleading".

    Jeder Akkord besteht aus mehreren Tönen (Stimmen)- beim Wechsel zum nächsten Akkord wechseln auch diese Stimmen in den nächsten Akkord. Nun schreibt uns die klassische Harmonielehre sachen vor wie "jeder Ton der in beiden Akkorden vorhanden ist, bleibt liegen" , "Leitton (meist (!) der höchste Ton) nach oben führen", "keine übermäßigen Schritte" und und und....
    Das sind alles sachen, die ganz lustig zu lernen sind und einen manchmal auch auf schöne ergebnisse führen, aber zu streng sollte man das in moderner Musik (als Gitarrist) finde ich nicht nehmen.

    Prinzipiell würd ich sagen reicht es für den ambitionierten Hobbyspieler durchaus, wenn ers einfach ausprobiert und sich ein wenig auf die höchste Note des Akkordes konzentriert (da kann man schöne Akkord-Melodien machen :great:)!

    Wie gesagt bei Google solltest du unter den 2 Begriffen recht viel finden, ein freund von mir meinte außerdem dieses Buch sei sehr gut:
    http://www.berkleepress.com/catalog/product?product_id=54838&category_id=19

    Allerdings nur wenn dich das Thema dann echt interessiert, ich habs selbst (noch) nicht gelesen aber ich vertrau ihm da! Hoffe ich konnte dir helfen ;)
     
  6. Pajo

    Pajo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #6
    Hey ,
    Ich glaube Hamster 17 und domi89, ihr habt ihn dsa falsch verstanden.
    Er meint nicht, woran er erkennt in wqelcher Lage ein jeweiliger Akkord wann zu spielen ist( eben nach der Einfachheit, glaube das weiß er :p oder ? ) sondern die verschiedenen Vierklänge usw.- Sprich Septime oder so : Am7, E7 zB ;)

    Grundsätzlich kann ich dir hierzu nur sagen das du innerhalb einer Tonleiter beliebig diese Septimen oder Sus Akkorde spielen kannst. Solange du bei den Akorden der jeweiligen Tonleiter bleibst.

    C,d,e;F,G,a, H° = Du kannst beispielsweise auch C7,d7,e7,F7,G7,a7 spielen ;)

    So ich hoffe ich hab dich richtig verstanden und ich hoffe das stimmt was ich gesagt habe, wenn nich korrigiert mich schnell ;)


    PS: Napez : Schön erklärt, aber ich bin genau deiner Meinung .. bloß nich so ernst nehmen.. soll ja noch spaß machen !
    Ich bevorzuge auch oft die Variante, einfach zu hören was geil klingt .. was will man denn mehr ? :D

    Mfg Pajo
     
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