Welche Erfahrung mit der Langzeithaltbarkeit selbstgebrannter Audio CD`s?

von Machiko, 22.09.05.

  1. Machiko

    Machiko Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.09.05   #1
    Ich habe in einige meiner alten Sendungen hineingehört und mußte mit erschrecken feststellen das meine Aufnahmen, aufgrund der alternden CD, stellenweise hinüber sind.

    Glücklicherweise habe ich natürlich mehrere Kopien (oggvorbis) von meinen Aufnahmen, so das ich neue CDs herstellen kann.

    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit Datenträgern (CD-Rohlingen) gemacht?

    Mit welchen CD-Rohlingen habt Ihr auf lange Sicht gute Erfahrungen gemacht?
     
  2. Gast 23432

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    Erstellt: 20.11.05   #2
    Ich weiß wohl, daß ich hier einen recht alten Thread ausgegraben habe, aber ich halte dieses Thema für sehr wichtig und würde es sehr begrüßen, wenn die User hier ab und zu mal ihre Erfahrungen mit älteren SELBSTGEBRANNTEN CD's oder DVD's posten würden.

    Und es stehen hier ja auch schon einige durchaus passende und interessante Beiträge drin.
    Z.B. 4, 5, 12, aber es wäre gut, ihr macht noch 'ne kurze Angabe zu Brennprogramm und vor allem Brenngeschwindigkeit, ich glaub nämlich, daß gerade die eine sehr große Rolle spielt (ist aber unbestätigt - noch).

    Danke, lemursh, für Deinen Beitrag (13) - Klimaschrank!!! :screwy: Hast ja recht, aber....

    Auf der vorletzten Tonmeistertagung wurde in einem Symposium gesagt, die Verfallszeit für Musik-CD's (und ab jetzt spreche ich ausschließlich von selbstgebrannten Musik-CD's) betrage 55 Stunden bis 3 Jahre.
    Das hat mich schon erschreckt und veranlaßt, für teuer Geld Literatur zu dem Thema zu kaufen. Darin (hab's jetzt leider grad nicht hier, aber ISBN kann ich nachreichen) wird eine Datensicherheit der Scheiben (bei Markenrohlingen und entspr. Lagerung etc.) von 30 bis 100 Jahren angegeben.
    Nun weiß ich nicht, was ich davon halten soll, deshalb würde ich mich über praktische Erfahrungen der Anwender freuen. Theorie ist ja schön und gut....

    Vielleicht kriege ich so viele Posts, das sich eine statistische Auswertung für mich lohnt, das wäre sicher auch für viele andere von Interesse.

    Wenn sonst schon von uns nichts bleibt - dann doch wenigstens die Musik!:great:

    Danke an alle, die mitmachen!

    Also dann, see you later!

    Tonstudio2 bringt die Sache auf den Punkt. Das ist ein wichtiges Thema, deshalb bitte im Sinne von TS2 antworten. Edit: lemursh
     
  3. Satan

    Satan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.05   #3
    Also ich hab' meine MP3-Sammlung auf CDs ins Auto gepackt. Da liegen sie nun verstaubt und zerrüttelt und den Temperaturen von -20°C bis +50°C ausgesetzt seit ca 3 Jahren... bis jetzt noch alles Top! :)
     
  4. Gast 23432

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    Erstellt: 20.11.05   #4
    @Satan: was für Rohlinge? (Marken, NoName), Brenngeschwindigkeit?

    @alle: für die Auswertung reicht es wahrscheinlich, wenn ihr sagt, ob langsam, mittel oder schnell gebrannt, vor 3 Jahren war ein 52er Brenner eh noch ein Traum...

    thanks!
     
  5. Satan

    Satan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.05   #5
    RE: Gute Frage!
    Rohlinge: Alles bunt durcheinander... sowohl als auch... Genauso wie mit der Brenngeschwindigkeit.... aber die älteren sind glaube ich (soweit ich mich erinnern kann!!) mit maximaler Geschwindigkeit gebrannt wurden, was damals wohl 42x oder so war.... sind auch auch ein paar auf Halbmastgebrannte dabei...
     
  6. Blashyrkh

    Blashyrkh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.05   #6
    Hab vor allem bei meinem CD-Player, obwohl ein ziemlich hochwertiges Modell von Denon immer wieder probleme mit selbstgebrannten Cds. Über die Marke/Brenngeschwindigkeit kann ich leider wenig sagen, da das meistens fehlerhaften Cds doch 5-6 Jahre alt waren
    Die Fälle die mir bis jetzt unterkamen ließen sich aber alle noch mit meinem CD-Rom Laufwerk rippen und neu kopieren.

    Was mich verwundert hat ist allerdings das meine nicht ganz 1 JAhr alten Memorex DVDs, die ich damals mit 2* DVD Speed gebrannt habe, nur mehr schwer bis gar nichht(abhängig vom Laufwerk) gelesen werden können, obwohl sie eigentlich fachgerecht in einem CD-Schuber und einer dunklen Ecke gelagert wurden.

    Grundsätzlich weiss ich über das Problem nur dass das limitierende Element bei solchen Datenträgern oft die Versiegelung am Rand des Datenträgers ist.
    Wenn diese schlecht ist, dringt Feuchtigkeit ein und kann dei CD/DVD zerstören.

    Faszit:
    Verlassen würd ich mich vor allem auf DVDs als langjährigen Backup speicher nicht.
    Da zahlt es sich dann schon mal aus vorher per google etc. zuprüfen welche als haltbar gelten bzw. getestet wurden und welche nicht.
     
  7. lemursh

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    Erstellt: 21.11.05   #7
    @all: Bitte im Sinne von TS2 (Post No. 2) antworten!

    Rohlinge: TDK CD-RSX80EA (Disc Manufacturer ID: TaiyoYuden sowie Mitsubishi Chemicals)
    Brenngeschwindigkeit: 8-fach
    Lagerung: Raumtemperatur, Raumklima, dunkel in Case gelagert, keine direkte Sonneneinstrahlung. Rohlinge nicht beklebt, meist auch nicht beschriftet. Älteste Rohlinge ca. 8Jahre alt. Bisher keine Probleme oder Ausfälle.
     
  8. Gast 23432

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    Erstellt: 22.11.05   #8
    Hi,
    hier, wie versprochen, die ISBN von dem Fachbuch: 3-931193-46-2
    Titel: Sicherheit, Haltbarkeit und Beschaffenheit optischer Speichermedien
    (klingt ein bißchen hochtrabend, ist aber gar nicht so schlimm, eher etwas oberflächlich, daher auch meine Umfrage in diesem Thread).
    Leider ist die pdf so bei 670 KB,das ist zuviel für's Board und ich bin im Umgang mit Packern einfach zu blöd, aber wer Interesse hat, kann mir ja 'ne PN schicken..

    PS: Danke. lemursh, das ist doch schon mal positiv!
     
  9. beau delay

    beau delay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.05   #9
    also ich hab´ mal einen fernsehbericht gesehen (ist schon 2-3 jahre her), da wurde eine cd (nicht selbst gebrannt!) in eine "zeitmaschine" gesteckt. die "zeitmaschine" war eine art stahltank, in dem temperatur, druck und feuchtigkeit variiert werden konnten. besagte parameter wurden so eingestellt, dass in einem zeitraum von wenigen tagen (?) mehrere (100?) "simulierte" jahre vergingen. der cd hat diese prozedur nichts anhaben können!

    ich brenne selbst auf cd´s sämtlicher fabrikate (in letzter zeit aber fast nur noch auf aldi-rohlinge). die schreibgeschwindigkeit ist dabei immer relativ gering (im extremfall 2x; maximal 48x). ich kann mir aber nicht vorstellen, in wie fern sich die schreibgeschwindigkeit auf die lebensdauer einer cd auswirken könnte! gelagert werden bei mir alle cd´s in einer vernünftigen hülle (neuerdings auch in cd-sammeltaschen) und bei "normalen" temperaturen bzw. temperaturschwankungen.

    hatte bislang in bezug auf audio-cd´s keine ausfälle - wohl aber bei daten-cd´s (obwohl das meines wissens nach genau umgekehrt sein sollte!). bei einigen selbstgebrannten und mit label beklebten audio-cd´s gab´s je nach cd-player (insbesondere bei cd-rom laufwerken) schon massive leseprobleme.

    gruß
    bd
     
  10. Gast 23432

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    Erstellt: 24.11.05   #10
    Jaa, das ist eher neu, Daten-CD's sind eigentlich problemloser auszulesen als Audio-CD's...

    Die Schreibgeschwindigkeit... das ist sehr umstritten... Mein PC im Tonstudio kann max. 24x, ich brenne aber nur mit 4x. Zuhause der PC kann 32x (oder so, weiß ich gar nict genau;) ), da brenne ich immer mit 8x. Hatte noch nie Probleme. Kann aber nur für 5 Jahre Erfahrung sprechen.
    Die Computerleute sagen allerdings, eine Scheibe soll immer mit der Geschwindigkeit, für die sie hergestellt wurde, beschrieben werden - aber bei denen geht es ausschließlich um Daten. Und Musik sehen die auch nur als Daten....
    Also ich weiß nicht, deshalb frage ich ja hier so rum....

    Bei manchen "schnell"gebrannten CD'S hab ich im Obertonbereich so ein "digitales" Zwitschern gehört, ganz leise und nur auf der Studioabhöre, aber immerhin, unangenehm...

    Im Studio hab ich einen TASCAM CD-RW 2000, der justiert vor dem Brennvorgang den Laserstrahl auf den jeweiligen Rohling ein - Das ist optimal, auch wenn es etwa eine Minute Zeit kostet, aber was bedeutet das schon! Und der brennt nur und ausschließlich mit einfacher Geschwindigkeit. Dafür hab ich aber die Garantie, daß alles optimal ist und die Scheiben auch auf allen älteren Geräten abspielbar sind.

    Mal sehen, was noch so an Langzeiterfahrung reinkommt....

    So'n kleiner "Witz" nebenher dazu: Schellackplatten (wißt Ihr eigentlich, was das ist / war?) wären auch im antiken Griechenland abspielbar gewesen - da bräuchte man nur einen Töpfer, der die Töpferscheibe gleichmäßig dreht und einen Palmwedel mit Gefühl in die Rille gehalten - und schon erklingt z.B. Beethovens Neunte!....

    Ich sag'ja immer, daß Ton was mit Ton zu tun hat :great:
     
  11. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.05   #11
    Hi,
    nochmal dazu:
    der Laser im Brenner des PC's hat eine feste Stärke, vom Hersteller für die max. mögliche Geschwindigkeit optimiert. Wenn der Rohling nun zu langsam dreht, "verbrennt" der Laserstrahl quasi die Datenoberfläche....Anfangs kann die Fehlerkorr. des Lesegeräres da noch was richten, wenn dann die Alterung dazukommt...

    Interessant auch das:

    (Zitat:)
    1. Weiterhin ist die Datensicherheit ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal der einzelnen beschreibbaren DVD-Formate:
    2. Die DVD±R reagieren aufgrund ihrer organischen Farbstoffe viel empfindlicher auf Sonnenlicht und Hitze als die DVD±RW mit ihren anorganischen Farbpigmenten.
    • Andererseits ist bei der DVD±RW erst nach mehrfachem Schreiben (2-10 mal) sichergestellt, dass die Daten stabil gespeichert bleiben, weil sich erst danach die chemischen Eigenschaften nicht mehr so leicht verändern.
    • Die DVD-RAM weist von allen beschreibbaren DVD-Formaten die höchste Datensicherheit auf, weil sie zusätzlich folgende zwei Eigenschaften aufweist:
      1. Sektorierung: DVD-RAM-Medien besitzen eine eingeprägte Sektorierung, die sich visuell als ein Muster von kleinen verstreuten Rechtecken auf der Unterseite einer DVD-RAM zeigen, siehe Abbildung. Sie dienen einer höheren Lese- und Schreibgenauigkeit.
      2. Defektmanagement: Die DVD-RAM besitzt dasselbe bewährte Defektmanagement wie Festplatten. Jede geschriebene Information wird von der Hardware kontrollweise gelesen (verifiziert) und ggf. verbessert. Es gibt daher keine versteckten Schreibfehler wie bei der DVD±R oder DVD±RW.

      (Zitatende)
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/DVD#DVD-Formate

    kann man vielleicht auch auf CD übersetzen (außer RAM natürlich:) )
     
  12. Helmut Oestreich

    Helmut Oestreich Offizieller Produktspezialist RME/MXL

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    Erstellt: 28.11.05   #12
    Meine ältesten CDs sind gute 15 Jahre alt und immer noch voll funktionsfähig! Trotz Einsatz im Autoradio und aufgeklebtem Label. Hersteller war damals TaiyoYuden. Verkauft wurden sie unter dem Label AudioDesign zum stolzen Preis von 56.- DM pro Stück! Ach ja, der Brenner war schon für 10.000.- DM zu haben.
    Wie auch immer - bei wichtigen Sachen sollte man nicht unbedingt zu den günstigsten Rohlingen greifen. Hier gibt es schon deutliche Unterschiede.
    Ich bin meiner Marke treu geblieben und habe in all den Jahren von über 3000 CDs nur ca. 20 Ausfälle gehabt! Und die schon während oder direkt nach dem Brennen.
    Audio CDs sollten mit max. 4-facher Geschwindigkeit gebrannt werden. Hier gibt es nähmlich, im Gegensatz zur Daten CD, keine Fehlerkorrektur beim Schreiben der CD! Etwaige Fehler werden erst später hörbar bzw. von der Fehlerkorrektur im CD Player ausgebügelt. CD-Brenner und Computer-Laufwerke haben traditionell keine Fehlerkorrektur für die Wiedergabe.
    CD Rohlinge von TaiyoYuden gibt es immer noch unter verschiedenen Labels zu kaufen.
    Und wenn´s die mal nicht gibt, Mitsui Rohlinge sind die beste Alternative.
     
  13. pablovschby

    pablovschby Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.05   #13
    Erfahrungen mitteilen....... Ich teile mal mit:

    Eine selbstgebrannte CD ist Risikoware, da speicher ich nie etwas Wichtiges drauf und wenn, dann mach ich etwa 3 CD's mit dem Backup-Zeugs...... jedoch stell ich mich dann drauf ein, dass ich das Teil nach 2 Jahren neu brennen muss.

    Denn gebrannte CD's halten nicht lange. Leider. :mad:
     
  14. balu

    balu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.05   #14
    Meine ältesten selbstgebrannten sind knapp acht Jahre alt und lagen mal als Sonderangebot beim Promarkt herum,ich glaube irgendwas mit Silverline oder so.Kann ich leider nicht mehr so genau sehen ,weil ein Label draufklebt .Brenner weiss ich gar nicht mehr ,ich weiss nur das er sehr sehr langsam war. Die Scheiben funktionieren bis heute ohne Probleme .Zwischenzeitlich hatte ich mal BASF CDR74 12Fach ,bei den Teilen löste sich nach knapp einem Jahr häppchenweise die Datenschicht ab.Im Moment benutze ich ALDI-Rohlinge so seit ca .2Jahren .Bis jetzt keine Ausfälle ,mal sehen wie sie die nächsten Jahre überstehen. Als Brenner dient mir seit einem Jahr ,ein Philips Combo ,32fach .Bisher ebenfalls problemlos und sauber .
     
  15. Lite-MB

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    Erstellt: 08.12.05   #15
    meine ältesten selbergebrannten Audio-CDs haben inzwischen knapp 8 Jahre auf dem Buckel, früher fast immer Rohlinge von IMATION, seit einigen Jahren Ritek bzw. Sublabels davon. Alle wichtigen CDs brenne ich mit einem Uralt-PC mit einem TEAC-Brenner mit dessen max. mögl. Geschwindigkeit = 4fach!! Ich beklebe grundsätzlich nicht, beschrifte aber alles (ganz normaler Edding 3000).
    Ausfälle hatte ich entweder direkt beim Brennen oder gleich bei der anschließenden Kontrolle - was richtig und komplett gebrannt war ist immer noch vollständig vorhanden und brauchbar. Einige der Cds habe ich unter recht ungünstigen Verhältnissen (bestimmt auch seit 6 Jahren) im Auto, auch hier keine Probleme.
     
  16. Mr. True Track

    Mr. True Track Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #16
    Hi,
    wir verwenden für Master und Master-Sicherungen ausschließlich MAM-E Gold Master CDr.
    "Normale" CD Rohlinge halten üblicherweise so zwischen 6-10 Jahren, diese Gold CD Rohlinge mind. 200 bis 300 Jahre.
    Sie sind ursprünglich für die Medizin entwickelt worden, haben sich aber durch die großen Rundfunkanstalten in die Pro Audio Ecke eingefunden.

    Also wenn du die Daten lange erhalten möchtest empfehle ich dir diese.

    Dirk T. Jambor
    www.truetrackrec.de
    Dirk
     
  17. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #17
    Wäre interessant zu wissen, wer die ersten gebrannten CDs im Jahre 1705 hergestellt und eingelagert hat - oder worauf stützt sich deine Behauptung?
     
  18. Decadox

    Decadox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #18
    Beste Archivierungsqualität erhält man durch spezielle Archivierungsrohlinge:

    http://www.mam-e.de/web/cd-r_100_min_900mb_golden.phtml
    http://www.quelle.de/cgi/kooperatio...06&sku=502073N&stat=KOOP_33-TechnikMultimedia

    Tip: Mit kleinstmöglicher Brenngeschwindigkeit brennen (Fehlerbitrate) und die Rohlinge im tiefstem Dunkel lagern...
     
  19. Mr. True Track

    Mr. True Track Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #19
    Wie hattet ihr beu euch und euren Großeltern keinen CD Player?:)

    Nein, man nennt das "Laboruntersuchungen". Ist wie bei Druckern, die warten da ja auch nicht 20 Jahre bis ein Bild von den Farben her vergleicht.
    Also werden diese unter extremen UV Licht, verschieden extrem Temperaturen und Feuchtigkeit ausgesetzt und kann so in 24 Tagen, 4 Wochen bis zu einem Jahr, etwas Simulieren, also ein Alterungsprozess im 1:10 bis 1:1000 Verhältnis erzeugen. Diese Werte werden dann hochgerechnet und „unter“ optimalen Bedingungen halten diese so und so lang.

    Bei den Gold CD sind es eben mindestens 200 Jahre in der Regel 300 Jahre, bei einer Normalen CD kommst du auf max. 10 Jahren.
     
  20. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #20
    tja, als ich studiert habe, wurden unsere Laborergebnisse dann mit einer wahrscheinlichen Lebensdauer angegeben - die Hersteller werden sich hüten eine Garantie drauf zu geben!
    ...und wenn sie trotzdem tun, nehm ich mir die Freiheit sie für schwer unseriös zu halten!
     
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