Welche Gitarre für Blues

von TelosNox, 08.11.04.

  1. TelosNox

    TelosNox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #1
    Ich spiele mit dem Gedanken mir noch ne Akkustik zuzulegen, weil es einfacher ist, sich die mal schnell zu schnappen, als immer Koffer auf, Gurt an die Gitarre, Kabel einstöpseln, Stom u.s.w.
    Außerdem ist eine zum mitnehmen mal ganz sinnvoll.

    Da ich gerne Blues spiele kommt hier mein kleines Problem.
    Eine Konzertgitarre kommt nicht in Frage, da ich darauf keine Bendings machen kann. Außerdem ist mir der Korpus etwas zu dick.
    Eine Wandergit. wäre also wohl eher das richtige, jedoch ist die G-Saite immer Umwickelt und läßt sich daher nicht gescheit Benden (es kratzt irgendwie immer, hab das schon bei einigen im Laden ausprobiert). Was mich daran wundert, ist: Bei der E-Gitarre kann ich auch die Umwickelten Saiten wunderbar benden, nur ging das bei den Wandergitarren die ich in den Fingern hatte nicht (ich weiß nicht ob sich das mit steigendem Preis bessert, aber ich wollte eigentlich nicht mehr als 250€ dafür ausgeben, da ich sie auch an und zu mal mitnehmen möchte und da ist dann die Gefahr, daß die mal geschrottet wird, schon da).
    Die nächste Möglichkeit wäre vielleicht eine Semiakkustische, die sollte sich ja so spielen wie eine E-Gitarre und dennoch unplugged nach was klingen. Hatte nur noch nie so eine in der Hand, kann es also nicht beurteilen.

    Was ist denn nun für mich die sinnvollste Lösung? Wandergitarre kaufen, E-Git-Saiten drauf machen und in Kauf nehmen, daß es anders klingt? Oder mal Semiakkustik antesten (wobei ich mal denke, daß man in der Preisklasse wohl nichts gescheites bekommen wird)?

    Wie gesagt, Preisrahmen so ca. 250€, Abnehmer ist nicht zwingend notwendig.
     
  2. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #2
    konzertgitarre... naja... selten für blues... stimmt... (vielleicht ein paar clapton unplugged sachen... z.b. lonely stranger)

    aber generell ist der korpus einer western auch nicht dünner (außer du legst dir sowas, wie ne ovation mit flat bowl korpus oder wie das heißt zu...)
    bendings kann man durchaus machen... nur halt ziemlich schwer... aber es geht... nur du wirst deine e-git. solis nicht auf der western spielen können... das is klar...

    semiakustische bzw. hollowbody bringt sich eher wenig... da die bauform eher den klang der e-git beeinflussen soll als laut klingen... außerdem is der preis zu hoch...

    dank mal, dass du mit ner western ganz gut beraten bist... du solltest dich halt an starke saiten gewöhnen... (ich z.b. spiel 012-052... wie z.b. auch clapton oder peter ratzenbeck (AUT)... alles was dünner ist, klingt meiner meinung nicht mehr gut und vor allem nicht mehr laut... 013-056 spiel ich auch manchmal... aber sind halt noch härter zu spielen)

    mfg guitargeorge

    ps. du könntest auch im Blues-forum stöbern... *gg*
     
  3. TelosNox

    TelosNox Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.04   #3
    Öhmm... ich sprach von Wandergitarre, du von Western... macht aber nix...

    also ich denke mal ich kann auch noch mit 11er Saiten noch gut benden (mit 10er bin ichs gewohnt), vielleicht auch mit 12ern. Also müßte ich das mal ausprobieren, wenn ich mir ne Western zulege (ist die nicht 12 Saitig?). Was für Saiten sind denn Standardmäßig drauf und ist die G-Saite bei 12ern noch umwickelt?
     
  4. Picker

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    Erstellt: 09.11.04   #4
    ...also was eine wandergitarre sein soll ist mir ein kleines rätsel...

    aber westerngitarre -> akustische gitarre mit stahlsaiten(anzahl der saiten völlig wurscht...)

    die g-saite ist ansich immer gewickelt...

    für blues mögen viele ganz gerne eine gitarre in dreadnought-form (wegen des recht kräftigen bass fundaments...)

    in der preisklasse die du haben willst, kann ich dir allerdings nichts empfelen... in dem segment habe ich keinerlei erfahrung...
     
  5. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.04   #5
    wenn du mit wandergitarre so ne stahlsaitenklampfe meinst, die etw. kleiner is als a konzertgitarre u. ebenfalls ala konzergit. eine durchbrochene kopfplatte hat... hab ich auch zhaus stehn... jedoch mit gleichen saiten wie die western...

    (kleine info zu meiner: ca 60-80 jahre alt... aus salzburg... kein truss-rod... und somit ein sehr nach vorne gebogener hals, der für eine saitenlage von ca 8mm (!!!) auf dem 12 bund verantwortlich ist... normal nicht mehr zu bespielen... aber herrlich für bottleneck-blues!!!!!!)

    western sind übrigens mehrheitlich 6-saitig... es gibt auch 12-saitige... gehören auch zu den western, sind aber eher die ausnahme

    zu den saiten:

    spiele auf der e-gitarre 010-046... und mir ist beim bending eigentlich nichts fremd... (also nicht nur full, sondern auch z.b. 3 halbtöne...) hab mittlerweile flache hornhautfingerkuppen (!!!) und auf der e-git geht so ziemlich alles zum benden...

    mit 012-054 saiten auf der western ist das full bending am 12 bund auf der hohen e-saite schon etw. eine tortur... deine e-git. solis wirst auf der western nicht spielen bzw. benden können... (was auch nicht so viel sinn macht... western = anderer klang als e-git. = andere solis u. andere spieltechnik)

    mfg guitargeorge
     
  6. TelosNox

    TelosNox Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.04   #6
    Alles klar, dann werd ich mich mal in der Richtung umsehen

    das mit den Bendings wird schon klappen, man braucht häufig nur Smear- oder Halbton-Bend. Das mit den Fullbendings muss man halt mal ausprobieren.

    Danke noch für den ausführlichen Rat
     
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