Welcher Bass Amp

von OpsYloN, 19.01.08.

  1. OpsYloN

    OpsYloN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.08   #1
  2. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 19.01.08   #2
    Hm, Behringer, das könnt' wieder 'ne lustige Debatte werden ;) Mir persönlich gefällt der Sound der Behringer Bass-Amps halt nicht, auch leistungsmäßig find' ich sie etwas schwach, da war man schon recht großzügig bei der Leistungsangabe :D Aber wenn's gefällt und tut, warum nicht! Dass es keine High-End-Geräte sind, dürfte bei dem Preis selbstredend klar sein ...

    Was ich aber echt zu bedenken gebe, ist das Gewicht. Die Teile sind f*ck-schwer! Grade wenn's ja auch um 'nen Live-Amp geht - nach dem ersten Gig wirst Du den Tag verfluchen, an dem Du dir 'nen 60kg-Combo zugelegt hast :D Zumal Du bei 'nem Combo nicht, wenn (wie oft der Fall) Boxen eh gestellt werden, nur das Top mitnehmen kannst - Du darfst halt trotzdem immer die Riesenkiste schleppen.

    Der Ashdown ist da der zivilste unter den genannten, auch klanglich find' ich die MAGs gut, halt eher warmer, rockiger Klang. Ob dir das in Kombination mit dem 15er gefällt und im Bandkontext reicht, musst Du selbst ausprobieren ...

    Würde aber wirklich auch über 'nen günstigen Halfstack nachdenken, solides Top + preiswerte 410er, bei dem Budget am besten gebraucht - da ist dann u.U. schon was Solides zu haben.
    Wenn's dann doch ein Combo sein soll - ich würde da wirklcih ein bissl auf's Gewicht achten. Und gebraucht dürfte da auchschon was ordentliches drin sein, zur Not lieber noch etwas warten & sparen, bevor Du dir 'ne Monster-Kiste hinstellst, die dich bald nur noch nervt, und die Du mit fett Verlust weiterhaust ...

    Wegen Tips zu preiswerten Tops und Boxen, mal das Amp-Forum durchschauen, da gibt's haufenweise gute Beiträge zu. Konkrete Tips können wir eh nur geben, wenn wir wissen, was Du überhaupt für 'nen Sound willst, und wie der Rest der Band lautstärkemäßig aufgestellt ist. Aber um's selber hören und beurteilen kommst' so oder so net rum ;)
     
  3. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 19.01.08   #3
    Hallöli,

    von den Behringer Amps würde ich ebenfalls abraten.
    Unter 400 Euro steht der Ashdown wohl ganz oben auf der Liste.

    Welche Musik macht ihr denn?
    Welcher Bass ist vorhanden und wie soll der Bass ungefähr klingen? Satt und brummelig oder höhenreich drahtig?

    Der Roland Cube soll trotz seinen 100 Watt tierisch laut sein. Für Speed Metal vielleicht nicht das wahre, aber in vielen Musikrichtungen einsetzbar. Da mn damit verschiedene Amps simulieren kann, darf sich der Soundwunsch eures Bassisten ruhig im Laufe der Zeit etwas ändern, ohne dass ein neuer Verstärker fällig wird. Vielleicht deshalb die beste Lösung für jemanden, der (noch) nicht weiß was er will?
    https://www.thomann.de/de/roland_cube_100_bass.htm
    Hier die deutsche Website: http://www.rolandmusik.de/produkte/CUBE-100_BASS/index.php#anchor

    Andrere Verstärker die leicht über dem Limit lägen wären der Hughes & Kettner Basskick 200 oder der Laney Richter 210 (der sehr drahtig und höhenreich klingt) oder der Warwick 25.1 Combo.

    Gruß
    Andreas
     
  4. ronbocoy

    ronbocoy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.08   #4
    macht euch auch klar, ob ihr bei auftritten das publikum per basscombo beschallen wollt oder ob ihr das teil nur für euren bühnensound braucht, d.h. das signal über die pa nach außen geht. wenn ihr das teil nämlich nicht für die publikumsbeschallung braucht, isses bestimmt sinnvoller, soviel geld für eine nicht ganz so "wattige", dafür aber bessere combo zu investieren. der spielspaß lässt grüßen...
    - und das gewicht ist in der tat ein wichtiger faktor. alles über 30kg wird nach 10m oder einer treppe zum hassobjekt.
     
  5. mawi

    mawi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.08   #5
    Ich möchte auch auf den - in meinen Augen zurecht - gebrachten Ratschlag von ratking eingehen lieber ein (gebrauchtes) Halfstack anzupeilen, weil ihr offenbar schon recht kurzfristig Auftreten wollt. Die Gigs bei denen man keine Box gestellt bekommt und die eigene Mitbringen muss werden immer weniger (jedenfalls unsere Erfahrung). Da man eh schon Bass, Gitarren, Schlagzeugteile wie Becken, Snare, Hocker, Hi-Hat, Galgen oder sogar Drumrack, Gitarrentops und evtl. noch so Sachen wie Merchandise und Backdrop zu transportieren hat ist man froh wenn man sich auf ein Basstop beschränken kann und nicht noch nen riesen Kasten ins Auto wuchten muss. Da platzt son Kombi eh schnell aus allen Nähten, immerhin müssen ja auch noch ein paar (bei uns fünf) Musiker Platz finden. Okay, wenn man nur 5 km vom Proberaum zum nächsten Jugendzentrum juckelt mag das verschmerzbar sein, wenn man noch ein zweites oder gar drittes Auto bemühen muss. Wenn der Gig aber in einiger Entfernung liegt und die Gage auch nicht so üppig ist, kann ein zusätzliches Fahrzeug schnell "weh tun", klar wenn man ne Top-40-Kapelle ist, kann man seine Gagenvorderungen entsprechend hoch ansetzen, aufgrund deines Avatars würde ich aber mal auf ne (Death) Metal Band tippen und da kann ich aus Erfahrung sagen, dass man damit - sofern man kein Label im Rücken hat - nicht reich werden kann.

    Das "Baukastensystem" hat zudem noch den Vorteil, dass man erstmal nur nen anständiges Top kauft und bei der Box nen Kompromiss eingeht und einige Monate später wenn wieder Geld in der Kasse ist die Box wechselt. Das "Aufrüsten" ist halt etwas leichter wie ich finde.

    Dann ist mir auch in den letzten Jahren immer wieder aufgefallen, dass bei manchen Bassisten diese Erkenntnis zu spät kommt und es dann im Vorfeld eines Gigs spätestens aber Backstag zu Anfragen der Art "Wer lässt mich sein Top mit benutzen?" kommt. Das stößt selten auf Gegenliebe und so betreten diese Bassisten oft mit betretener Miene dann mit der eigenen Combo die Bühne.
    Ich weiß nicht warum das nen Problem ist, denn wenn man den Transport schonmal bewältigt hat, spricht ja absolut nix gegen eine Combo, gibt es doch heute genug Combos die gut klingen und auch Leistungsstark sind. Das Gewicht finde ich dabei garnicht mal so schlimm, ein Rack mit Amp, Effektgeräten, etc kann auch schnell mal die 40 Kilo Hürde knacken, man ist ja kein Alleinunterhalter und hat kräftige Mitmusiker. ;)

    Wenn man sich also für eine Verstärker-Lösung entschieden hat muss man sich auch mit den Vor- und vor allem den Nachteilen abfinden.
     
  6. OpsYloN

    OpsYloN Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.08   #6
  7. moe joe 1205

    moe joe 1205 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.08   #7

    Dann kommst du mit diesem Set nicht weit.
    Wenn ein Halfstack in dem Preisbereich dann dieses.
    Allerdings gibt es da einige Lieferschwierigkeiten.


    Ansonsten wäre das Ashdown Halfstack noch interessant. Ein Angebot aus dem Flohmarkt ist nur 50€ über dem Budget außerdem steht VB.


    Keine Leistungsprobleme hättet ihr mit diesem Top. Dann noch ne gebrauchte Box dazu und es dürfte reichen.
     
  8. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 20.01.08   #8
    Right - das kleine G&K Brat Pack ist leistungsmäßig definitiv nicht das, womit man in 'ner Metal-Band solide arbeiten kann, erst recht in Verbindung mit 'ner 1x15er. Würde, wenn's das G&K sein soll, unbedingt zur 600er Variante raten - und als Standalone-Lösung eher 'ne 4x10er Box dazu.
    Das oben genannte gebrauchte Peavey Max Top wär' auf jeden Fall 'ne gute Alternative - die alten Peaveys machen richtig Druck, und klingen sehr gut, in meinen Ohren halt eher rockig im Charakter.
    Ansonsten, wenn noch nicht klar ist, wo's beim Bass-Sound dauerhaft hingehen soll, evtl. auch die Augen nach 'nem gebrauchten Hartke 3500 offen halten - sehr gute, vielseitige Geräte, und v.a. ziemlich unverwüstlich ... Im Set mit der Hartke 410er übrigens beim Boardbetreiber für 599€ zu haben, vielleicht iss das mit ein bissl sparen ja auch noch drin?
     
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