Welcher Engl ist vergleichbar mit dem Fender hot Rod Devill 212?

  • Ersteller Rosenfrfeund
  • Erstellt am
R
Rosenfrfeund
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.01.10
Registriert
16.01.08
Beiträge
443
Kekse
2.019
Ort
Westmünsterland
Die Frage an die musikalischen Freunde.

Mir gefällt der oben bezeichnete Fender-Amp recht gut. Bevor ich mich aber endgültig entscheide wollt ich zum Vergleich mal einen Engl-Amp anspielen - nur - welchen????

Für Infos bin ich dankbar.

Einen musikalischen Gruß
der Rosenfrfeund
 
Eigenschaft
 
Puh, wie kommst du denn ausgerechnet von Fender auf Engl?
Viel unterschiedlicher können zwei Ampkonzepte ja kaum sein :confused:
 
Welcher Engl ist vergleichbar mit dem Fender hot Rod Devill 212?


ääähm gar keiner

die sind soundtechnisch komplett verschieden.

du kannst im direkten vergleich mal einen Engl Thunder oder Screamer ausprobieren, aber das wars dann iwie auch schon. die engls die ich bislang kennengelernt habe hatten alle einen ausgesprochen schönen cleankanal, satten crunch und druckvolle, durchsetzungsfähige zerrsounds. gut klingender reverb (sofern an bord) und grad durch die beiden schaltbaren mastervolumen sehr vielseitig.
die engls klingen für meinen geschmack einfach moderner und zeitgemäßer

aber spiele thunder und screamer mal im direkten vergleich. der größte unterschied wird wohl im preis liegen.
 
Versuchs mal mit dem ENGL Classic, der könnte in eine zumindest ähnliche Richtung gehen.
Der Clean Kanal ist eine moderne Version vom klassischen "Blonde Bassman" Sound und der Drive Kanal soll eher in richtung Marshall gehen, aber auch sehr schön sein.



Gruß
Chris
 
Uiiiiiiiiiii - so schnelle Antworten

danke, danke

Ok, da fehlten wohl einige Infos.
Warum kein Fender (obwohl er mir gefällt)? Auch wenn ich nun "Schläge" riskiere - ich bin kein Freund der Ami-Sachen und Engl soll ja gut sein.

Zu dem, was ich spiele - reine Sologitarre, z.B. Shadows, Ventures usw., auch anders, aber nichts, was unbedingt zu den harten Sachen zählt.

Bislang hab ich mit einem Amp-Modeller Digitech GNX 3000, einem billig-Amp (Topteil mit 4x8"-Box) und zusätzlich über meine PA-Anlage gespielt. Ich denke, mit einem vernünftigen Combo-Amp habe ich was besseres und die Schlepperei hört auf (außer, die PA-Anlage ist wegen der Raumgröße erforderlich).

Bislang hatte ich noch keine Gelegenheit, einen Engl-Amp anzuspielen. Für weitere Tipps, was ich mal anspielen könnte, wäre ich dankbar.
Ach ja, Buget - Obergrenze sollte sich nicht viel über 1.000 Euro bewegen, bin aber finanziell flexibel.

Netten musikalischen Gruß
vom Rosenfrfeund
 
Die Frage an die musikalischen Freunde.

Mir gefällt der oben bezeichnete Fender-Amp recht gut. Bevor ich mich aber endgültig entscheide wollt ich zum Vergleich mal einen Engl-Amp anspielen - nur - welchen????

Für Infos bin ich dankbar.

Einen musikalischen Gruß
der Rosenfrfeund

puuuuuuhh...

was hat dieses Board nur mit Engl :screwy::screwy::screwy:

ich mein, will ja granicht sagen, dass die amps nicht gut sind, aber das ist dieses jahr schon der 4te oder 5te Thread mit dem Inhalt

"ich hab noch nie 'nen Engl gehört, will aber unbedingt einen haben. welcher ist für meinen Musikstil der richtige?"

du solltest den zu dir passenden Amp suchen (egal ob "amisache" oder aus timbuktu) und nicht von vornherein gleich nur innerhalb der Produktpalette einer Marke suchen, nur weil "Engl soll ja gut sein".

Engl sind nicht besser oder schlechter als andere Amps, such dir den Amp nach DEINEM Geschmack aus....
und btw, "Engl soll ja gut sein" klingt SEHR nach diesem Forum!

die Amps SIND nicht schlecht (bis auf der PB, hehe ;) ), aber deshalb müssen die noch lange nicht zu deinem Musikstil und Geschmack passen.

ich würd an deiner Stelle auch mal ein paar Mesa combos antesten (meine natürlich nicht die Rectos!).
was hältst du vom AC30?
 
Hallo RH|Fenderman|CP,

meinst du den?
www.musik-produktiv.de/engl-e358-classic-212.aspx

Der ist mir bei der Durchsicht der ENGL-Teile auch schon aufgefallen udn ich werde ihn auf alle Fälle antesten (würde schon mal von der Papierform her passen)

Hat denn wer direkte Erfahrung damit?

Gruß
Rosenfrfeund
 
Hallo metalaxe,

ich will dir mal so antworten:
irgendwann hab ich auch mal gehört, dass Mercedes gute Autos bauen (und das sogar in Deutschland). Ich habé mich dann schlau gemacht und fahre seit 1976 Mercedes. Natürlich bauen auch andere gute Autos, das ist mir klar.
Genauso kalr ist, dass es auch andere Hersteller gibt, die gute Amps bauen. - Nur, wenn ich einen für mich brauchbaren Engl bekommen kann, warum soll ich dann die amerikanische Wirtschaft unterstützen?

Sollte ich allerdings nicht fündig werden, na gut, dann werde ich wohl anderweitig ausweichen müssen.

Und noch eine Bitte an dich metalaxe. Wenn du nochmal antworten solltest, bitte in deiner Schreibweise angemessener - ok?

Ich billige jedem hier seine ureigenste Meinung zu - und bitte laß mir meine Einstellung zu den Dingen.

Gruß Rosenfrfeund
 
Hallo metalaxe,

ich will dir mal so antworten:
irgendwann hab ich auch mal gehört, dass Mercedes gute Autos bauen (und das sogar in Deutschland). Ich habé mich dann schlau gemacht und fahre seit 1976 Mercedes. Natürlich bauen auch andere gute Autos, das ist mir klar.
Genauso kalr ist, dass es auch andere Hersteller gibt, die gute Amps bauen. - Nur, wenn ich einen für mich brauchbaren Engl bekommen kann, warum soll ich dann die amerikanische Wirtschaft unterstützen?


ich will nicht sagen, dass die Engl amps das nicht "können" was du willst, klar ist aber, dass ihre Hauptstärken nicht in dem von dir gewünschten Bereich sind, nicht ohne Grund ist der Hauptsektor der Amps Hard und Heavy (ich weiss, es gibt auch Ausnahmen...).
wie dir schon gesagt wurde ist der Klangcharakter der Engl deutlich moderner/kühler.

Deine Einstellung mit der deutschen Wirtschaft ist ja löblich, es gibt aber in Deutschland durchaus noch andere Amphersteller als Engl, die meisten davon werden deinen Ansprüchen eher gerecht.

lass es mich mal so formulieren du suchst nach einem familientauglichen Offroader und fragst "welchen maserati/Ferrari soll ich nehmen, habe gehört die sollen gut sein?".

oder um im Gitarrensegment zu bleiben

"ich suche eine Strat, oldschool-sound, vintagepickups, welche Parker soll ich nehmen, die sollen ja gut sein"

was ich damit sagen will:
Engl ist (wenn man sich deine Vorstellungen und Soundwünsche anguckt) einer der letzten Hersteller die zu dir passen, von daher ist es natürlich schon komisch so gezielt nach Engl zu fragen, ohne zu wissen welchen Musik/Soundbereich Engl vorwiegend abdeckt.

Du wirst wahrsch. einen Engl finden, den du magst,...oder besser, der dir einigermassen zusagt, wenn du aber nicht schon in deiner Fragestellung die Auswahl so stark (und dann noch ausserhalb des Zielsounds) einschränken würdest, würdest du wahrsch am Ende mit einem Amp enden, der dir wesentlich mehr zusagt (und evtl sogar auch aus deutschland kommt)

es ging mir nicht um "deutschland ja/nein" oder um deine Einstellung, sondern einzig und allein darum, dass die Frage "welcher Engl für Fendersound" schon deutlich zeigt, dass du dich erstmal etwas weniger markenverbissen mit der Thematik auseinandersetzen solltest.


der einzige Engl, der meiner Meinung nach deine Wünsche halbwegs befriedigen könnte wäre der Straight, musst du aber mal auf dem Gebrauchtmarkt schauen


schau doch da mal rein, sollten eher was für dich haben:

www.thc-amps.de


konkret solltest du den Sunset dir mal anschauen (hören)

auf der Seite findest du auch Soundfiles
 
Hi Rosenfrfeund,

ich will mich überhaupt nicht in die USA vs. heimischer Markt-Diskussion einmischen, daher halte ich mich an meine Erfahrungen.

Ich hatte/habe bisher einiges an Amps daheim: einige Mesa Boogies, Fender HotRod Deluxe, Dean Markley CD60, Hiwatt DR-103 Custom 100, Fender Champ 12, Marshall JCM800 und sicher noch ein paar, die ich vergessen habe.
Ganz wichtig ist mir aber seit einigen Jahren nun schon mein liebgewonnener Engl Straight.

Nun zu deiner Frage: Im Vergleich all dieser Amps klingt natürlich kein Mesa wie ein Hiwatt und kein Engl wie ein Fender. Das ist so auch nicht gewollt.

Es ist manchmal eher die Frage wichtiger, was man damit anfangen will.
Mein Engl Straight kann Dank getrennter Klangereglung für Clean und Lead-Kanal tatsächlich einen wunderschönen Cleansound und eine saftige Marshall-artige Zerre erzeugen. Oft wird von (aus hochrangigen) Amherstellern damit geworben, dass sie im Cleankanal wie ein Fender und im Leadkanal wie ein Marshall klingen wollen. Bestes Beispiel dafür ist der Rivera R55, den ich auch mal daheim hatte.
Das ist totaler Quatsch, denn das ist einfach nicht möglich. Ich denke, das liegt einfach auch an den verwendeten Endstufenröhren. Genug gefachsimpelt.

Wenn du nach einem guten, tragenden Cleansound suchst, dann bist du bei Engl schon richtig. Den Straight kann ich dir aus eigener Erfahrung besonders ans Herz legen, aber den gibt's halt nur noch gebraucht. Die modernen Engls kenne ich leider nicht, habe aber schon oft gelesen, dass sie etwas zu steril klingen sollen. Bei meinem Engl E850 rackhead war's jedenfalls so. Da war zwar viel Power drin, aber wenig Charakter. Eben was für die harte Fraktion.

Btw: ich find's ok, wenn man sich erstmal auf eine Marke (ganz egal welche) spezialisiert, denn der Markt ist einfach zu groß, um immer alles in die Waagschale werfen zu können. Da dreht man irgendwann wirklich durch. Es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass man bei britischem Hardrock gleich automatisch an Marshall denkt und bei Texas Vibe an Fender. Es hat auf diesem Planeten alles seine Beerechtigung und auch die Palette von Engl ist groß genug, um das passende für jedermann zu finden. Oft fehlt nur der Mut, sich mal aus den Fender/Marshall/Mesa-stereotypen zu befreien!

Viel Erfolg bei deiner Suche!
Sollte es dich mal in die Hauptstadt verschlagen, dann kannst du dir den Straight gern mal bei mir anhören. Bei youtube gibt's Alex Cronex-Videos. Der hat anfangs noch einen Straight gespielt und dabei ganz hervorragende Petrucci-Covers eingespielt. Später hat er dann einen Mesa DC-5 gespielt. Den Unterschied kann ich beim besten Willen nicht auf wesentliche Eckpunkte ausmachen. Nuancen vielleicht, aber mehr auch nicht. Den DC-5 hatte ich auch mal und der hat gegen den Straight ganz schön alt ausgesehen ;)

Edit: der Straight ist dafür bekannt, im Crunch-Bereich nicht so stark zu sein. Das stimmt tatsächlich. Von Hause aus gibt's da also keine schmatzenden Overdrives. Aber ich helfe mir da seit geraumer Zeit mit diversen Overdrive/Boost-Pedalen aus. Es gibt da schon manigfaltige Möglichkeiten einen sahnigen Blues-Sound zu zaubern.
Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!
 
Ach ja übrigens Hughes Kettner produzieren auch einen Großteil

in Deutschland.

Ich weiß aber nicht ob das gerade das richtige für dich ist,

zumal ich mich in dem Preisbereich nicht so gut auskenne.


Mfg
 
Danke schon mal für die vielfältigen Antworten.

Einiges hat mich da doch schon mal ein gutes Stück weitergebracht. Doch, ich merke, ich muss da mal was richtigstellen.

Ich bin nicht blind auf Engl eingestellt. Da Engl aber einen guten Ruf genießt (siehe mein Beispiel mit Mercedes), so bin ich halt auf Engl gestossen, was nicht heißt, dass es im Ergebnis auch einer sein muss oder werden wird. Ich schrieb ja in meinem ersten beitrag auch nicht von kaufen, sondern anspielen.

Wenn eine andere marke meinem Sound besser "dienlich" ist, so bin ich bestimmt nicht abgeneigt. Übrigens: der von mir angesprochene Fender war auch nicht das Absolute sondern, wie ich schon schrieb "er gefällt mir recht gut", nicht mehr, nicht weniger. Wenn mich ein Produkt absolut überzeugt, dann beschreib ich das schon noch ein wenig anders. Das kann natürlich niemand wissen, wie ich mich dann auszudrücken pflege und wenn mich etwas total überzeugt, dann kauf ichs auch, wenns nicht in deutschen Landen erzeugt wurde (Hagstrom baut nun mal nicht in Deutschland Gitarren - hab aber trotzdem eine.

Fazit: Ich bin natürlich für weitere Tipps offen.

Zu den "Gebrauchten" - die kommen für mich nicht in Frage aus zweierlei Gründen:
Grund 1 - ich bin kein Profi und mir könnte man was unterjubeln.
Grund 2 - ich lege Wert auf Garantieleistungen, da ich kein Bastler bin.

Hallo Seppo666,
Berlin - ne, da komm ich wohl eher weniger hin - aber vielen Dank für dein Angebot.

Allen nochmals ein herzliches Danke
und einen musikalischen Gruß
vom Rosenfrfeund
 
@metalaxe: da haste bei Engl aber dann doch noch die Classics übersehen...
@threadsteller: um in DE zu bleiben, von HK gibst auch noch die Statesman-Serien, die sollten auch so in deine Richtung gehen...
 
Danke jesses,
werd mich auch mal in der Richtung umsehen.

Gruß Rosenfrfeund
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben