Welcher Wechselschlag für folgendes Metalriff?

von wizZo, 17.12.07.

  1. wizZo

    wizZo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.07   #1
    Hallo,

    ich würde gerne wissen, mit welchem Wechselschlagmuster ihr solch ein Riff spielen würdet, wenn ihr den Wechselschlag verwenden müsstet.


    ---7-------7-------7------5------7---8---
    ----0-0-----0-0----0-0-----0-0----0---0-

    DUD DUD DUD DUD D U D U

    ich hab nämlich festgestellt, dass ich bei sowas gar keinen strikten Wechselschlag anwende, sondern Economic Picking. Wie sieht ihr das, ist das zu empfehlen (zwecks Timing)?

    D (Downpick)
    U (Up)
    Das Riff oben wird in durchgehende Sechzehntelnoten gespielt

    Grüße,

    Raphael
     
  2. Mogadischu

    Mogadischu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.07   #2
    Hmm, ich habs grad mal probiert. Bei mir ergibt sich da automatisch ein reiner Wechselschlag. Economic hab ich auch mal probiert, aber das bringt einen irgendwie aus dem Groove raus. Naja, aber jeder solls halt so spielen, wies ihm passt. Ich denke aber, dass sich mit reinem Wechselschlag da eine höhere Geschwindigkeit erreicht werden kann.
     
  3. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.07   #3
    Also ich empfehle aus Erfahrung unbedingt strenges Alternatepicking, aus folgendem Grund: Economy Picking hat als 2. Ton (*trommelwirbel*) einen Sweepton. Und dieser Sweepton ist immer unbetonter, als ein Wechselschlag. Man hat also ein Dynamikproblem und neigt dazu, die Sweeptöne zu verschlucken.
     
  4. wizZo

    wizZo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.07   #4
    John Petrucci hat in seinem Lehrvideo gesagt, dass es für fast alle Gitarristen sehr schwer ist zwischen/innerhalb der Saiten zu spielen, da man sich sich zwischen diesen gefangen fühlt. Für mich war das schon immer andersrum. Ich hab eher Probleme außerhalb zu spielen.

    Ich spiel auch so ein Lick anders als üblich:

    -----------9----
    -9-10-12---12-10-9--

    D U D D U D U

    Das fühlt sich für mich natürlicher an und genauso gehts mir auch bei dem oben genannten Riff.
     
  5. comanche

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    Erstellt: 18.12.07   #5

    Ist halt Economy. Ich selbst fühle mich wohler mit Alternate Picking. Mir gefällt der stupide und rythmisch Wechselschlag (wie ihn beispielsweise Großmeister Paul Gilbert drauf hat). :great:

    Gruß,
    Andreas
     
  6. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.07   #6

    Unterscheide bitte, ob es sich besser anfühlt, oder ob dein Alternate einfach noch nicht ausgereift ist.
    Ich spielte lange Economy und dachte: joa, ist natürlicher, das ist mein Weg. Malmsteen spielt es, also kanns ja nicht so übel sein. Bis ich irgendwann gemerkt hatte, dass ich einfach unheimliche Alternateschwierigkeiten hatte und das Economy einfach nur die faule Ausrede dafür war, dass ichs Alternate einfach nicht spielen konnte. Das merkte ich, als ich an der Sauberkeit meiner schnellen Läufe arbeitete und die Saitenwechsel, sowie auch längere Alternateteile ohne Saitenwechsel einfach nicht genau waren. Von dem Punkt an habe ich (mühsamst!!!!!) trainiert, bei Saitenwechsel den Wechsel beizubehalten. Das war Arbeit, der alte Ablauf war ja jahrelang gespielt worden. Obwohl es vorher ja nicht schlecht funktionierte, habe ich durch den Wechsel geschätzte 80% an Genauigkeit und Gleichmäßigkeit dazugewonnen und spiele Economy nun gar nicht mehr (außer wenn ich bei 2 String Arpeggios etwas mehr Fluss reinbringen möchte. Aber das würd ich schon wieder fast als Sweeppicking bezeichnen).
    Economy als Ergänzung ist ok (auch wenn ich keinen Sinn darin sehe, man wird ja nicht schneller), Economy STATT Alternate bzw als Alternateausrede, davor warne ich aus eigener Erfahrung sehr deutlichst.
     
  7. wizZo

    wizZo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.07   #7
    hm ich denke mein Alternate ist schon ausgereift. Ich spiel ja auch nicht durchgehend Economic, ich such mir nur manchmal den schnellsten weg. 3 Notes Per String spiele ich auch immer strikt Alternate, nur bei bestimmten Licks und vor allem bei Riffs bevorzuge ich das andere.

    Das oben genannte Lick kann man eigentlich auch nicht als Economic Picking bezeichnen, da man eigentlich nur am Anfang Downpickt und dann im regulären Alternatepicking ist.

    Aber ich überlegs mir nochmal, wobei ich mir denke, es gibt ja auch so aussagen, dass wenn man den kleinen Finger nicht benutzt man nie schnell wird oder man mit bestimmten Haltungen nie richtig spielen kann und trotzdem gibt es bekannte Gitarristen, die es tortzdem geschafft haben (Marty Friedman usw.). Selbiges denk ich mir halt mit meiner Pickingart auch ;).

    Grüße, Raphael
     
  8. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.07   #8
    Zur Geschwindigkeit: Beachte, dass du mit Economy niemals schneller als Alternate werden kannst. Logisch, denn was nützt dir, dass du beim Saitenwechsel irrsinnig schnell bist, aber die Alternatetöne dazwischen langsam sind. Wie bei einer Kette, die Geschwindigkeit hängt am schwächsten Glied.
    Ich würde es schon als Economy Picking bezeichnen, da Economy immer Mix aus Sweep und Alternate ist. Sonst ists nur Sweeping.

    Ich möchte dir keine Technik einreden und wenn du mit strengen Alternate kein Problem hast, trifft das ja meine Behauptung: Wenn Economy, dann nur als Ergänzung, nicht als Ersatz. Kein Problem.
    Aber gerade bei dem Riff würde ich persönlich aufgrund der Betonung auf keinen Fall Economy verwenden. Ein neuer Anschlag klingt einfach ganz anders als ein gesweepter Ton. Sweepings klingen ja auch komplett anders als Alternatearpeggios. Daher meine Meinung zu deiner Frage: Alternate. Ich behaupte aber nicht, dass für jeden (bzw auch bei jeder Ampeinstellung) dieser Unterschied wirklich relevant ist.

    Und zur "ja aber ich hab da einen gesehen, der hat so gespielt und das hat geklappt" möchte ich nur sagen: Sicherlich, absolut richtig. Es ist sehr vieles möglich. Man kann zB mit den Füßen Bilder malen. Aber warum machen es nur vereinzelte? Nur weil du einen Fußmaler siehst, heißt das nicht, dass du der bessere Zeichner wirst, wenn du plötzlich mit den Füßen zeichnest. Es heißt nur, dass mit dem nötigen Einsatz und Fleiß einige Nachteile ausgleichen kannst. Weil Django Reinhard mit 2 Fingern trotzdem noch sehr schnell spielte, heißt das nicht, dass er nicht mit 4 Fingern schneller gewesen wäre. Oder dass du schneller wirst, wenn du nur noch 2 Finger verwendet. Es heißt nur, dass er es trotzdem geschafft hat. Du kannst natürlich deinen Sweepanschlag so trainieren, dass er von der Betonung her ähnlich einem normalen Anschlag wird. Das dürfte nur etwa 20x solange dauern, als du für einen guten Alternate brauchen würdest. Das ist eine Frage deiner Motivation.
     
  9. wizZo

    wizZo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #9
    Ich würde es schon als Economy Picking bezeichnen, da Economy immer Mix aus Sweep und Alternate ist. Sonst ists nur Sweeping.

    Das oben genannte Lick kann man eigentlich auch nicht als Economic Picking bezeichnen, da man eigentlich nur am Anfang Downpickt und dann im regulären Alternatepicking ist und auch bleibt d.h. der Downpick ist nur am Anfang 1x und dann wiederholt sich das Lick regulär innerhalb der Saiten nach sturem Alternatepicking.

    Noch ne Frage, wie würder ihr dann sowas spielen,würdet ihr dann die Powerchords mit Uppickspielen ;)?
    -------5--------5
    0-0-0-3-0-0-0-3

    oder das Riff von Creeping Death von Metallica, wenn man es Wechselschlagspielen müsste, würdet ihr dann die Powerchords mit Uppickspielen ;)?
    -----2-----2----2-
    0-0-2-0-0 2-0-2- usw...
     
  10. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #10
    Das beschriebene Schema ist: DUDDUDDUDDUDDUDU. Der erste Teil (um den es geht) ist durch die 2 D in Folge sicherlich kein Alternate. Die letzten 3 Töne schon.

    Gegenfrage: Wie zur Hölle willst du diese 1-Saitigen Licks denn bitte Economy spielen?
    Außerdem: ja warum nicht mit Up. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit gehts nicht mehr mit lauter Downs und mit etwas Übung ist ein Powerchord als Up mehr als vertretbar.
    Zu deinen Riffs: ich kenne jetzt den Rhythmus jetzt nicht, das 2. hört sich irgendwie nach Galopp an, wo man 2 eigene Downs anschlagen kann (Economy heißt, der 2. Ton der gleichen Schlagrichtung wird nicht neu angeschlagen, das Plek bleibt unten. Wird er neu angeschlagen, ists kein Economy, auch wenn 2 Downs hintereinander gespielt werden. Der Punkt ist das Sweepen). Das erste Riff mit einen Up begonnen und *pfuff* hat man die Powerchords als Down gespielt. Zum Beispiel.
     
  11. wizZo

    wizZo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #11
    Ich hab auch nicht Riff geschrieben sondern Lick und meinte das hier

    -----------9----
    -9-10-12---12-10-9--

    D U D D U D U

    aber lassen wir es gut sein, danke mal für die Antworten, bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich striktes Alternate für eine gewissen Zeit auprobieren werde, auch wenn für mich persönlich viel dagegen spricht.

    Hierzu noch eine Nachbesserung, weil ichs oben falsch hingeschrieben hab
    -----2-----2----2-
    -----2-----2----2-
    0-0---0-0---0---- usw...
     
  12. Gore-Illa

    Gore-Illa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #12
    Zu der Diskussion ob Alternate oder Economy Picking: Am besten ist, wenn man beides kann. Wenn ihr zum Beispiel folgendes Riff

    h-13-12--------13-12--------13-12-------13-12--------15-12--------15-12--------15-12--------15-12-------
    g--------13-12--------13-12--------13-12-------13-12--------13-12--------13-12--------13-12--------13-12-

    (Ausschnitt aus dem Solo von "Nemesis", Arch Enemy, 200 bpm sechzehntel)

    versucht mit alternate picking zu spielen, dann werdet ihr wenn ihr nicht verdammt gut seid sehr schnell merken, dass das fast unmöglich ist.
    Ich möcht jetzt niemanden persönlich ansprechen, aber wenn jemand sagt, dass economy picking scheiße ist, weil man ungenau spielt, dann möchte ich echt bezweifeln dass dieser jemand das economy picking in seiner vollsten perfektion beherrscht. Allein schon deshalb, weil bestimmt niemand hergeht und jahrelang etwas übt was er für sinnlos hält. Und so jemand kann dann eigentlich gar keine objektive meinung zu dem Thema abgeben.

    Das alles soll aber wie gesagt nicht heißen Alternate Picking sei nur was für Anfänger oder so, ich finde man sollte beides können, weil es einen einfach flexibler macht.

    edit: um noch was zum eigentlichen thema beizutragen: ich würde das ganze so wie du spielen (DUDDUDDUD....), weil man die synkopische Betonung imo mit Wechselschlag einfach nicht so gut hinkriegt, ich find mit economy picking hört es sich besser an.
     
  13. Ziggla

    Ziggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #13
    Irgendwie komisch, ich hab mir grad lange da drüber Gedanken gemacht (bevor ich den Thread gefunden hab).... Ich kann die Meinung von thomas.h absolut nachvollziehen!

    Aber irgendwie merke ich das ich mit Economy Picking wesentlich schneller bin, und ich höre auch keinen Unterschied zum Alternate Picking....allerdings kann ich Alternate Picking nicht wirklich sicher, und neige immer zum Economy Picking...ich werd dann wohl oder übel trotzdem Alternate Picking üben, auch wenn ich keinen Unterschied merke....mal sehn wies aussieht wenn ich Alternate wirklich gut kann.
     
  14. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #14
    Hallo,
    da du mich ja zumindest unpersönlich ansprichst, hier noch meine Meinung zu deinem Posting.
    Ich beherrsche/beherrschte Economy Picking sicherlich nicht in seiner vollsten Perfektion. Aber nicht deshalb, weil ich es von Anfang an für blöd gehalten habe und nie gespielt habe. Ich war wirklich sehr lange Fan von Economy. Klar, was einfacher geht, geht einfacher. Der Weg des geringsten Widerstandes, warum fürs gleiche Ergebnis mehr arbeiten. Warum viel üben, wenn mit Economy ja eigentlich auch irgendwie doch was Schnelles rauskommt. Im Laufe der Zeit bin ich jedenfalls draufgekommen, dass das Ergebnis halt nicht das selbe ist, auch wenn man sich es selber lange einbildet: der gesweepte Ton ist einfach immer unbetont. Ich stand vor der Entscheidung: entweder lege ich mich ins Zeug und trainiere Economy bis zum Umfallen, oder ich trainiere Alternate. Ich habe mich fürs Alternate entschieden. Grund? Weg des geringsten Widerstandes. Einfach weniger Arbeit, zumal man ja durch Economy nicht auf Wechselschlag verzichten kann.
    Zu deinem Lick: Ich würde es tatsächlich mit Alternate spielen, rein aus klanglichen Gründen. Aus den gleichen Gründen, warum man manche Arpeggios halt mit Wechselschlag spielt und manche sweept.
     
  15. Ziggla

    Ziggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.07   #15
    Hab grad nochmal bisschen drüber nachgedacht bzw ausprobiert und bin trotz allem zu dem Schluss gekommen das ich Alternate Picking grade beim improvisieren für "sinnlos" (ganz bewusst in Anführungszeichen) halte. Wenn ich improvisiere konzentrier ich mich doch nicht darauf ob ich jetzt beim 2. oder 4. Klick einen Aufschlag mache (4/4 Takt) oder beim 1. und 3. einen Abschlag sondern konzentrier mich doch lieber auf das was ich spiele?
    Ich zähl dabei ja auch innerlich nicht mit, sondern hör einfach auf die Musik (bzw. den Backing Track) und richte mich danach, ohne auf mein "inneres metronom" zu hören.....
    Klärt mich auf, kommt das einfach mit der Erfahrung oder braucht mans wirklich nicht? Ich erachte das nämlich als unnötig für mich....
     
  16. comanche

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    Erstellt: 20.12.07   #16
    Es kommt immer darauf an, was Du spielen möchtest und wie es klingen soll. Angenommen Du spielst in Deinem Solo eine Skala stur aufwärts über 2 Oktaven, dann ist dies in hoher Geschwindigkeit "eigentlich" nur mit Alternate Picking möglich, wenn man Über- und Unterbetonungen in der Tonleiter vermeiden möchte. Beim Improvisieren wird sich ein Mix aus den unterschiedlichen Techniken vermutlich immer am besten machen. Ob Alternate, Economy, Legato etc. pp. – es ist schon von Vorteil, wenn man die nötige Technik parat hat und dadurch "freier" und "kreativer" Spielen kann, als wenn man durch technisches Defizit eingeschränkt wird.

    Gruß,
    Andreas
     
  17. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.07   #17
    Genau. Außerdem ist es keine Gedankenarbeit, den sturen Alternate beizubehalten - ganz im Gegenteil. Wenn mans einmal drin hat, braucht man sein Leben lang nie mehr nachdenken, von welcher Seite man einen Ton anschlägt. Der Vorteil liegt da eher beim Alternate.
    Ich weiß nicht, ob jemand das Frank Gambale Video gesehen hat, wo er dieses Economypicking (er nennts auch im normalen Spiel Sweep Picking) vorstellt. Das grenzt schon an Mathematik, weil er die Läufe so auf dem Griffbrett ummodelt, dass er sie mit Economy überhaupt spielen kann. Er ändert (!) sogar eine Melodie, um sie Economy spielen zu können. Naja, zumindest eine interessante Erfahrung, das Video...
     
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