Weltweite Aktion gegen Armut - Deine stimme gegen Armut

von ArchieAlert, 03.08.05.

  1. ArchieAlert

    ArchieAlert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.05   #1
    Erschreckende Zahlen - Erschreckende Fakten - doch eigentlich nichts neues.

    Während wir, trotz Massenarbeitslosigkeit, wirtschaftlicher Stagnation & Co., noch immer in völligem Überfluß und Luxus Leben und uns für Nichtigkeiten gegenseitig die Köpfe einschlagen, stehen Menschen in anderen Teilen der Welt vor ganz anderen Problemen - Problemen, die ihre eigene Existenz bedrohen.

    Dass Massenarmut, Unterernährung, fehlende Bildungsmöglichkeiten, Kinderarbeit, Kindersoldaten, Kinderprostitution, etc. traurige Bestandteile unserer Welt sind, sollte für niemandem etwas neues darstellen - umso erschrekender finde ich, mit welcher Ignoranz und Abgestumpftheit WIR mit diesem Thema umgehen.

    Ob Aktionen wie diese letztendlich bahnbrechende Erfolge mit sich bringen, sei erst einmal dahingestellt, doch wenn in einem Zeitalter der Quoten- & Gewinnmaximierung und der damit verbunden vollkommenen medialen Verblödung Menschen für solche Themen sensibilisiert werden, kann dies meiner Meinung nach bereits als (kleiner) Erfolg betrachtet werden.

    Meine Stimme hat die Aktion jedenfalls!

    Andere Meinungen, Kritkten, ... sind ausdrücklich erwünscht!

    MFG

    Eini

    http://www.weltweite-aktion-gegen-armut.de
     
  2. 123

    123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.05   #2
    Tjo, falls es jemanden interessiert hier meine Meinung: https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=72149&highlight=afrika

    EDIT: Bei der aktuellen Hungernot in Westafrika hätte man eingreifen müssen. Manchmal ist internationale Hilfe doch notwendig. Aber meiner Ansicht nach kann die Armut nur bekämpft werden, wenn die armen Staaten in die Lage kommen sich und ihre Bevölkerung selbständig erhalten zu können.
    Umdenken und Umstrukturierung ist wichtiger als ständige Spenden.
     
  3. Black_Plek

    Black_Plek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.05   #3
    Bevor immer wieder riesige Massenbeträge gespendet werden, sollte man zuerst etwas an der politischen Situation in diesen Ländern unternehmen (wie man das anstellen soll, ist natürlich wieder eine andere Frage). Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen, an die das Geld im guten Glauben gespendet wird, auch nur 1/10 von den Beträgen jemals zu Gesicht bekommen. Bestes Beispiel ist da Äthiopien: Die Transportunternehmen, die die gespendeten Güter zu den Betroffenen bringen sollen, sind verstaatlicht(!!!) und werden gleichzeitig von den Spendenden bezahlt, diese Güter überhaupt zu transportieren. Das heißt, dass die Regierung da unten mit dem Sterben des eigenen Volkes Geld verdient, indem sie nach dem Motto "Wenn Ihr uns nicht die Transportkosten bezahlt, gehen die Spenden nirgendwohin" die Hände aufhält. So etwas wird eigenartigerweise bei all den Spendenaufrufen immer verschwiegen.
     
  4. harvi

    harvi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.05   #4
    ich halte nichts von solchen Organisationen und Events, das ist Pseudo-Hilfe zur Beruhigung des Gewissens. Diese Probleme muss man anders angehen, aber man hat allen Grund pessimistisch zu sein wenn man daran denkt dass die Verantwortlichen (die zusammen wirklich was reißen könnten) sich nicht aufraffen werden.