Wenig Rechenleistung> Linien exportieren zu Subgruppen <> Subgruppen kontra Export

von pablovschby, 22.10.05.

  1. pablovschby

    pablovschby Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #1
    Forum,

    Mein Rechner ist ein ganz langsamer (AMD XP3000+, 266Mhz FSB...1GB RAM).

    Wenn man auf einem Mischpult Subgruppen macht, in welche dann gewisse Gitarrenlinien umgeleitet werden, ......... hat man dann nicht den gleichen Effekt, wie wenn man einfach die Spuren, die in diese Subgruppe umgeleitet werden, als 1 Wave exportiert?

    Da meine Rechenleistung ziemlich mager ist und ich trotzdem nicht auf die beste Aufnahmequalität verzichten will...... dachte ich, ich würde bspweise 1 Cubase file machen, in welchem ich nur die Gitarrenlinien aufnehme. Dann könnte ich jede Gitarrensubgruppe einzeln als solche exportieren und in einem Haupt-file importieren als solche. Und dann die Gruppen effekte drauftun (bischen Kompresse oder was auch immer).

    Gibts da Qualitätseinbussen? Inwiefern?
    Danke
    pablo
     
  2. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 22.10.05   #2
    Qualitätsunterschiede gibt es nicht, allerdings verstehe ich auch nicht genau wie du das vor hast. Vor allem verstehe ich ich nicht was an einem Athlon XP3000+ "ganz langsam" sein soll. Was zeigt denn die CPU-Auslastung (VST-Leistung) bei dir an? Ich habe sogar "nur" einen Athlon XP2000+, und damit kann ich gut arbeiten - momenatn hab ich ihn sogar wegen Hitzpreoblemen runtergetaktet. Hat Cubase eine FreezeFunktion? Zum Aufnahmen und abspielen bracuhst du fast keine CPU-Lesitung, auch bei sehr vielen Spuren. Erst wenn Du Effekte hinzufügst wird die CPU ausgereizt - aber bei einem Atholn XP3000+ dürfte du da nicht so schnell an die Grenzen kommen, dass Du dir da jetzt schon Gedanken über ein solch spezielles Procedere machen müsstest.
     
  3. pablovschby

    pablovschby Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #3
    Was an meiner Anleitung verstehst du nicht?

    Ich mache einfach 1 Cubase-File, mit welchem ich ausschliesslich die Gitarren aufnehme. Daraus mache ich dann 4 Exporte (sozusagen als Gruppen).

    Im Endfile, wo ich dann später auch noch die Stimmen aufnehme, importiere ich diese 4 Gitarrenfiles und mach dann nur noch die Gruppeneffekte drüber.
    Bis ein Lied fertig ist, ist die meist so ausgelastet, dass ich Kompromisse mit Effekten machen muss.
    Für VST-Instrumente hat mein SX2 das. Für Plugins auf Kanälen aber imho nicht, bisher nix gefunden.

    Ich werde es wahrscheinlich so lösen, dass ich einfach nach wie vor das Drumkit from Hell2 in einem separaten File programmiere, die einzelnen Linien (BD, SN, HH, Crashes, Toms) als Stereo-Files exportiere und dann im End-File (das File, wo dann gemischt wird) diese importiere.

    Die Hauptfresser der CPU-Leistung sind verschiedene Kompressoren auf den Gitarren, verschiedene Halls auf den Voices. Bei 60 Linien ist das auch für meinen PC nicht mehr schön. VST-Instrumente kann man dann auch in der Freeze-Funktion vergessen. Die brauchts dann als rohe Waves, wie erwähnt. Ein gefreezed VST-Instrument braucht nämlcih mehr CPU als ein rohes Stereo-Wave.
    Thx.
     
  4. Little_Raven

    Little_Raven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #4
    Diese kleinen PluIns ziehen ja auch nicht besonders viel....


    Das hört sich schon besser an.
    So mache ich es beim Bass (Broomstick) und Orchester (Edirol).
    Trotzdem solltest du vielleicht mal nachsehen, ob nicht anders Rechenleistung eingesparrt werden kann.

    Hall als Send.
    VSTi auf minimale Anzahl von erforderlichen Ausgängen routen etc.
     
  5. pablovschby

    pablovschby Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #5
    Eine Frage zu Hall als Send:

    Man sollte doch für möglichst alle Stimmen den gleichen Hall nehmen, weil ja in Wahrheit der Raum ja auch der Gleiche ist, in welchem man halt spielt.

    Aber wenn ich bspweise Wunderverb auf einen FX-Send setze und dort dann Hintergrundstimmen und Hauptstimmen hinschicke, mit so -10 bis -6dB, dann tönt der Hall einfach völlig anders, als wenn ich ihn über den Kanal vor den Kompressor der Stimme setze bspweise.

    Was nutzt ihr für Reverb-PlugIns? Die von TC electronics habe ich beim Kollegen mal gehört und davon bin icch eig. kein Fan.
     
  6. Funkateer

    Funkateer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #6

    Dass der Hall anders klingt könnte an den Wet/Dry Einstellungen liegen.
    Wenn du den Effekt als Insert einschleifst regelst du damit das Verhältnis zw. trockenem und Hallsignal.
    Benutzt du ihn als Send-Effekt solltest du auf 100% Effektanteil bzw. Wet stellen.

    Könnte aber auch an der Reihenfolge deiner Effekte liegen, also ob du zB. dann entweder ein bereits komprimiertes Signal oder ein noch nicht kompr. Signal zum Effekt schickst bzw. davor oder danach den Effekt einschleifst.
     
  7. pablovschby

    pablovschby Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #7
    Das mit dem Wet/Dry ist mir klar, werd ich wohl ändern. Da ja das Dry-Signal nur über den Kanal kommen sollte und nur der Effektanteil über den Fx-Send.

    Wenn als Insert: Signal > Hall > Kompressor > Out.

    Wenn als FX-Send: Signal > Kompressor > Fx-Send.

    Es ist doch üblich, den Fx-Send so einzusetzen, oder? Würde man nämlich ein unkomprimiertes Signal dahinschicken, müsste man den Effentanteil dort dann komprimieren. Das wäre aber dumm, denn dann wären mehr oder weniger alle Effektanteile aller dorthingeschickten Signale gleich laut.

    Thx.
     
  8. Funkateer

    Funkateer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #8
    ...ja ich glaube auch, dass das eher eine ungute Vorgehensweise ist. Ich würde auch das bereits komprimierte Signal zum Effekt schicken.
     
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