wenn ihr mal kinder habt....

von San-Jo, 31.12.04.

  1. San-Jo

    San-Jo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #1
    hallo leute,
    mir ist so durch den kopf gegangen, wie es einmal ist, wenn ich kinder habe und er/sie dann mal ein instrument (gitarre) lernen "soll/will". ich bin damals nie richtig unterstützt worden und hab auch meinen lehrer damals selber bezahlen müssen. klar würde ich ihn/sie richtig unterstützen, aber es sollte halt schon klar sein, dass es ein ernst gemeintes hobby ist. da tut es für das erste jahr auch ne billig-klampfe und irgend ein kleiner brüllwürfel. falls das interesse dann doch da wäre, dann würd ich auf jedenfall richtig unterstützen, damit man nicht mit nem scheiß weiterspielen muss und einem vielleicht irgendwann die spielfreude "flöten" geht.

    bin mal auf eure meinungen gespannt.

    gruß joachim

    p.s.:
    es gibt ja bestimmt auch leute mit kindern hier. wie geht ihr mit der sache um?
     
  2. Jag-Stang

    Jag-Stang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #2
    jup denk ich auch denn wenn du nem kind alles bezahlst(super gitarre,guter verstärker)also wirklich luxus, dann muss das kind auch nichts dafür tun und ihm vergeht den spass....denn wirklich spass hat man nur(jedenfalls ich) wenn ich spare und arbeite und wenn ich dass geld habe geh ich mir was kaufen...komme mit freudentränen*übertreib* ausm laden und kann stolz sagen:dass hab ich mir VERDIENT :great:
     
  3. AlBundy

    AlBundy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #3
    naja also ich werd meine Kinder in den Sport schicken (sport muss sein ;)) und wer "will" darf halt ein instrument lernen wobei ich nicht gleich mit e-git anfangen würde, ich würde ihnen erst ne Akustik kaufen und dannn so mit 13/14 ne e-git.
     
  4. Holo

    Holo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #4
    Jo Sport is schon wichtig (solln ja net so enden wie ich :D )! Aber bei Gitarre würde ich sie auch unterstüzen. Ich muss auch alles selber bezahlen, nur den Unterricht bekomme ich von meinem Opa bezahlt. Erste Gitarre und Amp gibts schon "sponsort by Daddy" genau wie den Unterricht.

    Achso...mal ganz ehrlich! Ich glaube die meisten Kinder werden automatich drauf kommen. Der Vater oder die Mutter zocken am Tag bissi Gitarre und die Kinder schaun. Irgendwann wolln sie das auch probieren und schon ist es soweit. Man setzt sich hin und zeigt ihnen ein paar Griffe und lässt sie auf ner ältereb Gitarre spielen. So stelle ich mir das vor :)
     
  5. Cryin' Eagle

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    Erstellt: 31.12.04   #5
    Ich werde das so handhaben wie es meine Eltern bei mir gemacht haben.
    Wenn meine Tochter / mein Sohn ein Instrument spielen will wird es 100% unterstützt egal was für ein Instrument es ist.
    Ich werde, wenn es mir finanziell möglich ist, keine absoluten Billiginstrumente kaufen sondern diesen Schritt überspringen und Instrumente zulegen die sich qualitativ in der fortgeschrittenen Klasse bewegen.

    Ich vertrete die Meinung, dass es umso mehr Spaß macht je toller ein Instrument klingt.
    Ich möchte nicht, dass meine Kinder auf einer HB Gitarre lernen sondern ich möchte, dass ihnen das Instrument von Anfang an Spaß machen kann und sie nicht durch irgendetwas enttäuscht werden und auf Grund dessen das Instrument in die Ecke legen.

    Unterricht wird natürlich bezahlt, gar keine Frage !
     
  6. slash83

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    Erstellt: 31.12.04   #6
    meine kinder müssten definitv was machen in dieser hinsicht. ob sie möchten oder nicht. sowas dient nicht nur der musikalischen ausbildung, es werden auch sachen wie konzentrationsfähigkeit gefördert. außerdem lernen die kinder dann mal was durchzuziehen.

    auf jedenfall würden meine kinder instrumente spielen.
     
  7. Slaughthammer

    Slaughthammer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #7
    ich werde es ähnlich handhaben wie meine eltern: möglichst alle in der familie was mit musik am hut, dann musikalische früherziehung (flötenunterricht mit 4 oder sowas) und dann freie instrumentenwahl. und sport sollten sie auch machen (mach ich ja schließlich auch). ich denke, wenn man immer was mit musik im haus zu tun hat, kommen die kinder von alleine darauf, dass sie das auch wollen. und gitarren wird es in meinem haus ja wohl genug geben :) ;), obwohl ich mich auch freuen würde wenn mein kind später ein klassisches instrument lernen möchte, z.B. Geige, Chello oder klavier. vielleicht sollte ich meinen kinder pflichtklavierunterricht aufbrummen, da hat man immer was von, alleine die theorie die man dabei lernt, kann man auf alle instrumente anwenden. oder ich bau das klavier in die musikalische früherziehung ein. mit 4 sind kinder ja noch gut beeinflussbar. und wenn es dann erstmal feuer gefangen hat, wird es hoffentlich bei der musik bleiben....
     
  8. Ayu

    Ayu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #8
    Ne, so streng würde ich das nicht handhaben.Meine Kinder würde ich zu nichts zwingen, sondern hoffentlich so wie ich selbst die Welten der Musik kennen zu lernen.Sport ist aber genau so wichtig.Wenn ich aber jetzt mich mit einem Kollegen vergleiche, der keine Musik hört, sondern nur den ganzen Tag Videospiele spielt und so gut wie keinen Sport betreibt, finde ich das einfach ein trostloses Leben und das will ich meinen Kindern sicher nicht antun!
    Wenn die Kinder noch ganz jung sind und ich als Vater viel Musik höre, glaube ich das sie früher oder später auch ein Sinn für Musik bzw. ein Instrument spielen wollen und nicht so wie mein Kollege enden wollen... :D
     
  9. San-Jo

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    Erstellt: 31.12.04   #9
    das mit dem sport ist auch so ne sache, denn ich hab mich damals entscheiden müssen zwischen sport und der musik, da das meine komplette woche in anspruch genommen hat. ich hab mich für die musik entschieden, da mir das wichtiger erschien. und musik kann ja schließlich auch hochleistungssport sein. :p
    ich find eure meinungen super, bin gespannt, was noch alles kommt.
     
  10. BallzOfSteel

    BallzOfSteel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #10
    Also ich hatte ab meinem sechsten Lebensjahr "Pflichtklavierunterricht" und ich fand es dermaßen scheisse, dass ich mich irgendwann nur noch gesträubt hab. Mit 12 hab ich dann aufgehört und dann seit ich 14 bin spiel ich E-Gitarre. Aber mir hatte der Klavierunterricht auf jeden Fall für ne weile die Musik verdorben weil es einfach Zwang war und ich den nicht abkann. Darum würde ich davon eher abraten.

    Was meine Kinder betrifft: Ich werde sie zu absolut gar nichts zwingen. Auch von einer frühen Musikschule usw. halte ich nicht viel. Wenn sie es wollen dann würde ich sie unter Umständen zum Klavierunterricht schicken, aber es muss wirklich freiwillig sein. Ansonsten lasse ich ihnen freie Wahl und wenn sie mit Musik nichts am Hut haben wollen, solls mir auch recht sein.
     
  11. Ayu

    Ayu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #11
    Genau so seh ich das auch.
    Ich meine das die Kinder, welche durch Zwang ein Instrument erlernen sollen, an dem was sie machen einfach keine Freude haben werden, da sie lieber etwas anderes tun wollen und so im Unterricht eh nur an anderes denken und sich nicht auf das was sie tun müssten! zu konzentrieren.
     
  12. Spittbull

    Spittbull Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #12
    Auch ich werd´s ähnlich machen wie schon meine Eltern:
    Werd mein Kind in die musikalische Früherzziehung schicken - sprich:
    Blockflötenunterricht. Das Kind lernt Noten zu lesen und hat den ersten Umgang mit der Musik. Ausserdem fördert eine musikalische (früh-) Erziehung Koordinations- und Konzentrationsfähigkeiten. Danach stell ich es meine Kind frei weiter zu machen was die Musik betrifft. Für Musik und Sport wird es die nötige finanzielle Unterstützung IMMER bekommen - was die Grundlagen betrifft. So würde ich meinem Kind ne Squier Strat oder ne Ibanez für den Anfang kaufen, was relativ billiges mit guter Qualität.
    Dazu nen kleinen 30watt Amp oder so - das würde reichen und wenn ich dann sehen würde, dass ein Fortschritt zu erkennen sei, dann würd ich evtl auch mehr investieren, aber im Grunde sollte sich das Kind dann auch selbst sein Besitz erarbeiten. Zumindest teilweise - ist natürlich auch stark vom Alter abhängig. Aber so stell ich´s mir im Grunde vor.
     
  13. Marcello

    Marcello Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #13
    Meine Eltern haben mich früher auch zu irgendwelchen Sachen zwingen wollen, aber da hatte ich nie Lust drauf und das immer boykottiert.
    Die Gitarre und den Amp habe ich mir selber erspart und für mich ist es auch wichtiger weil ich dann viel mehr motivation habe als wenn mir einer den Packen da hinstellt.
    Das ist aber auch bei allen unterschiedlich.
    Ich würde mein Kind schon etwas zur Musik und Sport leiten, aber nicht zwingen.
    Wenn er/sie auf den Geschmack kommt dann auf jeden Fall unterstützen wenn es erforderlich ist.Denn vielleicht sind meine Kinder ja auch wie ich und wollen es sich selber kaufen ;)
     
  14. Dizzy Reed

    Dizzy Reed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #14
    Also dass hier ein paar ihre Kinder zwingen wollen :screwy:

    Konzentrationsübung mag sein, aber ich denke mal die entwickelt sich nicht so super wenn das Kind gezwungen wird, keinen Spaß an der Sache hat, sondern es einfach nur als Pflicht ansehen wird.

    Ich werds so machen, wie meine Eltern. Als ich klein war, war ich auch in der Musikalischen Früherziehung und im Kirchenchor. Ich werde probiere, das meinem Kind schmackhaft zu machen, aber wenn es nicht will - ok.

    Was es dann später (7 und weiter) machen will, soll es selber entscheiden. Ich habe dadurch, dass meine Schwester Klavier gespielt hat, Keyboard gespielt. Ich hatte am Anfang erst mal eine kleines Keyboard, aber dann hab ich ein großes zu Weihnachten bekommen. Als ich 9 oder so war, wollte ich nicht mehr Keyboard spielen - okay. Meine Eltern haben mich einfach abgemeldet. Danach war ich mal kurz im Tischtennis-/Judoverein, haba ber ansonsnsten nix gemacht, nur Videospiele gespielt. Und meine Eltern haben mich zwar nicht finanziell oder so unterstützt (fänd ich bei Videospielen auch falsch), aber sie haben es akzeptiert. Und tada, vor nem Jahr oder so, wollte ich Gitarre spielen. Ich habs auch einfach gemacht. Ich hab meine Videospielsachen verkauft und Geld gespaart. Dann ist mein Vater mit mir zum Musicstore gefahren und ich hab Sachen gekauft, wohlgemerkt von meinem Geld. Ich finde, ab einem gewissen Alter (so 10, 11) ist es viel wichtiger, dass die Kinder wirklich selber mit ihrem Geld umgehen. Klar, Gitarrenunterricht bezahlen meine Eltern, aber mein sonstiges Eqipment hab ich alles selber bezahlt bzw. zu Weihnachten/Geburtstag bekommen. Okay, wenn mir z.B. bei ner neuen Gitarren 50 oder 100 Euro fehlen, wär mein Vater der letzte der sagen würde Pech gehabt, aber ich würd ihm das Geld dann wiedergeben.

    Viel cooler ist es auch, wnen die Eltern sich für die Dinge ihrer Kinder interessieren, zum Beipsiel hat mein Vatter manchmal GameCube mit mir gezockt, kam mal mit zum Gitarrenunterricht und neulich wollte er mir mir über Les Pauls reden :o
     
  15. Slaughthammer

    Slaughthammer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #15
    das ist sicherlich wichtig.... (aus eigener erfahrung)
     
  16. lovemefender

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    Erstellt: 31.12.04   #16
    Jo sicher aber ich werd drauf achten dass ihnen nicht das selbe passiert wie mir :D

    Ich wollt schon mit 4 Geige lernen, mit 6 hab ich dann ein Jahr Privatunterricht bekommen und mit 7 bin ich an die Musikschule gekommen. Pech dabei: Meine Lehrerin war eine dumme Furie. Ein Jahr hab ichs ausgehalten, dann die Geige an den Nagel gehängt, mir geschworen nie wieder ein Saiteninstrument anzufassen und alles verdrängt (nach nur einem Monat konnte ich keinen Ton mehr spielen, ehrlich!) Meine Familie war traurig, von wegen Talentverschwendung und so weiter.

    So lebte ich dahin bis vor einem Monat (bin jetzt 15 2/3)
    Da ich mein Leben für höchst sinnlos befand (ich geh in die Schule, schreib gute bis sehr gute Noten, komm nach Hause, setz mich an den Computer - aus) und aus einem spontanen enthusiastischem Anfall heraus beschloss ich, jetzt wieder ein Instrument in Angriff zu nehmen: Und voilla: Hab E-Gitarre :D

    Ich will eben schaun, dass wenn ich mal Kinder haben werden wollen tu ( :D ) sie eine bessere Ausbildung darin haben und gute Instrumente :)
     
  17. newgoten

    newgoten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #17
    ich finde, wenns um die erste ordentliche gitarre geht, können die eltern es ruhig bezahlen. Naja, gut spielt ja auch immer eine rolle wie viel sie verdienen. Aber man kann sich ja auch sowas auch zu weihnachten oder geburtstag wünschen. hab ich zum beispiel gemacht.

    aber ich würde meinen kinder(n) eine kleine e-gitarre kaufen, weil es bei ner akkustik nach ner zeit an der brust weh tut. ich weiß ja noch wie das bei mir war, wo ich mit 4 jahren paar griffe auf der akkustik versucht hab. da wär mir ne schmale e-gitarre lieber gewesen. später kann man ja immer noch auf ner akkustik zurückgreifen.

    aber ich denk ma ich werd meinen kindern selber unterrichten. is viel billiger und so verbringt man mit dem kind auch eben mehr zeit.
     
  18. FuckingHostile

    FuckingHostile Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #18
    Da gilt es den goldenen Mittelweg zu finden. Wird man zu wenig unterstützt dann macht es keinen Spass, aber ich kenne auch Leute die bekommen alles hinterhergeworfen und das finde ich auch nicht gut weil sich die "Kinder" dann daran gewöhnen immer nur mit Spitzenequipment zu spielen und das finde ich falsch. Meiner Meinung nach sollte das Eqipment zumindest in gewisser Weise der Zeit entsprechen die man schon spielt und auch mehr oder weniger den eigenen Fortschritten. Wer 1 Jahr spielt und nicht weit über Powerakkorde raus ist braucht halt kein Halfstack und keine 700€ Gitarre. Wer 20 Jahre spielt und in jeder Beziehung ein alter Hase ist, dem gönne ich auch ein Gitarre für mehrere tausen Euro. Es gilt halt die Balance zu finden. Ich nerve auch immer nach mehr Unterstützung obwohl ich eigendlich im Moment nichts dringend benötige. Das macht es für die Eltern natürlich schwer zu messen ob mehr Unterstützung nötig ist. Besonders wenn sie von der Materie wenig Ahnung haben.
     
  19. Antje

    Antje Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 31.12.04   #19
    So jetzt kommt hier mal ne Mutti zu Wort. Man sollte die Kinder schon alleine entscheiden lassen, was sie wollen, doch manchmal brauchen sie einen kleinen Schupps in die eine oder andere Richtung. Mein Kind war auch in der Musikalischen Früherziehung, wo er erst nicht so richtig hin wollte, es ihm dann aber ganz toll gefallen hat. Anschließend hat er dann Blockflöte gelernt aber irgendwann verlief es sich. Dann bin ich auch ein großer Befürworter von Sport. Da musste ich ihm auch einen kleinen Schupps geben, obwohl er sich aussuchen durfte, welche Sportart er betreiben will (was für ein Zufall, die selbe wie ich ;) , Volleyball), welche er jetzt auch mit Begeisterung ausübt. Erstmal ist es Körperlich gut und auch für die Psyche und den Charakter. Man kann dort gut seine Aggressionen oder seinen Frust abbauen. Und wissenschaftlich bewiesen ist, dass musizierende Kinder intelliegenter sind und ausgeglichener und das Gewaltpotenzial bedeutend geringer ist, also bei Sportlern und Musikern.
     
  20. roemer

    roemer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.04   #20
    Also ich würd zuerst den Musikgeschmack sicherstellen. Soll schliesslich kleine Rocker geben und keine HipHopper :D Und dann is das Interesse automatisch da, wenn se ihre Lieblingslieder nachspielen können. Ich wurde nie unterstütz in sachen Musik, vorallem wollt ich eigentlich nichts lernen. Bis ich dann irgendwann begonnen hab Rockmusik zu hören, seit dem wars mein Traum ne E-Gitarre mit Verstärker zu haben. Denn Traum hab ich mir dieses Jahr erfüllt und ich bin täglich fleissig am spielen :great: