Wer von Euch kennt alle Töne?

von occhio, 02.04.08.

  1. occhio

    occhio Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #1
    Wer von Euch kennt alle Töne auf dem Griffbrett sofort und ohne nachzudenken ??

    Frage dann an die Könner:

    Wie schafft man sich das am besten drauf??
    Ich bin Keyboarder/Notist/Sänger/Komponist und habe aber als Jugendlicher
    Gitarre ohne Noten, nur nach Griffbildern und "Vierecken" gelernt.
    Nun fällt es mir wirklich extrem schwer, mein Gehirn "umzuprogrammieren", weil ich das, was ich auf dem Piano kann natürlich auch auf der Gitarre spielen möchte....
     
  2. mitti

    mitti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #2
    Ich kenne sie nicht aber ich finde sie :/

    Wird auch immer besser nur es kostet einige Zeit bis man sich wirklich die Töne merkt.
    Ich gehe mit dem System -5 bzw +7 vor. Heißt E-Saite 5 Bund A -5 ist auf der nächsten Saite auf 0 (leersaite) das A.

    Auf der h Saite muss man natürlich beachten das sie einen Halbton tiefer gestimmt ist.
     
  3. Dom1702

    Dom1702 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #3
    Hallo,

    das Prinzip dahinter ist meiner Meinung nach total einfach.

    Fängst bei der tiefen E-Saite an:

    Leer angeschlagen: E
    1. Bund: F
    2. Bund: F#
    ...G G# A A# B C C# D D# E
    ..wobei E wieder der 12. Bund ist.
    In der Reihenfolge machst du bei der A-Saite weiter... A A# B C usw. usw. bis du beim 12. Bund wieder bei A bist.

    Wenn du das ab und zu durchgehst und Übungen dazu findest, hast du dir das ganz schnell eingeprägt :)
     
  4. occhio

    occhio Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #4
    Je nun, das ist schon alles klar soweit,- wenn ich kurz nachdenke, habe ich alle Töne,-
    aber mein Problemchen ist subtiler: ich habe selbst klass. Klavier studiert und kann ganz gut vom Blatt spielen. Die Klaviatur kenne ich also wie meine Westentasche, d.H. ich kenne mich da blind aus; genau das will ich auf der Gitarre, und zwar so, dass ich nicht kurz nachdenken muss.

    Dazu fehlen mir einfach die richtigen Übungen...

    any other ideas???:D
     
  5. mitti

    mitti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #5
    Naja, da hilft nur auswendig lernen oder warten bis du sie automatisch kannst.
     
  6. Pilot9

    Pilot9 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #6
    Nunja, ich würd bei einfach versuchen bei allem was ich spiele die Töne laut mitzusprechen, ich denke so prägt man sich das mit der Zeit ganz gut ein.
     
  7. Pilot9

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    Erstellt: 02.04.08   #7
    Nunja, ich würde einfach versuchen bei allem was ich spiele die Töne laut mitzusprechen, ich denke so prägt man sich das mit der Zeit ganz gut ein.
    Man sollte dann natürlich entsprechend viel verschiedenes spielen, um sich nicht immer nur auf einige, wenige Lagen zu fixieren.
     
  8. .mArkY

    .mArkY Registrierter Benutzer

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  9. James Root

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    Erstellt: 02.04.08   #9
    catch 'em all... ich hatte sie alle :D

    ähm, ich würde auch auf gewöhnung und training tippen. irgendwann gehts im schlaf, träumend von verschiedenen tuninings und stimmungspannen ;)
     
  10. occhio

    occhio Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.08   #10
  11. J.B.Goode

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    Erstellt: 03.04.08   #11
    ich denke es kommt mit der Zeit, am anfang hatte ich schwierigkeiten alle noten zu lernen, also habe ich die natürlichen Töne (weiße Klaviertasten) mir eingeprägt. und die Halbtöne kammen von alleine. Nach ca. 2-3 Jahren konnte ich alle Noten aus dem Bauch.
     
  12. m5871

    m5871 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.08   #12
    Also, da hast Du Dir ne Aufgabe gestellt!

    Gitarre vom Blatt spielen gehört zum Schwierigsten, was es gibt, selbst Profis sind da oft sehr eingeschränkt/bescheiden, was ihre Fähigkeiten betrifft.

    Das liegt am Instrument, auf dem Klavier z.B. gibt's ja jede Note genau einmal, wenn man die Note sieht, weiß man sofort wo man drücken muß.

    Auf der Gitarre eben nicht, da gibt's viele Töne mehrfach, und oft muß man vorher wissen wo es hingeht, denn nicht alles kann man in jeder Lage spielen. Man muß also immer ein paar Takte voraus lesen. Spielt man Akkorde und Melodie, hat man nicht: linke Hand Akkord, rechte Melodie, sondern beides in der linken, und jeder Finger wechselt ständig die Bedeutung, mal greift er Melodieton, dann wieder Akkordton.

    Dann würde ich empfehlen, im Dunkeln zu üben, denn man sollte

    1. eh nicht auf das Griffbrett schauen, also gewöhnt man sich das am Besten erst gar nicht an,

    2. Melodien singen oder hören und dann nachspielen (z.B. Happy Birthday kann jeder singen, aber die wenigsten Gitarristen kriegen das beim ersten Versuch hin, auch recht gute haben da manchmal Schwierigkeiten!)

    So bekommst Du mit der Zeit ein Gespür dafür, wie Melodien/Töne auf dem Griffbrett liegen, und kannst das bald in jeder Lage anwenden.

    Ob Du dann immer sofort weißt, daß z.B. g-Saite 10.Bund ein f ist, oder A Saite 9.Bund ein fis, ist m.E. nicht so wichtig.
     
  13. MechanimaL

    MechanimaL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.08   #13
    ich kenne alle töne, blöd ist nur, dass ich sie in der std. stimmung gelernt hab und da ich jetzt auf d-std. spiele stimmen sie natürlich nicht mehr ^^
     
  14. cosmodog

    cosmodog Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.08   #14
    Hallo occhio,

    ich würde dir das Thema "Improvisation lernen durch Verschmelzen von Tonleitern auf Basis Pentatonik" empfehlen. (Ist in diesem Board gepinnt. Ich weiß nur nicht, wie man intern verlinkt) Dort gibt es das sogenannte "Big Picture". Sieh Dir das an!

    Wenn Du vom Klavier kommst kennst Du ja die ganze Theorie. Ich denke, die Lösung deines Problems könnte das Lagenspiel sein. Nimm zum Beispiel die Lage vom 5. bis 8. Bund und suche alle Töne der C-Dur-Tonleiter. Die spielst Du rauf und runter (z.B. in Terzen, in Vierergruppen usw.) bis sie sitzt. Empfehlung: Lege sie so, dass Du drei Töne pro Saite spielst. (a-h-c auf E-Saite, d-e-f auf A-Saite, g-a-h auf D-Saite, c-d-e auf G-Saite, f-g-a auf H-Saite, h-c-d auf e-Saite)

    Nun hast Du die Möglichkeit, dieses Muster bundweise, also halbtonweise zu verschieben. Wenn Du weisst, wo der Grundton liegt, steht Dir sämtliches Tonmaterial zur Verfügung.

    Dann lernst Du die nächste Lage und arbeitest dich so über das ganze Griffbrett. Es dauert natürlich etwas, aber ohne Übung geht es nicht.

    Aber wie gesagt: Wenn Du klassisches Klavier beherrschst, kennst Du das ja.

    Gruß

    Andreas
     
  15. phaeton2k

    phaeton2k Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.08   #15
    Hallo :)
    Was mich in dieser Richtung sehr weit gebracht hat, sind Pentatoniken. Wenn du die Pentatonikmuster und die dort Vorhandenen Grundtöne kennst und immer wieder übst lernst du es recht gut. Denn wenn du anfängst kannst du dich durch die Pentatoniken von einem Grundton zum anderen über das Griffbrett bewegen, nach einer Weile weißt du schon wo der nächste Grundton dann ist. Schau dir dazu am besten folgendes an:
    https://www.musiker-board.de/vb/faq...-pentatonik-moll-tonleiter-dur-tonleiter.html
    Oder folgender link speziell für deine Frage:
    https://www.musiker-board.de/vb/faq...wo-liegen-welche-t-ne-auf-dem-griffbrett.html

    MfG
    Sascha

    Edit/ Oh ich sehe das Cosmodog der gleichen Meinung ist ^^
     
  16. Schrax

    Schrax Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.08   #16
    mir hat folgende Übung gut geholfen: (wird dir als Pianist glaub ich auch gut gefallen)
    Versuch dir mal alle "weißen Tasten" auf der Gitarre vorzustellen, also alle Töne ohne Vorzeichen.
    Dann fange an sie auf folgende Art zu spielen:
    zB. vom IIX Bund weg:
    ---------------------------------------------------------------------------------12---------8--
    ------------------------------------------------------------12---------8----10---------10------
    -------------------------------------12----------9-----10---------10----9---------12------------
    -----------12-----------9-------10----------10-----9---------12-----------------------------------
    ------10------------10-------8----------12-----------------------------------------------------
    ---8------------12-------------------------------------------------------------------------

    Diese Art die Töne zu visualisieren hilft wirklich viel- am Besten dann halt noch mit "mitsprechen"- aber das suchen der Fingersätze hilft eigentlich schon genug...
    Auf diese Art wie oben beschrieben kannst du dann alle Fingersätze von C-Ionisch durchspielen- die hast du dann bald echt drauf und beim Improvisieren hilfts auch total viel ;)

    P.S.: Lass dich nicht entmutigen! Ich kann mir gut vorstellen, dass es ein ganz schöner Krampf sein muss vom Klavier auf die Gitarre zu wechseln, da man am Klavier ja zumindest mal die C-Ionisch Tonleiter "vor sich liegen" hat... Die Gitarre ist da leider um einiges unübersichtlicher... Aber mit der Zeit gehts ;)
     
  17. roastbeef

    roastbeef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.08   #17
    jop, geht halt nur mit übung...
    geh das griffbrett 1 - 2 mal am tag durch, dann geht das schon
     
  18. occhio

    occhio Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.08   #18
    Vielen Dank an alle für die Super-Ideen!!
    Da war nun soviel Stoff dabei, dass ich nun erstmal zu tun habe...die erwähnten Workshops habe ich mir gespeichert: :great:
    LG,
    Rainer
     
  19. foxy-s

    foxy-s Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.08   #19
    Alle Noten kennen am Klavier ja ,ist einfach
    An der Gitarre würde ich sagen nicht unbedingt so fern man nicht in die Tiefen des Jazz geht.

    Mal soll ja nicht denken ...sondern spielen

    An der Gitarre reicht die Root zu kennen , denn hier ist viel wichtiger die Scalen - Pattern z.B vom Blues auswendig spielen zu können .

    mfg
     
  20. nightrain427

    nightrain427 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.08   #20
    Pentatonikpatter sind ein guter Anfang
     
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