Westerngitarre bis 1000 Euro

von tdo, 14.07.20.

  1. tdo

    tdo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.20   #1
    Hi Zusammen,

    eigentlich bin ich eher auf der E-Gitarre zuhause. Würde mir aber jetzt gerne doch mal gerne eine Akkustikgitarre zulegen weil manche Sachen auf einer Akkustikgitarre einfach besser klingen ;)
    Ich hätte ganz gerne eine Gute und Vernünftige Gitarre also quasi die 80/20 Lösung :)

    Der Fragebogen:




    (1) Wie hoch ist das (eingeplante) Budget? Wo liegt die finanzielle Grenze, die auf keinen Fall überschritten werden soll?
    so plus minus 1000 Euro



    (2) Soll es eine Westerngitarre, Klassische Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...schiede-zwischen-konzert-westerngitarren.html )
    Eine Westerngitarre


    (3) Welche Arten des Kaufs kommen in Frage? Neukauf, Gebrauchtkauf? Internet- oder Ladenkauf? In letzterem Falle: Möchtest du eine Empfehlung für ein Fachgeschäft? Wenn ja, welche Gegend?
    Internet / Ladenkauf


    (4) Wo setzt du das Instrument primär ein (Zu Hause, Bühne, Studio?) und wie groß ist deine Erfahrung mit akustischen Gitarren?
    Zuhause


    (5) Suchst du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ?
    -


    (6) Welche Korpustypen / Korpusgrößen kommen für dich in Frage? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...m-pickups-bei-akustikgitarren.html#post651036 )
    Dreadnought



    (7) Welche Sattelbreite würdest du bevorzugen? Gibt es Vorlieben zu Halsdicke oder -form?
    -


    (8) Welche Features sind dir besonders wichtig?
    [x] Massive Decke
    [x] Massiver Boden und Zargen
    [] Cutaway
    [] Tonabnehmer



    (9) Hast du Wünsche bezüglich der Holzsorten?

    Decke:
    Boden & Zargen:


    (10) Weitere Wünsche wie Optik, klangliche Eigenschaften (mit Vergleich?) oder sonstiges:

    Danke euch
     
  2. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.07.20   #2
    Nach fast 24 Stunden noch keine Reaktion. Passiert selten...

    Vielleicht auch, weil Angaben gerade zu den Punkten fehlen, die wichtige Unterscheidungsmerkmale betreffen. Ein Beispiel: 10 (klangliche Eigenschaften). Das wird oft von Leuten, die von der Stromgitarre kommen, unterbewertet (vermutlich, weil bei der Stromgitarre Tonabnehmer und Verstärker plus evtl. noch Effekte den Klang sehr viel mehr formen. In der Akustikwelt muss es aber die Konstruktion richten...). Gerade wenn eine Akustik gesucht wird,
    , läge es von daher nahe zu sagen, welche Sachen das sind.

    Sonst ist kaum mehr zu erwarten als "Hey, ich hab die ganz tolle XXY, kauf die" - oder ein Verweis auf einen Onlineshop mit entsprechenden Filtern. Ein Gang in einen Laden hülfe dann mehr...
     
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  3. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 15.07.20   #3
    Bitte (BITTE!) „Akustikgitarre“, nicht „Akkustikgitarre“ ... ;)
     
  4. tdo

    tdo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.20   #4
    Hi,
    danke für deine Antwort. Ich habe die klanglichen Eigenschaften weggelassen, weil ich ehrlich gesagt nicht weiß wie ich das beschreiben soll. Mir gefällt ein warmer, voller Klang (wenn das irgendwie Sinn macht), deshalb spiele ich bei der E-Gitarre auch überwiegend Les Paul Gitarren.

    Ich dachte jetzt auch nicht, dass konkrete Lieder weiterhelfen aber wenn Sie das tun... z.b. Sachen von Eric Clapton.. habe das Buch mit den Stücken von dem Unplugged Konzert, Metallica - Fade to black, ...

    Hoffe die Infos helfen jetzt ein wenig weiter... mir geht es primär mal um eine Richtung in die ich Gucken kann... werde dann schon auch versuchen die Vorschläge dann irgendwo mal in die Hand zu nehmen :)
     
  5. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.07.20   #5
    Ich dachte auch nicht an konkrete Lieder, sondern eher an ein Genre. Lieder helfen in der Tat selten weiter: bei warmem und vollem Klang denke ich gerade nicht an die Holzkombination von Claptons Martin (übrigens auch keine Dreadnought!) vom unplugged Konzert...

    Meine Empfehlung wäre denn auch, mal in einen gut sortierten Laden zu gehen und da ohne Blick auf Kopfplatte und Preisschild ganz unterschiedliche Instrumente in die Hand zu nehmen und einen Eindruck davon zu gewinnen, welche Korpusform, welcher Hals (Profil und Breite) und welches Deckenholz (i.d.R. wird es entweder Fichte oder Zeder sein) in die richtige Richtung geht. Mehr ersma nich...
     
  6. Hacktor

    Hacktor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.20   #6
    Dann klinke ich mich an der Stelle auch mal ein..

    Ich Preise es immer wieder an: Larrivee! Verarbeitung ist super, Preise sind bezahlbar und für mich wundervolle Instrumente. Ich finde sie klingen sehr warm (hier wird es vermutlich subjektiv werden).

    Duke Gitarren finde ich auch toll. Erst gestern wieder eine in den dingern gehabt. Klasse Sache. Hier such mal die nicht vollmassive anspielen, deutlich günstiger und wenig Änderung im klang. Du gibst zwar Vollmassiv an (und so gibt's sie auch) aber die teilmassove abzuspielen kostet ja nicht extra ;)

    Furch waren für mich damals beim großen T vor Ort atemberaubend. Spielerisch haben sie mich weniger angesprochen, daher würde es eine Taylor. Klanglich war die Furch aber vorne!

    Ich hab auch immer auf Dreadnought geschworen.. Heute bin ich um meine Grand Auditorium froh :great:

    Aber das sind alles subjektive Punkte. Jenachdem aus welcher gegen du kommst, geh in eines der großen Musikhäuser, spiel dich durch und erkunden. Gibt ja auch kaum etwas, dass mehr Spaß macht.
    Ansonsten auch mal bei den kleinen reinschauen, die haben oft Sachen, die du bei den großen vergeblich suchst.

    Viel Freude bei der Suche!
     
  7. Adson

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    Erstellt: 30.07.20   #7
    Ich habe in den letzten 40 Jahren immer sehr gute Erfahrungen mit akustischen Yamaha-Gitarren gemacht.
    Angefangen mit den preiswerten Modellen in meiner Jugend bis heute habe ich eigentlich immer festgestellt, dass die Yamahas bei gleichem oder günstigeren Preis sehr oft richtig gute oder sogar bessere Gitarren waren, als das, was von den "Großen" für den gleichen Kurs zu bekommen war.
    Klar Yamaha ist nicht so cool wie Martin oder Taylor - aber bei begrenztem Budget bekommt man richtig gute Gitarren, die aus der Box gut eingestellt sind und gut klingen.
    Bei den letzten Yamaha-Modellen, die ich erworben habe, waren sogar brauchbare Elixir-Saiten drauf - was man nicht von allen Herstellern behaupten kann.
    Ich hatte auch schon Modelle anderer Hersteller, die nach dem Kauf erst mal "generalüberholt" werden mussten, bevor man damit richtig loslegen konnte.

    Letztlich solltest du aber einfach ausprobieren. Ich weiß nicht, ob es bei Gitarren so etwas wie "die Gitarre sucht sich ihren Meister" gibt ;)
    Aber es passiert zumindest bei mir oft, dass ich ein Instrument in die Hand nehme, höre und dann sofort "weiß", dass es die jetzt werden wird.

    Wenn du so eine gefunden hast, werden dir die anderen danach sowieso nicht mehr gefallen und die Entscheidung steht fest. :)
     
  8. rw

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    Erstellt: 30.07.20   #8
    Es gibt viele tolle Instrumente in dem Preisbereich. Wenn es "irgendeine Western" sein soll, dann ist man schnell bei Yamaha, ggf. auch bei Seagull (allerdings in der Preisklasse in der Regel nicht "vollmassiv", was mich aber nicht weiter interessiert - entweder taugt das Instrument oder nicht). Wenn es der "klassische US-Folksound" sein soll, dann eher die Martin-Kopien von Sigma. Ob deren Gibson-Kopien auch so an die Originale herankommen, weiß ich nicht. Larrivee ist g... - aber neu nicht im Preisbereich. Wenn's klanglich etwas anders sein soll - Guild!
    Ausprobieren, weiterhören, Suchbereich almählich einschränken. Oder gleich eine Yamaha (oder Seagull) kaufen:-)

    ODER, ganz aktuell gesehen, Einzelstück: https://www.musik-oevermann.de/acoustic/119-stoll-pt-59.html. Genau diese habe ich nicht gespielt, das Modell schon (gerade erst vor ein paar Wochen einen ganzen Nachmittag lang). Passt mir sehr gut, ich bin aber auch nicht der Martin-Spieler. (Nachtrag: Und mag Mahagoni als Korpusholz klanglich lieber als Palisander.)
     
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  9. Hacktor

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    Erstellt: 31.07.20   #9
    Auf ebay Kleinanzeigen gibt's immer mal wieder schöne Larrivees für um die 1.000 Euro :) meine D03R hab ich auch für 1.100 bekommen, zwar aus 2011 aber in einem makellosen Zustand.

    Aktuell gibt's nichts, aber kommt regelmäßig neues dazu :rolleyes:
     
  10. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.20   #10
    Ja, der TE schrieb von Internet- oder Ladenkauf. Das habe ich erstmal als Neukauf interpretiert, ist aber ja nicht zwingend. Vor ca. einem Jahr habe ich auch eine ?03 (Korpusform weiß ich nicht mehr, vermutlich aber eine L, keine gewünschte D) für < 1k€ in einem Forum gesehen.
     
  11. Hacktor

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    Erstellt: 31.07.20   #11
    Ich dachte schon ich hab irgend eine passage mit "Bitte keinen gebrauchte" überlesen :rolleyes:

    Ist halt abhängig davon, was herum schwirrt. Letztens waren zwei wundervolle in Lahr im Schwarzwald auf ebay Kleinanzeigen. Sind zwar nur 1,5h aber halt doch über 1.000 Euro gewesen - schade, dass ich die dafür gerade nicht bei meiner Gattin genehmigt bekommen habe :D

    Aber zurück zum Thema:
    Wer warten kann/will wird sicher im Laufe der Zeit eine finden. Bestimmt. Aber ohne abzuspielen.. Riskant. Ich Habs damals aber nicht bereut :great:
     
  12. rw

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    Erstellt: 31.07.20   #12
    Ich halte die Larrivees für ziemlich konstant in der Qualität. Daher würde ich (!) jederzeit das Risiko eingehen.
     
  13. Hacktor

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    Erstellt: 31.07.20   #13
    Stimme ich dir grundlegend zu. Die Qualität ist die Reihe durch Ausgezeichnet!

    Aber am Ende klingt jede Gitarre doch anders, gleiches Modell hin oder her ;)
     
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