Westerngitarre bis 400€ - Lohnt sich die Neuanschaffung?

von xahsoij, 20.01.17.

  1. xahsoij

    xahsoij Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.17   #1
    Nabend liebes Musiker Board :)

    Ursprünglich komme ich ja aus der Dicksaiter-Fraktion, spiele aber schon seit einigen Jahren nebenbei akustik Gitarre (Western). Nun, angefangen habe ich mit einer Walden CD550, welcher ich bis heute treu geblieben bin. Für den Anfang wars sicherlich keine schlechte Gitarre, aber seit einiger Zeit liebäugle ich mit einer Neuen. Nichts bestimmtes, aber mit meiner Alten bin ich einfach nicht mehr zufrieden.

    Angefangen beim Sound, welcher einfach nicht meinen Vorstellungen entspricht. Untenrum zu wenig und matschig, die Mitten undefiniert und ähnelt eher einer Blechdose. Außerdem harmonieren die Klänge der Saiten untereinander nicht richtig. Hinzu kommt noch, dass sie nicht ganz bundrein ist. Ein Gitarrenbauer könnte es bestimmt richten, aber wirklich lohnen tut es sich bei der Gitarre nicht.

    Da ich nun meine große Anlage los werden, hätte ich bisschen für eine neue Gitarre übrig. Nur was ich mich frage, lohnt es sich überhaupt? Für die neue Gitarre würde ich um die 400€ einplanen. Meine Walden hat damals 240€ neu gekostet. Massive Fichten Decke, Mahagoni Hals, Sapelli Boden und Zarge, Palisander Griffbrett. Wenn ich mir Gitarren in etwas höheren Preissegment anschaue, ist an sich dasselbe verbaut. Bsp: https://www.thomann.de/de/stanford_durango_d_40_cm.htm Kann man bei diesem Preissprung überhaupt etwas wirklich besseres erwarten? Das einzige was mir wichtig ist: der Sound und Bespielbarkeit. Ich brauche keinen Tonabnehmer, Cutaway etc. oder nen schönes Aussehen. Alles wurscht. Ich möchte damit spielen und sie nicht anschauen ;)

    Fragebogen:
    (1) Wie hoch ist das (eingeplante) Budget? Wo liegt die finanzielle Grenze, die auf keinen Fall überschritten werden soll?
    400€


    (2) Soll es eine Westerngitarre, Klassische Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...schiede-zwischen-konzert-westerngitarren.html )
    Westerngitarre


    (3) Welche Arten des Kaufs kommen in Frage? Neukauf, Gebrauchtkauf? Internet- oder Ladenkauf? In letzterem Falle: Möchtest du eine Empfehlung für ein Fachgeschäft? Wenn ja, welche Gegend?
    Neu oder Gebrauchtkauf (nur wenn ich die antesten kann). Ladenkauf, für jede Empfehlung im Ruhrgebiet bin ich dankbar :)


    (4) Wo setzt du das Instrument primär ein (Zu Hause, Bühne, Studio?) und wie groß ist deine Erfahrung mit akustischen Gitarren?
    Zu Hause. Fortgeschrittener Anfänger.


    (5) Suchst du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ?
    Hauptsächlich Fingerpicking


    (6) Welche Korpustypen / Korpusgrößen kommen für dich in Frage? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...m-pickups-bei-akustikgitarren.html#post651036 )
    Eigentlich habe ich hier expliziten keinen Wunsch


    (7) Welche Sattelbreite würdest du bevorzugen? Gibt es Vorlieben zu Halsdicke oder -form?
    Aktuell 43,7mm, was mir etwas zu klein ist. Gern >44mm. Matter Hals wäre vorteilhaft.


    (8) Welche Features sind dir besonders wichtig?
    [x] Massive Decke
    [] Massiver Boden und Zargen
    [] Cutaway
    [] Tonabnehmer



    (9) Hast du Wünsche bezüglich der Holzsorten?

    Decke: nein
    Boden & Zargen: nein



    (10) Weitere Wünsche wie Optik, klangliche Eigenschaften (mit Vergleich?) oder sonstiges:
    Ausgewogener definierter Klang, singend könnte man fast sagen. Mag auch einen recht trockenen Klang. Nicht zu stark ausgeprägte Höhen. Und hauptsache keinen Blechdose :)




    Wobei hier der Klang wieder komplett anders ist:


    Ich sage schonmal vielen Dank!
     
  2. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.17   #2
    Ok, richtig singen wird im 400€-Bereich wenig. Aber du spielst schon ein paar Jahre, da ist in dem Bereich auch ein gutes gebrauchtes Instrument drin. Wenn untenrum mehr und knackig, dann lohnt sich ein Besuch bei der Martin-Fraktion, in der Preisklasse durch Sigma abgebildet. Ausgewogen und Martin-Tradition ist bei mir aber im Gehirn allenfalls bei den Orchestra-Modellen und ggf. noch der D15 assoziiiert, bei den anderen Dreads fehlen mir die Mitten. Da denke ich dann eher an Guild und Yamaha. Mein Instrument in der Preisregion ist eine Seagull-Dread, die aber nicht besonders bassstark ist. Mir reicht es aber (sonst habe ich ja auch meine Bässe;-)

    Ganz anders, aber etwa einen guten Hunderter drauf: Vintage Gordon Giltrap. Zeder/Mahagoni ist halt anders, als Fichte/Palisander. Liegt klanglich irgendwo zwischen meiner Seagull und meiner Lowden. Auch hier: Ausreichend Bässe ja, aber nicht so richtig "knackig"-effekvoll.

    So, und die nächste Mail wird das alles anders sehen :-)
     
  3. oskopik

    oskopik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.17   #3
    War letzens einige Gitarren (unter anderem auch im Unteren Preissegment) anspielen und da ist mir die Marke Cort recht positiv in dem Bereich um die 400 Euro aufgefallen.

    Eventuell mal antesten.
     
  4. schmendrick

    schmendrick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.17   #4
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  5. captain0492

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    Erstellt: 21.01.17   #5
    Jepp, die Seagull S6 wird bei solchen Anfragen mit regelmäßiger Häufigkeit empfohlen und ich schliesse mich dem an. Habe meine seit 20 Jahren und sie rockt es immer noch.
     
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  6. rw

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    Erstellt: 21.01.17   #6
    Ich habe meine (gebraucht gekaufte) auf den Tag ziemlich genau 12 Jahre und sie ist von Anfang an meine meistgespielte Steelstring, gut genug für alles, günstig genug und ersetzbar genug, um sie überall hin mitzunehmen. (Die Lowden oder Gurians nehme ich nicht mit zur Grillfete...)
     
  7. xahsoij

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    Erstellt: 21.01.17   #7
    Ich danke euch schonmal für eure Hilfe! :)

    Die Sigma und Cort Gitarren führt wohl ein Laden in der Nähe. Der bekommt wohl nächste Woche Besuch von mir.

    Und die Seagull S6 begeistert mich ja ungemein, wenn ich mir die in verschiedenen Videos anhöre. Bleibt natürlich nur die Frage, inwieweit im Nachhinein noch am Sound herumgeschraubt wurde. Leider finde ich keinen Händler in der Nähe, welcher die Seagull Gitarren führt. Liegt nur Preislich eeeeeigentlich außerhalb des Rahmens :rolleyes: Und stimmt es, dass die Seagull Gitarren in Canada und NICHT in Fernost gefertigt werden? Auch schon in dem Preisbereich?
     
  8. rw

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    Erstellt: 21.01.17   #8
    Gebraucht kaufen. Ich habe für meine 250€ bezahlt. Oder noch etwas sparen; Du wirst dann auf sehr lang absehbare Zeit keine "bessere" mehr brauchen (wenngleich vielleicht andere, einen typischen Martin-Dread- oder Guild-Jumbo-Klang bekommst Du mit einer Seagull nicht hin. Aber umgekehrt auch nicht. Aber GAS ist ja auch Bassern nicht unbekannt.)

    Aber mit dem Test von Cort und Sigma hast Du schonmal zwei verschiedene Klangphilosophien im Vergleich, das ist gut. Dann weißt Du eher, in welche Richtung Du gehen möchtest.

    Jupp. Das gilt auch für die anderen Marken von Robert Godin (Godin [E-Instrumente], Art & Lutherie, Simon & Patrick, Norman, La Patrie [Nylons]), wobei es auch konstruktive Gemeinsamkeiten gibt: S&P bspw hat viel Ähnlichkeit mit Seagull, allerdings in traditionelleres Aussehen. Das (mit dem Preisbereich, Nachtrag) funktioniert durch gutes Engineering und Serienproduktion. Optische Gimmicks sucht man bei Seagull vergeblich;-)

    Ich weiß nun nicht, welche Videos du meinst, aber bisher haben alle unsere Besucher*innen und Mitspieler*innen die Seagulls gut gefunden, auch gegenüber deutlich teureren Instrumenten. (Ich habe das sprachlich mal gegendert - besonders die Frauen waren sehr von den Instrumenten angetan...)
     
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  9. schmendrick

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    Erstellt: 21.01.17   #9
  10. oskopik

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    Erstellt: 21.01.17   #10
    Kann die Seagul S6 eigentlich mit den günstigeren Martin Modellen a la drsgt usw. mithalten?
     
  11. captain0492

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    Erstellt: 21.01.17   #11
    Finde, die kann sogar mit den teureren Martins mithalten. Hat wg Zederndecke nicht diesen "silbrigen" Klang, der für manche ein "Muss" ist, dafür aber ordentlich Bass und Mitten, eine herausragende Lautstärke und eine sehr gute Dynamik. Gilt zumindest für meine S6.
     
  12. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.17   #12
    Ich persönlich habe noch keine Martin gespielt, auch keine teure, für die ich die Seagull hergeben würde. Bin aber auch nicht der Martin-Fan; beim Vergleich Seagull - Lowden würde ich dann aber schon eher zur Lowden tendieren. Aber ich habe beide, und die Seagull muss sich nicht verstecken.
     
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  13. xahsoij

    xahsoij Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.17   #13
    Bekommst gleich ne PN :)

    Ja, die hatte ich vorhin gesehen und auch schon ne Nachricht rausgeschickt. Das wäre dann eher ein "Blindkauf", da ich mal nicht eben hinfahren kann. Kleine Macken stören mich nicht, bekommt eh welche von mir verpasst :p
     
  14. Frank-vt

    Frank-vt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.17   #14

    Das ist dann wohl eher Ansichtssache :tongue: Habe bei einer Session mit meiner "schwächeren" D-1GT mit einer S6 gespielt und die ist m.M.n. weder klanglich noch von der Lautstärke her mitgekommen. Gerade weil Schmendrick die immer so anpreist :D, habe ich dann endlich mal in einem Laden 2 Stück in die Hand bekommen und war wenig angetan. Für meine Ohren klangen sie eher dumpf. Aber ich bin schon recht Martin-fixiert, deswegen habe es andere Gitarren immer schwer :D
    Von Soundbeispielen sollte man sich weniger beeinflussen lassen, die haben oftmals nicht mal im Ansatz was mit dem Klang in natura zu tun. Da hängen einfach zu viele Faktoren drin.
    Weitere Kriterien sind Wahl der Saiten und des Pleks (wenn verwendet). Bei Martin und Sigma z.Bsp. sind Martin-Saiten drauf, die ich zeitnah austauschen würde :D
    Sigma baut sehr gute Martin-Kopien, wobei ich dort erst ab der 28-er Reihe zugreifen würde. Wie sowas : https://www.session.de/SIGMA-DR-28.html
    Nachteil : Sie liegt etwas über Budget und hat einen schmaleren Hals. Bin ja kein Fingerpicker, aber habe letztes irgendwo gelesen, das es mehr auf den Saitenabstand ankommt, als auf die Sattelbreite. Mich hat das ehrlicherweise noch nie interessiert, sondern wie sich die Gitarre anfühlt und wie sie bespielbar ist.
    Der Klang ist natürlich auch wichtig, aber das muss jeder für sich herausfinden.
     
  15. oskopik

    oskopik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.17   #15
    Was ich bei Seagull sehr cool finde, ist das alle Hölzer direkt aus dem eigenen Land der Firma also aus Kanada stammen. Dadurch können sie auch vermutlich den günstigen Preis realisieren. Was mir nicht so gefällt ist das Finish. Aber was will man bei diesem Preis auch erwarten. Leider führt kein Gitarrenladen in meiner Nähe diese Marke denn ich würde sie sehr gerne einmal anspielen.
     
  16. rw

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    Erstellt: 21.01.17   #16
    Ich habe sowohl meine S6 als auch meine S12 blind im Netz gebraucht gekauft, waren beide ok. Ich habe dann mal im Laden eine gebrauchte S6 mit Cut und PU testen können, die ist demgegenüber etwas (!) abgefallen. Ich weiß nicht, ob das am Cut lag, an einer Serienstreuung oder an den Saiten darauf. Std sind bei Seagull d'Addario 012.
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.01.17 ---
    Für den Preis sind eher das Finish und andere Dinge der Serienoptimierung zuständig. Bei den Hölzern vermute ich nicht, dass sie günstiger deutlich günstiger sind als irgendein Sapeli-Furnier. Aber es ist ein Marketingmerkmal, es klingt und Godin hat vermutlich eine bessere Kontrolle über die Vorprodukte.

    Wo wohnst Du? Eine Händlerübersicht gibt es bei trius-music.de
     
  17. schmendrick

    schmendrick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #17
    Und? Wie weit sind wir?
     
  18. xahsoij

    xahsoij Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #18
    Hehe, war heute ein "bisschen" was antesten. Neuerdings hat der Musik Laden um die Ecke auch ne große Auswahl an Westerngitarren :)

    Dabei war eigentlich fast alles was ich ursprünglich antesten wollte. Als erstes hatte ich nen paar Sigma Gitarren ausprobiert. In meinem Preisbereich hat mich da aber nichts überzeugt. Die Bespielbarkeit war durchweg recht gut, nur dem Sound konnte ich nichts abgewinnen. Woran es lag, keine Ahnung. Irgendwann hatte ich mir dann vorsichtig eine limited Editon Sigma geschnappt, es stand kein Preis dran. Und zack, Bespielbarkeit wunderbar und der Klang hat es mir auch angetan. Nur wurde ich dann beim Preis wieder auf den Boden der Tatsachen geholt :o

    Desweiteren habe ich dann noch welche von Yamaha, Cort und Alvarez angespielt. Davon hat mir aber keine zugesagt. Zudem noch eine andere Walden angespielt, welche mich aber eher abgeschreckt hat. Also in meinem eigentlich geplanten Preisbereich erschreckenderweise nichts gefunden, was mich überzeugt hat. Da würde ich dann doch lieber bei meiner Alten bleiben. Wahrscheinlich ging ich mit zu hohen Erwartungen los.

    Nun denn. Etwas unscheinbar an der Wand hingen auch noch Seagull Gitarren :) Zum einen das Modell "Entourage Rustic" jeweils mit und ohne Tonabnehmer, eine S6 mit Fichtendecke und eine S6 mit Zederndecke + Tonabnehmer. Beide haben es mir angetan, sowohl die "Entourage Rustic" als auch die S6. Vom Klang her ist klingt die S6 etwas voller und voluminöser. Jedoch hat mir die Fichtendecke besser als die Zederndecke gefallen, welche recht mulmig und dumpf klang.

    Zudem habe ich noch zwei Modelle von Knaggs ausprobiert. Seeehr ähnlich zu den Seagulls, auch Made in Canada. Kommen die etwa aus der gleichen Fabrik?! Und Martin... :rolleyes: Aber ich denke da muss ich nichts zu sagen. Wunderbare Gitarre, wobei ich mich trotzdem noch frage was diesen irre hohen Preis rechtfertigt.

    Ich danke euch vielmals! In naher Zukunft wird es wohl eine der Seagulls werden :)
     
  19. xahsoij

    xahsoij Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.17   #19
    Hallo, ich bin es nochmal :)

    Habe mich ein bisschen umgeschaut und eine Seagull 20th Anniversary gefunden. Dieselbe Sattelbreite wie die S6 und eine massive Fichtendecke, was ich persönlich sowieso besser empfand. Boden/Zarge sind jedoch Ahorn Funiert. Hat jemand von euch Erfahrungen mit der 20th Anniverary machen können? Frage mich grad, inwieweit das unterschiedliche Holz vom Boden und Zargen einen Unterschied macht, vorallem da es ja funiert ist.
     
  20. saitentsauber

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    Erstellt: 29.01.17   #20
    Du hast am Montag die eine in der Hand gehabt und jetzt die andere - eine Erfahrung, die kaum jemand haben dürfte. Da Du jetzt hier fragst, wirst Du wohl keinen nennenswerten Unterschied gehört haben - was bei nicht massiven Boden und Zargen nun auch nicht erstaunlich ist (wenn Du einen gehört hättest, wäre immer noch nicht sicher, woran er lag).

    Oder habe ich da etwas nicht richtig verstanden?
     
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