Westerngitarrenkauf, Cutaway & PU, Budget 1400 €, Taylor 214ce?

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Hallo, ich spiele schon länger Gitarre, seid 5 Jahren, ich habe immer mit meiner Keiper E-Gitarre und einer No Name Westerngitarre, die ich auf nem Spermüll gefunden habe gespielt. Das soll sich nun ändern, ich habe den ganzen Sommer gearbeitet, soweit es ging und habe ca. 1400 euro zusammengesparrt. Jetzt bin ich auf der Suc nach DER Westerngitarre fürs Leben.



(1) Wie hoch ist das (eingeplante) Budget? Wo liegt die finanzielle Grenze, die auf keinen Fall überschritten werden soll?

max. 1500 euronen


(2) Soll es eine Westerngitarre, Klassische Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/western...schiede-zwischen-konzert-westerngitarren.html )

Westerngitarre


(3) Welche Arten des Kaufs kommen in Frage? Neukauf, Gebrauchtkauf? Internet- oder Ladenkauf? In letzterem Falle: Möchtest du eine Empfehlung für ein Fachgeschäft? Wenn ja, welche Gegend?

Neukauf


(4) Wo setzt du das Instrument primär ein (Zu Hause, Bühne, Studio?) und wie groß ist deine Erfahrung mit akustischen Gitarren?

zu Hause und auf der Bühne


(5) Suchst du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ?

Ich spiele gerne HC, Crust Punk, mit meldoschen einflüssen und sie sollte sich auch fürs alternate picking eignen
so was in dem stil von zinnschauer

(6) Welche Korpustypen / Korpusgrößen kommen für dich in Frage? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/western...m-pickups-bei-akustikgitarren.html#post651036 )

dreadnought denke ich ist die geiegneteste

(7) Welche Sattelbreite würdest du bevorzugen? Gibt es Vorlieben zu Halsdicke oder -form?

puhhhh gute frage, nicht zu dünn und auf keinen fall zu dick

(8) Welche Features sind dir besonders wichtig?
[] Massive Decke
[] Massiver Boden und Zargen
[x] Cutaway
[x] Tonabnehmer



(9) Hast du Wünsche bezüglich der Holzsorten?

damit kenn ich mich nicht so aus...




Ich hab gehört das die taylor 214ce ganz gut sein soll, hab sie auch angespielt und sie hat mir schon recht gut gefallen, allerdings hab ich gelesen, dass sie ganz schön überteuert sein soll...

vielleicht kann mir ja hier jemand helfen.

Tausend dank im Voraus.

€ by Peter: Bitte die Titel solcher Kaufberatungsthreads in Zukunft ein wenig präzisieren ;)
 
Eigenschaft
 
Grund: Titelkorrektur
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich bin selber Taylor Spieler und finde die Gitarren sehr gut. Ich finde, sie liegen durch die Bank weg, alle sehr gut in der Hand. Für meine Finger zumindest.
Höre Dir aber das Tonabnehmersystem gut an. Das wäre bei mir ein Kritikpunkt.

Ansonsten finde ich Eastman Gitarren ebenfalls sehr, sehr schön. Wenn Du die Möglichkeit hast spiel die auch mal an.

Aber generell, wie in jedem Verkaufberatungsthread, spiele soviel Gitarren wie möglich an, lass Dir Zeit dabei und dann wirst Du es schon merken wenn die "Richtige" in Deiner Hand liegt.

Gruss.....
 
Das ist im Moment noch recht wenig spezifiziert... Wannenkind hat es schon gesagt: Spielen, spielen, spielen, nimm Dir ein paar Tage Zeit, mal in den großen Musikgeschäften so ziemlich alles auszuprobieren. Was Du für Dich entscheiden solltest: Steht die Bühne oder das Wohnzimmer im Schwerpunkt? Die beste Gitarre für die Bühne muss nicht die beste für zu Hause sein und umgekehrt. Und die beste Bühnengitarre im Kontext der Band abc nicht die beste im Kontext der Band xyz.

Ansonsten gilt: Wenn Dir eine Gitarre zusagt, dann kann es letztendlich egal sein, was andere sagen. Du musst mit dem Ding glücklich werden. Und da kann es letztendlich auch egal sein, ob irgendjemand das Instrument als überteuert ansieht.
 
Dankeschön erstmal für die schnellen antworten :) ich habe schon ein paar gitarren getestet und werde euren ratschlag beherzign und noch mehr ausprobieren, gibt es denn generell marken oder Gitarren, die mensch unbedinngt ausprobieren sollte, wie taylor eben.
Zu der Bühnen sache ist das ja auch immer so ein Ding, momentan spiel ich noch auf kleinen Konzerten und Wohnzimmern, muss sich auch nicht ändern, kann aber, wer weiß :), deswegen ist es eben nich so wirklich ne bühne ber eben auch nicht wirklich ein Wohnzimmer.
 
Schließe mich wk und rw an und spiele ausreichend an, auch nach Möglichkeiten in verschiedenen Geschäften mit verschiedenen Sortimenten. Bei der Endauswahl auch mal vorspielen lassen. Und ruhig auch mal teurere Modelle, um ggf. einen Unterschied festzustellen. Kann natürlich sein, das du dann doch noch ein wenig sparen willst :tongue::D
Letztendlich ist es dein Geschmack und nicht der unsere.
Finde selbst die Taylor zwar sehr bühnentauglich, aber den rein akustischen Klang (zum. die von mir bislang angespielten 1-3irgendwas) eher besch... eiden.
Auch den erwähnten Breedlove konnte ich bislang nicht viel abgewinnen, zudem finde ich Kopfplatte und Form des Cut... nunja... *hüstel
Aber ich bin auch sehr Martin-affin und da gefallen einem diese Richtungen nicht unbedingt.
Nach meinem Dafürhalten brauchst du auch eher 2 Modelle.
Ein für dich wohlklingendes Instrument (sicher vollmassiv in der Preisklasse, daher auch empfindlicher) für zu Hause (ggf. auch für Aufnahmen per Mikro) ohne TA und für die Bühne ein eher einfaches, aber robustes Modell mit einem guten TA-System. Wenn du mit deinem jetzigen Modell soweit zufrieden bist (was sich nach dem Erwerb einer guten Gitarre jedoch recht schnell ändern kann - spreche da aus eigener Erfahrung:cool:), könnte man da ggf. ein gutes TA-System (so 2-300€) nachrüsten, um es bühnentauglicher zu machen.
 
Finde selbst die Taylor zwar sehr bühnentauglich, aber den rein akustischen Klang (zum. die von mir bislang angespielten 1-3irgendwas) eher besch... eiden.
<...>Aber ich bin auch sehr Martin-affin und da gefallen einem diese Richtungen nicht unbedingt.

Schöne Antwort, denn dies zeigt, wie verschiedene Spieler die Klangideale verschiedener Hersteller präferieren. Die Taylors, die ich - allerdings schon etwas her - gespielt habe, hätte ich persönlich jeder Martin vorgezogen. Martins sind sicherlich "Klangikonen" - die mir aber persönlich nicht so gefallen. Dafür gibt es viele, die den Ovations akustisch nix abgewinnen können - ich schon. Von daher: Großes Spektrum anspielen: Martin/Sigma/Blueridge (relativ stark an Martin orientierte Kopien) auf der einen Seite, Taylor, Lakewood auf der anderen, irgendwo dazwischen Gibson, wieder anders Guild, Seagull - und ein ganz anderer Planet Lowden, Avalon und die ganzen Keltekens (Nachtrag: Die du aber nicht für den Preis bekommen wirst). Nicht zu vergessen Larrivee, auch: Stoll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin da ganz bei @rw . Ich kann mit der klassischen Dreadnought absolut gar nichts anfangen und bin bei Grand Auditoriums und Grand Concerts absolut zu Hause.
Gerade weil das Modell bei der Threadstarterin so unspezifisch ist und ich damals im Laden am Kunden beobachtet habe, dass Frauen mit so einem riesigen Kasten und zierlichen Fingern eher weniger gut klar kommen, halte ich es für sinnvoll, auch weniger klassische Modellarten in den Pool zu legen. Die Beobachtung ist zwar schon ein paar Jahre her, daran dürfte sich aber auch wenig geändert haben.

Allerdings:
Bei der Endauswahl auch mal vorspielen lassen. Und ruhig auch mal teurere Modelle, um ggf. einen Unterschied festzustellen. Kann natürlich sein, das du dann doch noch ein wenig sparen willst :tongue::D

Gerade die Referenz nach oben kann gemäß eigener Erfahrung mit unter auch in einer Korrektur des Budgets enden. Dennoch glaube ich, dass man mit 1000+ ein ordentliches Instrument ohne Probleme findet. Je nach Modell kann man 159 Euro (Auditoriums passen ins Jumbo Case) ohne weiteres in einen sehr guten SKB-Koffer investieren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Anspielen, alles anspielen ungeachtet von Preis, Form oder Holz.
Das, was gefällt dann auch zuspielen lassen und auf keinen Fall die Schere im Kopf benutzen. Sowas wie "XYZ mag ich nicht" ist nicht Ziel führend.
Und dann genau DIE Gitarre kaufen. Keine andere. Nicht die aus dem Lager, nicht die mit dem schöneren Holz, denn jede Gitarre ist anders.
 
@Tilman-Maria Da Du zu erkennen gibst, dass Du zwar schon lange spielst, aber anscheinend a) wohl noch jung bist und b) den Markt nicht so kennst, möchte ich noch zwei eher allgemeine Bemerkungen anfügen - mehr nicht, weil Andere schon das meiste gesagt haben, was es zu sagen gibt.

1. Wenn es DIE Western fürs Leben(!) werden soll, empfiehlt es sich, möglichst unvoreingenommen ans Anspielen zu gehen; die derzeitigen Vorstellungen vom Stil könnten an Bedeutung verlieren... und eine Gitarre, die nach den heutigen Vorstellungen bestens klingt, ist langfristig evtl. nicht die beste Wahl. Evtl. hilft es, wenn mal ein anderer die Gitarren spielt, so dass Du zeitweise auch zuhören kannst.
2. Überleg Dir vielleicht noch mal, ob es nicht doch eine gebrauchte sein kann. Für 1400 gibt's Gebrauchte, die neu um die 2000 kosten. Und das ist schon richtig gut - ok, nicht unbedingt um die Hälfte besser, aber das ist eine andere Geschichte.
 

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