WICHTIG: wie geht der quintenzitkel *dummfrag*

von costi, 12.06.06.

  1. costi

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    Erstellt: 12.06.06   #1
    hi alles,

    ich schreib morgen eine musik arbeit, unter anderen geht es um den quintenzirkel
    ich hab aber über theorethische musik überhaubt keine ahnung!!
    und wenn ich in dieser arbeit weniger als 7 (von 15) punkte schreibe, komme ich höstwahrscheinlich nicht in der oberstuffe!!!

    also ihr sieht, meine situation ist very ernst
    daher wäre ich sehr dankbar, wenn mir nhemand ohne viel musik-latein den quintenzirkel erkären würde

    vielen dank, costi

    <edit>
    aso, fast hab ichs vergessen: ich muss auch wissen, wie man dreiklänge bestimmt.
    und noch was: ich bin sp verzwifelt, dass ich für eine gute erklärung den schreiber eine (einfache) home page zusmaen basteln könte ; )
    </edit>
     
  2. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.06.06   #2
    warum nicht mal googeln oder im wiki nachlesen? und warum ins arcadeforum? ;)

    den quintenzirkel erstellst du dir wie folgt. du hast die note C und gehst jetzt 7 halbtonschritte (3 ganze 1 halber) aufwärts und landest so beim G. dann wieder 7 halbtöne und du landest beim D usw. der letzte ton ist dann das Fis.
    das sind die sogenannten Kreuztonarten.
    die b tonarten kann man sich genauso bestimmten - nur dass man die 7 halbtöne beginnend bei C abzieht. somit landest du als erstes beim F und dann B usw... am ende landest du bei Ges (=Fis)

    am besten eine eselbrücke bauen damit du nicht immer alles auszählen musst.

    "Geh du alter Esel hol Fisch" zum beispiel.

    wenn nun 2 Kreuze als Vorzeichen angegeben sind weißt du dass die Tonart D ist da D die 2. "station" im quintenzirkel (kreuztonarten) ist.

    das gilt aber nur für die Dur tonarten.
    die parallelen Molltonarten bestimmst du dir einfach so dass du von der Dur Tonart 3 halbtöne abziehst. aus C wird a, aus E wird cis usw...

    [​IMG]

    edit: so ernst kann es ja nicht sein wenn du erst einen tag vor der wichtigsten arbeit deines schuljahres anfängst dir gedanken zu machen. :o ;)
     
  3. costi

    costi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.06   #3
    omg das kling ja logisch :)

    und was kann man mit den quintenzirkel machen? man definiert doch son quatsch nicht umsonst


    Fastel schrieb:
    edit: so ernst kann es ja nicht sein wenn du erst einen tag vor der wichtigsten arbeit deines schuljahres anfängst dir gedanken zu machen. :o ;)

    irgendwie mache ich ALLES in der letzten minute, später bereue ich es aber lerne trotzdem nichts draus :(.
    das geht schon seit 3 jahren so - und ich lebe noch
    soviel zu meiner lebensgeschichte^^
     
  4. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.06.06   #4
    genau das hab ich leider auch nie verstanden. zumindest weiß ich nun dass man anhand der vorzeichen so auf die tonart kommt. das könnte beim improvisieren helfen.
    genauso sagt man dass das transponieren in verschiedenene tonarten leichter fällt.
     
  5. costi

    costi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.06   #5
    und wie bestimme ich dreiklänge für einen jeweiligen takt?
     
  6. costi

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    Erstellt: 12.06.06   #6
    ich hab "du suchst den dreiklang auf dem die meistenm töne liegen" irgendwo aufgeschnappt, stimmt das und welche dreklänge gubt es??
     
  7. costi

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    Erstellt: 12.06.06   #7
    noch eine frage:
    ist # dur oder moll?
    und geht es bei moll einen halbtonschritt höher oder tiefer?


    danke im vorraus
     
  8. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.06.06   #8
    oha... und du willst das bis morgen packen?
    also das # sollte ein kreuz sein dass einen Ton um einen Halbton erhöht.
    A + halbton = #A (Fis) ... b

    ist genau das gegenteil:
    A - halbton = bG (Ges) ...

    mit den dreiklängen ist das so:
    er besteht (logischerweise) aus 3 tönen und je nachdem wie die intervalle dieser töne sind ist es moll oder dur (oder auch gar nichts dergleichen)

    bei Dur:
    4 halbtöne (große sekunde) zwischen ton 1 und 2; 3 halbtöne (kleine sekunde) zwischen ton 2 und 3

    bei Moll ist es genau anders herum.
    wenn du die klänge raushören sollst und es so ist dass die letzten beiden Töne ein größeres intervall haben als die ersten beiden - ist es Moll.
    so hab ich es mir immer gemerkt und es geht eigentlich ganz gut. darf ich fragen welche klasse du bist? 10. nehm ich an...
     
  9. klabautermann

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    Erstellt: 13.06.06   #9
    Fastel, das ist aber jetzt nicht nur umständlich erklärt sondern auch noch quasi falsch. :)

    4 Halbtöne sind ne große Terz und 3 Halbtöne ne kleine Terz.

    Ausserdem ist es leichter es sich so zu merken:

    Dur: 1 - 3 - 5
    Moll: 1 -b3 - 5

    Das heißt dass man bei Dur vom Grundton zum zweiten Ton eine große Terz (4 Halbtöne) und vom Grundton zum dritten Ton eine reine Quint (7 Halbtöne) hat.
    Bei Moll hat man zum zweiten Ton nur eine kleine Terz (3 Halbtöne) und wieder die reine Quint zum dritten Ton.

    D.h. du schaust aufs Notenblatt und siehst die drei Noten c - e - g und denkst dir zwischen c und e sind es vier Halbtöne, es muss Dur sein. Oder es steht zB f - gis - c, dann muss es Moll sein weil es zwischen f und gis nur drei Halbtöne sind.


    (Keine Ahnung ob dich diese Nachricht überhaupt noch rechtzeitig erreicht, aber schreib zumindest rein was am Ende dabei rausgekommen ist.)
     
  10. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.06.06   #10
    hoppla... stimmt ich weiß nicht wie aber ich hab an ne große und kleine prime gedacht bei 1. und 2. halbton :screwy: :o
     
  11. costi

    costi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.06   #11
    ok ich habs verkakt:mad::mad::mad:!!!

    aber danke für eure hilfe, ich muss jetzt dann wohl won lehrer zu lehrer rennen und sie um punkte anbetteln
     
  12. Punkt

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    Erstellt: 26.06.06   #12
    Was kann man sonst noch ausm dem Qintenzirkel ersehen? ich weiß jetzt.
    Also linker Nachbar = Subdominante
    rechter Nachbar = Dominate
    in der Mitte = Tonika

    Wenn man einen Strich durch den Kreismittelpunkt zieht von einem Ton aus dann ist der Ton auf der gegenüberliegenden Seite der Tritonus.

    Je weiter ein Ton im Kreis von einem anderen weg is, desto weniger "verwandt" sind sie untereinder. Um weitesten entfernt is - wie oben - der Tritonus.

    Man sieht halt die Vorzeichen einer Tonart und die parallelen Moll/Dur Tonarten dazu.

    Für was is Teil noch so zu gebrauchen?
     
  13. klabautermann

    klabautermann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.06   #13
    Man findet, wenn man den Zirkel im Kopf hat, schneller die Stufenakkorde.
     
  14. Enza

    Enza Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.06   #14
    Also mir hilft dieses Wissen, die Schwarzen Tasten schneller zu finden .. :D und natürlich die Tonart zu definieren. Sowas ist wichtig, wenn man in einer Band - oder mehrere Spuren eines Tracks einspielt.

    (Da hab ich mich doch hierher verirrt und auf Anhieb diesen Thread ausgegraben...:screwy: )