Wie Backings Tracks vom Behringer X32 Rack ans FOH schicken?

Uhu Stick

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Servus Community,

ich bin grade dabei mir zu überlegen, wie ich bei einem Konzert unsere Backing Tracks über unser Behringer X32 Rack "elegent" und "einfach" ans FOH schicken kann.

Derweil kommen die Tracks vom Laptop (mit Reaper) per USB ins Behringer*.

Anschließend habe ich das so eingerichtet, das die jeweils rechte und linke Spur der Backing Tracks auf je einem XLR-Ausgang am Behringer* ankommen. Innerhalb des Behringers habe ich das so eingerichtet, dass es jeweils einen Mixbus für beide Spuren gibt. Alle Pegel sind auf 0dB gelassen und es gibt keine Nachbearbeitung innerhalb des Behringers. Beim Auftritt würde dann einfach der entsprechende Ausgang am Behringer* per XLR-Kabel mit der Stagebox des FOH gekoppelt werden.

Ich ziele hierbei am liebsten auf eine Lösung die
- überall funktioniert/womit jede Halle garantiert arbeiten kann (deswegen habe ich bisweilen die XLR Lösung gewählt, weil ich denke, dass jede Halle damit umgehen kann.)
- im Zweifelsfall lieber einfach statt ausgefuchst und kompliziert ist

Was sagt ihr zu meiner aktuellen Methode? Ist das eine der gängig(st)en Möglichkeiten, oder gibt es da eine Bessere?

Vielen Dank euch
 

Das passt so.
Wie weit sind denn die Tracks ausgesteuert? Wenn die Richtung 0 dBFS gehen, muss der FOH sie wahrscheinlich deutlich runter dämpfen. Das sollte zwar heute niemanden vor Probleme stellen, aber es ist einfacher, wenn die eher in Richtung -18 dBFS unterwegs sind.
 
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Danke für die Antwort! :)

Im Behringer* sind das derweil echte 0dB.

In der DAW wo ich sie erstellt habe, ist ein Limiter drauf, der sie auf die typischen -1dB limitiert, wie man sie vom Mixing und Mastering kennt. Ich weiß jetzt aber nicht, ob mein Limiter die auf reine dB oder dBFS regelt.
 
Das habe ich mir fast gedacht. So sind die Backings deutlich lauter, als alle anderen Signale, eine übliche Einpegelung vorausgesetzt. Und damit kommt ihr für die IEMs klar?
Falls ja, empfehle ich den Pegel über die Busse so zu reduzieren, dass maximal die erste gelbe LED angeht.
 
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  • #5
Ich schließe mich an, dass -18 dbFS (= Übergang grün/gelb) am schönsten wären. So kann muss der FOH so gut wie nichts mehr machen.
 
Ich schließe mich an, dass -18 dbFS (= Übergang grün/gelb) am schönsten wären.
Wobei vielleicht zu bedenken ist, dass im X32 0 dB eben genau -18 dBFS sind. Aber wenn das Signal per (Stereo-)Mixbus an die XLR Ausgänge kommt, dann kann man diesen Mixbus ja im Bedarfsfall nachregeln, sofern die XLR Buchsen Post Fader eingerichtet sind.
 
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Was sagt ihr zu meiner aktuellen Methode? Ist das eine der gängig(st)en Möglichkeiten, oder gibt es da eine Bessere?
ich denke die Beste Lösung ist die, die du sicher und routiniert anwenden kannst, wenn das so wie du es realisierst für euch gut funktioniert, dann spricht absolut nix dagegen es so zu belassen 😉

ich habs anders realisiert, Samples macht bei uns ein Mac Mini, der gibt die Audiofiles Via USB ans X32, also vermutlich sehr ähnlich wie bei euch.
Bei uns gehen 7 Monokanäle ans FOH:
- 2 Gitarren
- 1 Bass
- 1Vocals
- Kick-Trigger
- Samples Stereo

ich hab meine analogen Splitter aus dem Rack entfernt und gebe alle signale direkt aufs X32
Out macht das MIDAS DN4816-O via Ultranet, d.H. ich nutze die MIDAS Kiste als Splitter.
Abgriff kann man relativ frei gestalten, Multicore wird quasi durch ein Standard SFTP CAT Kabel ersetzt,
d.h. die DN4816-O lege ich an die FOH Stagebox, und stöpsel mit kurzen 1-Meter XLR Patchkabeln an
Multicore entfällt dadurch und alles läuft über ein CAT Kabel mit SFTP Schirmung.

aber wie gesagt, viele Wege führen nach Rom, ich denke wenn man ein Setup hat das für einen selbst gut Funktioniert gibts keine Gründe zum Ändern... außer natürlich man hat eider G.A.S. und will dem Thomann* wieder mal Geld zuwerfen :biggrinB:
 
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Wobei vielleicht zu bedenken ist, dass im X32 0 dB eben genau -18 dBFS sind

Die XLR-Outputs machen laut Spec maximal +21dBu, ergo sind -18dBFS dann +3dBu.

Ist +4dBu das Ziel, entspricht das also -17dBFS.

Hier gehe ich davon aus, das Du mit "0 dB" eigentlich "0 dBu" meintest... das wären dann sogar nur -21dBFS.
 
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