Wie bekomme ich eine Classic Rock Stimme

von Jamie Ray, 07.12.07.

  1. Jamie Ray

    Jamie Ray Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #1
    Hallo!

    Vll kann mir jemand von euch helfen:
    Ich frag einfach mal ganz direkt: Wie schaff ich es zu singen wie meine großen Vorbilder Steven Taylor oder Axl Rose (!) ? gibts irgend einen "bauplan" für eine Rockstimme? was hörbar ist, ist auf jeden fall die hohe tonlage...aber wie kann ich das lernen? ich hab nur mal gehört, dass die stimme aus dem brustbereich kommen soll, nicht aus dem kehlkopf da sonst die stimmbänder (z.b. bei Axls wüstem gesang ;-) ) schaden nehmen könnten...
    wär klassen wenn mir jemand von euch helfen könnte!! danke schonmal!!
     
  2. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 07.12.07   #2
    Ich kann Dir da nur das selbe sagen, das hier schon x-mal steht.

    Du hast DEINE Stimme und wenn Die nicht so klingt wie die Stimme von Steven Taylor und Axl Rose, dann klingt sie nicht so. Ganz egal was Du machen willst und wie Du Dich verbiegst.

    Sänger im Rock-Bereich haben meist hohe Tenorstimmen und setzen ihre Kopfstimme/das Falsett bewußt ein. Um diese Stimmbereiche singen zu können solltest Du eine stabile Stütze haben. Mehr dazu findest Du in den FAQ.
     
  3. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 07.12.07   #3
    Hallo,

    kann mich da nur anschließen: Klinge lieber echt und überzeugend wie Du selbst - und nicht wie eine gewollte, aber nicht (ganz) gekonnte Kopie. Das tut Deiner Stimme und auch Deiner "Außenwirkung" besser. Auch wenn's schwerfällt: Akzeptiere erst mal Deine EIGENE Stimme und hole da das Optimum heraus. Viel Erfolg dabei!

    Viele Grüße
    Klaus
     
  4. Jamie Ray

    Jamie Ray Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.07   #4
    ok das sind natürlich schon schlagkräftige argumente ;-) dennoch ist es nicht schlecht es wenigstens mal zu versuchen, ein wenig (wenigstens in die stimmlage vom gesangsvolumen her) in diese höhen und lagen zu kommen.
    danke für eure tipps und anmerkungen!!!
     
  5. holyman

    holyman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.07   #5
    Es ist schon so, wie IcePrincess und Basselchen sagten: Das einzige, was du lernen kannst, ist mit DEINER eigenen Stimme umzugehen. Dazu gehört zu aller erst, sie zu akzeptieren!
    Sänger wie Axel Rose oder Steven Taylor haben nun mal ihre kratzige Stimme vor allem weil sie zeitlebens nur geschrien, getrunken und sich zugedröhnt haben. Außerdem ist ihre Stimme höher, weil sie eine andere Anatomie (kleiner Kehlkopf, kürzere Stimmbänder) haben. Dadurch liegt ihre Tessitur (Stimmlage) näher am Übergang zum Falsett - bzw näher am gemischten Register - als bei Sängern mit größerem Kehlkopf und längeren Stimmbändern. Es ist keine Frage des Trainings sondern abhängig vom Körperbau und hat nichts mit Gesangsvolumen zu tun.
     
  6. Sephris

    Sephris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.07   #6
    Wobei man noch erwähnen sollte, das Axl Rose BARITON ist.
    Im modernen Gesang hat das zwar nicht so viel zu sagen, aber es ist trotzdem erstaunlich wie hoch er kommt. Das macht Mut. :)

    Zum Thema:
    Verstell dich lieber nicht und kling wie du selbst, das macht deine Stimme interessanter! Überanstreng dich nicht und versuch nicht Höhen mit Kraft zu kriegen. Wenn du sie mit Kraft kriegst, schaffst du sie auch mit Technik, ist nur Übungssache. ;)
     
  7. Jamie Ray

    Jamie Ray Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #7
    ...auch wieder wahr ^^ naja da sieht man wieder wie wenig ahnung ich von dem ganzen hab. is halt nur so, dass wir in meiner band zwar einen sänger haben (ich bin eher für die saiten, nicht die stimmbänder zuständig ;-) ), aber der erreicht z.b. bryan adams oder bon jovi nicht von der höhe her (wenn man das überhaupt so formulieren kann). deshalb wollt ich mich opfern. und runtersetzen is auch blöd, weil dann viel vom original verloren geht! hilft wohl nur eins: meine eigenen songs mal in die band eingliedern .. is mir eh lieber als immer alles nachzumachen
     
  8. pitsieben

    pitsieben Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #8
    Ernsthaft? Ich dachte immer, er sei ein zorniges Mainzelmännchen.

    Hmm...sebst Modulation auf der Gitarre ist schwer zu kopieren...eine rauhe Rockröhre hat man, oder eben nicht. Das zu forcieren muß zu neunzig Prozent in die Hose gehen (siehe Eisprinzessin).

    Gruß, P.
     
  9. Sephris

    Sephris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #9
    http://en.wikipedia.org/wiki/Axl_Rose#Early_years

    Und es steht geschrieben:
    "Rose is a second baritone, but has a wide range that allows him to sing parts ranging from bass to soprano, and has several different recognized "voices" used in his songs. He has stated that he originally started to develop his range to confuse his chorus teacher in school."

    Es kommt halt auch auf die Range an, wie einige hier schon gesagt haben und die hat er. ;)
     
  10. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 13.12.07   #10
    Ehe wir hier zu weit abdriften noch einmal die Erinnerung: Stimmfächer sind etwas, das hauptsächlich in der klassischen Musik benutzt wird um die Einordnung einer gebebenen Partie zu bewerkstelligen, somit auch die Einordnung des Sängers der sie singen kann.
    Es geht nicht um den Stimmumfang. Viel entscheidender sind Timbre und Tessitur. Die Tessitur kannst Du bei jemandem wie Axl Rose so wenig von seinen Aufnahmen runterhören wie sein Timbre - dazu müsste er clean und schön singen ;)

    Dann noch eines zum Thema Bariton und hoch - es gibt den Fall, dass ein Bariton eine sichere Counterlage besitzt - also ein ausgeprägtes, wohlklingendes Falsett, das eventuell sogar schöner und flexibler ist als das eines Tenors.

    Noch mal zurück zum eigentlichen Thema, an den Threadersteller: Wenn Du Rock-Musik mit auch mal giftigen höheren Passagen singen willst, dann kümmere Dich um eine voluminöse Kopfstimme, um ein gutes, gestütztes Falsett. Damit erreichst Du zumindest die Tonhöhe wenn schon nicht den Kratz-Effekt.
     
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